Kremsmünster Blog II

Dieser Blog ist frei für alle, die anonym oder namentlich ihre Erfahrungen aus dem Internat und der Schule in Kremsmünster schildern wollen.

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946 Antworten to “Kremsmünster Blog II”

  1. mj8x Says:

    Zur besseren Lesbarkeit können neue Berichte hier eingefügt werden.

    • sirnicha Says:

      durchschrift ergeht parallel an die 68er (adressen nicht angezeigt)

      von mj68, j.dietachmair an die wordpress.com oberplauderer

      ich habe auch nicht alles positiv erlebt, aber vielleicht
      hat es zu unserer zeit noch weniger eltern gegeben,
      die ihre kinder nur “abgeschoben” haben – weg mit
      den in die welt gesetzten quälgeistern. die meisten
      unserer eltern damals haben sich die konviktgebühren
      blutig erarbeiten müssen – ist der unterschied des frustes
      der, dass man zweimal nicht gemocht wurde und jetzt
      die zeit des zurückschlagens ist?

      in unserem maturajahrgang waren nicht die in mehreren
      outings angesprochenen superreichen und die super
      begünstigten unterwegs. wir waren sicher auch nicht
      angepasst, durften daher auch keine maturazeitung
      machen, die wir dann doch gemacht haben usw. usw.

      aufdecken und bestrafen ja – aber nur die täter.
      trittbrettfahrer hat sich auch ein so “schlechtes”
      kremsmünster nicht verdient und verallgemeinerungen
      zeigen die schwächen der ankläger…

      fiat lux! für dich und allen im prügelforum wordpress.com

      ——————————————————————————–

      und hier die korres innherhalb mj68

      Hallo all ihr Leidgenossen!

      Ich war zwar nur 2 Jahre mit euch zusammen (zwei sehr schöne Jahre), aber
      dennoch trifft mich die aktuelle Situation sehr. Mir tut es weh, mitansehen,
      mitanhören, “mitanlesen” zu müssen ( http://kremsmuenster.wordpress.com ),
      wie ein Teil meiner Jugendzeit, auf die ich eigentlich stolz bin, gnadenlos
      zertreten, zerpflückt, irgendwie zerstört wird. Ich habe ja fast schon
      Schuldgefühle, weil ich auch “in diese Schule” gegangen bin. Ich glaube
      einzig und allein Helmut Lothaller hatte in oben erwähntem Blog den Mut, zu
      unserer alten Schule und ihren Lehrern zu stehen – ich habe aber nicht alles
      gelesen.

      Ich will bei Gott keine sexuellen Übergriffe und dadurch entstandenes Leid
      tolerieren. Das tut wohl keiner von uns. Derlei Verfehlungen von
      Vorgesetzten sind anzuprangern und zu ahnden, da bestehen keine Zweifel.
      Doch darum ging es in der ganzen Kremsmünster-Debatte ja fast nur am Rande.
      Die Rede war in erster Linie immer von mehr oder weniger brutalen,
      sadistischen Erziehungsmethoden. Und da bin ich der Meinung, dass man diese
      nicht mit heutigen Masstäben messen und beurteilen darf. Weil einer den
      Stein ins Rollen gebracht hat, fällt plötzlich allen wieder ein, dass sie
      auch geschlagen, getreten, misshandelt wurden. Ist das Massenpsychose? Sind
      da Trittbrettfahrer am Werk? Rächer für dies und das, auch wen es Jahrzehnte
      zurück liegt? Oder sind wir wirklich unter den Fittichen einer
      Benediktiner-Gang schlimmsten Ausmaßes aufgewachsen? Gerade letzteres kann
      und will ich nicht glauben, weil ich es schlichtweg für unmöglich halte,
      dass dies bei unseren immerhin schon zahlreichen Treffen nicht irgendwann
      und irgendwie beim Kramen in alten Erinnerungen zur Sprache gekommen wäre.
      Auch die ersten Äußerungen von Sepp und Hans sprechen dagegen.

      Und deswegen wehre ich mich – zumindest innerlich. Ich will einfach unsere
      Schule nicht im Zuge dieser gesamteuropäischen Missbrauchsdebatte vor die
      Hunde gehen sehen. Schließlich hat sie es geschafft, aus uns allen etwas
      werden zu lassen, vermutlich auch aus denen, die jetzt nur mehr ausnahmslos
      schlechte Erinnerungen an sie haben und diese leider durch alle Medien
      jagen.

      Irgendwie habe ich auch Mitleid mit den “Verbrechern”. Sie stehen jetzt –
      mehr oder weniger am Ende ihres Lebens (Alfons ist 75) – vor einem
      gewaltigen Trümmerhaufen. Und das muss man auch erst einmal verkraften, egal
      wieviel Schuld man auf sich geladen hat.

      Liebe Grüße an euch alle!

      Roman

      ——————————————————————————–

      >> Ich persönlich, als guter, angepasster und vielseitig interessierter
      >> Schüler, habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Außer in den ersten
      >> Klassen mit den lieben Mitschülern (auch der nächsthöheren Klasse), weil
      >> ich sehr introvertiert war und sehr andere Interessen hatte. Das hat sich
      >> dann aber gottseidank gegeben, ich konnte dann gut mit den Anderen (also Euch)
      >> und ihr sichtlich auch mit mir.
      >>
      >> Die schwerste Ungerechtigkeit, an die ich mich erinnere, war von P.
      >> Reinhard: Wenn er schlecht drauf war, hat er geprüft – und zwar so, dass
      >> er zuerst die schlechten Schüler dran nahm und alle mit einem Fünfer in die
      >> Bank zurückschickte. Wahrscheinlich brachten sie vor lauter Angst kein
      >> vernünftiges Wort heraus. Aber ich habe den Eindruck, dass das keine
      >> sadistische Absicht war, nur fehlende Selbstkritik, und dass er selbst tatsächlich
      >> überzeugt war, dass diese Prüfungskandidaten ihren Fünfer verdient haben.
      >>
      >> Woran ich mich noch erinnere, ist, dass P. Max Schüler zur Strafe
      >> seitlich an den Haaren nahm, was ziemlich weh getan haben muss.
      >>
      >> Und – nur vom Hörensagen, weil ich nie in dieser Abteilung war – dass der
      >> Präfekt der 3. Abteilung, P. Georg (nicht zu verwechseln mit unserem
      >> lieben P. Gregor), den Spitznamen “Der Greifer” hatte. Mit meinem
      >> heutigen Wissen schließe ich aus diesem Namen dass es hier sexuelle Übergriffe
      >> gegeben hat. Aber der war dann sehr schnell weg und ich habe nie mehr etwas von
      >> ihm gehört – sichtlich wurde klosterintern sehr rasch darauf reagiert.
      >>
      >> Aber alles das ist aus meiner Sicht Schnee von gestern. Und meist
      >> Kleinigkeiten. Auch haben sich die Zeiten geändert – ich glaube manche
      >> Dinge muss
      >> man mit den damaligen und nicht mit den heutigen Maßstäben messen.
      >>
      >> Alle anderen, an die ich mich erinnere – hier kann ich mich nur den
      >> Ausführungen von Franz Weber anschließen: Zwar Menschen, aber wirklich
      >> bemühte
      >> Menschen, die uns gern hatten und versuchten, das Beste aus der
      >> Internatssituation zu machen.
      >>
      >> Liebe Grüße Winfried

      ——————————————————————————–

      >> Lieber Winfried
      >
      > habe deinen beitrag mit interesse gelesen. du hast recht, aus heutiger
      > sicht sieht das damalige etwas anders- weil auch abgeklärter aus. wenn du
      > pater reinhard (den Gruftspion) ansprichst hast du auch recht Ich muss
      > allerdings schon sagen, er hat nie geschlagen, wohl aber vielmehr
      > seelisch. wer im konvikt böse aufgefallen ist, konnte sich schon
      > ausrechnen wo seine note in naturgeschichte enden wird. (es sei denn sein
      > name war schnedt.)(entschuldige Georg)
      >
      > Mir fallen auch gleich andere namen ein z.b. koko: allen sind wohl die
      > watschenauftritte – nicht ehe er zuerst seine wohl sehr wichtige uhr
      > abgelgt hatte- und auch die damit verbundene gaudi- im englischunterricht
      > noch in sehr guter erinnerung. jeder wird sich lebhaft an die
      > zornesausbrüche und die damit verbunden watschen unserers präfekten p.
      > maximilian erinnern.
      >
      > “jetzt blüht der watschebaum”: wer kann sich nicht an diesen drohenden
      > ausspruch erinnern. und damit bin auch schon beim in der presse zu recht
      > oder unrecht hergebeutelten pater alfons. ihr werdet euch erinnern:
      > präfekt in der dritten abteilung (nach pater georg….) und in musik 3.
      > klasse, leiter des gymnasialchores- nach prof. seifert- musikalisch top,
      > menschlich aber eben ein mensch, d. h. mit gutem willen zur aufgabe,
      > temperamentvoll, aber eben auch jähzornig. und wir haben das – mich
      > selbstvertändlich eingeschlossen- gewußt und auch je nach bedarf genutzt.
      >
      > Nun sind über 40 Jahre über unsere gemeinsamen jahre hinweggangen. an
      > sexuelle übergriffe – auch nur gerüchteweise – kann ich mich nicht
      > erinnern. wohl aber daran, daß alle mit der gutmütigkeit von pater alan
      > beginnend bis hin zum launenhaften auftreten von pater reinhard trotzdem
      > versucht haben mit den damals selbstverständlichen mitteln aus uns
      > “gfraster” etwas zu formen.diverse erfahrungsaustauche bei maturatreffen
      > sprechen dazu bände.
      > Ich selbst war so ein “gfrast”. rückblickend obwohl ich auch viele watschn
      > eingesteckt habe, ist aus mir auch ohne “psychologische betreuung und
      > aufarbeitung” etwas geworden, und dafür bin kremsmünster und den damaligen
      > lehrern dankbar.
      >
      > herzliche grüße an alle
      >
      > toni buchegger
      >
      >

      ——————————————————————————–

      >>
      >> Liebe 68er !
      >>
      >>
      >> Leite Euch dieses Mail von Franz Weber weiter !
      >>
      >
      >> LG Hans
      >>

      ——————————————————————————–

      >>
      >> Hallo Hans!
      >>
      >> Auch ich wäre heute in der Früh fast in den Straßengraben gefahren
      >> (aber nicht wegen des heftigen Schneefalls, sondern weil in den
      >> Nachrichten der Name Kremsmünster in einem unschönen Zusammenhang gefallen ist. Ich kann
      >> nur für einen relativ begrenzten Zeitraum sprechen, aber als Betroffener
      >> aus einer viel früheren Zeit (in einem Kloster in der Steiermark haben
      >> ziemlich raue Sittengeherrscht, aber wir haben nichts anderes gekannt)
      >> habe ich ein gewisses Gespür für derartiges. Nie und nimmer würde ich es einem
      >> meiner ehemaligen Professoren zutrauen, über den in einem
      >> Abhängigkeitsverhältnis üblichen Erziehungs- und Beziehungsrahmen
      >> hinausgeraten zu sein.
      >> Vielmehr habe ich unsere Professoren als weltoffene, belesene, meist auch
      >> kameradschaftliche Vorgesetzte und Lehrer erfahren. ich denke, dass ich
      >> mit vielen von euch und auch mit etlichen “höheren” und “niederen” Schülern
      >> einen recht guten Kontakt gehabt habe, dass wir zusammen so einige
      >> Streiche gespielt haben und deshalb wäre sicher hin und wieder die
      >> Sprache auf
      >> derartige Vorfälle gekommen.
      >>
      >> Die einzigen – aus heutiger Sicht – eigenartigen Erinnerungen habe ich an
      >> P. Reinhard, der uns hin und wieder ordentlich eingeraucht und zuweilen
      >> einen “festen Deppen” geheißen hat. (os iugum! – du Depp). Aber auch das
      >> kann ich heute im freundeskreis erzählen, wenn ich die Stimmung aufheitern
      >> möchte.
      >>
      >> Ich kann natürlich für niemanden eine Hand ins Feuer legen, auch – wie
      >> du sagst – handelt es sich bei unseren Professoren Gott sei Dank um
      >> Menschen, doch wenn jemand Unterstützung oder so was braucht, bin ich
      >> gerne dabei.
      >>
      >> Sicher ist, dass meine Kremsmünsterer Zeit zu den schönsten Abschnitten
      >> meines bis jetzt 62 Jahre dauernden Lebens war und eine wie immer
      >> geartete
      >> Diskussion daran nichts ändern wird.

      >> Ich wünsch dir einen schönen Urlaub!
      >>
      >> Vielleicht kannst du das auch an die anderen weiterleiten, ich habe euch
      >> zu meiner Schande nicht im Sammler
      >>
      >> Liebe Grüße Franz aus der schönen Steiermark
      >>
      >> ________________________________

      >> Betreff: AW: 68er
      >>
      >> Lieber Sepp und alle anderen 68er !

      >> Für mich war es nur eine Frage der Zeit bis sich jemand von den
      >> vielen,vielen Altkremsmünsterern meldet, der sich besonders schlecht
      >> behandelt fühlte.
      >>
      >> Sicher ist, dass wir viele Watschen bekommen haben (bes. von Pater A.),
      >> ich täte mich deswegen nicht melden, weil ich mir blöd vorkommen würde
      >> nach so vielen Jahren.
      >>
      >> Sicher ist auch, dass unsere Lehrer und Präfekten eben auch Menschen
      >> sind, die Fehler gemacht haben, nur damals ist eben alles unschöne unter
      >> den Tisch gekehrt worden, wenn es überhaupt bekannt wurde..
      >>
      >> Mir ist von sexuellen Übergriffen nichts bekannt geworden, vielleicht
      >> habe ich in meiner damaligen Naivität auch nichts mitbekommen.

      >> Ich fahre morgen auf Urlaub (Besuch bei meinem Sohn Johannes in Reno und
      >> Hawaii), darum habe ich so schnell geantwortet.
      >>
      >> Möchte Euch noch mitteilen, dass Charley heiratet ! Dem einen oder
      >> anderen wird das schon bekannt sein.
      >>
      >> Am 27.4. ehelicht er eine junge, hübsche Thailänderin. Ich werde ihm
      >> wahrscheinlich beistehen. Sollte jemand von Euch Lust bekommen
      >> mitzufahren,
      >> der soll sich bei mir melden.
      >>
      >> Jedenfalls liebe Grüße an alle
      >>
      >> Hans
      >>

      ——————————————————————————–

      >> Betreff: 68er
      >> hallo ihr lieben,

      >> kremsmünster in nöten.
      >>
      >> was sagt ihr dazu? bin etwas sprachlos.
      >> war ich – waren wir blind? oder hat es solche auswüchse
      >> auch schon bei uns gegeben? ja, ungerechtigkeiten kamen
      >> sicher auch bei uns oft vor – habe noch einige in erinnerung.
      >> diese sind jedoch nach meinem dafürhalten nicht über
      >> dinge hinausgegangen, die es nachher auch beim bundesheer
      >> in ähnlicher form gegeben hat – nur dass wir eben um’s gspürn
      >> schon etwas älter waren…

      >>
      >> liebe grüße
      >>
      >> sepp

      >>
      >> hier bloggen viele altkremsmünsterer:

      >> http://www.nachrichten.at/oberoeste… 4,349680,E
      >>

      • Hadesinsasse Says:

        Ich gehe davon aus, dass es zu eurer Zeit noch keinen Alfons als Konviktsdirektor und keinen Leonhard als Präfekten der 4. Abteilung gegeben hat. Wenn ich mir die beiden wegdenke, würde ich auch sagen, dass Kremsmünster in den 80er Jahren eine schöne Zeit und die Patres uns wohlgesonnen waren, ich nie etwas von exuellen Mißbrauch gehört hätte und die paar Watschn aus heutiger Sicht zwar falsch aber nicht mehr der Rede wert sind.

    • kpknoll Says:

      FILMEMPFEHLUNG: Deliver Us From Evil Goons
      Dokumentarfilm, USA, 2006, leider nur auf englisch.

      Deliver Us from Evil (2006) is a documentary film directed by Amy J. Berg which tells the true story of Catholic priest Oliver O’Grady, who sexually abused potentially hundreds of children between the late 1970s and early 1990s. The film won the Best Documentary Award at the 2006 Los Angeles Film Festival and was nominated for an Academy Award for Best Documentary Feature.[1] The title refers to a line in the Lord’s Prayer, or the “Our Father.” http://en.wikipedia.org/wiki/Deliver_Us_from_Evil_(2006_film)

    • paulibaer Says:

      hallo mj8x – ich hoffe nur die posts dieses blogs sind sicher und werden nicht vom netz genommen.

    • Dr. Eidlinger Says:

      Ich persönlich habe die Patres als sehr menschlich erlebn dürfen.Was hier erzählt wird kann ich überhaupt nicht bestätigen.Vor allem P. Nikolaus war in jeder Beziehung charakterlich tadellos.Es waren eher die Mischüler die einem das Leben zur Hölle gemacht haben in ihrer faschistischen Art einen zu quälen und zu unterdrücken.

  2. mj1984 Says:

    verfolge die einträge in diesem bzw dem vorangegangenen blog seit anbeginn.

    letzten donnerstag hat mich figs antwort auf den aktuellen vorwurf eines ca 40 jährigen kollegen dermaßen fassungslos gemacht, dass ich nicht schweigen konnte: sandte ein mail an orf.ooe, in kopie an die diozese linz und bestätigte die angaben.

    konnte/wollte dann auch keinen schritt zurück machen und gab dann ein interview.

    einziges ziel: damit darf er nicht durchkommen, nicht schon wieder!

    bin sehr froh, dass dies durch euer gewaltiges echo – vorerst – gelungen scheint!

    • Aufdecker Says:

      Du warst zu meiner Zeit dort und wir kennen einander sicherlich. Wenn du mit uns unter 4 Augen reden willst um zu entscheiden was wir tun sollen, dann schreib mir unter:
      fiat_lux@live.at
      Ich hab den 1. Schritt getan, Du offensichtlich den 2. Gehen nwir den 3. gemeinsam. Ich hab die Befürchtung, dass dieser Blog – so wichtig er ist- nichts an der Haltung von Fig, und all den anderen ändern wird.
      Es ist natürlich auch jeder andere eingeladen mitzutun

  3. peior Says:

    der fig muss dingfest gemacht werden, klarer fall. und wenn das aufgrund von verjährungsfristen die staatsanwaltschaft nicht bewerkstelligt, gehört er zumindest des priesteramtes enthoben und aus der gemeinschaft, die ihn und seine verbrechen jahrelang gedeckt hat ausgeschlossen. sollte sich stift kremsmünster dieser verantwortung entziehen bleibe ich dabei: wir müssen uns stift kremsmünster als gewalttätigen ort denken.

    • kephas Says:

      Frage eines kirchenrechtlichen Laien:
      Ist das mit dem Ausschluss aus dem Kloster wirklich so einfach?
      Ich habe meine Bedenken, ehrlich gesagt aber auch keine Ahnung.

    • MJ1980-y Says:

      Das Stift Kremsmünster war ein gewalttätiger Ort, und daran ändert sich auch nichts, wenn Alfons künftig ausgeschlossen wird. Er und das Stift werden sich der Verantwortung zu stellen haben für das, was sie vielen von uns angetan haben. wie diese Verantwortung allerdings konkret ausschauen soll, weiß ich nicht: Ver-antwort-ung hat jedenfalls mit Antwort zu tun: Das Sehen/Wahrnehmen/Annehmen/Würdigen dessen, was geschehen ist und was viele dort verbrochen haben. und darauf auch antworten und in einen Dialog treten.

      Noch eine Bemerkung zu den Gewaltexzessen: Dazu hat jemand bemerkt, dass das Zuschlagen bei manchen ( sicher nicht bei Leonhard, den habe ich als Sadisten erlebt) auch aus massiver Überforderung resultieren könnte: P.B. W habe ich beispielsweise zu meiner Zeit als exzellenten Lehrer und Erzieher erlebt, spätere Jahrgänge schildern hier, dass er Prügel verteilt hat. Vielleicht war er und waren andere einfach auch massiv überfordert und und entkräftet durch die Mehrfachbelastung mit Schulunterricht, Präfektentätigkeit, Aushilfe als Priester in den Stiftspfarren, und vielleicht noch einigen weitern Tätigkeiten. Die Kirche geht ja mit ihrem Personal nicht sehr freundlich um.

      • Alexander Nader Says:

        diese Doppelbelastung hätte ich gern!!
        Es könnte aber sein, dass der Eine oder Andere in der Wahr-Nehmung der Geschehnisse öfters zu tief ins Glas geschaut hat um zu fliehen. Dass man da die contenance verlieren kann leuchtet ein.
        Keine Entschuldigung-eine Erklärung

  4. mj07 Says:

    Ich rege an die Diskussion hier weiterzuführen:

    http://forum.altkremsmuensterer.at

  5. mj80_z Says:

    Ich rege an, die Diskussion HIER weiterzuführen, anonym, sachlich und konstruktiv.
    Es gibt genug Betroffene, die zur Zeit nur hier bereit sind, über ihre Erfahungen zu reden.
    Die Registrierung im Forum der AKs mit Namen und eMail mag die etwas abschrecken.

    Dieser Blog ist bereits eine Institution und ein Druckmittel für viele Beteiligten, hier keine Fehler mehr zu machen.
    Und die Auswirkungen sind noch nicht absehbar …

    Wir dürfen uns die unabhängige unzensurierte Plattform nicht nehmen.
    Wir dürfen unsere persönlichen Gedanken nicht in den Zugriff einer betroffenen Institution geben.

    • mj05 Says:

      Blablabla….hört sich fast so an wie Wahlslogans der Grünen…

      Im alten Blog wurde doch mal sowas wie ein Forum gefordert? Gleich wie ein aktiv werden des AK Vereins, oder nicht? Ohne im Verein eine Position zu bekleiden, frage ich mich schon was denn verlangt wird. Zum einen schreibt hier irgendwer wo, es bedürfe einer Führung die initiativ handelt, zum anderen wird das was getan wird, vehement abgelehnt. Da würd ich schon die eigenen Prinzipien mal überdenken…

      Anonym, sachlich und konstruktiv kann im Forum auch diskutiert werden. Dass manche bisher nur hier reden, liegt in der Natur der Sache, wo man das Forum ja bislang kaum kennt. Die Registrierung mit Namen und Mail ist obsolet.

      Bei Sprüchen wie “Wir dürfen unsere persönlichen Gedanken nicht in den Zugriff einer betroffenen Institution geben” kommt mir das Kotzen. Vielleicht würdest Du dir selbst was gutes tun, wenn Du a) mit dieser Einstellung aus dem Verein austrittst und b) deine Posts auf das beschränkst wovon Du definitiv Ahnung hast?

      Sry aber um den persönlichen Affront komm ich nicht herum…
      Den AK-Verein trifft aber zweifellos in der ganzen Sache wohl die geringste Schuld. Nicht der Verein ist betroffen, sondern ein Bruchteil seiner Mitglieder….

      Et ceterum: wer was gegen den Blog hat, könnte ihn auch ohne größeren Aufwand bei WordPress als abused melden…

      • Externer Says:

        Ist schon interessant, Ihr jungen Grashüpfer: habt noch immer nicht begriffen, dass die inkriminierten Handlungen weit vor Eurer Zeit geschehen sind. Ihr braven Konformisten könnt Euch offenbar nicht einmal vorstellen, was hier passiert ist. Si tacuisses,…, inscius.

        • mj05 Says:

          Welch Ironie… sowas gerade von jemand gesagt zu kriegen, der sich selbst “Externer” nennt. Abgesehen davon, dass dein Posting nicht im geringsten Bezug nimmt auf meine Aussagen und auch selbst keine wirkliche Aussage per se darstellt.

          Also was liegt dir am Herzen? Lieber ein Nonsens-Text aber Hauptsache eine Trotzreaktion? Et etiam ego dico: si tacuisses, …, bardus

        • Grashüpfer Says:

          ist eine gute Bezeichnung, wird womöglich in Zukunft einen anderen Beigeschmack bekommen. Die Zahlungsmodalitäten (gute Noten, gezinktes Maturazeugnis o.Ä) könnten sich verändern.

      • ein99er Says:

        am besten ist wohl du trittst der facebook gruppe “An die Schulzeit in Kremsmünster denken wir sehr oft und GERNE zurück!!!!” oder “Lasst doch einfach unsere Schule in Ruhe, wenn ihr euch nicht auskennt!!!” bei !!! (sonst ist es ja anscheinend nicht deutlich genug). dort kannst du deine schulzeit glorifizieren.
        wir wissen schon dass es euch “gedaugt” hat im stift – freut mich, mir nämlich auch, aber anscheinend hast du vom alten wind nicht mehr viel mitbekommen, glück/pech für dich (behaupte nicht dass wir das hätten, jedoch hatten einige dinge eine längere haltbarkeit) . wenn der ak verein seine unfähigkeit von der besten seite zeigt und es einfach zu lange dauert bis er reagiert dann pfeiffen halt viele auf ihn.
        was euch jungen allen fehlt ist der respekt älteren gegenüber, das habt ihr in eurer sozialkompetenz anscheinend nicht gelernt, ganz abgesehen vom weitblick…
        aber jeder wie er will

        • Grashüpfer Says:

          Ist “Alter” ein Verdienst von dem man “Respekt” haben müsste. Sieht fast so aus als hätte da jemand schon zu Schulzeiten einen Genuss dabei gehabt wenn jüngere vor ihm gezittert haben.

          • mj80_z Says:

            Ich glaub, Du hast nicht verstanden, worum es hier geht.
            Es steht ausser Zweifel, daß sich die Strukturen im Stift und im Gymnasium massiv geändert haben.
            Es ist aber nicht wegzuleugnen, daß es von 10/20/30 Jahren und davor anders zuging.
            Betroffene leiden noch heute darunter.
            Diesen Leuten soll dieser Gedankenaustausch helfen, ihre Erlebnisse aufzuarbeiten.

          • peior Says:

            @grashüpfer. sadismus erzeugt sadismus. hast mich?

  6. Froske Says:

    Ich kann nur inoffiziell bestätigen, dass der Fig so war, es tut mir schrecklich leid. Vor allem da ich glaube, dass der Fig, durchaus Potential zu einem sehr guten Erzieher gehabt hätte. Es gab einfach sehr viele gute Ansätze, auf die man hätte aufbauen können, und er hatte leider Gottes auch ein Gespür für Kinder. Ich persönlich habe eine sehr geteilte Einstellung zu ihm. Einerseits finde ich, dass er doch manchmal Launen hatte, andererseits war sein Unterricht interessant und es war auch super, dass es zwei Chöre gab. Ich hatte auch das Gefühl, dass er sich für die Kinder interessierte und engagierte.
    Bei allen seinen Entgleisungen muss ich ihm zu Gute halten, dass er kein systematischer Täter war. Er ist ein Opfer/Täter seiner selbst und der Strukturen, die ihm die Übertritte ermöglichten. Hat er sich selbst bewusst in diese Knabenschule hineinmanövriert, oder konnte er, als er drin war nicht mehr raus, selbst wenn er wollen hätte?
    Es tut mir schrecklich leid, dass er jetzt, am Ende seines Lebens abgestempelt ist und sein Lebenswert vernichtet wird. Ich hoffe, es gibt doch eine gewisse Dichte an Menschen, die ihn nicht als reines Monster sehen, sondern als Löwen, der nun mal Appetit auf Lämmer hatte, wobei man sagen muss, dass man sie ihm auch sozusagen vor die Türe getrieben hat. Nichts desto trotz sind die Vorwürfe schrecklich und es wäre doch wünschenswert, all das wäre nicht passiert, oder man hätte bereits bei der geringsten Überschreitung Einhalt geboten. Wie gesagt, ich bin hin und hergerissen.
    Zu guter letzt wünsche ich mir, dass die Vorwürfe aufgeklärt werden und die Karten auf den Tisch kommen, damit so etwas nicht mehr passiert. Vertuschung ist ger nicht mein Fall, und ich finde es sollte Strukturelle Maßnahmen geben, dass so etwas nie wieder passiert. Sozusagen Vergangenheitsbewältigung nach deutschem Vorbild innerhalb der Kirche.
    Zu guter letzt möchte sagen, dass der Fig aus meiner Sicht ein Entgleiser und Überschreiter war, aber die systematische Menschenverachtung in diesem Internat ist für mich auch durchaus verfolgenswert, und der Fig hat sie bei all seinen Launen nicht verachtet.

    • zeitschriftenschau Says:

      es ist ja auch nie etwas nur schwarz oder nur weiß. wie auch immer jeder persönlich zu pater alfons oder zu einem anderen beschuldigten steht, die vorwürfe gegen sie gehören offen, ohne verschanzen und mauern geklärt.

      was ich darüber hinaus für extrem aufarbeitungswürdig empfinde:
      erstens hinterfragung und aufklärung der strukturen, die es ermöglichten, das pater alfons nach bekannten vorfällen in den 60er jahren ERNEUT im konvikt/in der schule tätig werden konnte. das geht mir einfach überhaupt nicht ein wie so etwas möglich ist!

      zweitens, nachdem ich die stellungnahme der lehrkräfte, die bereits in den 80ern tätig waren, gelesen habe: wie wurde es tatsächlich erreicht, daß informationen über exzessive gewalt im konvikt bagatellisiert wurden? was kann man sich darunter konkret vorstellen? war sich da das ganze kloster einig, darüber kein wort oder wenn nur verharmlosung?

      drittens: es ist nicht SO lange her, dass pater petrus in der schule unterrichtete. haben sich die strukuren im kloster und in der schule, wie oft beteuert, tatsächlich in eine richtung entwickelt, dass solche leute erst gar nicht mehr auf jugendliche losgelassen werden, bzw, ist dieser vorgang schon abgeschlossen oder entspricht das nur dem wunsch derer, die sich fraglos dafür einsetzen. soll heißen, gibt es da nicht vielleicht noch genug zu tun!

    • peior Says:

      löwen, die nun mal appetit auf lämmer haben, leben in unseren breiten hinter gittern.

      • kein_ak Says:

        @ peior
        stimme dir voll und ganz zu.

        V.a. der Brief der Professoren hat mich erschüttert. D.h. sie haben es alle gewusst bzw. zumindest vermutet, bekamen aber von oben her einen Maulkorb verpasst.

    • Alexander Nader Says:

      Bin kein Absolvent, hatte aber bis zur 6. Klasse Anfang der 80er das Vergnügen. Es war zu 80 % alles im brühmten Grünen Bereich, und darüber wird hier auch nicht diskutiert – weil eh klar. (Darüber diskutieren die AKler eh bis zum Erbrechen im Verein)
      Die restlichen 20% gehören aber ans Licht. Ob “Löwe unter Lämmern”, oder nicht-who cares? Jeder der vor Alfons knien musste und nicht wusste, fliegt ihm gleich der Schädel weg, oder ist er gaaaaaanz lieb, will eine Antwort auf die Frage: Wie zum Geier war es möglich, dass so einer Konviktsdirektor wurde. Scheinbar habens auch seine Mitbrüder gewusst- haben die weggesschaut? Ganz offensichtlich!! Aber warum?!
      Auch die kleineren Scharmützel die einige von uns immer wieder mit Leo, Nik, Bösel, Gigi, etc.hatten, bedürfen keiner näheren Beleuchtung, weil es usus war und zum(un)guten Ton gehörte.
      Jeder der mit mir 2 Jahre in der 4. Abteilung war weiss ca wieviele Watschen ich dort bekommen habe. Ich und 3-4 andere waren seine expliciten Lieblinge, und ich hab des öfteren die eine odere Pultreihe im Segelflug überquert (nota bene: Niespulverattacke auf Senior G.).
      Ich wurde auch von Nik, Jaques über ein “normales Mass” hinweg gewatscht, und habe auch wildeste Züchtigungen von Kollegen und Freunden miterlebt.
      Diese Vorfälle gehören aufgezeigt, und ich will, dass man sich bei mir und den Freunden entschuldigt. Die fadenscheinige Entschuldigung von P. Alfons sehe ich als bodenlose Frechheit und Verhöhnung.
      Ad P. Siegfried: Du warst in meiner Klasse und hast mich getraut. Du bist mein Freund. MACH WAS !!!!!!

      • mj1984 Says:

        hallo alexander,

        schön von dir zu hören, vor allem dass du nach der sechsten dann doch gegangen bist, hattest eine menge zu ertragen!

        weiß nicht ob du dich noch an den wiener – ich glaub, ich war zwei klassen über dir – erinnern kannst: marcus stehlik, hatte es gott sei dank nicht so schwer wie du

        • Alexander Nader Says:

          Servus Marcus,
          natürlich kann ich mich erinnern. Ich denk du hast es aber auch nicht so easy cheesy gehabt. Warst du nicht auch mit dem Vetter Sebastian(?) in der Klasse. Der ist ja auch fest drangekommen beim Leo und beim Nik (overhaedkabel) soviel ich mich erinnern kann

          • mj1984 Says:

            nein, ich war mit seinem bruder, dem flo in einer klasse.

            aber ich glaub keiner – schon/auch gar kein wiener hatte es dort
            leicht…

            ich hatte das glück, dass es der fons – rein sexuell – nur einmal
            versucht hat…

            ich konnte damals nicht ermessen von was für entscheidender
            bedeutung es war so schnell wie möglich dort wegzukommen.

            mir war durch mein tv outing letzte woche nur wichtig, dass der
            fons diesmal nicht durchkommt.

        • Sitznachbar Says:

          Servus Marcus, ich denke wir kennen uns. Ist zwar schon lange her aber an deine letzten Tage ich Kremsmünster erinnere ich mich noch. Ich hoffe du hast deinen Weg gemacht. Grüße aus OÖ.

  7. mj80_z Says:

    aus news.orf.at:
    Rechtlich ist neben dem sexuellen Missbrauch nicht nur der Übergriff selbst strafbar, auch der Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses kann zur Anzeige gebracht werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Verbrechen nicht verjährt ist. Bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger beträgt die Verjährungsfrist zehn Jahre – die Frist beginnt allerdings erst mit Vollendung des 28. Lebensjahres des Opfers zu laufen.

    http://news.orf.at/100316-49114/index.html

  8. mj80_z Says:

    Staatsanwaltschaft Steyr und LKA ermitteln
    16. März 2010, 14:14

    Vorerst drei Beschuldigte, Zahl der Opfer noch offen
    Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen fünf Patres des Stiftes Kremsmünster (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich, ermitteln nun die Staatsanwaltschaft Steyr und das Landeskriminalamt (LKA). Vorläufig geht es um drei Beschuldigte, denen Übergriffe aus den Jahren 1993 bis 1997 zur Last gelegt werden. Ob sich dieser Kreis noch ausweitet, werden die Ermittlungen zeigen, wie Staatsanwalt Andreas Pechatschek am Dienstag der APA mitteilte.

    Einer der Patres von Kremsmünster habe am Montag eine schriftliche Sachverhaltsdarstellung an die Polizei übergeben, erklärte Pechatschek. Das LKA werde nun die “kriminalistische Kleinarbeit” durchführen und Beschuldigte, Opfer sowie Zeugen befragen. Zwei Opfer seien in der Sachverhaltsdarstellung namentlich festgehalten, wie viele Geschädigte es gibt, sei derzeit nicht abzuschätzen, so der Staatsanwalt. Bei den Vorwürfen gegen die Patres handle es sich teils um sexuell motivierte Handlungen, teils um andere Gewaltanwendung.

    Geklärt werden muss noch die Frage, ob bzw. welche Straftatbestände schon verjährt sind. Bei Sexualdelikten beginne eine zehnjährige Frist erst mit der Volljährigkeit des Opfers, bei anderen sei der Strafrahmen ausschlaggebend, erklärte Pechatschek. Außerdem verjähre eine Tat nicht, wenn der Täter weiter straffällig werde. Zudem seien die gesetzlichen Bestimmungen seit 1993 mehrfach geändert worden, so der Staatsanwalt. (APA)

    http://derstandard.at/1268700657407/Kremsmuenster-Staatsanwaltschaft-Steyr-und-LKA-ermitteln

  9. Dunkelblau Says:

    Hallo,

    ich habe in den 90er Jahren das Gym besucht, jedoch nicht fertig absolviert.

    Ich bin schwer erschüttert von den Vorfällen, die immer deutlicher bekannt werden. Toll, dass diese Plattform hier errichtet wurde, und DANKE an alle Opfer, die den Mut hatten/haben, sich gegen die an sie gewendete Gewalt zu stellen und dagegen vorzugehen – ich wünsche euch viel Erfolg und noch viel mehr – ehrliche, offene Unterstützung in der Auf- und Verarbeitug dieses Traumas!

    Ich selbst kann von solchen Vorfällen – zum Glück – nichts berichten, war externer Schüler.

    Wenn ich jedoch in irgendeiner Weise unterstützen kann um zur weiteren Aufklärung beizutragen, bitte ich um Information – im Rahmen des mir Möglichen möchte ich gern aktiv werden und gemeinsam mit ehemaligen Schülern Unterstützung für Opfer leisten.

    • Dunkelblau Says:

      kopiert von “blog I”:
      gibt es konkrete bewegungen, initiativen, denen man sich anschließen kann?

      gibt es andere personen, die interesse hätten, gemeinsam aktiv zu werden?

      ich denke hier vor allem an eine initiative die sich wie im anderen blog erwähnt solidarisch hinter die opfer stellt, nach aussen hin versucht etwas zu bewegen

      oder aber auch in ganz andere, längerfristige richtung – die ergründung der entwicklung solcher vorfälle, ob in kremsmünster oder in anderen kirchlichen einrichtungen – wie das machtgefüge, das autoritätssystem zu eben diesem nährboden der kriminalität werden konnte, um diese dann auch noch möglichst zu “vertuschen”.. – um ernsthafte, konstruktive ergebnisse veröffentlichen zu können. was jedoch ein wirklich längerfristiges, intensives vorgehen erfordern würde.

      ds sind zwei möglichkeiten, die mir einfallen. bin jedoch jederzeit offen für vorschläge oder initiativen die unterstützung suchen und anstoß sind, die ganzen vorfälle nicht wieder unter dem teppich verschwinden zu lassen, sondern so lückenlos wie möglich aufzuklären.

      herzliche grüße
      dunkelblau

  10. 1ton Says:

    etwas off topic – aber ein schönes beispiel für die fast zwangsläufige identifikation mit dem system in dem wir uns befanden: ich glaube mich an eine umfrage zum ende meiner schulzeit hin (88/89) erinnern zu können zum thema: “soll kremsmünster für mädchen geöffnet werden”. die haltung der befragten schüler zu diesem thema war meiner erinnerung nach mehrheitlich ablehnend. unser kleines paralleluniversum war einfach zu viele lichtjahre von der gesellschaftlichen normalität entfernt ….

    • Anonym Says:

      selbiges passiert immer noch in den verstaubten strukturen des altkremsmünsterer vereins wenn ich auf das beispiel der alten burschenherrlichkeit hinweisen darf. immer noch wird genau das system glorifiziert in welchem soviel repression und unrecht passiert ist. die burschenherrlichkeit ist vorbei. gut so. ich plädiere weiterhin für einen abgesang dieses liedes allein schon als zeichen den frauen gegenüber.

      • 1ton Says:

        zugleich zeigt sich an diesem beispiel dass man die verschiedenen ebenen des themas kremsmünster im diskurs sehr genau beleuchten und fair voneinander trennen muss: was ich beschrieben habe war ein streiflicht auf den status quo anno 88/89. in diesem spezifischen punkt hat die notwendige veränderung natürlich bereits vor langer zeit stattgefunden.

        • Anonym Says:

          stimme dir zu, wollte auch nur andeuten, dass veränderungen gerade im ak verein oft dauern und dass, meinem eindruck nach leider möglichst lange an alten traditionen und bildern festgehalten wird. also ein innovativer reformverein ist es ja nicht gerade. :-)

  11. Wulf Gordian Hauser Says:

    Liebe Freunde!

    Mit wachsender Erschütterung habe ich diesen Blog gelesen.

    Ich möchte nicht unter dem Deckmantel der Anonymität schreiben wie die meisten anderen, und auch keine Gerüchte und Meinungen wiedergeben, sondern meine – natürlich sehr subjektiven – Erinnerungen aus der Internatszeit.

    Ich bin Mj. 1970 und habe daher meine Kremsmünsterer Zeit in den 60er Jahren verbracht, also zu einer Zeit, als die pädagogischen Vorstellungen sicher noch andere waren als heute.

    In der zweiten Klasse kam ich in die zweite Abteilung zu P. Wilhelm – ich weiß nicht, wieviele sich noch an ihn erinnern. Zu dessen Hobbies gehörte es, nächtens am Bauch in den Schlafsaal zu robben – nicht in unsittlicher Absicht, sondern um festzustellen, ob Buben nach dem Lichtabdrehen unerlaubt noch redeten.

    Nach etwa vier Wochen war klar, daß ich eine ganzes Jahr in seiner Abteilung nie überstehen würde.

    P. Alfons hat damals mitten während des Schuljahres noch einen Platz in seiner dritten Abteilung für mich gefunden. Nachdem er dann später, als P. Albert zum Abt gewählt wurde, in die 4. Abteilung übersiedelt ist, war er von der 2. bis zur 6. Klasse ständig mein Präfekt. Ich verdanke ihm ganz sicherlich, daß ich diese für mich recht schwierige Zeit in Kremsmünster durchgestanden habe, ohne ihn hätte ich das nie geschafft.

    Ich habe sowohl im Gymnasial- als auch im Kirchenchor gesungen und hatte als Wahlfach in der Oberstufe bei ihm Musikunterricht. Ich mag vielleicht naiv sein, aber von den behaupteten Übergriffen habe ich nie etwas gemerkt und auch nicht gerüchteweise etwas gehört – was natürlich nicht heißt, daß nichts passiert sein kann.

    Ich will hier keineswegs herunterspielen, was anderen offenbar angetan wurde, aber ich möchte hier deponieren, daß ich P. Alfons ungeheuer viel verdanke – nicht nur als Präfekt, sondern auch als Musikerzieher. Natürlich habe ich von ihm auch gelegentlich Watschen eingefangen (mein Rekord war 6), aber die waren im Regelfall verdient und nachher war alles wieder in Ordnung. Mir ist diese Art von Pädagogik lieber als Erzieher, die einem den Rest des Jahres nachtragen, was man im September angestellt hat.

    Die ersten Jahre war ich in Kremsmünster steinunglücklich, das gebe ich zu. Das hatte aber mehr mit den allgemeinen Umständen zu tun als mit einzelnen Patres – P. Wilhelm einmal ausgenommen -, aber P. Alfons war in jeder Hinsicht eine Hilfe. Ich danke ihm sehr für alles.

    Wirklich glücklich war ich in der 7. und 8. Klasse bei P. Nikolaus, der von nächtlichen Diskussionen bis zum Theaterspiel (“A man for all seasons”) eine unglaublich Fülle von Anregungen geboten hat. Das gute Englisch, das ich bei ihm gelernt habe, ist heute ein wesentlicher Faktor meines beruflichen Erfolges.

    Ich kann mich nur an einen einzigen non-brachialen Zornesausbruch von ihm erinnern, als irgendein Politikerenkel unzulässige Privilegien in Anspruch nahm – wenn ich mich richtig erinnere, hat sich der Rest der Klasse darüber sehr gefreut.

    Ich bin mit P. Nikolaus seit vielen Jahren eng befreundet und verdanke ihm unendlich viel Rat, Unterstützung und Hilfe in schwierigen Situationen. Ich bin daher sicher voreingenommen, aber wenn ich mir heute überlege, wer von den Geistlichen, die ich kenne, das Prädikat “heiligmäßig” verdient, steht P. Nikolaus für mich ganz klar an erster Stelle.

    Liebe Altkremsmünsterer Freunde, verzeiht, daß ich hier so gegen den Strom schwimme, aber ich mußte das einmal los werden, gerade weil ich P. Alfons und P. Nikolaus so viel verdanke. Die Freunde meines Maturajahrganges kennen mich ja als Nonkonformisten.

    Herzliche Grüße

    Wulf Gordian Hauser

    • Externer Says:

      Dieser P. Alfons oder andere wären auch ganz schön blöd gewesen, sich an seiner Adeligkeit zu vergreifen.

      • Randglosse Says:

        Wulf Gordian Hauser brachte einen nicht ganz ins Bild passenden Erlebnisbericht zu P. A., der meinem Erleben, 20 Jahre später, auch ziemlich entspricht. Das bedeutet nicht, dass wir oder ich nicht trotzdem auf der Seite der Opfer stehen und die Aufarbeitung forcieren. Aber bitte, lieber Externer, habe Verständnis, dass es für jemanden, der P. Alfons anders kannte, trotzdem unfassbar bleibt, was da geschehen ist oder sein soll. Was willst Du mit Deiner Anspielung auf die “Adeligkeit”, mit der Du den ganzen Beitrag in Frage stellst, zum Ausdruck bringen? Oder liegt es an der Uhrzeit?

      • Ernst Steffny (MJ97) Says:

        Schön, Du kannst gehässig werden. Und sonst?

        • Anonym Says:

          … und weiter im gleichen Tonfall. Macht nix, ich habs zur Kenntnis genommen. Ein etwas verwaschenes Schwarz ist für Euch nicht drin. Das ist nicht Gehässigkeit, sondern eine traurige Feststellung für Leute, die etwas “aufklären” wollen. Im Dunkel ist alles schwarz.

        • Randglosse Says:

          Im Dunkel ist alles Schwarz. Beim Aufklären darf man auch etwas Licht in die Sache lassen, selbst wenn sie Buntes hervorruft.

    • h.de waal Says:

      lieber wulf, ich gebe dir in vielem recht, insgesamt war kremsmünster auch für mich eine heimat, die gut war und die nicht missen möchte, ich hätte auch keine andere möglichkeit gehabt (das macht vielleicht schon einen unterschied). auch dass du gegen den strom schwimmst, finde ich fein, weil ich fürchte, dass zusehends alles nach dem prinzip “schwarz/weiß” verhandelt wird. Was du über nikolaus zacherl schreibst, sehe ich nach meinem erleben ganz genau so, ich habe ihn als liebevoll, fördernd und respektvoll erlebt, wie kaum jemand sonst in meinem leben. dass das nicht für alle menschen gillt ist klar und ja auch ok. was mich aber wirklich irritiert ist etwas ganz anderes und ich glaube damit sollten wir uns schon auseinandersetzen, bloß verteidigen genügt hier nicht.
      du schreibst selbst, wie angstvoll unsere ersten jahre waren 62-66, das war ja nicht auf dich beschränkt, das haben wir wohl alle so erlebt. Körperliche züchtigung und einschüchtern gehörten zum erziehungsalltag (nicht als einzige mittel!!), nicht nur in kremsmünster, das war allgemeingut. trotzdem war es nicht gut, aber wir sollten die rechnung für damals nicht mit heute gültiger währung einfordern. ab 66 ist dann vieles anders geworden, revolution, auch in der kirche, diskussionen, öffnung, zeitung, nach außen etc. etc.
      dass vieles von dem, was passiert ist und jetzt moniert wird nach dieser zeit, in den 80zigern und noch später geschehen sein soll, das irritiert mich wirklich und darüber muss man schon reden, wenn das kind nicht nur auf der ebene der verbalen auseinandersetzung mit dem bade ausgeschüttet werden soll, ich fürchte langsam um die existenz von kremsmünster und ich glaube sicher, dass wir derartige einrichtungen brauchen, deswegen dürfen wir uns eine ehrliche und offene diskussion nicht sparen, ob sie allerdings essentiell in diesem forum geführt werden kann, da bin ich mir nicht so sichre. h. de waal (mj 70).

  12. Clemens Derndorfer, MJ70 Says:

    Lieber Wulf, lieber Helmut,

    zu Euren Kommentaren: Die Rolle von Pater Nikolaus betreffen, bin ich mit Euch beiden einer Meinung: Auch ich habe ihm sehr viel zu verdanken (nicht nur als guter Englischlehrer, sondern auch als Mensch, der uns in vielen Dingen die Welt geöffnet hat). Wenn, wie ich jetzt erst gehört habe, er auch junge Menschen geschlagen hat – bei uns kann ich mich nicht erinnern -, so bedauere ich ihn und die jungen Menschen, die das erleben mussten.

    Bei Pater Alfons allerdings bin ich gegenteiliger Ansicht: Er hat viele – auch zu unserer Zeit, z.B. auch mich, als ich Dir, Wulf, in der 4. Klasse einen doch etwas gemeineren Streich gespielt habe – ziemlich heftig geschlagen (bei mir 5 Tage Finger im Gesicht), anderen hat er das Trommelfell zerschlagen. Was seine sexuellen Übergriffe anlangt, so habe ich solche nicht selbst erlebt – zumindest Du, Wulf, als auch ich gehörten ja zur eher privilegierten Gruppe -, aber die entsprechenden Gerüchte gab es ja schon damals zur Genüge und sie sind bis heute nicht verstummt. Ich glaube daher allen, die berichten, dass sie das selbst erleben und ertragen mussten.

    Was mich jedoch wirklich an der ganzen Sache stört, ist der Versuch des Aussitzens und “Nichts gewußt habens”. Ich hatte – vielleicht erinnert Ihr Euch – in einer Rede zum 20-jährigen Maturajubiläum in Anwesenheit von P. Alfons gesagt, dass für “Schlägertypen kein Platz in dieser Schule ist”. Ausser in der Predigt am Sonntag darauf in der Studentenkapelle keinerlei Reaktion! Und dann lese ich in den Blogs, wie es auch noch nach 1980 “munter” so weiter gegangen ist.

    Was mir in dieser Auseinandersetzung notwendig erscheint: Hart, aber fair, auch die guten Seiten sehen, aber vor den sehr problematischen Seiten nicht die Augen zu verschließen.

    Ich freue mich aber dennoch, Euch beim Maturajubiläum in einigen Wochen hoffentlich wieder zu treffen.

    Clemens

    • h.de waal Says:

      lieber clemens, ja du hast recht, ich kann mich an deine kritische haltung damals schon noch erinnern (die ansprache selbst habe ich aber verpasst), die reaktion war nicht so enthusiastisch, auch meine, ich dachte damals wirklich, du versuchst hier das pferd von gestern auf zu zäumen. ich habe das für lang vorbei gehalten (gewalterziehung meine ich jetzt). das war wohl wirklich ein irrtum. warum ist in den 80zigern ein erziehungsstil geschehen, den wir 1970 für überwunden hielten. wo habe ich mich da geirrt, war das was anderes wie in den 60zigern, die leute fantasieren ja nicht, wenn sie das erzählen (muss ich zumindest annehmen), helft mir auf die sprünge bitte, h.

  13. -sy- MJ70 Says:

    In der unqualifizierten Bemerkung von „Externer“ zum Beitrag meines Klassenkollegen Wulf-Gordian Hauser (auch ich bin MJ 70) kommt wieder einmal das Grundübel dieses blogs zum Ausdruck: Es wird ganz einfach nicht strikt und konsequent zwischen physischer Gewaltanwendung und sexuellem Missbrauch getrennt. P. Alfons hat sich sehr wohl an Wulf vergriffen indem er ihm wie gesagt 6 Watschen auf einmal verpasste, die damals zum jahrgangsübergreifenden Tagesgespräch wurden.

    Also was soll die Meldung mit der Adeligkeit? Prof.Wöran hat dem Sohn des damaligen Bundeskanzlers Klaus ein paar Ohrfeigen mitgegeben, was unsererseits sogar mit einer gewissen Hochachtung quittiert wurde („Der traut sich was!“).

    Auch ich kann zur Diskussion beitragen, dass ich in meiner Zeit, von 1962 bis 1970, keinerlei Anzeichen von sexuellen Übergriffen feststellen konnte. Es hat mir aber vor etwa fünf Jahren ein Klassenkollege erzählt, dass er sexuellen Zudringlichkeiten des P.Alfons ausgesetzt war und dass er darunter natürlich unmittelbar und lange Zeit danach sehr gelitten hat.

    Wie die meisten anderen habe auch ich – nicht nur von P.Alfons – mehrere Watschen („nur“ – mit dem P.Leonhard ist unser Jahrgang noch nicht in Berührung gekommen) eingefangen. Ich bin dann einen Tag lang mit einer gehörigen Wut im Bauch umher gegangen, habe mich mit meinen Mitschülern darüber ausgetauscht und bin anderntags zur Tagesordnung übergegangen. Wesentlich und sehr hilfreich war damals: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Dass dieser Aspekt für jene, die sexuell missbraucht worden sind nicht relevant ist, liegt auf der Hand. Und ich bedaure alle, die dem ausgesetzt waren aufrichtig und versichere sie meines uneingeschränkten Verständnisses für ihr Bestreben nach Aufarbeitung und Bestrafung der Übeltäter.

    Bezüglich der körperlichen „Züchtigung“ müsst ihr Jüngeren wirklich zur Kenntnis nehmen, dass diese damals üblich und nicht als verwerflich angesehen war. Erst nach dem „68-er Jahr“ hat auch auf diesem Gebiet ein Umdenken eingesetzt. Wir hatten damals praktisch keine Chance aber ihr in den 80-er Jahren und erst recht in jüngerer Zeit hattet doch schon eine entsprechende Gesetzeslage und eine sensibilisierte Gesellschaft, insbesondere eure Eltern im Rücken. Warum seid ihr nicht – wie allgemein gehandhabt – sofort gegen die Gewalttäter aufgetreten? Was hat denn da bei euch a l l e n (!) nicht funktioniert? Das würde mich schon sehr interessieren.

    Und jetzt schlage ich noch kurz in die Kerbe meines Klassenkollegen Wulf-Gordian: P.Nikolaus war damals für uns so etwas wie ein (ich sag`s pathetisch) Messias. Wir konnten erstmals mit jemandem, der wirklich Tag und Nacht zur Verfügung stand, über alles reden, wir spürten Verständnis und erhielten Beistand und Hilfe. Von P. Alfons als Latein- und Musiklehrer habe ich viel profitiert.
    Und noch etwas: Abt Ambros hat in einem Interview auf die Frage nach dem weiteren Zusammenleben mit den Beschuldigten sinngemäß von „Barmherzigkeit“ gesprochen und davon, dass die Betroffenen vom Kloster nicht fallen gelassen werden. Ich sehe das zumindest im Sinne der christlichen Lehre, der das Kloster verhaftet ist als legitim an.

    Ich werde diese Diskussion weiter verfolgen und ich wünsche dem Abt, meinem Cousin Prior Pater Daniel, dem Kloster und der Schule, dass sie alles möglichst unbeschadet überstehen werden und mit neuem, über jeden Zweifel erhabenen Schwung weiterarbeiten können.

    Allen Missbrauchsopfern (und jetzt unterscheide ich nicht zwischen den Missbrauchsausprägungen) wünsche ich Genugtuung durch offene Aufarbeitung der Vorfälle.

    Erich Sihorsch MJ 70

    • Randglosse Says:

      Danke!

    • peior Says:

      @-sy-MJ70. was da bei uns allen nicht funktioniert hat? das würde dich schon sehr interessieren? dann solltest du diesen blog nicht irrelevant zuscheissen, sondern ihn eher passiv rezipieren.

      • -sy- MJ70 Says:

        Nun, peior, wenn ich mir den Großteil der Beiträge in diesem blog anschaue, hat dein Ausbruch eher zufällig mich und meinen Beitrag getroffen. Du brauchst übrigens nicht zu glauben, dass ich deine Gedanken und deine Sicht des gegenständlichen Systems nicht schon lange vor dir antizipiert habe. Finde deine Ergüsse ob ihrer Eindringlichkeit trotzdem interessant.

        • peior Says:

          ich war auch immer gern erster.jedenfalls interessant, dass das wort ERGÜSSE in zusammenhang mit meinen einträgen mittlerweile zum zweiten mal aufgetaucht ist

    • Ente Says:

      Lieber Sy!
      Ich war bis 88 nur in der Unterstufe in Kremsmünster. Wenn du fragst, warum wir nicht gegen die Gewalt aufgestanden sind, dann kann ich das auch nicht schlüssig erklären. Für mich war die Welt in Kremsmünster so sehr anders als alles davor, und auch danach, daß ich gar nicht wagte, da etwas in Frage zu stellen. Andere sind sehr wohl dagegen angegangen und haben das angeprangert, wurden aber abgewürgt. Deine Tochter, die ich durch Zufall kenne, manchmal kreuzen sich eben Lebensgeschichten, hat in einer Unterhaltung auch gemeint, daß Watschen damals noch üblich waren. Das kann ich nicht sagen, daheim waren sie es nicht. Aber es wird jetzt wirklich vielfach so getan, als wäre in einem schwammigen “Früher” vieles normal gewesen, was man heute zu recht anders sieht und auch entsprechend verfolgt wird. Es ist doch bezeichnend, daß gerade in kirchlichen Einrichtungen mit ihrem Verharren und “Bewahren” (tradidi quod potui!?!?!) so unerträglich lange unglaubliche Zustände herrschten, die jetzt ans Licht kommen.

  14. peior Says:

    der krisenstab in der krise. stift kremsmünster ergeht sich in phrasen der aufarbeitungsbereitschaft und reue, die gleich nebelgranaten die tatsächliche absicht des klosters verschleiern . dass sich kremsmünster aus seiner verantwortung gegenüber den opfern stehlen will, und auch heute noch nicht bereit ist, den schaden der opfer anzuerkennen und sie dafür zu entschädigen, erinnert an zeiten, die manche von uns als die schlimmsten ihres lebens erinnern müssen. damals hat sich kremsmünster aus der pädagogischen verantwortung gestohlen, mehr noch, diese missbraucht. heute flieht kremsmünster vor den konsequenzen dieses machtmissbrauchs, stiehlt sich erneut aus seiner verantwortung und verweist auf eine anlaufstelle der katholischen kirche. katholisch misshandelteten diese kommission zu empfehlen verdeutlicht nur, wie wenig kremsmünster den sachverhalt verstehen kann und will. was können wir tun? dass wir opfer uns diese frage stellen müssen, weil kremsmünster nicht bereit ist etwas zu unternehmen zeigt, was hinter der fassade vollmundig formulierter aufarbeitungs phraseologie steckt: verlogenheit, feigheit, ignoranz. für uns eine weitere lektion in klerikalfaschismus. ja abt ambros, sie haben richtig gehört. von kremsmünster ist bis heute kein angebot der entschuldigung gekommen, das wir als wiedergutmachung und entschädigung hätten annehmen können. ein paar alte männer von unwichtigen ämtern zu suspendieren mag dem boulevard gefallen, entschuldet unsere leiden aber nicht. wir müssen uns kremsmünster als gewalttätigen ort vorstellen.

    • Randglosse Says:

      So sehr ich an das Bemühen der Einzelnen auch glaube, fürchte ich dass Du im Detail Recht behältst, weil das Stift und die Bemühten hier hilflos sind und nicht wissen, wie sie die Situation zu bewältigen haben. Es klingt sehr zynisch, aber hier werden die Opfer selbst “helfen” müssen. Die Zurkenntnisnahme der Fakten ist sicher zu wenig. Zahlungen als Zeichen der Anerkennung der Tat, ob die ausreichend sind, vielleicht ein Anfang? Bestrafung der Täter? Öffentliche Bestrafung der Täter? Ein “Sich-outen” zumindest eines Opfers, das Mitglied im Krisenstab wird? Letzteres ist wohl zuviel verlangt oder glaubst Du, es wäre machbar? Würde es helfen? Zumindest würde der Krisenstab nicht nur zusehen, wie Kloster und Schule aus der Krise kommen, sondern auch, wie die Opfer aus der Krise kommen…. Ich habe sicher nicht das erlitten, was andere erlitten haben und traue mich gar nicht, über die “Kleinigkeiten” hier zu sprechen, die mch betreffen, aber, Peior, da ich Dich ein wenig aus Schulzeiten zu kennen glaube (vielleicht täusche ich mich), weiß ich durchaus, dass Du und viele andere Recht haben, Aufklärung und ich weiß selbst nicht was einzufordern.

      • peior Says:

        danke. ein opfer im krisenstab halte ich für eine interessante variante. für kremsmünster sicher zu innovativ. ich denke da hätten die leute des krisenstabes echt was zu arbeiten, zumindest würde ihnen das phrasendreschen vergehen, wennn sich z.b. ein betroffener jurist oder psychologe o.ä. hineinsetzen würde.

        • Randglosse Says:

          Es freut mich, dass Dir der Gedanke gefällt. Was ist mit den mitlesenden Herren vom Krisenstab?

        • Randglosse Says:

          Ein P.S.: Es ist die Vorstellung davon, dass wir alle die Situation bedauern, dass wir alle an einer Lösung interessiert sind, dass wir, wenn wir zum rechten Zeitpunkt schwiegen oder im falschen Moment sprachen, alle auch Fehler machten und diese uns zugestehen, dass die Situation eigentlich unsere gemeinsame Krise ist, aus der wir alle raus wollen. So stelle ich mir einfach ganz naiv vor, dass dies am Besten GEMEINSAM und nicht gegen einander zu schaffen ist, da wir alle für uns und für die Zukunft daran arbeiten wollen. Ich weiß nicht, warum jemand Täter wird, aber wohl selten dem Opfer zu Liebe, daher muss selbst der Täter, vor allem, wenn er ansatzweise bereut, diese Lösung unterstützen. Wo wir stehen, wissen wir weitgehend auch dank dieses Blogs, wo wollen wir hin? Wie kommen wir dorthin? Ist es zu naiv?

    • Melior Says:

      Ich glaube auch, dich, Peior, aus Schulzeiten zu kennen (wenn ich mich nicht ebenfalls täusche). Ich habe alle deine Mitteilungen hier gelesen und irgendwie hört man so raus, dass du vor allem auch Entschädigung und Wiedergutmachung im finanziellen Sinne meinst (bitte korrigiere mich, wenn dem nicht so ist). Du hast zwischen den Zeilen deiner Gedichte (den Ausdruck “Gedicht” meine ich jetzt nicht negativ!) auch davon gesprochen, dass deine Zeit in Kremsmünster die Ursache für deine materielle Kathastrophe ist. Das würde mich jetzt wundern, wenn du das so verlangen würdest, denn ich habe dich als sehr, sehr gesellschaftskritischen (ja in dieser Hinsicht sogar ziemlich depressiven) Menschen in Erinnerung, der wenig bis gar keine Hilfe des Systems annahm. So habe ich es zumindest als Kind mitbekommen und auch hautnah selbst erlebt (mir und anderen Zeitgenossen, denke ich, wurde das damals von dir in aller Deutlichkeit klar gemacht, was du vom “System” und jenen die da “mittun” hältst). Das hat mich als Kind ziemlich beschäftigt und es kommt jetzt auch wieder ein wenig hoch. Wenn du heute immer noch diese Probleme hast, dann tut mir das sehr, sehr leid und ich bin sehr traurig darüber. Ob aber an deinem Leid nur Kremsmünster alleine dafür verantwortlich ist, das wage ich nicht zu beurteilen. Wofür die damals handelnden erwachsenen Personen, die dich als Kind und Jugendlicher betreut haben, jedoch meiner Meinung nach sicher verantwortlich sind, ist dass bei deiner Betreuung damals gehörig was falsch gelaufen ist. Wir als Zeitgenossen waren mit dieser Situation jedenfalls sicher überfordert, aber ich glaube auch die meisten Verantwortlichen im damaligen Stift/System. Hast du damals wirklich keinen einzigen Ansprechpartner für deine Probleme im Internat gehabt (weder bei den Schülern, noch bei den internen/externen Erwachsenen)? Auch das würde mich aus heutiger Sicht zutiefst erschüttern! Denn irgendeinen (ehrbaren!) verantwortlichen Erwachsenen hat man damals irgendwie doch immer als Ansprechpartner für seine Probleme als Kind gefunden (dies wird auch in vielen Meldungen hier erwähnt). Aber wahrscheinlich ist auch keiner der damaligen “Erwachsenen” (vielleicht auch aus Ermangelung des richtigen Gefühls dafür oder der richtigen Ausbildung) in geeigneter Weise auf dich zugegangen!? Es tut mir wirklich persönlich sehr leid, dass du auch heute als Erwachsener noch diese Gefühle hast!

      • peior Says:

        danke. für mich war kremsmünster auch ein materielles desaster. die verpackung versprach “humanisitsche ausbildung” der inhalt war schule in sadismus, schwerster psychophysischer misshandlung.betrug also. insofern ist es für mich auch heute noch eine finanzielle katastrophe, als bislang niemand auf die logische idee gekommen ist, diesen betrug wiedergut zumachen, das geld zurückzuzahlen. mein leben vor in und nach kremsmünster, voraussetzungen und wirkungen, sehe ich sehr differenziert. warum (klassen)gemeinschaften u.ä. in gewalttätigen geschlossenen systemen nur gewaltätig funktionieren, bedarf hier wohl kaum einer erläuterung. wenn zusätzlich von den tätern denunzierungen (system “schuftsau”), anstiftung zur gegenseitigen verprügelung (system “vogelfrei”) und andere methoden, die totalitäre systeme gebrauchen, um eine gesellschaft zu zerstören, zur anwendung kommen, sind wir dem terminus terror schon recht nahe. vertrauen und beziehungsfähigkeit wachsen für mich in einem anderen klima.

      • Attila Says:

        Es fehlt noch an Ehrlichkeit:

        “Hast du damals wirklich keinen einzigen Ansprechpartner für deine Probleme im Internat gehabt (weder bei den Schülern, noch bei den internen/externen Erwachsenen)? Auch das würde mich aus heutiger Sicht zutiefst erschüttern!” schreibst du.

        Jeder Mensch, der so eine Schule besucht hat (ich auch), WEISS, dass es da Menschen gab und gibt, die ganz unten sind und denen NIEMAND mehr hilft, bestenfalls ein anderer “aussätziger” Leidensgenosse, der sich aber auch kein Gehör verschaffen kann. Übliche Form der Stigmatisierung: Er bekommt das Etikett “dumm”.

        Das ist für mich eins der schockierendsten Dinge in diesem Blog, dass so viele die anderen, denen es schlechter ging, völlig vergessen haben, und mehr noch: Sie diffamieren diejenigen, die sich erinnern.

        Auch ich erinnere mich: Der Großteil der Insassen so eines Systems versucht nur die eigene Haut zu retten, versucht die ungerechte Autorität zu akzeptieren und beginnt schließlich das ganze System für gut zu halten. Das passiert besonders häufig bei denen, die es bis zur Matura schaffen. Alles, was ihr schönes Erinnerungsbild stören würde, wird schonungslos als inexistent bezeichnet und empfunden.

        Dass es einen anderen Weg gäbe, habe ich erlebt. Wenn EIN Musterschüler, der von den Lehrern glorifiziert wird, sich auf die Seite der Unterdrückten schlägt, klappt das ganze Terrorsystem wie ein Kartenhaus zusammen. Dass ihr diese Leute offensichtlich nicht hattet, ist die eigentliche Katastrophe von Kremsmünster. Vermutlich war die moralische Verrottung der Führungselite zu weit fortgeschritten und festgefahren um noch dagegen aufstehen zu können.

  15. K.H.1952 Says:

    Verzeiht bitte, dass ich euren Blog für meine Geschichte benutze, die kaum jemanden interessieren wird, weil sie in einer öffentlichen Schule geschah.

    Im Gegensatz zu euch bin ich weiblich und eure Schilderungen kommen mir sehr bekannt vor.

    Ich besuchte von 1958 bis 1962 die Mädchenvolksschule Wels-Vogelweide. Damals unterrichtete dort die Lehrerin H.S. Sie ist inzwischen lange verstorben.
    Diese Zeit erlebte ich als Hölle. Watschen waren an der Tagesordnung, schwere Demütigungen, Schreien, Toben, Hefte in Klasse werfen.
    Besonders entwürdigend war folgendes: war eines der Mädchen “böse”, wurde es auf WC geschleift, dort riss sie uns die Hose runter, wir mussten uns weit bücken und dann schlug sie zu, aber heftig, mit der flachen Hand. Ich habe das auch erlebt, wie wertet man das?

    Für nur kleine Vergehen setzte es so drakonische Strafarbeiten, dass wir die halbe Nacht beschäftigt gewesen sind. Das mehrmals in der Woche.

    Ich könnte die Liste fortsetzen.

    Auch wenn es zynisch klingt: ihr habt zumindest eine gute Schuldbildung erhalten, wir z.T. nicht einmal das. Ich konnte mich nur durch Leistungsverweigerung dem Terror entziehen und musste später den zweiten Bildungsweg für die Hochschulreife beschreiten.

    Zu unserer Zeit war Züchtigung “normal”. Geholfen hat uns niemand. Eingeschüchtert durch die Drohungen der “Frau Lehrerin”, uns in die Sonderschule zu schicken, schwiegen wir.

    Ich schreibe das nur deshalb, weil die Medienberichterstattung so ankommt, als gäbe es Gewalt nur in kirchlichen Einrichtungen. Das stimmt nicht.

    Ich wünsche mir einfach nur, dass an allen Orten der Gewalt gegen Wehrlose der Deckel hochfliegt.

    H.

  16. mj80_z Says:

    zur häufig angesprochenen Frage:
    “Warum hat das keiner bemerkt, warum haben alle geschwiegen?”
    Die Schüler waren und wurden eingeschüchtert, als Schüler waren wir scheinbar nicht reif genug, hier etwas zu unternehmen.
    Die erwachsenen Professoren und Erzieher waren damals ja durchwegs Angehörige der Klostergemeinschaft.
    Oberstes Gebot war hier scheinbar ein sog. “Sondergelübde des Schweigens über interne Vorgänge im Orden”, das ja bereits im Zuge des 2. Vatikanischen Konzils Anfang der 60-er-Jahre “angeordnet” worden ist.
    Ob das die Mitwisser und Schweiger entlastet ?
    Menschlich gesehen habe ich damit schwerste Probleme.

  17. mj80_z Says:

    Ich möchte euch auf einen nützlichen Input von “g_mj87″ im AK-Forum zur Übersichtlichkeit dieses Blogs hinweisen:

    “Ihr braucht nur den RSS-Feed http://kremsmuenster.wordpress.com/2010 … orld/feed/ in euerem Mail Programm einrichten, dann kommen dort alle Beiträge automatisch rein. Ist sehr praktisch, weil man keine Nachricht übersieht.”

    Blog I

    http://kremsmuenster.wordpress.com/2010/03/12/hello-world/feed/

    Blog II

    http://kremsmuenster.wordpress.com/2010/03/16/kremsmunster-blog-ii/feed/

    Tolle Sache, danke an g_mj87.

  18. mj80_z Says:

    Ich möchte euch auf einen nützlichen Input von “g_mj87″ im AK-Forum zur Übersichtlichkeit dieses Blogs hinweisen:

    “Ihr braucht nur den RSS-Feed http://kremsmuenster.wordpress.com/2010…/feed/ in euerem Mail Programm einrichten, dann kommen dort alle Beiträge automatisch rein. Ist sehr praktisch, weil man keine Nachricht übersieht.”

    Blog I

    http://kremsmuenster.wordpress.com/2010/03/12/hello-world/feed/

    Blog II

    http://kremsmuenster.wordpress.com/2010/03/16/kremsmunster-blog-ii/feed/

    Tolle Sache, danke an g_mj87.

  19. kephas Says:

    Nachdem mittlerweile schon mehrmals bzw. von Anfang an von den verschiedensten Seiten und Postern der Ruf nach einem Forum, das neben diesem Blog ent- bzw. bestehen soll, laut wurde und das Forum des Kremsmünsterer Vereins augenscheinlich aus den verschiedensten Gründen nicht angenommen wird, mache ich folgenden Vorschlag:

    Ich richte gemeinsam mit einem Informatiker (der weiß noch nichts von seinem Glück, aber das Ganze soll ja auch Hand und Fuß haben) ein entsprechendes Forum ein. Gut gegliedert, möglichst übersichtlich, die Anonymität wahrend und mit einer möglichst niedrigen Zugangshürde.

    Weiters möchte ich nicht nur jene ansprechen, die irgendwann ins Stiftsgymnasium Kremsmünster gegangen sind (egal ob maturiert oder nicht), sondern auch andere Schulen etc. Mit einem gut strukturierten Forum sollte das kein Problem sein.

    Ich stelle dazu eine meiner Domains zur Verfügung und das entsprechende Hosting.

    Jetzt meine Fragen an die Poster und Admins von Euch:

    Welche Forum-Software soll ich verwenden?? Ich sage aber gleich dazu, dass ich mich sicher nicht in Unkosten stürzen werde, da das Risiko, dass das Forum nicht angenommen wird und alles für die Katz ist, groß ist.

    Welche Gliederung soll ich verwenden?

    Glaubt Ihr überhaupt, dass mein Vorschlag Sinn macht?

    Mit der Bitte um konstruktive Vorschläge!!!

    • mj90krems Says:

      Hallo Kephas, im Allgemeinen finde ich deinen Vorschlag ganz gut eine besser strukturierte und vor allem offene und unzensierte Plattform zu bieten um die Diskussion weiter zu führen. Vor allem im Hinblick darauf auch konkrete Maßnahmen zu planen und umzusetzen, denn ich habe das Gefühl dass im Moment eigentlich alles Notwendige ausgesprochen wurde.

      Daher glaube ich auch dass die Funktion dieses Forums, nämlich das allgemeine Schweigen und Mauern zu durchbrechen und entsprechenden Druck auf die Verantwortlichen auszuüben eigentlich schon sehr gut erfüllt ist, und sich mittlerweile die entsprechenden Netzwerke gebildet haben, die dies auch in konkrete Maßnahmen umsetzen werden.

      Man sieht auch dass die Diskussion hier eigentlich auch schon lange abgeschweift ist und sich vor allem nur mehr um die Frage des Forums selbst dreht, bzw. nur mehr auf eine Konfrontation hinausläuft, zwischen realitätsverweigernden Mauerern und jenen die an einer offenen Aufklärung der Vorgänge und ehrlichen Aufarbeitung ihrer Folgen interessiert sind.

      Aus diesem Grund werde ich diesen Cyberspace wohl auch bald wieder verlassen, und versuchen mich den möglichen real-world Lösungen zu widmen.
      Ich erachte es allerdings als ausgesprochen wichtig dass diese Seite in dieser Form zu Dokumentationszwecken online bleibt.

    • mj80_z Says:

      Ein sehr guter Vorschlag.

      Forum: RSS-Feed-Funktion wäre wünschenswert.
      Gliederung: ev. nach Schulen

      Jedenfalls solls weitergehen, alle ansprechen, konstruktiv bleiben und jene nicht abschrecken, die was zu sagen haben, aber noch nicht soweit sind, sich namentlich zu äußern.

    • mj80_z Says:

      Na, wie gehts Deiner Idee eines strukturierten Forums ?
      Fände ich schon sehr wichtig.
      Damit die Sache ja nicht versandet …
      Bis jetzt kennt man doch nicht mal die Spitze des Eisbergs …

  20. ein99er Says:

    finde ich eine sehr gute idee, das problem sehe ich nur darin dass es in eine plattform ausarten kann auf der wahllose anschuldigen geäußert werden. im rahmen dieses blogs kann das ja alles noch halbwegs kontrolliert werden da sich die leute mehr oder weniger kennen.
    trotzdem wäre es toll eine derartige sache auf die beine zu stellen – vor allem wenn sich andere beteiligen denen gleiches wiederfahren ist kann sich daraus evtl etwas entwickeln das mehr bewirken kann als nur die sache in vergessenheit geraten zu lassen.

    • kephas Says:

      Die Gefahr besteht natürlich immer, dass das Ganze ausartet.

      Ich glaube aber, dass sich ein solches Forum, so wie dieser Blog “selbst reinigt”. Wenn in diesem Blog irgendwelche Behauptungen geäußert wurden, die nicht der Realität enstprechen, dann hat dies binnen kürzester Zeit jemand anderer offen zur Sprache gebracht.

      • Attila Says:

        Eine andere Gefahr besteht darin, dass alles verwässert wird. Erinnere dich an die Schülerzeit (denn genauso läuft es auch in der Gesamtgesellschaft):
        Der Aufklärer kriegt zuerst seine Schlagzeilen, und dann kommt die riesige Masse der Anpassler, die alles relativieren und “erklären” wollen.
        Der Blog o.ä. muss geöffnet bleiben, und zwar auf Monate, damit eine Chance besteht, dass sich auch Opfer der jüngsten Vergangenheit trauen sich zu outen. Gleichzeitig muss man dafür sorgen, dass die Verharmloser nicht die Oberhand gewinnen.

  21. MJ Says:

    Es tut mir leid, dass ich das jetzt fragen muss doch irgendwie beschäftigt mich das jetzt seit einigen Tagen. Ich habe diesen Blog von Anfang bis zum Ende und teilweise mehrmals gelesen und bin zutiefst erschüttert und in einer gewissen Weise gelähmt da auch ich in Kremsmünster maturiert habe.
    Aber ich muss diese Frage jetzt stellen und bitte es nicht als Beleidigung,Affront oder gar Verspottung etc… aufzunehmen, es ist nur rein interessehalber gefragt.
    Mich würde interessieren, ob diejenigen unter euch, die Opfer dieser Verbrechen wurden, eure Kinder nach Kremsmünster in die Schule geschickt haben?

    • betroffener Says:

      Nichts in der Welt würde mich dazu bringen meine Tochter nach Kremsmünster in die Schule zu schicken. Nichtmal wenn ich in Kremsmünster wohnen würde.
      Auch wenn ich davon ausgehe, dass sich vieles geändert hat. Ich kann trotzdem nicht vergessen, wahrscheinlich auch nicht verzeihen.

      Und zu manchen Berichten, in denen man über die schöne positive Zeit in Kremsmünster lesen kann möchte ich nur eins anmerken:
      Natürlich wurde (hoffentlich) nur ein kleiner Teil der Schüler sexuell geschändet und gewalttätig misshandelt. Aber auch wenn es nur ein einziger gewesen wäre, dann wäre dies einer zu viel.

    • g_mj87 Says:

      NEIN, das war für mich immer klar. Die gehen auf ein weltliches Gym und kommen jeden Tag nach Hause. Wir wollen unsere Kinder selber erziehen; soviel Zeit muss sein, obwohl es natürlich wesentlich bequemer und nicht so zeitintensiv wäre. Ich selbst habe mich meinen Eltern damals ziemlich entfremdet, weil wir ja nur alle 2-3 Wochen Heimfahrwochenende hatten. Ich verlor nicht nur die Beziehungen zu meinen Freunden in meinem Dorf, auch zu den eigenen Eltern. Die neue Familie hieß “Kremsmünster” mit den Padres als “Eltern” und den Mitschülern als “(Leidens-)Brüder”. Da musste man einfach durch, auch wenn es manchmal wehtat. Ich kannte es ja nicht anders. Das Elternhaus betrachtete ich eigentlich nach 2-3 Jahren nur mehr als gewaltfreie Wohngelegenheit während der Ferien. Auch heute nach über 20 Jahren ist die Beziehung zum Elternhaus eher kühl und sachlich. Es tut mir leid für meine Eltern (ich glaube sie leiden sehr darunter, aber selber schuld), jedoch ich selbst und meine Frau wollen eine innige Beziehung zu unseren Kindern das ganze Leben.
      P.S.: Ein “Wie groß ist der Lausbub?” würde meinen Jungs sicherlich manchmal nicht schaden, aber da pfeift mich meine Ehefrau glücklicherweise zurück.

      • mj1984 Says:

        hab exakt die gleiche erfahrung! war zwar nur von 79 bis 82 in
        kremsmünster (potent. mj 84) aber zur ziemlichen entfremdung
        mit den eltern hat es gereicht. auch wenn die natürlich keine
        ahnung hatten: jedes erzählen meinerseits von den vorfällen
        wurde mit “na geh, so arg wirds schon net sein” oder” schaust aber
        gar nicht schlecht aus” beantwortet.

        wobei: bin selbst getrennt und vater zweier buben, wo der jüngere sich
        gewünscht hat in ein internat zu gehen. das hab ich mir aber genau angesehen und – das ist wie himmel-erde unterschied zu kremsmünster
        von damals!

        • MJ Says:

          Nun ich war zwar nicht Konviktler aber im Tagesheim und nicht zu dieser Zeit als sich die Vorfälle ereigneten, also darf ich in dieser Hinsicht keine Wertung abgeben, nur, dass das selbst bei mir, beziehend auf die Entfremdung vom Heimatort und den Eltern auch zutrifft, aber den Eltern Vorwürfe zu machen, widerstrebt mir, denn sie wollten doch, so meine Meinung, nur das Beste bzw. die beste Ausbildung, für ihre Kinder.
          Kann natürlich sein, dass ich mich irre und will niemanden angreifen der anders denkt…

      • martin Says:

        Das Elternhaus als “gewaltfreie Wohngelegenheit während der Ferien” – das ist eine so exakte Beschreibung!!! Besser kann man es einfach nicht auf den Punkt bringen!

        Wir haben dieses Diskussion (“Entfremdung vom Elternhaus”) schon vor einigen Jahren unter einigen Klassenkollegen geführt. Was mich damals frappiert hat: Fast jeder hatte die selbe Geschichte zu erzählen – sinngemäß: “sobald ich durch das Eichentor hinein bin, war die eine Welt (Elternhaus) abgemeldet, und das Raumschiff ist am anderen Planeten gelandet. Kommunikation ZWISCHEN diesen beiden Welten war auch für uns Schüler kein Bedürfnis”.

        Und jetzt landet das Raumschiff im Heute: Ich weiß über meine Schwester, dass meine Mutter die Berichterstattung sehr genau verfolgt. Aber angesprochen wird das Thema nicht. Und einige Klassenkollegen machen die gleiche Erfahrung. Man redet über das Wetter uns über sonst was – aber eine Frage, wie es “damals” wirklich war, ist auch aus der Verwandtschaft nicht gekommen. In der Luft liegt ein Geschmack von Peinlichkeit, über die man nicht sprechen will.

        Es geht mir NICHT darum, meinen Eltern ex post einen Vorwurf zu machen (hier spüre ich in mir selbst nicht einmal einen Funken von Erwartungshaltung, soviel zur Distanz) – aber ich möchte vermitteln, dass hier durch die Zeit im Internat eine Distanz geschaffen wurde, die selbst heute kein offenes Gespräch sehr wahrscheinlich macht.

        Wie sollte dann damals der 14-jährige “Bub” das Gefühl gehabt haben, sich vertrauensvoll an die Eltern wenden zu können?

        Ich denke, hier liegt ein großes Stück Wahrheit begraben, warum es über Jahrzehnte ein kollektives Schweigen geben konnte. Ein Klassenkollege hat mir heute per email geschrieben, dass er “zum ersten Mal seit 20 Jahren” mit seinem Bruder (der auch im Konvikt war) über diese Zeit gesprochen hat.

        • vorzeitig gewechselt Says:

          Das spricht mir aus der Seele! Ich habe nach dem 2. Anlauf der 6.Klasse in ein öffentliches Gymnasium gewechselt. Mit meinem Vater konnte ich über diesen Wechsel und die Gründe dafür nie reden und auch nicht über die Zeit in Kremsmünster. Ich weiß nur, dass er das Beste für mich wollte.

      • mj87 Says:

        Guido: bin mit Dir völlig einer Meinung.

    • dreamer Says:

      Mich hat die mediale Berichterstattung auf diese Seite geführt.
      Mit großer Betroffenheit lese ich die Erfahrungen von so vielen Schülern. Ich selber war nie in Kremsmünster. Ich war eine Klasse auf einer Klosterschule im Westen Österreichs.
      Was mir von damals in Erinnerung ist: Das Gefühl, von daheim abgeschoben worden zu sein, grenzenloses Heimweh und die Ohrfeige von einem dicken, fetten Pater, das mir der ganze Abend der Kopf gebrummt hat, und die Brille meterweise durch die Luft geflogen ist.
      Doch darum geht es nicht.
      Was mich zutiefst berührt hat, ist die Frage von MJ:
      “Mich würde interessieren, ob diejenigen unter euch, die Opfer dieser Verbrechen wurden, eure Kinder nach Kremsmünster in die Schule geschickt haben?”

      Beruflich arbeite ich als Therapeut, u.a. mit traumatisiertem Opfern.
      Immer wieder ist feststellbar, wie tief sich die Erfahrungen eingeprägt haben, wie sehr sie von der “direkten Fühlbarkeit” ausgeschlossen sind.
      Manche Klienten erleben sich wie hinter Panzerglas, manche erleben immer und immer wieder die gleichen Filmszenen, manche spüren den Schmerz und wissen gleichzeitig, dass er verkapselt ist, dass sie das Gefühl haben, nicht mehr hinzukommen.
      Es ist, als ob sich die Psyche damals selber vor all dem Schmerz und der Entwürdigung geschützt hat und den Schmerz eingefroren bzw. eingekapselt hat.
      Ein normaler Zugang ist kaum möglich.
      Eine der wenigen Möglichkeiten, die ich beruflich kenne, diesen Menschen einen Zugang zu ihren persönlichen “Leiderfahrungen” zu ermöglichen, ist die Frage, ob sie einen Menschen, der ihnen sehr nahesteht – wie z.B. die eigenen Kinder – so einer Situationen aussetzen würden.
      Mit überausgroßer Heftigkeit, mit einer Stärke, die ich den sonst so gefassten Patienten niemals zutrauen würde, kommt ein klares und entschiedenes NEIN-NIEMALS.
      Über die “Krücke” ihrer Kinder kommen sie zu den verdrängten Emotionen von damals und erleben sich jetzt selber als Eltern, wie sie selber gerne welche gehabt hätten: Als jemand, der sie in Schutz nimmt, NEIN sagt und sich vor sie stellt.
      Ich wünsche allen, die unter ihren Erfahrungen leiden, von Herzen alles Gute.
      Steht zu Euch und zu eurer Integrität!

    • vorzeitig gewechselt Says:

      Diese Frage habe ich mir theoretisch schon gestellt. Praktisch sind meine Kinder noch zu klein (6 und 8 J.). Mich würde von den Absolventen der jüngsten Zeit interessieren, ob sich in der Schule wirklich alles zum Besseren gewendet hat. Nach außen hat man ja den Eindruck! Das würde mir bei der Entscheidung für meine Kinder in absehbarer Zeit sehr helfen!

      • Florian Helmberger MJ05 Says:

        Hallo “vorzeitig gewechselt”!

        Als einer der eher jüngeren Absolventen der trotzdem 8 Jahre im Internat verbracht hatte möchte ich auf deine Frage eingehen.
        Als Einordung: P Alfons habe ich aktiv nicht mehr erlebt, mein erstes Jahr verbrachte ich in der Abteilung von P Siegfried (der mittlerweile der Taufpate meines 2,5 Jahre alten Sohnes ist) sowie unter der Leitung des Konvikts von P Nikolaus. Bei P Petrus habe ich sogar in Informatik maturiert.

        Ich habe vor allem in den ersten 2,3 Jahren die Gewalt der Schüler untereinander als sehr negativ empfunden, vor allem die Repression der Älteren, die Ihre körperliche Überlegenheit gern gegen uns jüngere ausspielten. Diese Erfahrung betrifft allerdings zu 99% das Internat. Hier hätte ich oft ein entschiedeneres Eingreifen der Erzieher erwartet, “Vogelfrei” kannten wir allerdings nur noch aus Erzählungen.

        Von Seiten des Lehrkörpers sowie der Erzieher wurde mir Gott sei Dank keine Gewalt und auch keine sexuelle Aufmerksamkeit zuteil, allerdings habe ich die externe Erzieherin Elisabeth B. noch in sehr unangenehmer Erinnerung. Ich denke, dass vor allem die Mädchen im Internat unter Ihrer Schreckensherrschaft litten.

        Später wurde mir das Internat dann allerdings sehr angenehm. Vor allem unter P Altmann wurde uns das richtige Maß an Freiheit zuteil. Die Schule und Schulbildung bewerte ich außerdem sehr positiv, das Niveau meiner Ausbildung war deutlich höher wie das einer guten Bekannten, die zur gleichen Zeit die angeblich “beste” Schule Wels, das Gymnasium in der Wallerer Straße, besuchte.

        Auch die Kontakte, die man im AKV sozusagen Frei Haus dazubekommt sind, richtig genutzt, eine tolle Sache. Wer also, so wie ich, Networking positiv sieht, wir mit den Möglichkeiten diese Kontakte zu nutzen sehr viel Freude haben.

        Noch ein Wort zu den Anschuldigungen: Ich hörte sehr wohl die Gerüchte über P Petrus, wurde allerdings selbst nie Teil dieser. Einmal gab es eine überzogene körperliche Züchtigung gegen einen meiner Mitschüler von PP, der Vorfall genoss aber damals schon die nötige Aufmerksamkeit, und wurde, soweit ich informiert bin in beidseitigem Einverständnis geregelt.

        Über P Nikolaus weiß ich nur positives zu berichten. Ich denke wir waren uns beide sehr sympathisch und ich konnte herzhaft mit Ihm über seine meiner Meinung nach überzogene Marienverehrung streiten.

        Besonders P Tassillo kann ich heute, mit dem notwendigen Abstand, ein sehr gutes Zeugnis ausstellen, ich denke, dass sein Weg für die Schule und das Internat der richtige ist.

        Beste Grüße
        Florian Helmberger MJ05

        PS: Wie einige Wissen habe ich auch einen älteren Halbbruder (MJ74)der in Kremsmünster maturierte, zu seinen Erfahrungen kann ich allerdings nicht Stellung nehmen. Ein Onkel von mir, der die Unterstufe besuchte, warnte damals allerdings sogar meine Eltern und mich vor P Alfons.

  22. klara Says:

    eine frage brennt mir unter den nägeln:
    war in den 70-ern bei den jugendvespern und jugendwochen in kremsmünster alles ok ?
    ich habe zwar eher positive erinnerungen daran, aber die damals aufkommende aussprache ansatt der beichte habe ich nur einmal in anspruch genommen, da mir die distanzlosigkeit des paters dabei, dieses umarmt-werden nicht geheuer war. die frage ist: können sich andere -damals jugendliche-frauen an übergriffe erinnern ? für mich wäre das familien-geschichte-erhellend…

  23. mj8x Says:

    ein erlebnis mit pater f. k. (die erinnerung ist aber undeutlich)

    deutschstunde, 1. klasse. ein schwieriges fach, rechtschreibung, grammatik mit allen diesen lateinischen begriffen.
    pater f geht durch die klasse, bleibt direkt hinter einem schüler stehen (der gestank nach rauch!) und stellt eine frage. dabei nimmt er den kopf des schülers zwischen seine hände oder fäuste. wird die frage richtig beantwortet, lässt er von dir ab. ist die antwort falsch, bekommst du eine abreibung, dh ein schmerzhaftes reiben der fäuste an beiden seiten des kopfes.

    pater f. war nett. als es mir einmal schlecht ging, wollte ich mich sogar an ihn wenden. ich habe ihn aber in dieser nacht nirgends gefunden.

  24. mj90krems Says:

    Ich habe gerade dieses Forum aus Deutschland gefunden, wo das Thema Missbrauch in der kath. Kirche auf breiterer Basis diskutiert wird. Vielleicht wäre das der geeignete Ort online weiterzumachen?

    http://anlaufstelle.forumo.de/forum.php

    http://anlaufstelle.forumo.de/stift-kremsmunster-f62/

    • mj90krems Says:

      Allerdings scheint dieses noch relativ verwaist zu sein und im Moment nur von einer Person versorgt …

    • mj80_z Says:

      Ich meine, wir sollten da schon im Land bleiben.
      Die einzelnen Orden sind rechtlich ohnehin ziemlich selbständig.
      Die zuständigen Landesdiözesen sind auch unabhängig, selbst die müssen mal eine gemeinsame Linie finden, damit nicht jeder Orden oder Diözese für sich Schadensbegrenzung betreibt. Hier gehts um mehr.
      Hab aber nichts dagegen, wenn man in eine starke Bewegung (neues Forum) auch andere Schulen einbindet und einlädt.

  25. mj80_z Says:

    Wagner verteidigt Zölibat – Kinder instrumentalisiert
    LINZ. Der Pfarrer von Windischgarsten (Bezirk Kirchdorf), der verhinderte Weihbischof Gerhard Maria Wagner, sieht keinen Zusammenhang zwischen dem Zölibat und dem sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen.
    In einer gewissen Weise werden Kinder jetzt instrumentalisiert, um die Kirche an den Pranger zu stellen, sagte er in der ORF-Sendung Report am Dienstag. Es gehe um Kindesmissbrauch, diskutiert werde aber über den Zölibat, kritisierte er.
    Wer pädophil veranlagt ist und dies auslebt, den schützen weder der Zölibat noch die Ehe davor, das zu tun, betonte auch Bischof Ludwig Schwarz …

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,352928

    Na bravo …

    • MJ Says:

      Nun ja ich denke aber auch dass das Zölibat per se nicht viel damit zu tun hat, die Patres die sich ausleben wollten (Heterosexuell), haben das ja auch getan, außerdem, würde die Aufhebung des Zölibats den Patres ja egal sein, da diese freiwillig diese Art zu leben gewählt haben…

  26. unterstufe 70er Says:

    war in den 70er-jahren schüler im stiftsgymnasium und gleichzeitig “zögling” im internat. nach 4 jahren unterstufe kam dann die grosse erlösung mit dem wechsel in eine andere schule.

    die in den medien und berichten dargestellten, teilweise brutalen übergriffe vor allem von zwei mönchen des klosters kann ich nur bestätigen – sie stimmen!

    speziell beim damaligen internatsleiter pater A. war es an der tagesordnung, kinder körperlich zu züchtigen – festhalten an den haaren und zuschlagen, dass tage später noch die finderabdrücke zu sehen waren; festhalten an den haaren, richtig ausholen und dann knapp vor der wange abbremsen und das gesicht streicheln (oft wurde danach doch auch noch zugeschlagen); nachwerfen eines großen schlüsselbundes; jemanden für vogelfrei erklären usw. seine ständigen wutausbrüche waren zudem bekannt und gefürchtet!

    auch ein weiterer mönch des stiftes, pater L. (er war latein-professor und präfekt im internat), liebte ähnliche praktiken! hinzu kam noch: das ziehen an den haaren, bis diese ausgerissen waren; stockschläge auf die hand; sowie drakonischste strafen für kleinste vergehen. hier waren brutalität und sadismus an der tagesordnung. auch wurde von ihm hoher psychischer druck, speziell auf schwächere schüler ausgeübt.

    jeder tag, an dem ich diese beiden mönche “geniessen” durften, war erfüllt mit angst und der hoffnung, ja nicht zum opfer zu werden. die teils brutalen übergriffe der beiden gingen weit über das damailge mass der “gesunden watschn” hinaus. die zeiten waren damals anders, das entschuldigt aber nicht derart brutale und sadistische übergriffe. leider wurde damals von den verantwortlichen „weggeschaut“ und auch unsere eltern nahmen das ganze leider nicht so ernst („ein mönch/priester macht doch so etwas nicht“).

    über sexuelle übergriffe kann ich nichts berichten, diese wurden aber immer wieder unter den mitschülern kolportiert.

    ich möchte die 4 jahre in kremsmünster nicht zur gänze verteufeln. es gab auch schöne zeiten und nette lehrer aus dem kloster. die tage mit diesen beiden mönchen habe ich aber in schlechtester erinnerung. die berichte in den oön, leserbriefe von anderen kremsmünster-opfern und dieser blog haben für mich die vergangenheit zurückgeholt und damit auch die schlechten erinnerungen daran.

    ich hoffe sehr, dass die damaligen vorkommnisse lückenlos aufgeklärt werden, um vor allem auch für die zukunft zu lernen. für eine bestrafung der beiden mönchen ist es wahrscheinlich schon viel zu spät, und auch die psychischen schäden, die die beiden bei zahllosen kindern verursacht haben, sind leider nicht mehr rückgängig zu machen.

  27. Alexander Nader Says:

    Ob eine Aufhebung des Zölibats verhindert dass Kinderschänder ihr Unwesen treiben, bezweifle ich. Ich halte ihn aber als Zwangs-Zölibat für überholt. Jeder sollte die Wahl haben ob er so leben will oder nicht. Dann müssten sich viele Priester und auch Mönche nicht mehr verstecken.

  28. mj80_z Says:

    Das Zölibat allein trifft keine Schuld.
    Schon deswegen, da Missbrauch und Gewalt ja nicht nur in Klostergemeinschaften vorkam/vorkommt, sondern überall gegenwärtig ist.
    Ein Schritt ist getan, indem nun auch nicht-kirchliche Stellen mit den Anschuldigungen betraut sind und die Kirche nun aufhören muss, Anschuldigungen selbst zu lösen bzw. unter den Teppich zu kehren.

    Ein starkes Forum wie dieses sollte daher am Leben bleiben, um die zuständigen Stellen (wie hoch hinauf auch immer), denen schön langsam die Augen aufgehen (sollten), einen gewissen Druck zu machen, hier endlich einmal aufzuräumen.
    Das hilft nicht nur den Betroffenen, sondern auch uns Eltern und unseren Kindern, damit in Zukunft in Schulen, aber auch in Familien einiges besser wird.
    Missbrauch und Gewalt gibt es ja leider noch immer und überall.

  29. zeitschriftenschau Says:

    ich denke, dem zölibat die schuld zu geben, ist so nicht richtig. was ich für das problem halte, dass sexualität an sich völlig ausgeblendet wurde. so etwas existiert nicht, man gibt es mit eintritt in den zölibat ab, gesprochen wird schon gar nicht darüber, es wird irgendwo vergraben. ich sehe jetzt deutlich pater jakob vor mir, als im biologiebuch menschliche sexualität drankam, wie er mit leicht peinlich angerührten tonfall sagt, “also das überspringen wir jetzt, da bin ich wirklich nicht der richtige dafür, das durchzugehen, da gibt es eh diverse heftln dafür” (nicht wörtlich aber sinngemäß wiedergegeben). das und eine höchst technische erklärung der sexualorgane im schnelldurchlauf, DAS war alles an “sexualkunde”

  30. Bernhard Zettl (MJ 1980) Says:

    Ich möchte den Lesern dieses Blogs folgenden Artikel zur Verfügung stellen:

    Ao.Univ.Prof. DDr. Rupert Klieber, Universität Wien

    DIE KIRCHE IM DORF LASSEN!

    Zum historischen Hintergrund kirchlicher Missbrauchsfälle

    Meine Vergangenheit mit acht Jahren Ordensinternat und die Profession Kirchenhistoriker drängen mich zu Ausführungen über den historischen Hintergrund der aktuellen Serie aufgedeckter kirchlicher Missbrauchsfälle. Warum so viele Fälle aus dem katholischen Bereich? Warum blieben sie so lange „unter der Decke“?

    Die erste Frage ist leicht beantwortet: Keine andere Institution hat sich bis in die 1980er Jahre so stark am Schulsektor engagiert wie katholische Diözesen und Orden. Schon aufgeklärte Monarchen des 18. Jahrhunderts verlangten von den Klöstern „nützliches Engagement“ (für Seelsorge, Schulen, Krankenpflege). Viele der heimischen Traditionsklöster eröffneten in Folge Schulen und Internate, die bis heute existieren. Erst recht zeigte die katholische Bewegung ab den 1860er Jahren ein enormes Engagement am Jugend- und Schulsektor: alte und neue Männerorden, vor allem aber neue Frauenkongregationen schufen beeindruckende Netzwerke der Kinder- und Jugendbetreuung, die von „Kleinkinderbewahranstalten“ über Waisenhäusern bis zu neuen Ordensgymnasien und Berufsschulen reichten. Sie widmeten sich nun verstärkt auch Mädchen (siehe Halleiner oder Vöcklabrucker Schulschwestern etc.).

    Die meisten dieser kirchlichen Einrichtungen waren notgedrungen als Internate geführt, weil soziale Lage und fehlende Mobilität anderes nicht zuließ. Hunderttausende Jugendliche haben auf diese Weise Ausbildung und dadurch bessere Chancen im Leben erhalten! All das war getragen vom weitgehend selbstlosen Engagement Tausender Frauen und Männer, die ihr ganzes Leben – und oft auch ihre Gesundheit – praktisch um „Gotteslohn“ diesem Dienst an der Jugend geopfert haben. Die Blütezeit dieser kirchlichen Internate umspannte ein gutes Jahrhundert und reichte bis in die 1980er Jahre. Erst dann hat eine neue staatliche Schulpolitik der Kreisky-Ära Schienen für eine flächendeckende öffentliche Versorgung mit höheren Schulen gelegt – gleichzeitig ließ der Priester- und Ordensnachwuchs drastisch nach.

    Wo viel Licht, da viel Schatten!

    Das große kirchliche Schulengagement hatte natürlich seine Schattenseiten. Viele der Erzieher und Betreuer wiesen keine oder eine nur unzureichende pädagogische Ausbildung auf. Religiöse Motivation hatte vielfach fehlende Professionalität zu ersetzen. Der bis in die frühen 1960er Jahre reichende „Boom“ an Priester- und Ordensberufen hat auch eine erkleckliche Zahl „krummer Seelen“ auf Positionen gebracht, für die ihnen Persönlichkeit und Reife fehlten. „Hausgestrickte“ Pädagogik regierte weitgehend das Feld, oft verbunden mit Körperstrafen überlieferten Musters. Das war freilich in anderen Bereichen der Gesellschaft bis in die 1950er Jahre nicht viel anders. Und dann gab es – angesichts der Größe des betroffenen Sektors und der Zahl involvierter Personen fast unweigerlich – Fälle von Übergriffen, die jetzt wie Eiterblasen aufbrechen. Jeder einzelne dieser Fälle ist einer zuviel! Überzogen und unangebracht wäre es aber, ganze Generationen von Lehrern und Erziehern beider Geschlechter jetzt pauschal ins Schmuddeleck zu stellen!

    Damit zur zweiten Frage: Warum blieben die Täter so lange ungeschoren? Am wenigsten vorwerfen kann man den Eltern. Auch wenn sie Härten und Abgründe ahnten, sie hatten meist keine Alternativen für eine gute Ausbildung ihrer Kinder und ermutigten zum „Durchhalten“. Bleiben die kirchlichen Oberen. Die katholische Kirche ist grosso modo Ergebnis der großen Kirchenreform des Hochmittelalters. Deren programmatische Forderung lautete „Freiheit der Kirche“, sprich: Unabhängigkeit des Klerus von „weltlichem“ Einfluss (inkl. Ehe). Teil des Konzepts war das „privilegium fori“, d.h. eigene Gerichtsbarkeit und Disziplinarverfahren für „Kirchenleute“. Auch wenn die modernen Staaten dieses „Privileg“ längst gekappt haben, viele interne Regelungen, vor allem aber die Mentalität sind erhalten geblieben: Man hängt Vergehen eigener Leute nicht „an die große Glocke“ und „zerrt sie nicht vor weltliche Gerichte“. In diesem Sinne beherbergt die römische Glaubenskongregation (vormals: Hl. Offizium) auch das wohl weltweit größte „Missbrauchsarchiv“: Es hat Disziplinarfälle dieser Art über Jahrhunderte gesammelt und noch in den 1990er Jahren die exklusive Kompetenz dafür beansprucht. Sollte nun tatsächlich eine systematische Kooperation mit der weltlichen Justiz angepeilt werden, bedeutete das eine Trendwende nach eintausend Jahren!

    Eine Geste doppelter Solidarität

    Meine eigene achtjährige Internatszeit war beileibe kein reines Honiglecken. Zehnjährig in die raue Welt reiner Bubenhorden geworfen zu werden, nur alle paar Wochen nach Hause zu dürfen und ähnliche Unbill mehr waren nicht immer leicht zu verkraften. Auf der anderen Seite habe ich eine Reihe von geistlichen Lehrern und Erziehern erlebt, die sich weit über einen „Dienst nach Vorschrift“ hinaus in sportlicher, künstlerischer, menschlicher und spiritueller Hinsicht um uns bemüht haben und uns nicht so sehr „katholische Enge“ als „katholische Weite“ erleben ließen. Ihnen möchte ich auf diesem Wege ausdrücklich danken! Ihr großer Einsatz verdient hohen Respekt und nicht, im Nachhinein pauschal ins schiefe Licht gerückt zu werden.

    Alle ehemaligen „Internatszöglinge“ und Nutznießer kirchlicher Jugendarbeit, die wie ich vorwiegend positiv auf die betreffenden Jahre zurückblicken können, lade ich zu einer Geste der „doppelten Solidarität“ per „mouseclick“ ein: volle Solidarität und tiefes Mitgefühl mit unseren weniger glücklichen Schicksalsgenossen, die in den letzten Jahrzehnten im Umfeld katholischer Jugendarbeit zu Opfern gewalttätiger und/oder sexueller Übergriffe geworden sind! Zugleich unser ausdrücklicher Dank an die vielen Frauen und Männer in kirchlichen Einrichtungen, die sich mit großem Engagement und heute selten gewordenem Einsatz um die Formung und gute Zukunft von Kindern und Jugendlichen bemüht haben und weiter bemühen!

    FORUM „NUTZNIESSER KIRCHLICHER JUGENDARBEIT“
    ADRESSE (bitte an Betroffene weiterleiten!):
    http://www.petitiononline.com/ihs2010/petition.html

  31. Sudowitzky Says:

    Zwei Fragen wurden hier bis dato noch sehr wenig bis gar nicht gestellt:
    1. Wer übernimmt in welcher Form die Verantwortung für die Missbräuche? Juristisch gesehen werden die Patres großteils mit einem blauem Auge davon kommen (Verjährungsfrist). Weiters genießen diese ein soziales Auffangnetz durch das Stift. Man stelle sich eine vergleichbare Situation in einem privatwirtschaftlichem Umfeld vor …
    2. Welche Hilfe können Opfer in welcher Form (vom Status nahezu aufgearbeitet bis traumatisiert) von wem erwarten?

    • Anonym Says:

      danke sudowitzky, zwei punkte die mir auch fehlen! möchte noch erweiternd anmerken (vor allem für jüngere fälle) was eigentlich strafrechtlich von revelanz ist…… ein wichtiger punkt für jene die ihrem erlebten mutige aussagen folgen lassen würden

    • Melior Says:

      ich dachte genau das hast du am Montag bereits deinen Anwalt gefragt, wie du am Anfang dieses Blogs engekündigt hast, da könntest du uns doch jetzt hier was berichten darüber?!

      • Anonym Says:

        don’t follow the troll

        • Sudowitzky Says:

          Nicht um des Provozierens wegen stelle ich hier Fragen, sondern um Eure Meinung in Bezug auf Verantwortung zu erfahren. Mein Fall ist bereits verjährt und wie heute den Nachrichten zu vernehmen war, soll eine etwaige Entschädigung prinzipiell vom Täter erfolgen. Diese wurde in meinem Fall ja schon geleistet. Mein Anliegen ist es, ev. weitere Opfer mit meinen Beweisen (liegen beim Anwalt) nötigenfalls zu unterstützen. Ich werde somit den Verlauf genau verfolgen, Opfer können mich gerne unter sudowitzky@gmx.at kontaktieren.
          Bitte um Verständnis, dass ich hier anonym bleiben möchte.

          • mj90krems Says:

            Hallo Sudowitzky, hast Du oder hat Dein Anwalt deine Unterlagen schon an die Staatsanwaltschaft Steyr, bzw. an das Landeskriminalamt weitergeleitet? Siehe dazu meine Kontaktangaben weiter unten.

    • Zaungast Says:

      ad 1.)

      Die Verjährung wird wohl davon abhängen, wann die letzte Straftat war. Das hängt unweigerlich davon ab, dass sich alle Opfer sexuellen Missbrauchs melden. Lt. Strafgesetzbuch (§ 57 StGB) fängt – wenn der Missbrauch an Unmündigen (also unter 14 Jahren) begangen wurde, erst ab dem 28. Lj. zu laufen an und beträgt bei schwerem sexuellen Missbrauch (§ 206 StGB), wenn mit der Tathandlung eine schwere Körperverletzung verbunden ist (z.B. Spät- oder Dauerfolgen – beispielsweise Opfer ist in längerer Therapie) 20 (!) Jahre. Als schwerer sexueller Missbrauch ist lt. StGB eine dem Beischlaf gleichzusetzende geschlechtl. Handlung anzusehen (z.B. Anal- od. Oralverkehr). Ich denke, dass dann auch die Gewalttaten, die zwischendurch auch oft vorgekommen sein sollen, nicht verjährt sein dürften, liegen sie auch bereits längere Zeit zurück, weil alle Straftaten in Einem zu sehen sein dürften.

      ad 2.)
      Es gibt ein Opferschutzgesetz. Demnach steht jedem Opfer sexueller oder gewalttätiger Handlungen kostenlos eine Betreuung durch eine Opferschutzeinrichtung wie z.B., Weißer Ring oder div. Gewaltschutzzentren, etc., zur Verfügung und es wird kostenlos eine Prozessbegleitung (Rechtsanwalt) zur Verfügung gestellt. Zuletzt besteht auch die Möglichkeit einer psycholog. Betreuung bzw. Therapie, die ebenfalls kostenlos ist.

      Meine aufrichtige Anteilnahme den Opfern!

    • Melior Says:

      Hallo Sudowitzky nochmal, mich würde noch interessieren (wenn du darüber was sagen kannst), in welchen Abteilungen du gewesen bist. Wie hat Pater A. über Jahre hinweg solchen Zugriff auf dich haben können? Das müssen die Präfekten und Schulkameraden doch irgendwie mitbekommen haben!?

      • Caspar Says:

        @Sudowitzky: Du bist Melior nicht rechenschaftspflichtig. Setze Dich mit Deinem Rechtsanwalt und/oder einer Anlaufstelle in Verbindung, wo Ihr Deine Beweismöglichkeiten prüfen könnt. Die Polizei wird Dir im Ausfindigmachen von Mitbetroffenen behilflich sein können. Ihr müsst im Hinblick auf die Verjährung nur noch darauf achten, ob diese Verjährungsbestimmung auch schon zum Zeitpunkt der Tathandlung in Kraft war (lässt sich für einen Juristen leicht herausfinden). Viel Kraft.

  32. MJ1980-y Says:

    Heute ist die “Cremifanensia” Ausgabe Nr.58 des AK Vereins gekommen; die aktuellen Ereignisse werden nicht erwähnt ( war da der Verein oder die Post so langsam?) Bemerkenswert ist die Einladung auf der letzten Seite: ein Besinnungsnachmittag am kommenden Freitag im Wintersaal zum Thema “Fehlerkultur oder: Wie mit Fehlern umgehen? – Welche Auswirkungen haben Fehler in unserer Erziehung ? Was ist überhaupt ein Fehler ?…” P. Maximilian schreibt dazu. ” Ich möchte Sie einladen, an diesem Freitag Nachmittag über die Fehlerkultur, die wir in der Erziehung, in der Schule und zu Hause pflegen, nachzudenken”
    Er hat ein Thema gewählt, wie es aktueller nicht sein könnte, auch wenn dieser Bezug für ihn wohl bei der Planung noch nicht vorhersehbar war.

    • kephas Says:

      Der Druck und das Versenden wird meines Wissens vom Gymnasium organisiert.
      Und von der Endredaktion bis zu unseren Postkästen vergehen sicher mindestens 10 Tage. D.h. dem Verein bzw. dem Gymnasium wird man hier wohl keinen Vorwurf machen können, dass diese unsere Ereignisse noch nicht erwähnt werden.

  33. MJ1980-y Says:

    der nächste Kommentar eines Altkremsmünsterers im ” Standard” :

    http://derstandard.at/1268700792956/Kremsmuenster-Keine-Barmherzigkeit-fuer-die-Peiniger

    • martin Says:

      Ich kann mich an den Autor (“tiffi”) noch sehr gut erinnern – tut hier zwar nichts zur sache, aber die erinnerung ist nur positiv ;-)

      ich finde seinen artikel sensationell! journalismus heisst auch, die richtigen bilder zu entwerfen. und die zombie-metapher – die wandelnden hüllen, organisiert im alt-leerhülsen-verband – trifft es einfach auf den punkt.

      und das bild des zehnjährigen, der sich voller hoffnung und positivem tatendrang auf den neuen lebensabschnitt freut – und dem man heute so gerne helfen würde, sich zu be-wehren. Wenigstens im übertragenen Sinne können wir das heute tun, und für heutige Opfer von Missbrauch können und müssen wir noch mehr als das tun.

    • vorzeitig gewechselt Says:

      Danke für den Link! “Tiffi”, bzw. Guido, an den ich mich noch gut erinnere, spricht mir aus der Seele!

    • mj8+ Says:

      ich habe lange nach den richtigen worten gesucht und dann dieser artikel. besser kann man es glaube ich nicht beschreiben, wie es in vielen von uns aussieht und ausgesehen hat.
      hut ab guido!!!

  34. Aus dem Süden Says:

    Ein langer Bericht über Misshandlungen in Kremsmünster:

    http://regionaut.woche.at/klagenfurt/chronik/wer-seinen-sohn-liebt-der-pruegelt-ihn-d3317.html

  35. a43534 Says:

    waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ih rs ats olle scwhul
    ehrnlich
    und ernsthaft
    lauter wixer de ena pappen ned hoidn kinan und moannen se missn se wichig mocha…..ihr sats oaschlecha…ehrolich

  36. a43534 Says:

    ihr wixkinder

  37. Michael Paschinger Says:

    Ich verabschiede mich von diesem Blog,
    wünsch euch nur das Beste!
    pfiat euch Gott!

    • walter trückl Says:

      … dem kann ich nur zustimmen! offensichtlich ist genug gesagt

    • Ernst Steffny (MJ97) Says:

      Wird wohl das beste sein, Michi. Wenn ich mir die jüngeren Kommentare und die verlinkten Zeitungskommentare so anschaue, hat sich die Diskussion inzwischen in Inhalt und Vokabular soweit von dem entfernt, was sie eigentlich sein sollte, dass ab jetzt sowieso nurnoch die verbalen Fetzen fliegen werden. Dazu kommen die nun häufiger auftretenden “Stimmen von aussen”, die sich (warum auch immer) berufen fühlen, die Beiträge der Ehemaligen zu kommentieren. Das brauchts meiner Meinung nach wirklich nicht. Ich denke, dieser Blog hat seinen Sinn insofern erfüllt, als der den tatsächlich Betroffenen eine Möglichkeit geboten hat, sich zu artikulieren (und gerade der Aufdecker selbst hat dies, wie ich meine, in vorbildlicher und unaufgeregter Art und Weise getan). Jetzt treten großteils nurmehr selbsternannte Oberlehrer und Kommentatoren auf den Plan, die halt im Schutz der Anonymität auch ihren verzichtbaren Senf dazugeben möchten.

      Seis drum. Ich wünsche jedenfalls allen tatsächlichen Opfern alles gute für die Zukunft und viel Kraft bei der nun hoffentlich eintretenden Bewältigung des Erlebten. Dem Stift und den heute dort tätigen Lehrern und Erziehern (und natürlich den Schülern) ebenso. Ich hoffe, dass alle auf ihre Weise letztlich mit der Vergangenheit ihren Frieden machen können. Servus und hoffentlich auf nimmerwiedersehen (im rahmen eines solchen Blogs).

    • Baukran Says:

      Das tut mir Leid, erst jetzt dazu zu kommen, Meinen Beitrag stiften zu können – im AK-Forum ist mir das selbst nach acht Jahren nicht möglich. Aber ich habe selbst genug miterlebt und ich halte mich für qualifiziert genug, an dieser Diskussion teilnehmen zu dürfen.

      Ich habe noch einiges zu berichten, wohl selbst zu beichten und noch mehr zu sagen. mein rauswurf war nicht gerechtfertigt, der fons ist immerhin mein firmpate und noch etwas mehr, wie ihr vielleicht wisst. vielleicht haben auch andere mir etwas mitzuteilen.

      vor allem würde ich das aber in korrespondenz mit jenen tun, die reminiszenzen in mir wachgerufen haben. also, wo kann ich sagen, was ich weiß. auch ich möchte endlich ein paar dinge berichten, die gesagt werden müssen, aber sicher nicht hier! also, wer leiht mir sein ohr?!

      Lg Mike
      1990-98

  38. Anderhund Says:

    Aus einem Leserforum in der ZEIT (Online-Ausgabe):

    “Statt ‘Mißbrauch’ wäre die Bezeichnung Gewalt sehr viel trennschärfer. Sexualisierte, physische, psychische Gewalt. Alle drei Gewaltformen können zu lebenslangen Traumata führen, wenn sie nicht ernst genommen und behandelt werden, bedürfen auch unterschiedlicher Behandlungen, haben aber eins gemeinsam, nämlich Gewalt.

    ‘Sexueller Mißbrauch’ widerstrebt mir trotz allem Eingebürgertsein, er impliziert einen legitimen ‘sexuellen Gebrauch’ von Kindern durch Erwachsene und den gibt es nicht.
    Als hätte dazu niemals ein Diskurs stattgefunden…”

  39. Stifter Says:

    a43534 – lieber seltsamer Mensch, schon bald wird sich meine Kanzlei mit dir in Verbindung setzen. Ich lasse nicht zu, dass ein sehr sonderbar gestrickter Mensch wie du dieses Forum stört. Hände an die Hosennaht und mannhaft ertragen – auch du wirst bald wissen, was dies bedeutet. Gruß Stifter

  40. mj97-H Says:

    Ich habe, wie der sensiblere Teil der AK, Kremsmünster als schwersten Einschnitt in mein Leben erlebt und die ersten Jahre dort als Hölle auf Erden. Niemals würde ich meine eigenen Kinder dorthin geben und ich würde auch selbst diesen Weg kein zweites Mal beschreiten.

    Warum ich trotzdem nicht verbittert auf diese Zeit zurückschaue und gerne zu AK-Treffen gehe, warum ich meine harte Jugend keineswegs als verschwendet betrachte? Stockholm-Syndrom? Es mag damit zusammenhängen, dass K. eine extrem intensive Zeit war, im Guten wie vor allem im Schlechten, und dass, wenn man durch K. nicht gebrochen wurde, diese Dramatik und Tragik seltsamerweise einen Wert für sich darstellte.

    Oft habe ich mir die Frage gestellt, wie es gewesen wäre, wenn ich an einer „normalen“ Schule gewesen wäre und zu Hause geblieben wäre. Viel angenehmer, wärmer, erlebnisreicher, normaler eben. Eine vorgezogene Studienzeit mit all ihrer Freiheit und Leichtigkeit, trotzdem gut behütet. Wohl aber irgendwie auch schaler, belangloser, beliebiger, plätschernder, ohne Möglichkeit zur Rebellion und ohne gemeinsamen Hass auf das System. Eine Jugend wie ein Nachmittag mit Chips vorm Fernseher.

    Das klingt irrational und apologetisch, ich weiß. Wahrscheinlich lässt es sich mit Kriegserfahrungen vergleichen: Keiner will wieder hin und jeder verflucht den Krieg, aber irgendwie waren diese Erfahrungen die intensivsten des Lebens und das meiste, was danach gekommen ist, war im Vergleich schön und wunderbar, aber auch irgendwie nur mehr fad und lauwarm, und im Alter wird man nur mehr vom Krieg erzählen wollen. „Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche lohnt ja kaum“, schreibt McCourt, und irgendwie lässt sich das auch auf K. umlegen. Ein volles Leben in Watte eingepackt gibt es nicht. Dieser Widerspruch, den ich auch nicht auflösen kann, macht wohl für manche die AK-Identität aus. Grübel.

    • mj1984 Says:

      was mir noch dazu auffällt: bin seit meiner zeit in k extrem kritisch mit autoritäten, hinterfrage sie total und akzeptiere sie sehr selten.

      glaube, dass dies auch darauf zurückzuführen sein kann, dass man als schüler damals keinen weg an auoritäten vorbei gehabt hat.

      vielleicht liege ich da aber auch falsch…

  41. Einer aus den 80ern Says:

    Liebe Kollegen

    Die Erziehungsmethoden in den 80er Jahren waren nicht nur in manchen Privatschulen bzw. Internaten von Gewalt geprägt, sondern durchaus auch in manchen Elternhäusern.

    Ich stamme aus einem solchen Elternhaus und hatte schon als kleines Kind vor der Einschulung unter den ständigen Züchtigungen meiner Eltern zu leiden. Diese beschränkten sich keineswegs auf Ohrfeigen (diese waren an der Tagesordnung), sondern z. B. auch massives Verprügeln mit einem Teppichklopfer war durchaus üblich. Stundenlange verhörartige „Gespräche“, in denen massiver psychischer Druck aufgebaut wurde. Das Gefühl, sich niemandem anvertrauen zu können und die Unmöglichkeit, als Kind die natürliche Liebe zu seinen Eltern aufbauen zu können, kam damit frei Haus. Vor diesem Hintergrund schildere ich Euch gerne mal meinen Schul-Leidensweg, der mich bis heute jeden einzelnen Tag verfolgt.

    Als ich eingeschult wurde, kam ich für die ersten zwei Jahre zunächst in eine Volksschule mit meinen damaligen Kindergarten-Gefährten und die beiden ersten Schul-Jahre waren dementsprechend unbeschwert und schön. Dann zogen meine Eltern um, ich wurde wie ein Fremdkörper an eine andere Volksschule gegeben und genauso wurde ich dort dann auch behandelt. Insbesondere die dortigen Schüler machten sich einen Sport daraus, mich täglich zu quälen und zu misshandeln. Die Lehrer selbst führten keine nennenswerten körperlichen Züchtigungen durch, jedoch sahen alle über das mir täglich zugefügte Leid hinweg. Kein einziger Lehrer hat sich je darum gekümmert, hat mir systematisch geholfen oder auch nur mal eingegriffen. Anfangs erzählte ich meinen Eltern davon, diese jedoch taten es als unbedeutend ab („stell dich nicht so blöd an“, „so schlimm kann es ja nicht sein“, etc.) bzw. stellten es so hin, als müsse das ja meine eigene Schuld sein. Im Gespräch mit den Lehrern an Elternsprechtagen kam es dann stets genauso heraus.

    Die Folgen? Ich wurde selbst aggressiv, aufmüpfig und begehrte gegen dieses System auf, mit den üblichen Folgen (schlechte Noten, Betragenseinträge, etc). Dies wiederum gab meinen Mitschülern weitere Vorwände, mich zu quälen und zu erniedrigen, meinen Lehrern und Eltern lieferte ich so natürlich erst recht genügend Gründe, mich zu bestrafen und mir weiter einzureden, dass alles meine eigene Schuld sein.

    Ich verbrachte noch weitere zwei Jahre an der örtlichen Hauptschule in derselben unguten Spirale mit der täglichen Hölle auf Erden bevor ich selbst (mit nicht einmal 12 Jahren) zum Schluss kam, dass es so nicht weitergehen könne. Daher spielte ich meinen Eltern den Einsichtigen und Leistungsbereiten vor (bzw. alles, was sie halt haben wollten), und zum passenden Zeitpunkt dann brachte ich das Gespräch auf das Thema Internat. Meine Ziele war ganz klar: weg aus dieser Schulhölle und weg von meinen Eltern.

    Und so kam ich in der dritten Klasse nach Kremsmünster ins Internat. Die ersten beiden Jahre verbrachte ich in der 4. Abteilung bei Pater L., dann ein Jahr in der fünften Abteilung bei Pater B. und den Rest in der 6. Abteilung bei Pater N. Ich war also durchaus nicht „begünstigt“ was meine Präfekten anging, aber so unglaublich sich das anhört, für mich war das im Vergleich zu vorher ein Aufatmen. Die Gewalt unter den Kollegen im Internat und auch die Züchtigungen durch die geistlichen Lehrer und Präfekten waren so, wie sie hier schon ausführlich beschrieben wurde. Aber der entscheidende Unterschied für mich persönlich war, alle Gewalt war durch das damalige System in Kremsmünster für mich erklärbar und manchmal auch als Konsequenz absehbar. Man konnte also ein Stück weit „verstehen“, wieso man von einem älteren verprügelt wurde oder wieso ein Präfekt eine Ohrfeige verteilte. Man konnte sogar manchmal ansatzweise begreifen, wenn einer der Geistlichen aus Überforderung, Überlastung oder schlicht aus purer menschlicher Schwäche ausrastete und es richtig Prügel gab. Zudem gab es Leidensgenossen und manchmal sogar jemanden, der einen in Schutz nahm, beides waren für mich völlig neue Erfahrungen. Und vor allem war ich weit entfernt von meinen Eltern; die Züchtigungen daheim setzte es jetzt nur noch an den Heimfahrwochenenden (auch dies umging ich mit der Zeit, indem ich an diesen Wochenenden lieber im Stift blieb, mit der Begründung, ich hätte zu lernen) bzw. auf jeden Fall stets nach Elternsprechtagen.

    Meine Lehrer in Kremsmünster empfand ich als weit überdurchschnittlich gut, manche sogar exzellent und sehr engagiert. Manch einer erkannte und förderte aktiv bestimmte Begabungen und Interessen bei seinen Schülern. Ich wusste schon damals genau, was das wert war. Auch mit den Präfekten (vielleicht mit Ausnahme von Pater L.) konnte man durchaus mal ein gutes persönliches Gespräch führen, das einem weitergeholfen hat.

    Oft habe ich körperliche Züchtigung in Kremsmünster erlebt, aber persönlich nie etwas mitbekommen, das auf sexuellen Missbrauch schliessen liess, weder bei mir persönlich noch bei Mitschülern. Gerüchte diesbezüglich kursierten, aber die habe ich nicht ernst genommen.

    Ich habe schliesslich in Kremsmünster maturiert (sogar mit Auszeichnung), habe später drei akademische Abschlüsse erlangt und habe heute selbst zwei Söhne, für die ich eher durch ein Feuer laufen würde als zuzusehen, dass sie dieselbe Erfahrung wie ich machen müssten.

    Mit meinen Eltern habe ich heute keinen Kontakt mehr, Ihre Einsicht oder auch nur die Bereitschaft, sich mit meinem Leidensweg auseinanderzusetzen, war und ist leider auch nach Jahrzehnten gleich null. Im Gegenteil, sie sind heute noch der felsenfesten Überzeugung, ihre Erziehung sei ganz toll gewesen und haben auch versucht, mir in der Erziehung meiner eigenen Kinder das Märchen von der „gsunden Watschn“ hilfreich mitzugeben. Mein Groll gegen sie und die Kindheit in Furcht und Selbstvorwürfen, die sie mir bescherten, ist unauslöschlich. Lange habe ich versucht, dies unter einer gewissen Höflichkeit ihnen gegenüber zu verstecken aber irgendwann war der aufgestaute blanke Hass einfach zu gross geworden.

    Ich wollte meine Erfahrung hier als kleinen Gegenpol zu diversen anderen Schilderungen einbringen, die ja davon sprachen, dass die Heimfahrwochenenden stets die gewaltfreien Inseln zwischen den langen Aufenthalten im Internat darstellten. Ich wäre froh gewesen, hätte ich das auch so empfinden können und bin sehr glücklich darüber, dass sich Gewalt in der Erziehung auf breiter Front heute im Rückzug befindet.

  42. Mj07 Says:

    werde mich aufgrund diverser Kommentare scheinbar Postpubertierender:a43534 aus dem Blog verabschieden. Wünsche allen die diesen furchtbaren Verbrechen zum Opfer gefallen sind viel Kraft bei der Bewältigung und alles gute!!

  43. Ente Says:

    # Moriturus sagt:
    März 17, 2010 um 11:39 pm | Antworten

    Leonardus, Morituri te salutant!

    * Ente sagt:
    März 18, 2010 um 11:15 am | Antworten

    Wohl eher “salvete pueri – salve magister!”
    Aber das war ja alles harmlos, irgendwie auch cool.
    Im Konvikt war das dann schon ganz anders.
    Und wenn hier latent gegen P. Robert (ausgerechnet er!) etwas erhoben wird, kann ich das auch nicht verstehen. Die Zeit in seiner Abteilung war für mich die glücklichste! Danke dafür!
    Mir scheint aber, und das liegt irgendwie in der Erinnerung flach herum, daß P. Robert etwa von P. Alfons für seine milde Art mehr als belächelt, ich befürchte, nicht ernst genommen worden ist.
    Zum sexuellen Missbrauch kann ich nichts sagen, habe da nichts bemerkt. Mir fehlte da aber auch die entsprechende Aufmerksamkeit, lediglich so manche Tafel Schokolade kam mir schon immer wieder mal seltsam vor. Fragen darüber wurden aber mit rotem Kopf beantwortet und schamhaften Blicken. Als Kind hab ich das eben nicht einordnen können. Und jetzt bleibt für mich das Gefühl, daß ich nicht geholfen habe, selbst halt Glück hatte. Auch ich bin von P. Alfons gestreichelt worden, für mein Empfinden war das aber richtig, eine Grenze wurde nicht überschritten, zumindest hab ich es nicht so gesehen. Ein Haareziehen von Sekti oder Leo war da schon einschneidender für mich.
    Humanismus hat halt nicht unbedingt was mit Humanität zu tun und auch Täter sind breitere Menschen als nur der Verbrecher. Und ich bin froh, daß ich zumindest die sexuelle Seite selbst nicht erleben mußte.

  44. letzte 15 Jahre Says:

    Sämtliche “Vorfälle” jüngerer Jahre (ca. ab 1995) – namentlich: Schlapfenbeschuss, Kopfnüsse, leichte Boxer – sind auch mir bekannt. Jedoch finde ich nicht einen “Vorfall” auch nur der Rede wert. Das alles passiert auch in anderen Schulen – zum Teil noch mehr. Das Patres überwiegende Drahtzieher sein sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Eher im Gegenteil. Teilweise haben es Schüler bewusst darauf angelegt eine Kopfnuss zu bekommen bzw. einen Schlapfen nachgeschossen zu bekommen – so quasi der Aufmerksamkeit wegen. Verletzt wurde nie jemand.

    Von Sexueller Belästigung/Übergriffen wurde nie berichtet.

    Hier im Blog übertreiben viele Leute masslos (zumindest was die letzten 15 Jahre angeht – alles vorher kann ich nicht beurteilen.).

    Die Arbeit vieler Erzieher weit über das Notwendige hinaus schätze ich im nachhinein sehr! Ich bin stolz eine so gute Erziehung genossen zu haben und ich bin stolz Altkremsmünsterer zu sein! Weit ins Studium hinein habe ich sehr profitiert von der Guten Ausbildung.

    Warum also so viele Leute hier im Blog derart negativ berichten ist mir nicht nachvollziehbar. Vielleicht sind es Leute die sich daraus einen Spass machen, Gefallene Stiftler oder sonst irgendwelche Trittbrettfahrer.

    Bis dann!

    • konventgarten Says:

      ich hab den eindruck, du hast nicht im geringsten verstanden, worum es hier eigentlich geht, oder aber du willst es nicht verstehen. es verlangt keiner, daß du die positiven seiten deiner schulzeit nicht als solche in erinnerung behältst. dein letzter satz ist völlig jenseits von gut und böse.
      trotzdem viele grüße und alles gute

      • ad konvenktgarten Says:

        Hi Konventgarten! Bitte genauer erläutern was ich nicht verstanden haben soll.

        Bitte beachte, dass ich lediglich von den letzten 15 Jahren berichte. Das vorher offensichtlich andere Saiten aufgezogen waren, streite ich nicht ab – v.a. was Gewalt angeht.

        Mich sört es nur irrsinnig wie künstlich aufgepauscht v.a. auch medial übers Stift hergezogen wird. Letztendlich fällt das ja auch auf jeden einzelnen Stiftler zurück. Kennt man das Stift nicht bekommen viele Leute einen echt falschen Eindruck über krasse pauschalierungen die medial herumgeistern. Ich meine auch weil mich echt viele Leute darauf ansprechen.

        Außerdem seien doch 1990 viele Übergriffe bereits angezeigt worden/gerichtlich behandelt worden – oder bin ich da falsch informiert? Würde mich über Info/Links freuen.

        Mein letzter Satz ist wohlüberlegt. Im Schutz der Anonymität lässt sich immer leicht über andere schlecht reden. Das da eine exakte Interessenstrennung beachtet wird, kann ich mir nicht vorstellen. Viele nützen sich die chance dem stift eins auszuwischen.

        Ich selbst bleibe lieber auch anonym – entschuldige.

        Würde mich über eine Antwort freuen. beste Grüße.

        • martin Says:

          @ “ad konventgarten”

          … ob “1990 viele Übergriffe bereits angezeigt worden/gerichtlich behandelt worden” sind, ist mir nicht bekannt. Ich hoffe das war NICHT so, denn die wesentlichen Akteure waren danach ja nicht verschwunden. Und das wäre ein schlechtes Vorzeichen für das, was der Schulerhalter heute tun würde …

          Wenn das also als Argument gemeint war – “es gab ohnehin eine Trennlinie” – dann versteh ich die Argumentation deshalb überhaupt nicht . Was nicht heißen soll “So ein Mist”, sondern: “Das musstt Du jetzt bitte genauer erklären, was Du da sagen wolltest”.

          Und noch eine Bitte: “Gefallener Stiftler” – da lässt sich vielleicht ein besserer Begriff finden, falls Du damit nicht die Reste einewr 0.25 Liter Weinflasche meinst … war nicht persönlich gemeint, wir hatten damals auch unsere Codes – aber es klingt wirklich befremdlich ;-)

        • martin Says:

          @ “ad konventgarten”

          … ob “1990 viele Übergriffe bereits angezeigt worden/gerichtlich behandelt worden” sind, ist mir nicht bekannt. Ich hoffe das war NICHT so, denn die wesentlichen Akteure waren danach ja nicht verschwunden. Und das wäre in dieser Konsequenz ja ein eher schlechtes Vorzeichen für das, was der Schulerhalter heute tun würde …

          Wenn das also als Argument gemeint war – “es gab ohnehin eine Trennlinie” – dann versteh ich die Argumentation logisch überhaupt nicht . Was nicht heißen soll “So ein Mist”, sondern: “Das musst Du jetzt bitte genauer erklären, was Du da sagen wolltest”.

          Und noch eine Bitte: “Gefallener Stiftler” ist nun schon häufiger gefallen – da lässt sich vielleicht ein besserer Begriff finden, falls Du damit nicht die Reste einer 0.25 Liter Weinflasche meinst … war nicht persönlich gemeint, wir hatten damals auch unsere Codes – aber es klingt wirklich befremdlich ;-)

      • konventgarten Says:

        in aller kürze und zum letzten mal, weil ich verabschiede mich hiermit von diesem blog: die derzeitige rufschädigung des stiftes ist so oder so schon vorhanden. und es ist mir gerade fürchterlich egal, was in irgendwelchen medien herumgeistert.
        ES GEHT JETZT UM DIE; DENEN WIRKLICH SCHLIMMES GESCHEHEN IST! der ganze rest von holzschlapfen bis was weiß ich nicht alles kann wirklich warten. wie mit den fällen jetzt umgegangen wird, DARAN wird das stift in zukunft viel eher gemessen werden, als an irgendwelchen sensationsmeldungen in klozeitungen vom datum märz 2010. deswegen sollten alle, denen das stiftsgymnasium und sein ruf TATSÄCHLICH wichtig ist, sich vielleicht einmal überlegen, ob sie der sache, der sie meinen zu dienen, mit solchen sätzen wie “Vielleicht sind es Leute die sich daraus einen Spass machen, Gefallene Stiftler oder sonst irgendwelche Trittbrettfahrer” nicht auf fatale weise schaden könnten, ich jedenfalls hätte als aussenstehender wenig respekt vor solch unüberlegten äusserungen, die die tatsächlichen opfer nämlich auch mit hinunterreissen, und denen es ganz anders geht wie leuten, denen bloß einmal ein holzschlapfen hinterhergeschossen wurde (die garantiert keinen im traum einholen werden, wie michael paschinger auf blog 1 schon treffend erwähnte).
        ich bin auch heilfroh, dass bei mir die “alte” zeit schon stark im wandel war , und doch einen pater petrus gabs ja dann schon noch. du und ich hatten offenbar eine gute zeit im stiftsgymnasium, und es gibt sicher noch zahlreichste gelegenheiten, dass mit kollegen zu besprechen, und man kann es auch durchaus so darstellen wie die derzeitige schulsprecher-partie auf orf.at.
        auf so “kremsmünster-war-doch-eh-so-super”-aussagen, mit dem unterton, viele die hier schreiben sind trittbrettfahrer die die pappn halten sollen, kann gerne verzichtet werden zugunster echter solidarität und KONSTUKTIVEN beiträgen, wir sind doch hier nicht in einer boulevardmedien-schlammschlacht. doch offenbar hat der blog seinen zenit erreicht, ich hoffe auf dieses irgendwo weiter oben erwähnte forum (nicht das des ak vereins).
        allen, die den mut hatten zu reden, respekt und hochachtung, ich hoffe auf schnelle, ehrliche aufklärung und aufarbeitung, in interesse aller.
        auf wiedersehen und machts es guad

        • ad Konventgarten Says:

          naja: sensationsmeldungen in Klozeitungen…. OÖN und der Standard geben sich u.a. dafür her.

          Das es Leute gibt denen schlimmes passiert ist stell ich nicht in Frage: ABER das das Stift causal daran Schuld sein soll ist sehrwohl fragwürdig.

          So ein Blog wo jeder beliebig reinposten kann zieht Leute mit ganz anderen Interessen an. Das ist eine Tatsache. Gefatllener Stifler, Trittbrettfahrer etc. sind nur Beispiele für Leute, die Interessen vermischen könnten. Darauf hinzuweisen ist wichtig und nicht rufschädigend.

  45. mj80_z Says:

    Kremsmünsterer Schüler fordern restlose Aufklärung
    KREMSMÜNSTER. In Schutz nehmen die heutigen Schüler das Stift Kremsmünster nach den Missbrauchsvorwürfen gegen ehemalige Erzieher im Internat des Stiftes. Dort herrsche heute ein anderes Klima als damals. Die Schüler fordern eine restlose Aufklärung der Missbrauchsfälle.
    “Zuerst wollen wir klarstellen, dass wir in keinster Weise die Vorwürfe dementieren wollen”, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme, die der Schulsprecher des Stiftsgymnasiums Kremsmünster und seine beiden Stellvertreter ausgeschickt haben.
    Die Schüler wehren sich jedoch dagegen, dass alle beschuldigten Patres als “Kinderschänder” dargestellt werden. Sexueller Missbrauch und die Anwendung von Gewalt dürften nicht miteinander vermischt werden, die Erziehungsmethoden von früher seien nicht mit denen von heute zu vergleichen, so die Schülervertreter laut ORF Oberösterreich. Das gegenwärtige Schulklima sei geprägt von Offenheit und partnerschaftlichem Umgang.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,353533

    http://ooe.orf.at/stories/430150/

  46. mj80_z Says:

    Kremsmünsterer Schüler fordern restlose Aufklärung
    KREMSMÜNSTER. In Schutz nehmen die heutigen Schüler das Stift Kremsmünster nach den Missbrauchsvorwürfen gegen ehemalige Erzieher im Internat des Stiftes. Dort herrsche heute ein anderes Klima als damals. Die Schüler fordern eine restlose Aufklärung der Missbrauchsfälle.
    “Zuerst wollen wir klarstellen, dass wir in keinster Weise die Vorwürfe dementieren wollen”, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme, die der Schulsprecher des Stiftsgymnasiums Kremsmünster und seine beiden Stellvertreter ausgeschickt haben.
    Die Schüler wehren sich jedoch dagegen, dass alle beschuldigten Patres als “Kinderschänder” dargestellt werden. Sexueller Missbrauch und die Anwendung von Gewalt dürften nicht miteinander vermischt werden, die Erziehungsmethoden von früher seien nicht mit denen von heute zu vergleichen, so die Schülervertreter laut ORF Oberösterreich. Das gegenwärtige Schulklima sei geprägt von Offenheit und partnerschaftlichem Umgang.

    http://ooe.orf.at/stories/430150/

    • martin Says:

      Ich kann 100% verstehen, dass es für die heutigen Schüler unerträglich sein muss, mit dem in den Medien erzeugten Gesamtbild “identifiziert” zu werden. Die Erklärung der Schüler ist auch deshalb löblich, weil sie “die erhobenen Vorwürfe nicht dementieren wollen”.

      Inhaltlich tappen sie dabei aber gefährlich nahe an eine große Falle:

      “Sexueller Missbrauch und die Anwendung von Gewalt dürften nicht miteinander vermischt werden, die Erziehungsmethoden von früher seien nicht mit denen von heute zu vergleichen”.

      (1) Es gab verschiedenen Arten von Gewalt und Missbrauch von Macht. Die Trennung “sexuell” / “nur” Gewalt ist juristisch relevant, insgesamt aber wenig hilfreich. Ich sehe eine Trennlinie zwischen “alltäglicher” Gewalt – nicht schön, nicht ok, aber sicher auch nicht der Grund für eine Entrüstung mit 30-jähriger Verspätung, und exzessiver/brutaler Gewalt. Kinderschänder im “sexuellen” Sinn war P.L. zB nicht – und dennoch ist Kinderschänder der angebrachte Ausdruck für sein damaliges Tun.
      (2) Die nicht zu dementierende exzessive/brutale Gewalt hatte auch in der damaligen Zeit (80er Jahre!) NICHTS mit “Normalität” zu tun. Es ist eine unglaubliche Verharmlosung, in diesem Zusammenhang von “Erziehungsmethoden von damals” zu sprechen.

      In diesem Sinne: Schulnote genügend, cum grano salis.

    • "erziehungsmethoden von damals" Says:

      Der schon oft erwähnte Turnographie-Professor “Wöran” hatte die Krampusse einmal sogar in die Turnstunde bestellt: Wer am Reck eine Übung nicht schaffte, wurde verdroschen.

      Nein, das war kein sexueller Missbrauch. Also eh nicht so schlimm? “Erziehungsmethoden von früher seien nicht mit denen von heute zu vergleichen”. Ach so, na dann … blöd gelaufen.

  47. KINDERSCHINDER!!! by EARL X Says:

    Ich sage Euch, auch mir fehlten nach dem anfänglichen Leugnen vom 11.3. anfangs tagelang diese Worte, die Ihr, meine Mitschüler in diesem Blog bereits für mich ausgesprochen hattet und die ich teilweise nicht treffender hätte formulieren können. Darum erlaube ich mir hochachtungsvoll einige Eurer Wort- und Satzkonstrukte teilweise als „pars pro toto“ unzitierterweise zu übernehmen und verweise somit auf den Gesamtblog und die Originalverfasser. EARL X

    KREMSMÜNSTERER KINDERSCHINDER
    ODER DIE GESCHICHTE EINER GERAUBTEN KINDHEIT

    Sie wollen Ihren Gschroppn loswerden, am besten gleich? Professionelle Sadisten und Vertuschungsprofis lösen in gesunder und gesicherter Umgebung Ihr Problem für die nächsten Jahre gegen finanzielle Unterstützung unserer totalitären, faschistoiden Folteranstalt. Geben Sie doch einfach Ihre Verantwortung an unserer Pforte ab, wir stehen über dem Gesetz!

    Ihr Kind erfährt bereits in der Unterstufe echte Schikanen, ernstzunehmende Demütigungen incl. Dauerschäden. Misshandlungen im Zuge von Gewaltexzessen sind selbstverständlich und bieten Ihrem Kleinen ein unvergessliches Erlebnis unter 24/7 Dauerstress und wiederkehrender Todesangst.

    In der garantiert karg bemessenen Freizeit sorgen wir für Abwechslung durch Unterricht in „türkisch tanzen“, Paarspiele wie z.B.: „Beutelung“, „Wie groß ist der Lausbub?“, oder “Hände an die Hosennaht!“ und „Schuftsau verdreschen”. Ein besonderes Highlight bildet der jährliche Krampusexzess in der 4. Abteilung  durch unsere Nachwuchspsychopathen.

    Nicht nur bei Hetzjagden wie „Vogelfrei“ erhält Ihr Kleiner künftig ausgiebig Bewegung, sondern auch bei „befohlenen Auspeitschungen“ und “Erschießungen mit Schlagbällen” im Turnsaal lernt ihr Jüngling schon bald um sein Leben zu laufen und erhält dadurch Kondition und überlebenswichtige Reflexe.

    Als oberstes Unterrichtsorgan kümmert sich der Schuldirektor Jakob „Jaques, die Grinsekatze“ Krinzinger mit seinem weissen dünnen Schlagzeigestab vorzugsweise um Schülerpopos. Natürlich völlig asexuell, denn für sowas und ähnliches ist ja unser klavierspielender

    Folterknecht, der Konviktsdirektor, „Pädo Alfons Mandorfer zuständig“. Dieser kranke Serientäter ist ein echt perverser Sadist, hat sich bereits in den 1960ern bewährt und wurde nun aufs Neue von uns verpflichtet!!! Seine riesige Hand, die auf die kleine Wange niedersaust, wird keiner je vergessen und auch nicht den eigentlich immer sauberen Geruch seiner Talarschärpe.

    Weiters konnten wir für unser hassorientiertes Team in der 4. Abteilung (KZ / Klinglmairs Zuchthaus) noch einen echten Tyrannen gewinnen. Seine strengen, brutalen und unfairen Züchtigungsmethoden fördern letztlich sogar Unterdrückung und grausamste Repressalien der Schüler untereinander, inclusive ernstgemeinter Todesdrohungen! Eine wahre Eliteausbildung in systematischer Demütigung und Gewalt im Zuge einer einzigartigen Schreckensherrschaft. Ihr Kleiner wird sich aus blanker Angst vor dieser Fratze im Stehen in die Pyjamahosen pissen So! (sprich: „SoooU“ – na, klingelt´s da für die Insider? Anm. d. Vf.)

    Keinesfalls versäumen sollte Ihr Sprössling den Spezialunterricht in: „Sadistische Strafpraktiken“ & „Öffentliche Erniedrigungen“. Highlights bilden Trommelfellverletzungen durch Ohrfeigen, Nierendrescher, büschelweise ausgerissene Haare, sexuelle Übergriffe wie „Ausgreifen und Eierzwicken“. Mit besonderer Schadenfreude überschatten unsere gottähnlichen Vertreter eine normale pubertäre Entwicklung durch vorgelebte Schwulitäten.

    Unsere Peiniger bieten garantierte *****-Traumatisierungen, abscheuliche seelische Grausamkeiten mit einzigartigem Erlebnisfaktor per se in einem System der permanenten Angst und aggressivster Misshandlung.

    Bei Eignung erfolgt die Aufnahme in die GESTIPO (Geheime Stifts Polizei, Anm. d Vf).

    Die wahren Leckerlis des Alltags allerdings sind Terror und blanker Hass, genährt durch tägliche Kopfnüsse, “Stereowatschn”, Gewaltexzesse wie Schlüsseldruck am Ohrläppchen, rituelle Ohrfeigen mit Haareziehen und Verdrehen des Kopfes sowie Kontaktverbot zum gleichaltrigen anderen Geschlecht bei Verhängung von Strafen wie wochenlangem Heimfahrverbot und Dauerstudium. Außenseiter und Verräter werden prinzipiell psychisch und körperlich systematisch fertiggemacht und wochenlang kontinuierlich angegriffen und drangsaliert zwecks Zerstörung ihrer psychischen Gesundheit.

    Disziplinierung und das Recht des Stärkeren sind die Grundpfeiler unserer Hackordnung in der Unterstufe – echt kranke Persönlichkeiten warten nur darauf, schon demnächst auf ihr Kind losgelassen zu werden. Gegen eine kleine Spende wird ihr Kind notfalls dann doch noch zum “Privilegierten“.

    Besuchen Sie auch bald anlässlich unserer kommenden Jubiläumsfeier in der Sternwarte die neue Sonderausstellung von Schikaniertrophäen unseres NSinfiltrierten-Geografieturnlehrers Wöran:

    Ausgerissene Haarbüschel!!!

    und erraten Sie dabei gleich die folgenden Preisfragen und gewinnen Sie ein Exerzitien-Wochenende:

    1. „Wieviel Kindertränen passen in den Tassilokelch“?
    2. „Wie lange dauert ein Sprung von der Sternwarte?“
    3. „Nach wie vielen Jahren werden die Ersten frühestens zu reden beginnen?“
    4. „Wie hoch ist die voraussichtliche Dunkelziffer der Opfer“?
    5. „Wieviele Schulgelder ist dem Stift eine geraubte Kindheit pro Jahr wert inclusive Zins und Zinseszins“?

    EARL X radiofreequency11@gmail.com

  48. mj05 Says:

    Sry aber das is echt schon geschmacklos…
    bei allem Respekt vor Berichterstattungen über zu bewältigende Vergangenheitserlebnisse aber sowas muss doch nicht sein oder?

    • peior Says:

      was in uns echt schon geschmacklos hineingewaltigt worden ist muss als massnahme zur bewältigung von vergangenheiterlebnissen wieder heraus.

      • Attila Says:

        @mj05
        sowas MUSS sein, wenn man Gesundheit der Opfer und des Stifts wirklich will. Was nicht sein muss, ist das Mundzuhalten. Das gab’s jetzt wirklich schon lange genug.

  49. SCHEINHINRICHTUNGEN 6 KINDERSCHINDER!!! by EARL X Says:

    NOTA BENE

    das nun folgende Konvolut beinhaltet tlw. Wort- und Satzstrukturen anderer Blogteilnehmer, weil diese kaum treffender zu formulieren sind. Respect!

    So. Und Ihr vom damaligen Konvent und Lehrkörper wollt´s nun plötzlich bis auf ein paar Gerüchte alle nichts davon gewusst haben?
    IHR FEIGLINGE!

    Hey, sogar wir 11-12jährigen haben´s ALLE gewusst das vom Fig und darüber deshalb nur gewitzelt, weil wir in dem Alter noch gar nicht verstanden haben worum es da eigentlich geht (Zitat: Na, bist auch schon auf`m Fons sein Schoss gsessn, hehe?)

    Ausserschwulische Anekdote :-) wenn nicht der BioStocki Weigerstorfer die (damals erst ca. 16jährige!!!) Uschi im Zuge einer Schulveranstaltung auf Stiftsgrund am Almsee vor unser aller 13jähriger Ohren gevögelt hätte, hätten wir vielleicht nie so schnell erfahren, dass es da noch was anderes gibt als Ausgreifen? Die Konsequenzen für Verrat wurden uns allen von ihm noch vor Ende der Naturschutzjugendwoche eindeutig klargemacht (Straftatbestand der gefährlichen Drohung). Aber getan hat doch der Stocki nie wem was, oder? Er hat sie übrigens dann anstandshalber eh bald geheiratet, soweit ich mich erinnern kann, oder?

    Hier haben erwachsene gebildete Leute – aus welchen Gründen auch immer – tatenlos zugesehen und ermöglicht, wie Jugendliche unter Ausnutzung ihrer schwachen Position JAHRELANG!!! misshandelt und gedemütigt wurden. Sie haben Jugendliche in einer für den heranwachsenden Menschen wichtigen und wesentlich prägenden Entwicklungs- und Erziehungsphase im Stich gelassen.

    Riesenschuld trifft auch die Eltern!

    Wer vom Stift hat die Basis für so ein Klima geschaffen und zeichnete damals dafür verantwortlich? Ich meine unsere Eltern haben diesem Schulstift schliesslich Geld für eine humanistische Eliteausbildung gezahlt. Und was war zu dieser Zeit ca. 1977-82 mit der Landesschulbehörde, nicht zuständig für Klosterschulen?

    Hey, ich meine hier sind SCHEINHINRICHTUNGEN (!!!!) passiert, oder war ich zweimal der Einzige? Wollte mich nach der 2. echt von der Sternwarte stürzen aber der Zugang war zum Glück nicht möglich …

    Was wussten die damaligen Obrigkeiten dieses Schulstiftes? Ja, Schuldirektor Jaques, auch du hast damals mit dem weissen Zeigestock zugeschlagen, wenn auch eher harmlos im Vergleich zu anderen, aber du Wicht hehe gehörst daher genauso zum Schlägertrupp, auch wenn du noch so schuldbefreiend Dauergrinsen kannst.

    Der Fisch fängt bekanntlich beim Kopf zum Stinken an und wo schon der Direktor den ganzen Tag mit seinem Zeigeschlagstock bewaffnet herumläuft, braucht der Lehrkörper sich nur mehr ein gutes Beispiel daran zu nehmen.

    Die mit unseren Erziehungsberechtigten ursprünglich vereinbarte und bezahlte Leistung wurde vom Stift keineswegs korrekt erbracht, wenn man mal von einer Eliteausbildung zu Sadismus, Machtmissbrauch und schwerst brutaler psychophysischer Misshandlung absieht.

    Hey, wacht´s auf – da haben sich kleine Kinder schon aus Angst vor dem Erwischtwerden echt in die Hosen gepisst und wurden daraufhin dafür auch noch öffentlich lächerlich gemacht!

    Freizusprechen von persönlichen Missbrauchsvorwürfen sind allerdings auch aus meiner Sicht der Pater „Schlazi“ Robert Huber, Pater Emmeram Anderer, Pater Alan Pointner, Pater Konrad Kienesberger und Pater Benno Wintersteller. Diese haben einen halbwegs anständigen Eindruck hinterlassen, obwohl sie mit dem System letztlich doch irgendwie unter einer Decke steckten und deren Mitwisserschaft eigentlich nicht wirklich in Frage gestellt werden dürfte.

    Wenn du gerade mal 12 Jahre bist und so ein fast 2m grosser strafmündiger 16-17jähriger pockennarbiger scharfgemachter Nachwuchspsychopath bzw Vorzeige-Erfüllungsgehilfe wie ein Phillipp Harmer spielt wochenlang bei jeder Gelegenheit mit deinem kleinen Kopf MIT VOLLER KRAFT Watschenball (insbesonders vor und in der Telefonzelle, während dich seine Buberl festhalten), bleibt einem letztlich nicht viel über, als bei Schutzbefohlenen Hilfe zu suchen. Verbessert hat sich die Situation daraufhin genau gar nicht, aber dafür ging es mindestens doppelt so arg weiter und er wollte mich glatt umbringen und hat mich überall im Stift gesucht und mir das auch durch andere ausrichten lassen was passiert wenn er mich erwischt. Ich musste mich aus Todesangst vor diesem scharfgemachten Ungeheuer und seinem irren Blick eine Zeitlang bei der “Schwester Aspro“ in der Krankenabteilung verstecken weil mir keiner vor ihm geholfen hat. Niemand hat ihn gestoppt! Na, Capo Harmer, wie viele Vorstrafen hast du wohl mittlerweile oder wie lebst du heutzutage deine Neigungen aus?

    Die Scheinheiligkeit dieser schwarzgewandeten Stiftsheroes gegenüber uns Schutzbefohlenen hat übrigens bei mir genau das Gegenteil des ursprünglichen Erziehungsziels bewirkt:

    ICH HABE SEIT DIESER ZEIT NIE WIEDER FREIWILLIG DEN WEG IN EINE KIRCHE ZURÜCKGEFUNDEN! Liebe und Vergebung wurde uns gepredigt, doch schon kleinste Vergehen wurden drakonisch bestraft.

    Sogar das Beichtgeheimnis wurde gebrochen im Sinne von subtilem Aushorchen, diese Infos intern weitergeben und dann dafür idealerweise durch eine Dritten abstrafen lassen. Ich hab das damals ausgetestet und beim Kinsky was gebeichtet was sonst keiner wissen konnte.

    Genau durch sowas verlierst du als Adolescens den allerletzten Glauben an einen etwaigen Herrgott und titulierst dessen irdische Vertreter zumindest in Gedanken nur mehr als Kuttenwixxxer, so wie es dir der “Widerstand“ ( = gemeint sind Ältere, die sich zum damaligen Zeitpunkt bereits organisiert hatten) bei heimlichen Zigaretten einst vorgeflüstert hat.

    Bin bereit vor jedem irdischen Gericht einen Eid darauf zu schwören dass das alles wahr ist, was da von meinen Mitschülern und mir an Abscheulichkeiten über die Zeit v 1977-82 im Blog behauptet wird und für alle, die noch Fragen zu diesem Thema haben erreichbar unter radiofreequency11@gmail.com

    Earl X

    PS: Leider ist es heutzutage in Ö noch immer nicht legal, die besagten Kinderschinder gnadenhalber an das Stiftstor zu ketten um diese dann der Öffentlichkeit zu überlassen.

    Die kommen echt davon damit!

    Ich meine diese Schweinehunde verhöhnen uns noch immer indem sie halbherzige Heucheleien veröffentlichen oder weiter dazu schweigen!
    Wie wär´s mal mit einer Stellungnahme des KZ-Präfekten? SooooU ???

    Echt zum Kotzen!

    Erst genau deshalb begann ich diesen Blog nämlich zu suchen!

    Lasst´s den Blog unbedingt öffentlich, ich glaube dass

    1. das erst die Spitze des Eisbergs ist, dass viele sich noch immer nicht zu reden getrauen wegen der GESTIPO (GEHEIME STIFTSPOLIZEI; Anm.d.Vf.) und dass

    2. die meisten Missbrauchsopfer eher unter den Frühaussteigern zu suchen sind (alle rechtzeitig rausgschmiss´n?) und nicht unter den paar Maturanten. Wir waren fast doppelt so viele als wir angefangen haben und die Gesichter derer, die es zumindest laut meiner Erinnerung beim Fons “erwischt” hat, hab ich auf den Maturajahrgangsfotos nicht gefunden!!!!!

    PPS:
    Im jahrelangen Vertuschen kriegt das Stift eine römische Eins eh klar. Übrigens, für wieviele uneheliche Kinder bezahlte das Stift seit 1960? 1980 waren es gerüchteweise gar nicht so wenig, nämlich angeblich 23 inclusive der vom Stift betreuten Diözesen. Na, ist da zufällig was Wahres dran?

    Man darf gespannt sein welch unentdeckte Leichen dort noch in diversen Stiftskellerabteilen lagern.

    • Alexander Nader Says:

      Wenn ich nicht irre kenne ich den Verfasser. Wenn ich nicht irre, hat der Betreffende alle Rechte so zu postulieren. Generell denke ich dieses Forum sei primär für die “Opfer” eingerichtet worden, damit sie sich das Erlebte (wahrscheinlich zum 1. Mal) von der Seele reden(schreiben) können. Dass wir die positiven Aspekte der Schule nicht vergessen sollten versteht sich von selbst. Ich kann aber nicht verstehhen dass es zu Lobhudeleien kommt, die uns Glauben machen wollen, dass sich alle irren und alles in Ordnung gewesen sein soll. Wenn das in den 90ern alles easy war (nach den Aussagen zu P.P. glaub ich das halt nicht recht), dann ersuche ich die jüngeren Semester dieses Blogs, das Erzählte zu hören, zu verarbeiten und zu glauben.
      Im Vergleich zu den 1000en Schülern, die seit den 70ern bis heute durch diese Mühle gegangen sind, sind diese Dutzende Bericht dei Minorität. ABER FÜR JEDEN SIND SIE SCHRECKLICH. Diese Taten dürfen nicht ungesühnt bleiben.
      NUR: Es gibt keine Sühne!!!!

  50. Dr. Leopold Heinrich Ammerer Says:

    Liebe Kremsmünsterer Freunde!

    Die letzten Tage habe ich aufmerksam gelesen, was in diesem blog an gehaltvollen und auch an gehässigen Stellungnahmen dargestellt wurde. Die Menschenwürde und das Recht auf Behandlung der Vorwürfe in einem Verfahren, das den Grundsätzen der europäischen Menschenrechtskonvention entspricht, kommen da in manchen Stellungnahme ziemlich unter die Räder.

    Kremsmünster hat es sich auch nicht verdient, als monströs dargestellt zu werden. Es bedarf keiner besonderen pädagogischen Ausbildung, um zu erkennen, dass Friktionen, die zur Gewaltausübung führen, in Internatsschulen eine Herausforderung darstellen, der sich manche Pädagogen nicht gewachsen fühlen. Das hängt natürlich auch mit der Ausbildung zusammen, denn die Präfekten und Direktoren von Internaten werden auch heute noch nur durch Kurse, nicht aber im Rahmen wissenschaftlicher Studien, geschult.

    Kremsmünster ist spätestens seit Adalbert Stifter als elitäres Gymnasium mit integriertem Konvikt bekannt. Eine konservative, katholischen Werten verpflichtete Position hat das liberale Bürgertum nicht daran gehindert, die Jugend in die Obhut dieses Stiftes zu geben.

    Die strikte Verbindung von Gymnasium und Konvikt entstand allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg und wurde mit der Aufnahme von Mädchen aufgelöst, sodass das Konvikt derzeit nur mehr als Rudiment mit weniger als 5% der Schüler besteht.

    Ich habe meine Ausbildung in Kremsmünster nach 8 Jahren mit Matura 1967 beendet und blicke darauf auch mit gemischten Gefühlen zurück. In meiner Schulzeit wurde zwar keine sexuelle Gewalt von Erziehern kolportiert, auch nicht erhebliche physische oder psychische Gewalt. Dafür brodelte es umso mehr im Topf unter dem zugehaltenen Deckel zwischen den Studenten untereinander. Jedes Jahr dachte ich mit Schrecken, dass Ostern möglichst bald sein werde. Denn dann, wenn der Zeitraum zwischen Weihnachten und Ostern, in dem wir nie nachhause fahren durften, sehr lang war, wurden die Aggressionen, ja auch Gewaltexzesse unter den Studenten unerträglich. Man hat aber seitens des Stiftes auch auf bekannt gewordene Gewalt zwischen den Studenten im sexuellem Bereich adäquat reagiert und vor allem durch junge, engagierte Präfekten und Professoren wie P. Nikolaus ein Klima geschaffen, das ich in den letzen beiden Jahren geradezu als intellektuell empfunden habe. Es wurde ein Ventil für positive Energien geöffnet, als wir die Studentenzeitschrift „Sternwarte“ gründeten und darin auch kritische Artikel unter dem Schutz von P. Nikolaus veröffentlichten. Insoweit klang meine Zeit in Kremsmünster versöhnlich aus.

    30 Jahre später maturierte mein ältester Sohn in Kremsmünster, dann nach 3 Jahren der zweite Sohn. Zwei weitere Söhne waren nicht mehr die ganze Zeit in Kremsmünster, vor allem deshalb, weil das Konvikt Auflösungserscheinungen zeitigte und die Situation für Schüler aus entfernteren Bezirken zunehmend schwieriger wurde.

    Man kann mir ein Opfer/Täter-Syndrom nachsagen, weil auch meine Söhne Kremsmünster erdulden mussten, was auch bei ihnen gemischte Gefühle hinerließ. Was ich mir nicht nachsagen lassen, ist eine Abschiebung der Jugend ins Stift, denn ich war jede Woche 1 bis 2 mal in Kremsmünster, auch in meiner Funktion im Elternverein.

    Das Gewaltproblem von Pater L. wurde in dieser Zeit diskutiert, der Betreffende war aber bereits auf dem „Rückzug“ und zuletzt weniger auffällig. Über Pater A. gab es Gerüchte, auch über Pater P., und ich habe darüber auch mit dem von mir sehr geschätzten Gymnasialdirektor P. Jakob gesprochen. Es wurde in beiden Fällen reagiert, allerdings mit gewissen Verzögerungen, die ich im Fall des Pater A. nur so interpretieren kann, dass dieser in der Hierarchie sehr mächtig war und es daher gewisser Anstrengungen bedurfte, ihn abzulösen. In dieser Zeit war er hinsichtlich Gewaltausübung nicht mehr auffällig, zu den sexuellen Neigungen existierten aber sehr wohl Gerüchte, wenngleich diffus und undifferenziert.

    Die Anwürfe gegen P. Nikolaus kann ich nicht nachvollziehen, wobei mir hier sicher eine gewisse freundschaftliche Befangenheit attestiert wird. Ich habe mir die postings sehr genau durchgelesen und bemerkt, dass Pater Nikolaus teils sehr positiv und teils eher indifferent oder ablehnend im Hinblick auf sein geistliches Engagement in der Jugendarbeit genannt wird. Offenbar hat er auch das Pech, dass die „Nikolofeiern“ bei Pater L. gelegentlich mit seinem Namen assoziiert werden. Wahrscheinlich ist auch
    P. Nikolaus das eine oder andere mal die Hand ausgekommen, aber da ist er wohl nicht alleine.

    Ich habe aus den postings meines ältesten Sohnes gelesen, was ihn bewegt und kann mich dem nur anschließen. Wir wollen eine gewaltfreie Welt mit Entwicklungschancen für alle. Es freut mich sehr, dass alle meine 4 Söhne den Zivildienst gewählt haben. Die beiden älteren waren in Israel in Yad Vashem und mit jedem machte ich eine kleine Ferienreise nach Auschwitz. Auf Basis dieser „Nachbearbeitung“ war Kremsmünster wahrscheinlich ein Segen, wobei wir Glück hatten, dass wir von den Exzessen nicht direkt betroffen waren.

    Mit Kremsmünsterer Gruß!

    Leopold Heinrich Ammerer

  51. peior Says:

    von der hompage des stiftes kremsmonster:
    Vorwürfe sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt am Stiftsgymnasium Kremsmünster in vergangener Zeit
    Stellungnahme des Lehrkörpers
    Als Lehrkörper des Stiftsgymnasiums Kremsmünster haben wir mit Bestürzung und Betroffenheit die Missbrauchsfälle und Gewaltübergriffe von ehemaligen Lehrern und Erziehern aufgenommen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und wir sind erleichtert, dass die Stiftsführung unter Abt Ambros die vollständige Aufklärung der Vorfälle aktiv vorantreibt. In enger Zusammenarbeit mit dem Kloster findet seit letzter Woche eine intensive Aufarbeitung dieser dunklen Seite unserer Schulgeschichte mit unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern statt.
    Unser gegenwärtiges Schulklima ist geprägt von Offenheit und partnerschaftlichem Umgang. Im Sinne einer ganzheitlichen Bildung und Förderung unserer Schüler/innen und unserem Leitbild „Der Eigenart vieler dienen“, ist uns deren positive physische und psychische Entwicklung ein besonderes Anliegen. Im Zusammenwirken unserer Schulgemeinschaft wollen wir als Lehrerteam weiterhin positive Akzente setzen und betrachten die derzeitige Situation als besondere Herausforderung, aber auch als Chance.
    Kremsmünster, am 16. März 2010

    wie gehts euch eigentlich im kopf? lederhilger, meinst du das ernst oder sprichst du als mythologe, der damals einfach weggeschaut und mitgeschwiegen hat? von wegen ehemalige lehrer und erzieher. …..erleichtert, dass abt ambros die vollständige aufklärung der vorfälle aktiv vorantreibt? wo, wie, wann? seit letzter woche schon. echt so bald! partnerschaftlicher umgang? gehts noch, da hättest ja gleich mandorfers bekennerschreiben übernehmen können – habe alle gern gehabt usw.- weiterhin positive akzente setzen?weiterhin? echt? unter 0732/651015 erreichst den psychosozialen notdienst, aber ob der da noch was machen kann? “wagner jauregg, moch die türln auf” hat er immer gesagt der zacherl, wenn er ein lustiger sadist hat sein wollen. die krise als chance, da hat sich wohl wirklich kein älterer hut mehr gefunden. nicht genügend, setzen.
    wir müssen uns stift kremsmünster als gewaltätigen ort denken.

    • mj8+ Says:

      gerade die weltlichen professoren wie lederhilger, heinisch und andere habe ich nur als hervorragende lehrer in erinnerung. niemals ging körperliche oder andere gewalt von diesen lehrern aus und ich habe ihnen sehr viel zu verdanken.

      jedoch mit folgenden statments macht ihr es euch doch etwas zu leicht:
      “Es hat zwar Gerüchte über einschlägige Neigungen bei den inzwischen namentlich bekannt gegebenen Patres gegeben, aber es hat sich kein Opfer an uns gewendet.”
      Hallo ihr seid ausgebildete Pädagogen und wenn schon niemand den mut hatte offen gegen p.a. aufzutreten, hättet ihr wenigstens die schüler informieren und aufklären können, wie soll man sich verhalten, an wen kann man sich wenden, usw. usf. das könnte man sich schon erwarten.
      “In einigen Gesprächen unsererseits mit der damaligen Schulleitung wurden zwar die erwähnten Gerüchte sowie Hinweise auf exzessive körperliche Gewalt im Konvikt thematisiert, doch wurden die Informationen bagatellisiert.”
      von wem bagatellisiert? natürlich habt ihr bescheid gewußt. passierte ja genauso in der schule direkt vor euren augen.
      es galt wohl eher statt “fides et auxilium” das motto “hände falten, goschn halten” und dies darf man natürlich auch uns ak und unseren eltern vorwerfen.

      • peior Says:

        erratum: das droh schreiben des lehrkörpers auch in zukunft so weitermachen zu wollen schreibe ich dem mythologen leberbauer und nicht lederhilger zu. was allerdings an letzterem hervorragend gewesen sein soll weiss ich nicht. sein weisser volvo vielleicht.

  52. aha Says:

    @fisch peda:
    keine fliegenden kreidestücke und kein fliegender schlüsselbund? keine auf nicht-schaffen ausgelgte prüfungen? auch weltliche lehrer haben ihre pädagogische inkompetenz mit physischer und psychischer gewalt bewiesen

    ja ich hab auch viel gelernt in dieser schule; wie der stoff vermittelt wurde ist ein anderes kapitel

    • mj87 Says:

      aha, AHA, also jetzt musst aber nicht auch noch über meinen erklärten Lieblingslehrer lästern. Der Schlüsselbund war WEIT daneben gezielt – obwohl die Flugbahn hätte definitiv perfekt berechnet werden können -, er hätte höchstens irrtümlich treffen können, die Strafprüfungen wirklich selten, in der Gesamtbenotung gab es stets großes Verständnis, der Langmut war GROSS und das fliegende Kreidestückchen – ja das bleibt wirklich über; absolut unentschuldbar, das Kreidestückchen, das fliegende ;-))

      • mj80erjahre Says:

        Obwohl FischPeda’s Spruch “Geh, Muellviertla, geh ham, damma wida bledln, wos, oiso do hast dei hausaufgab” auch als ebenso “schwerwiegend” einzustufen ist. Hat mich echt schwer getroffen.

        Also wirklich, das muss jetzt aber SOFORT vors Jugendgericht gebracht werden.

        PS: Sein beiger Steinzeit Mercedes aus dem vor-vorletzten Jahrhundert ist mir noch in bester Erinnerung. Mit dem haette er mich jedenfalls nicht ins Muellviertel bringen koennen ;-)

    • kreidewurf Says:

      entschuldige bitte, das ist wirklich ziemlich tief, da wo es um kaliber wie alfons und leonhard geht, den fisch peda ins geschehen zu werfen. stimme mj87 zu.

    • aha Says:

      also ist er ein braver guter lehrer
      mit courage und anstand
      vorbildlich

      aha

    • aha Says:

      @mj87, mj80erjahre, kreidewurf und geistesverwandte:

      toleranz und verharmlosung von physischer und psychischer gewalt ist ein ergebnis eurer erziehung (passiv und möglicherweise aktiv auch)

      • kreidewurf Says:

        vielleicht schreibst du am besten einmal ein buch darüber. bis dahin kannst du dir ausserdem überlegen, was du über anderer leute geisteshaltung und erziehung sagst, von denen du keine ahnung hast (das glaubst du nämlich nur, völlig unzulässigerweise). nur weil DU nicht zwischen äpfel und birnen unterscheiden kannst, muss das nicht auch für andere gelten, und ich hoffe für dich, dass ein nachgeworfenes kreidestück das schlimmste ist, was dir in deiner jugendzeit passiert ist. schöne grüße

  53. P. ULRICH Says:

    Da lob ich mir nach all diesen Vorwürfen doch das Verhalten von P. Ulrich Mandorfer!!!
    Damals hat jeder nur übelst über ihn geredet! Er hat mich vor dem Nachmittagsunterricht, in der Mittagspause, gern mal auf ein kleines Bier in der Schank eingeladen und mir viel erzählt… – ich kam ’93 in die Schule und hab dort auch maturiert.
    Unterm Strich ein Mann, der zweifelsfrei im klerikalen Bereich den Rubikon überschritten hat, jedoch in keinster Weise ein böswilliger Mensch!
    Er musste sich jahrelang(!!!) eine Hetzjagd von seinen Mitbrüdern gefallen lassen, die so nicht gerechtfertigt war!
    Ulli, wir haben viel geredet, es hat sich viel bewahrheitet!
    Liebe Grüße an alle!

  54. kein_ak Says:

    Mich wundert ja nur, dass hier noch niemand das “Erziehungsmittel” des Fig erwähnt hat, den Ochsenziehmer, den er ja auch ganz gern zum Einsatz brachte. Leider nicht nur ein böswilliges Gerücht, sonder schmerzhaftest am eigen Leib verspürt.

    • tassilo(mj8x) Says:

      na ja, die heutigen Schulsprecher würden das – im Sinne ihrer aktuellen Aussendung – zwar nicht dementieren”, aber im Lichte von damals … juckt das heute ja wohl niemanden mehr.

      FAKT ist: Ja, das Teil hab ich auch einmal gesehen! Es existierte. Punktum.

    • Hadesinsasse Says:

      Würde mich interessieren in welchem Jahr das war. Er hat uns das Erziehungsmittel öfters gezeigt und mehr oder weniger scherzhaft damit gedroht es anzuwenden, ein einziges mal habe ich gesehen, wie er es in brutaler Weise getan hat, das war 1985. Ich hatte immer gehofft es sei das einzige Mal gewesen oder bist Du das gewesen?

  55. by EARL X Says:

    Hallo Alexander Nader, bitte melde dich bei mir
    unter radiofreequency11@gmail.com

    Du hast ja so recht, es gibt in Wirklichkeit keine Sühne für das was man uns angetan hat.

    Wir waren in der selben Klasse und insbesonders bei dir kann ich mich noch sooo gut erinnern wie du bei grausamsten Züchtigungen stolz die Tränen unterdrückt hast: wie du die Lippen spitz zusammengepresst hast und nach oben geradeaus geschaut hast und noch versucht hast dabei zu lächeln um zu zeigen, dass du Schmerzen ertragen kannst …

    umso heftiger haben´s dann zugeschlagen …

  56. XXX Bunny Says:

    Jetzt hams erm dem Fig, die Sau!

  57. by EARL X Says:

    Der Tag der apokalyptischen RacheBengel ist gekommen :-)

  58. ErzBengel by EARL X Says:

    ihr müsst´s euch bitte vorstellen wie subtil mir dieser grindige Sadist von Konviktsdirektor damals 1977 in der 1. Klasse das Image eines Aussenseiters aufgedrängt hat, nachdem ich ihm nicht zu willen sein wollte:

    am Folgetag in der Musikstunde musste ich zu seiner Klavierbegleitung irgendein kompliziertes Lied vorsingen und er hat der GANZEN KLASSE ein Eis versprochen, “falls bei mir was Gscheites herauskommt” hehe. (Originalzitat!!!!!)

    Hey, ca. 30 Mitschüler und ca. 60 grosse erwartungsvolle Augen und du bist gerade mal ca. 11 Jahre alt und dieses Arschloch beginnt am Klavier zu spielen aber spielt nicht richtig im Takt!!

    Natürlich hab ich´s nicht geschafft richtig zu singen und wurde dafür anschliessend verdroschen, weil es kein Eis gegeben hat.

    Na?

    Sowas vergisst du niemals in deinem Leben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  59. CORR. ErzBengel by EARL X Says:

    … weil es WEGEN MIR kein Eis gegeben hat an dem Tag.

  60. ErzBengel by EARL X Says:

    und der Nikolissimo, der uns enthusiastisch mit feuchten Augen aus dem Buch

    “VERGIB MIR NATASCHA” laaange Zeit vorgelesen hat.

    Hey in dem Buch geht´s schwerstens um`s Frauen verprügeln incl. SM-Phantasien. > Liebe und Schläge und Verzeihung, wie beim Mandorfer!

    Hattet ihr euch eventuell alle untereinander bereits zuvor abgesprochen was ihr da letztlich mit kleinen Bubis in den nächsten 4 Jahren vorhabt´s?

  61. peior Says:

    orf.at, 19.03.10

    Milliardenzahlungen in USA und Irland
    Dass der Kirche Entschädigungen teuer zu stehen kommen können, zeigen Beispiele aus dem Ausland. So musste die Kirche 2006 nach Bekanntwerden von Missbrauchsfällen in den USA 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Mrd. Euro) an die Opfer zahlen. Viele Diözesen gerieten dadurch an den Rand des Ruins.

    In Irland, wo in den vergangenen Jahren Tausende Missbrauchsfälle ans Licht kamen, vereinbarte die Regierung 2009 mit kirchlichen Orden einen Entschädigungsfonds von 2,1 Milliarden Euro.

    was wird die regierung in österreich mit kirchlichen gewalt orden vereinbaren?

  62. mj90krems Says:

    Mich würde interessieren ob es bereits Neuigkeiten zu den weiteren Schritten der Staatsanwaltschaft, der Ombudsstelle und des Stiftes zum Thema Aufklärung der Vorfälle bzw. Konsequenzen für die Täter und Entschädigung der Opfer gibt.

    Die Homepage des Stiftes ist zumindest wieder zur Normalität übergegangen, ich erwarte mir allerdings kontinuierliche Information zu den oben genannten Punkten. Das zur versprochenen Offenheit …

    Es wäre gut wenn diejenigen von uns, die über Informationen über die weitere Vorgangsweise der involvierten Institutionen haben, diese hier weitergeben könnten.

  63. kein_ak Says:

    Ein Artikel aus der Presse:

    Opfer bereiten Entschädigungsklage gegen Kirche vor

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/547523/index.do

  64. GESCHMACKLOS by EARL X Says:

    GESCHMACKLOS?

    Was ist schon Geld, auf Eure Gräber schwor ich einst zu pissen!

    Wer nicht dabei war kann sich nicht vorstellen was damals abgegangen ist

    Eine kleine Anekdote: Im Schulalltag haben uns zuerst unsere Schutzbefohlenen misshandelt, anschliessend haben wir uns gegenseitig verdroschen, entsprechend der Hackordnung. Ich erinnere mich noch heute an die Schläge die zB der kleine Karli K. sonntagnachmittags abgekriegt hat. Dieses Arschloch von KZ-Häuptling hat sich den Buben extra übers Wochenende dabehalten und ihm Heimfahrverbot erteilt, dann hat er dem Karli im Separee Nachhilfestunden gegeben = geprüft!

    ”Kischis” wimmernde Schreie gingen 2 Stunden durch Mark und Bein und durch die ganze 4. Abteilung, pro nichtgewusstem Vokabel setzte er ihm eine Watschn die durch 2 Türen durchgeschallt hat. Als der arme kleine Gschrapp dann bei der versammelten Abendkontrolle mit hochrotem Gesicht noch wegen irgendwas weiterem angeklagt wurde, hat er sich aufgrund von Dauerstress in die PyjamaHosen gepisst. Daraufhin hat ihn der K(z)linglmair uns allen als Weichling vorgeführt und wir mussten ihn alle gemeinschaftlich auslachen.

    Das war übrigens der Tag an dem ich mir geschworen habe, eines Tages noch AUF EURE GRÄBER ZU PISSEN!!! (Leo, Fons und Konsorten), wenn es schon keine irdische Gerechtigkeit gibt auf dieser Welt.

    Geschmacklos? Naja, wir waren ja erst knappe 13. Aber ich war mir damals sicher diese Henker irgendwie zu überleben und Urin ist nicht geschmacklos! Was bitte treibt kleine Kinder so weit, derartige Gedanken zu entwickeln?

    Natürlich haben wir Opfer schlechte Schul- bzw Betragensnoten gehabt eh klar und genau wegen dieser wurden wir dann auch nach der Unterstufe aussortiert = rausgeschmissen.

    Zuerst die kleinen Buben systematisch ruinieren und dann ab auf den Müll mit diesen stigmatisierten Aussenseitern! Na, klingelt´s?

    Leo´s Misshandlungsrituale waren dermassen grausam und seine Watschen so fest, dass ich WOCHENLANGEN DAUERTINNITUS hatte. Aber als Adolescens glaubst halt du hörst jetzt die Engerl singen :-)
    und es ist nun eh alles wieder gut weil du deine Strafe gehabt hast!!!

    GESCHMACKLOS by EARL X radiofreequency11@gmail.com

  65. ad GESCHMACKLOS by EARL X Says:

    Jetzt weiss ich auch wieder wie das kam mit der Idee auf deren Gräber einst verachtungsvollst zu brunzen:

    Kurz zuvor hatte ich knapp die 2. Scheinexekution durch die GESTIPO überlebt und ich habe bitterlich geweint und mir vorgestellt wie wohl mein Grab bvzw die Inschrift ausschaun wird und so weiter.

    Die 16-17jährigen Buberl von der GESTIPO hatten vom K(z)linglmair die Lizenz für alles! Keiner hat diese gemassregelt oder zurückgehalten. Wenn ich dabei wirklich draufgegangen wäre, wäre ”ES” halt passiert habn´s mir anschliessend gesagt. Welch Abschaum der Gesellschaft nennt sich heute ALTKREMSMÜNSTERER!

    Hey, der Anstifter kriegt normalerweise die gleiche Strafe wie der Täter und Scheinexekutionen sind im Sinne des Erfinders nicht durchgeführte Auftragsmorde!

    Darum habe ich mich damals so viel mit Gräbern beschäftigt und kam auf diese Idee einst auf deren Gräber zu pissen nach der Geschichte mit dem K.K.

    Aber was willst schon viel machen als kleiner Gschropp, wenn dir nicht einmal dein Erziehungsberechtigter dieser Nazi zuhause am Wochenende glaubt (…übertreib net so, wird schon net so schlimm sein, wird eh an Grund ghabt haben etc.) bzw. diese SS-ähnlichen Taten auch noch gutheisst im Sinn einer strengen Erziehung?

    Dieser hat mich zum besseren Verständnis übrigens jahrelang mit dem Kosenamen PIMPFI tituliert, aber das ist ein anderes Kapitel. Die PIMPFEN waren übrigens der NS-Nachwuchs, wie ich erst vor ca. 2 Jahren leidvoll bei einer TV-Doku erfahren musste. Seufz. Kinderschinder!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Jungvolk

  66. peior Says:

    homepage stift kremsmonster / aufgaben

    …darüber hinaus engagieren wir uns seit jeher auch in der Bildung, Erziehung und Betreuung junger Menschen. So führen wir seit über 450 Jahren ein Stiftsgymnasium.Bei all unseren Aufgaben fühlen wir uns dem Auftrag unseres Ordensgründers, dem Hl. Benedikt, verbunden, der in seiner Ordensregel fordert, dass in allem Gott verherrlicht werde(..)So versuchen wir bei all unserem Tun, Gott nicht aus den Augen zu verlieren und den Menschen durch die Art, wie wir unsere Aufgaben erfüllen, den Blick und den Weg zu Gott zu öffnen(..)
    Unser Stiftsgymnasium ist für derzeit acht Mitbrüder eine Aufgabe. Sie unterrichten dabei nicht nur Religion, sondern haben fast alle ein zweites oder ein drittes Unterrichtsfach. Die Betreuung der SchülerInnen im Internat und Tagesheim ist eine weitere historisch gewachsene und traditionsreiche Aufgabe.Neben dieser Aufgabe in der Jugendarbeit findet sich im Stift auch Platz für das Jugendzentrum, von dem aus regionale Jugendarbeit organisiert und betrieben wird und in dem auch drei Mitbrüder mitarbeiten.

    peior sagt:450 jahre tradition in der misshandlung junger menschen zur verherrlichung gottes.durch die art, wie wir unsere aufgabe erfüllen, nämlich in form form systematischer misshandlung, den blick und den weg zu gott öffnen.dem tritt man eurer meinung im tod gegenüber. die historisch gewachsene aufgabe als versuch menschen zu zerbrechen. sollte uns das gelungen sein dann zur verherrlichung gottes, den wir dabei nicht aus den augen verlieren wollen.traditionsgemäß lassen wir auch heute noch unsere mitbrüder auf die jugend los. nicht nur in religion. wer seinen sohn liebt der schlägt ihn. sondern auch in zweit und dritt fächern. verlogenheit? sadismus? psychophysische mißhandlung? regionale jugendarbeit wird organisiert und betrieben.

    treiben trieb getrieben.

    wir müssen uns stift kremsmünster als gewalttätigen ort denken.

  67. ich kenne euch Says:

    Mittlerweile glaube ich ja, dass euch das konsumierte cannabis a bissi zu kopf gestiegen ist. es tu mir für die wirklichen opfer leid, dass es nur noch um persönliche befindlichkeiteiten geht. bitte zurück zur seriösität! vielen dank und grüsse

    • GRAS by EARL X Says:

      GRAS, Cannabis und dein Post sind entbehrlich

      Wer Gewalt sät …

      Über diese Sache ist noch lang kein Gras gewachsen
      und für die Lösung des Problems auch kein Kraut.

      Geht das echt schon wieder los mit los mit der Vernaderei, genau so wie sie es euch beigebracht haben. Feig aus dem Hinterhalt heraus. Wie schon damals. Zum Kotzen mit diesen Buberln aber diesmal hol ich dich mit der Kripo wenns sein muss!

      Sehts ihr, genau so funktioniert das mit den BUBERLN von der GESTIPO und dem DENUNZIEREN und den besagten FASCHISTISCHEN METHODEN im Stift Kremsmünster, die lassen sich ihre Lebenslüge niemals zerstören, auch wenn vielleicht das Stift sich einsichtig zeigen mag.

      Pfui Teuferl aber auch :-)

  68. kpknoll Says:

    Geniale Idee, Euer Blog!
    Ich lade alle Altfreinberger ein, sich über

    http://freinberg.wordpress.com/

    auszutauschen und zu vernetzen.
    Bitte weitersagen!

  69. KATHOLISCHE GLOGGERL BY EARL X Says:

    (jetzt wirds auch mal sachlich)

    KATHOLISCHE GLOGGERL BY EARL X

    Wann bitte verjährt ein vorsätzlicher Mordversuch bzw eine Morddrohung? Ich meine die haben sich damals zusammengerottet um mich im ganzen Stift zu suchen und haben mich in SS-Manier so lange gesucht bis sie mich gefunden haben, der Philipp Harmer und seine Burscherl von der GESTIPO mit der Lizenz für alles. (= GEHEIME STIFTSPOLZEI; Anm. d Vf.)

    Ich bin v 1977-82 nicht nur mehrmals mit Mord bedroht worden, sondern durfte auch 2 Scheinexekutionen der GESTIPO überleben. Die Morddrohung von seiten des Lehrkörpers kam allerdings nur vom eigentlich völlig harmlosen BioStocki Weigerstorfer nach seiner Almsee-Fickerei. Mann hat der Schiss gehabt vorm Stift dass das mit der erst 16jährigen Uschi rauskommt nach der Almseewoche! Der Rest der Morddrohungen kam von diversen Mitschülern und von der GESTIPO = Pater K(Z)linglmaier´s Handlangern = Auftragstäter (Phillip Harmer und Konsorten).

    Dem Anstifter gebührt jedenfalls die selbe Strafe wie dem Täter und eine geplante, ernsthafte Scheinexekution erachte ich wie bereits erwähnt als einen GERADE KNAPP NICHT DURCHGEFÜHRTEN MORDVERSUCH.

    Auch für die BEIHILFE ZUM GEPLANTEN MORDVERSUCH müsste letztlich das Stift als juristische Person haften, (ebenso wie auch eine Firma für ihre Angestellten haftet)
    weil das Stift
    1. als juristische Person den Nährboden für diesen rauhen Umgangston und die exzessive Gewalt erst einmal geschaffen und zumindest von 1977-82 geduldet hat und trotz flehentlichen Bettelns meinerseits zB bei Pater Nikolaus Zacherl und bei Pater Emmeram Anderer nichts ernsthaftes bzw. wirksames dagegen unternommen wurde. (Unterlassene Hilfeleistung!!!)
    2. das Geld unserer Eltern genommen hat.

    Ceterum censeo,
    dass meine damaligen körperlichen Auffälligkeiten wie zB
    mein damals fast hinkender, verhaltener, unsicherer, gedemütigter Gang wegen drohender Gefahr von allen Seiten,
    mein Tick, den Kopf stundenlang in den Nacken zurückzudrehen bis die Wirbel knacksen und
    mein Dauertinnitus von den vielen Watschen etc
    heute kein ernstzunehmendes Thema mehr für irgendwen sind, weil man ja eh nichts mehr davon sieht und weil ich es trotzdem geschafft habe, anderswo glücklich zu maturieren und fertig zu studieren.
    Und das obwohl ich keinen reichen oder prominenten Erziehungsberechtigen hinter mir stehen hatte, der mir jemals wirklich ein glückliches zuhause geboten hätte.

    Und das trotz des Aussenseiter-Stigmas, das eigentlich damals nur und ausschliesslich durch den Mandorfer mehrmals initiiert wurde (weil ich ihm wie bereits erwähnt nicht zu willen sein wollte ) und welches ich bis heute nicht ablegen konnte! Heutzutage bin ich ein akzeptierter Aussenseiter und kein gemiedener mehr zum Glück, aber so ein Rollenbild wird man NIE mehr los offenbar… Zu tief implementiert. Seufz

    Heutzutage glaubt ja hoffentlich niemand mehr ernsthaft, dass ein 10jähriger Gschropp schon als Aussenseiter geboren wurde und an die Erbschuld usw

    Die Bewältigungsmechanismen des menschlichen Gehirns sollten normalerweise das gewesene Schlechte komplett verdrängen und nur eine positive Erinnerung an die gute alte Zeit in uns hervorrufen.
    Wie viele weiter grausame Anekdoten gebe es zu erzählen, wenn ich mich noch eine weitere Woche mit dem Thema auseinandersetze aber nun ist es hoffentlich genug.

    Na, liiiieber Fons, liiiieber Leo und liiiieber Nik und liiiieber Phillip Harmer und wer da sonst noch so dazugehört hat zu der Henker- bzw. Buberlpartie, hab ich mir das alles vielleicht auch nur schön zusammengereimt nach fast 30 Jahren?

    Was glaubt ihr wie tief ist der Schmerz, dass ich diese alten Gschicht´n selbst nach fast 30 Jahren nochmal aus der alleruntersten Schublade meines Lebens hervorkrame?

    Nochmal, ich bin bereit vor jedem irdischen Gericht sogar einen Eid darauf zu leisten dass das alles wahr ist, was meine Mitschüler und ich in diesem Blog an Abscheulichkeiten über die Zeit 1977-82 behaupten und verstecke mich nicht sondern bin erreichbar unter radiofreequency11@gmail.com
    EARL X

    Und falls das zufällig jemand von der Staatsanwaltschaft Steyr liest und entsprechendes Interesse hat zwecks eventueller Zeugenaussage, so bitte ich explizit um etwaige Kontaktaufnahme an meine obige emailadresse, damit es denen endlich an die KATHOLISCHEN GLOGGERL geht.

    Glücklicherweise war der Mandorfer mit seiner allerersten Aussage vom 11.3. noch so feig und hat das alles bestritten, sonst hätte ich mich wahrscheinlich niemals mehr wachrütteln lassen um derart viel zu posten. Der apokalyptische Tag der ErzBengel scheint nun tatsächlich gekommen :-)

    Der AK-Verein hat aus meiner Sicht keine irgendwie geartete Legitimation uns (rausgeschmissene) Frühaussteiger irgendwie oder irgendwo zu vertreten, weil wir ja keine Altkremsmünsterer sind oder jemals waren.

    10 Gebote für die Insider des Widerstandes von damals:

    1. Beim Krampusexzess trägt man eh klar mindestens 3 paar lange Unterhosen und möglichst viele Pullover :-)
    2. Wenn du zum Mandorfer allein ins Zimmer musst, setze dich NIEMALS aber auch NIIIIIEMALS hin !!!!!!
    3. Der Beichtstuhl ist eine Abhörstation!
    4. Glaub nur an dich selbst sonst überlebst nicht
    5. Tot stellen hilft!
    6. TRAUE NIEMALS SCHWARZGWANDLERN
    AUCH WENN SIE GESCHENKE BRINGEN!
    7. Die einzige Regel ist dass es keine Regeln gibt!
    8. Der Weg in die Freiheit führt über die Fenster
    9. Statt dem Morgenstudium geht man zumindest offiziell zur 6h30 Morgenandacht in die Michaelskapelle nicht immer alkoholarmen Messwein trinken und trifft sich mit den Mitgliedern des Widerstandes!
    10. Nimm besser den Umweg!

    • Philipp Harmer heute Says:

      Philipp Harmer heute

      http://www.nachrichten.at/ratgeber/beruf_bildung/art121,422934

      • Re: Says:

        Yikes

      • KOPF - geld - JÄGER Says:

        daß dieser

        PHILIPP HARMER nicht als Putzfrau des
        OPUS DEI

        in Pension gehen wird scheint offenbar:

        http://kurier.at/multimedia/bilder/2003859.php?bild=2

        … “Wir arbeiten nicht geheim, nur diskret” … Die Aufgabe der Headhunter ist die Suche nach der richtigen Person … es kann Monate dauern, bis …

        … Inserate geben Headhunter nie auf. Das ist auch die wichtigste Abgrenzung zu Personalberatern.

        Stellenausschreibungen würden der Arbeitsweise der Headhunter widersprechen, da diese
        ausschließlich nach Auftrag arbeiten
        und
        GEZIELT PERSONEN INS VISIER NEHMEN …

        Personen werden beobachtet, Lebensläufe recherchiert: Headhunter sind gut informiert…

        … man muss der Typ dafür sein …

        Philip Harmer, zu dessen Klienten in Österreich
        Magna, Raiffeisen, ÖBB, Cerberus oder die Telekom gehören.

        Er nennt
        DEMUT als eine der wichtigsten
        FÄHIGkeiten in seinem Job

        http://kurier.at/karrieren/management/2003845.php

      • KOPF - geld - JÄGER Says:

        KOPF – geld – JÄGER sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
        Juli 28, 2010 um 6:41 am | Antworten

        daß dieser

        PHILIPP HARMER nicht als Putzfrau des
        OPUS DEI

        in Pension gehen wird scheint offenbar:

        kurier.at/multimedia/bilder/2003859.php?bild=2

        … „Wir arbeiten nicht geheim, nur diskret“ … Die Aufgabe der Headhunter ist die Suche nach der richtigen Person … es kann Monate dauern, bis …

        … Inserate geben Headhunter nie auf. Das ist auch die wichtigste Abgrenzung zu Personalberatern.

        Stellenausschreibungen würden der Arbeitsweise der Headhunter widersprechen, da diese
        ausschließlich nach Auftrag arbeiten
        und
        GEZIELT PERSONEN INS VISIER NEHMEN …

        Personen werden beobachtet, Lebensläufe recherchiert: Headhunter sind gut informiert…

        … man muss der Typ dafür sein …

        Philip Harmer, zu dessen Klienten in Österreich
        Magna, Raiffeisen, ÖBB, Cerberus oder die Telekom gehören.

        Er nennt
        DEMUT als eine der wichtigsten
        FÄHIGkeiten in seinem Job

        kurier.at/karrieren/management/2003845.php

  70. DIE GRÖSSTE LÜGE ALLER ZEITEN by EARL X Says:

    DIE GRÖSSTE LÜGE ALLER ZEITEN by EARL X

    Sie werden es schwierig finden …
    Jene, die Autorität als die Wahrheit betrachten,
    anstatt Wahrheit als die Autorität.
    G. Massey, Ägyptologe

    Die christliche Religion ist eine Parodie auf die Sonnenanbetung, in welcher sie eine Figur namens Christus an die Stelle der Sonne setzten und ihm jetzt die Verehrung zukommen lassen, die ursprünglich der Sonne galt. Zitat Zeitgeist 2007 Der Film – Deutsch

    Hey für alle die den Film aus dem Jahr 2007 noch immer nicht kennen, das ist der wahre Zündstoff für euch, denn ihr wurdet alle miteinander belogen von der katholischen Kirche. Beginnt zwar etwas mühsam, wird jedoch ab der ca. 8. Minute interessanter und im weiteren Verlauf des ersten Drittels kongenial.

    Dieser Film rechnet im ersten Drittel (und genau um dieses erste Drittel geht es nur) schonungslos mit der katholischen Kirche ab und wurde übrigens zum freien Internetfilm des Jahres gewählt. Er setzt allerdings auch ein gewisses Mass an Intelligenz voraus.

    Also entweder irgendwo gratis runterladen oder ganz einfach den Stream bei Google anschaun http://video.google.com/videoplay?docid=1338572241371195960#

    Da beginnen´s dann plötzlich ganz laut zu läuten, die katholischen Gloggerl. Weil dieser Film stellt ihre Existenzberechtigung in Frage.

    by EARL X

    • vorzeitig gewechselt Says:

      Und was bitte hat das mit dem Thema Missbrauch im Internat zu tun? Gehts jetzt nur mehr darum, die Kirche als Ganzes einzutunken?

      • Attila Says:

        Das hat sehr viel mit dem Thema zu tun. Denn die Kirche bzw. der christl. Glaube liefert ein Fundament für Menschenverachtung und Selbstherrlichkeit. (Ist mir schon klar, dass das für viele ehemalige Konviktschüler schwer zu verstehen ist.)

  71. newsflash Says:

    18.03.2010, geschrieben von Josef Kemetmüller
    Betrifft: Generalversammlung

    Anlässlich der Generalversammlung am Freitag, 26. März 2010 in der Stiftsschank (ab 18.00 Uhr) sollen die zu Tage getretenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs und der körperlichen Misshandlung zur Sprache gebracht werden. Wir bitten v. a. die Jahrgangssprecher nach Rücksprache mit ihren Schulkollegen die Erfahrungen der eigenen Schulzeit bei der Generalversammlung in die Diskussion einzubringen!

    http://www.altkremsmuensterer.at/

    Super, wird eh zur Sprache gebracht, beruhigend …

  72. günter & beate schmidt-kloiber Says:

    Liebe Altkremsmünsterer! Meine Frau und ich sind erst 1995 nach Kremsmünster gezogen und sind vom ersten Tag an im Stift heimisch geworden. Wir sind schon ältere Semester, sodass wir aus einem anderen Blickwinkel auf Eure Probleme schauen können. Damit Ihr uns nicht falsch versteht, bekräftigen wir sogleich Euer Anliegen und sagen: Unrecht bleibt Unrecht! Auch wenn schon einige Jahrzehnte vergangen sind! Beim Lesen Eurer Einträge sind auch uns die Tränen gekommen, weil wir einfach nicht verstehen können, dass es gerade in einer Klosterschule zu solchen Verfehlungen kommen konnte.

    Aufgefallen ist uns aber auch, dass viel Hass und Rache in Euren Zeilen zu finden ist. Das zeigt, dass viele von Euch tief verwundet sind und bis heute mit dieser Situation nicht ins Reine gekommen sind. Nehmt deshalb auch heute noch professionelle Hilfe in Anspruch!

    Aber wir fragen uns auch, warum erst jetzt diese Lawine losgebrochen ist? Eine einzige Zuwortmeldung zieht 1000 Beiträge nach sich! Und deshalb drängt sich uns die Frage auf, warum habt Ihr das Unrecht nicht schon zu der Zeit aufgedeckt, als Ihr noch zur Schule gingt? Spätestens 1 Tag nach der Matura hättet Ihr die Möglichkeit dazu gehabt, ohne selbst weitere Nachteile befürchten zu müssen. Und Ihr hättet noch eine wichtige Tat gesetzt: All den Schülern, die nach Euch zur Schule gingen, hättet Ihr viel Leid erspart!

    Ihr seid jetzt selbst alle erwachsen, Ehemänner und Familienväter. Ihr werdet doch bei Euren Kindern nicht den selben Fehler machen, sondern Ihr werdet sicher bemüht sein, alle Probleme so rasch wie möglich aufzuarbeiten und aus der Welt zu schaffen.

    Nach 30 Jahren Schweigen ist ein ehrliches Aufarbeiten nicht wirklich mehr möglich. Vieles lässt sich nicht erklären, weil der Zeitgeist ein total anderer geworden ist. Nach der autoritären Erziehung kam die Welle der Anti-autoritären Erziehung, die schon längst wieder passe ist. Viele jetzige Behauptungen in Euren Berichten sind kaum überprüfbar. Vieles schildert Ihr emotional und oft wahrscheinlich auch aus dem Zusammenhang gerissen…

    Hättet Ihr vor 30 Jahren das Unrecht beim Namen genannt, wären sicher die nötigen Konsequenzen getroffen worden. Und auch die Patres hätten die Chance gehabt, mit ihrer Schuld fertig zu werden und in neuen, anderen Aufgaben segensreich zu wirken. Keiner von uns kann von sich behaupten, frei von jeder Schuld zu sein. Deshalb sagt uns Jesus im heutigen Evangelium: “Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein (auf die Ehebrecherin)”. Die Leute von damals reagierten sehr ehrlich: Alle schlichen sich davon. Als erste die Ältesten (die Besten, die Elitetruppe!)

    Liebe Altkremsmünsterer, was will uns Jesus damit sagen? Er hat nicht den Ehebruch der Frau toleriert, aber Er hat auch der Frau Seine Liebe nicht entzogen. Was hat Er ihr gesagt? “Auch Ich verurteile dich nicht. Aber geh hin und sündige nicht mehr!”

    Und diese Chance hättet auch Ihr gehabt: Dem bösen Handeln einen Riegel vorzuschieben! Aber Euch hat sichtlich die Zivilcourage gefehlt, Ihr habt bei dem Versteckspiel mit getan. Jahrzehntelang ist Gras darüber gewachsen, aber wie man sieht, ist der Zünder der Bombe all die Jahre aktiv geblieben.

    Deshalb unsere Bitte: Zieht die Lehre daraus und lebt Euren Kindern vor, wie wichtig es ist, die Sonne nicht untergehen zu lassen, bevor ein anstehendes Problem nicht gelöst ist. Auch dann, wenn es Euch Mut und Kraft abverlangt. Als Absolventen des Stiftsgymnasiums habt Ihr neben den negativen und schmerzlichen Erfahrungen sicher auch ein wertvolles Rüstzeug für Euer Leben mitbekommen. Vieles, für dass Ihr trotz aller Bitterkeit auch dankbar sein könnt. Danke fürs Zuhören! (Altmesner des Stiftes Kremsmünster)

    • Ente Says:

      Das zählt wohl zum Fiesesten, das ich bis jetzt hier im Blog lesen mußte!
      “Bedankt euch für die gute Ausbildung, geht in die geschlossene Abteilung und laßt euch therapieren, aber kratzt bloß nicht an meinem schönen Bild!”
      KINDERN, die Gewalt, sexuelle, psychische und physische erlitten haben, auch noch vorzuhalten, daß sie geschwiegen haben, geht an allem vorbei, was man gute Sitten oder christliche Herzensbildung nennen kann, so´s denn sein soll!

    • kpknoll Says:

      meingott, welch finstere nacht in diesen gehirnen! ptsd, traumaforschung, dissoziation, bessel van der kolk, das ist alles nicht gewesen in öst’rreich, wah?!

    • Manfred Behr (MJ 97) Says:

      Ihr seid`s ja echt die allerletzten Dolme, vermutlich sogar Grottenolme!!!

    • peior Says:

      eine alzheimerdemenz böswilliger spielart? jedenfalls irgenwas gerontopsychiatrisches….ab ins heim kloibers und rein mitm katheder!

  73. MJ 89-erwischt Says:

    Das darf doch wirklich nicht wahr sein. Den Opfern auch noch vorzuwerfen sie wären schuld an weiteren Verfehlungen der Täter.
    Wissen Sie eigentlich was ein 11-jähriges Kind mitmacht, wenn es sexuell mißbraucht wird. Welche Schamgefühle man hat. Wie man hofft, daß es nur ja niemand bemerkt hat. Wer glaubt einem so kleinem Kind (zu jener Zeit).Es ist ein jahrelanges Verdrängen des Geschehenen , daß mit Sicherheit nicht darin mündet alles aufzudecken wenn man die Matura abgeschlossen hat. Viele von uns haben noch nie mit jemanden darüber geredet, nicht einmal mit der eigenen Familie. Auch wenn 30 Jahre vergangen sind, für uns Betroffene bedeutet es wirkliche Aufarbeitung des Geschehenen. Bitte das zu respektieren!

    Opfer des sexuellen Mißbrauchs in Kremsmünster.

  74. zögling Says:

    @günter und beate schmidt-kloiber.
    Dies ist mit großem Abstand das widerlichste und menschenverachtenste, dass ich jemals, in meinem ganzen leben gelesen habe, mehr kann ich dazu nicht schreiben.

  75. Alexander Nader Says:

    Auszug aus Die Presse vom 20.03.2010:
    ” Unter anderen lag es am früher geschlossenen Stifts- und Konviktssystem – viele Schüler waren das ganze Jahr über im Internat, es gab im Gegensatz zu heute weder Laien als Lehrer noch Mädchen in den Klassen – und der gleichzeitigen pädagogischen Überforderung, glaubt Abt Ambros
    Negatives sei möglicherweise zu lange von der in Kremsmünster zelebrierten „Burschenherrlichkeit“ verdrängt worden, glaubt Ebhart:
    Noch heute erklären Ehemalige, die sich erinnern, geohrfeigt oder an den Ohren gezogen worden zu sein, sie wüssten eben auch, was sie zuvor angestellt hätten: Einer, der Ende der 1980er-Jahre Jahrgangssprecher war und die berüchtigten Nikolofeiern miterlebte, bei denen ältere Schüler die jüngeren im Beisein der Präfekten mit Weidenruten schlagen durften, sagt: „Das war nicht lustig, aber es war auch nur einmal im Jahr. Die Gemeinschaft bestraft dich, aber die Gemeinschaft lässt dich niemals fallen. Die positiven Erlebnisse in Kremsmünster haben überwogen.“

    Offensichtlich nicht für alle: Etwa 30Personen, die in Kremsmünster zur Schule gingen, haben inzwischen anonym oder namentlich Vorwürfe erhoben:”

    Es wird alles verniedlicht und heruntergespielt.
    30Personen…. HALLLOOOOO!!!!!
    Sollen wir aus den vergangenen Wortspenden die Verfasser herausfiltern denen es beschissen ergangen ist- ich denke es sind mehr als 30. Aber das sind ja immerhin 30 Mal so viel an die A. sich (vielleicht) erinnern kann.
    Ich überlasse es den geschätzten Mitlesern und Mitverfassern hochzurechnen. Wenn man bedenkt wieviele gar nichts von diesem Blog wissen, wieviele sich aus verständlichen Gründen nicht outen wollen……… Na dann-Gute Nacht!!
    Aus meinem Jahrgang sind viele vorzeitig gegangen.
    Einige hatten keine gute Zeit: Georg, Klaus, Klaus, Max, Hubert, Hubertus, Johann, Alfred, Bertram, Martin.
    Ich will hier an sie erinnern, ohne Ihre vollständigen Namen bekanntzugeben. Das waren jetzt 10 Namen, einige sind mir entfallen, einige von deren Martyrium ich weiss haben nix gesagt.
    Ich wünsche Frohes Hochrechnen und GUTE NACHT!!

    • EARL X Says:

      Hey Alex, bitte sei so lieb und melde dich schnell per mail,
      ich möchte dich was ganz persönliches fragen.

      radiofreequency11@gmail.com

    • EARL X Says:

      und um deine Namensliste der geopferten Bengel noch zu erweitern,
      extrem arm in der Klasse waren der Karli K., der Herwig M., der Sergio (aber der kam dann mit seinem süssen Gesicht eh vorübergehend in den Hades) und wenn ich an eine Namensliste kommen würde fallen mir vielleicht noch ein paar mehr ein.

      Herrgott das darf ja nicht wahr sein wie viele das sind!

      Und wenn ich das so überdenke, der grösste gemeinsame Nenner dabei ist, dass keiner von denen ein REICHES ELTERNHAUS hatte.

      Ich hab aber nun auf dem Maturafoto einen gefunden von dem ich mir ganz sicher bin, dass er vom Fons mehr als wir alle zusammen sexuell missbraucht wurde, weil er mir das damals persönlich erzählt hat. Nicht nur mit Hinknien und das kleine Gesicht in seinen Schoss auf seinen Schwanz drücken und dabei zuschlagen oder nicht, sondern da war viel mehr wie zB Klavierunterricht im Pyjama und das über einen längeren Zeitraum. Vielleicht erinnerst du dich, wer war denn damals der erklärte kitzikitzi-Liebling vom Fons in der ersten und zweiten Klasse ?????

      Ich bin bereit vor jedem irdischen Gericht einen Eid darauf zu schwören dass das wahr ist! Und wenn du lieber kitzikitzi-Liebling einen Zeugen brauchst für das was dir passiert ist um den Fons an seinen nicht vorhandenen Haaren ZUR RECHENSCHAFT ZU ZIEHEN, dann melde dich bei mir unter radiofreequency11@gmail.com. Auf mich kannst du zählen, weil mich kann heutzutage keiner mehr einschüchtern. Alea iacta est!

      Im Sinne des Opferschutzes schweige ich hier. Vielleicht schämt er sich noch immer zu sehr etwas zu sagen, evtl. hat er heute einen guten Namen zu verlieren, Angst vor der Macht der Kirche und ihren politischen Vereinen oder vor ominösen Zirkeln der Altkremsmünsterer, die mir bereits verbal mit NAZI-Methoden nachstellen (gemeint ist DENUNZIEREN bzw “pass auf was´d sagst”) , im Blog und per mail, sowie man es ihnen im Stift einst beigebracht hat. Hmmmm… Die lassen sich ihre elitäre Lebenslüge offenbar niemals zerstören, auch wenn das Stift vielleicht sich einsichtig zeigen mag? Als Altkremsmünsterer aus diesen Jahren muss man sich schämen dabeigewesen zu sein!

      Offenbar zwischenzeitlich nix dazuglernt im Leben, die Buberl von der GESTIPO, sie hoffen ihre Muster funktionieren noch immer. Seufz!

      WER ZUR HÖLLE BITTE HAT DAMALS EINER GANZEN KLASSE BEIGEBRACHT SICH GEGENSEITIG AUSZUGREIFEN bzw nichts dagegen unternommen bzw sogar Freude daran gehabt dabei zuzusehen?

      Ich weiss heute noch genau wie das war, als ich von mindestens 4 Leuten am Tischtennistisch fixiert wurde und wer der 5. war, der das (mehrmals) getan hat, wenn ich mal wieder derjenige war, der für “vÖgelfrei” erklärt wurde.

      Zur Erklärung für Nicht-Insider:
      “Vogelfrei” war verdreschen ohne Ausgreifen
      “VÖÖÖgelfrei” war verdreschen mit Ausgreifen.
      Pfui Teufel, mir fällt so vieles wieder ein…

      das war ja eine zeitlang der DAUERZUSTAND. Aber sowas passt ja nicht in den elitären Lebenslauf unserer Sahnehäubchen, weil “ES” darf ja niemals passiert sein.

      Und es war ja “eh nur a Gaudi” wenn´s geheissen hat: “gehn wir den … ausgreifen…”. Rudelweise. Wie die Viecher. DOMINIEREN. Für den sexuellen Aspekt waren wir damals noch alle miteinander viel zu jung, falls da jemand rote Ohren kriegen sollte.

      Na, pflichtet mir da jemand insgeheim bei?

      • Attila Says:

        Ich bin externer MJ80 bei den M.S.C. in Salzburg, unser Internat war sehr offen auch für Externe, ein Jahr lang fand sogar der Unterricht im Internat statt, weil die Schule neu gebaut wurde. Den Terror, der hier beschrieben wird, kannten wir nicht in diesem Ausmaß und – hoffe ich – nicht in organisierter Form. Das liegt daran, dass unser Pater Superior ein großer, selbstbewusster Mann war, der es nicht nötig hatte, sich durch Beherrschen anderer aufzubauen – hoffe ich. Und Exzesse sind nur möglich, wenn sie von oben legalisiert werden.

        Trotzdem gab es eine Phase, wo sich die Internen, und nur sie, gegenseitig brutalst ausgriffen, und erst wieder langsam zur Besinnung kamen, als einige Externe ihnen klarmachten, dass sie ihre körperliche Männlichkeit gefährdeten.

        Das Zusammenleben von ausschließlich männlichen Lebewesen ist an und für sich eine kranke Idee. Dazu kommt, dass der christliche Glaube an sich sehr leicht zu Egoismus und Menschenverachtung führt.

        Deshalb meine ich, hier sollten nicht nur eure grausamen Erzieher, sondern das ganze unmenschliche System an den Pranger gestellt werden. Heilen kann man nur, was man versteht. (Obwohl dann natürlich der Widerstand der Gesellschaft noch stärker wird.) Ist es nicht notwendig für die Opfer der Gewalt -wie schon “peior” sagte -, sich über die Auswirkungen der christlichen Doktrin klar zu werden? (Ich bin ein guter Mensch, deshalb müssen andere schlecht sein.)

  76. Niki Langeder MJ 93 Says:

    Betreffend der körperlichen Gewalt hat sich meiner Meinung nach in Kremsmünster bis Ende der 80er Jahre ein Erziehungssystem gehalten, das anderswo 30 Jahre früher ausgelaufen ist. Ich glaube es bringt jetzt nichts jede einzelne Watschn oder Kopfnuss aufzubarbeiten, das war auch immer allen bekannt (inkl. Lehrern und Eltern). Was jetzt aber auf den Tisch gehört sind sind die sexuellen Mißbrauchsfälle und jene einzelnen Gewaltexzesse, die das (auch aus damaliger Sicht) “normale” Ausmaß überstiegen. Den Opfern vorzuwerfen, dass sie erst jetzt damit kommen ist eine Gemeinheit, die jedes psychologischen Grundverständnisses entbehrt. Wir Mitschüler, die so etwas mitbekommen haben, müssen uns schon fragen, warum wir nicht schon früher etwas gesagt haben, für mich kann ich diese Frage noch nicht richtig beantworten (vermutlich wirkt das noch nach- man will halt keine “Schuftsau” sein, das meiste wußte man auch nur vom Hörensagen). Ich werden einen konkreten Vorfall an die Ombudsstelle weiterleiten, der betraf ebenfalls einen vorzeitig gegangenen, wobei ich nicht weiß ob das dem Opfer recht ist. Kann sich sonst noch wer an das “Erziehungsmittel” erninnern? Es kommen wohl nur jene in betracht, die auch in den 80ern im Hades waren.

    • zögling Says:

      Lieber Niki!
      Wir waren gemeinsam in der ersten Abteilung, du warst in der dritten Klasse und ich in der ersten, d.h. du warst mein Senior. Ích habe dich sehr gemocht, du warst ein echtes Vorbild für mich. Du und der Aitzet ihr wart echt ein spitzen Team. Das dynamische Duo sozusagen. Ich glaube nicht, dass du ein “Opfer” warst, genausowenig wie ich, aber ich weiß es natürlich nicht, du warst ja im Hades. In jedem Fall aber hast du genauso viel wie ich mit ansehen müssen und wenn ich daran denke, kommen mir nach all den Jahren die Tränen…und wenn ich nur an all die armen Kinder denke…muss ich, gerade jetzt wo ich das schreibe, bitterlich weinen. Zum Teufel mit den Altmesnern und all den anderen die keine Ahnung haben von dem Leid, das Kindern damals angetan wurde.
      Ich wünsche dir alles Liebe, hoffe dir geht es gut und danke dir von ganzen Herzem für deine vorbildhafte Art ein “Senior” zu sein.

  77. LYNCHJUSTIZ! Uuups by EARL X Says:

    und gleich die nächste Verhöhnung ist der Kronenzeitungsartikel betreffend Missbrauchsfälle vom Schönborn in der Krone, 21.3.2010

    Das Gleichnis von der Ehebrecherin oder
    WER VON EUCH OHNE SÜNDE IST WERFE DEN ERSTEN STEIN!

    UUUps, so ein verbaler Rülpser…
    = Rührt´s euch (bittebitte) nicht, weil ihr seid ja alle auch selber schuldig.

    Der Herr Kardinal,

    echt immer wieder die selbe Wortverdreherei der Vertreter der katholischen Kirche, es geht nun endlich einmal nicht darum ob WIR die (Erb-)Schuld auf uns geladen haben sondern jetzt geht es um die Schuld der Täter.

    Typisch Kirche, immer der Versuch den anderen ein schlechtes Gewissen zu machen… Der Schmäh funktioniert offenbar immer wieder. Seufz.

    Ich mir lasse mir heutzutage nicht mehr katholische Märchen erzählen = dass du bereits “SCHULDIG” bist, wenn du als 10jähriger Gschropp in so eine FOLTERANSTALT abgegeben wirst.

    ALS 10jähriger BIST DU DEFINITIV NOCH NICHT SCHULDIG und ES GIBT AUCH KEINE ERBSCHULD, ausser dass du vielleicht nicht so reiche oder prominente Eltern hast :-)

    Genau aus dem dem Grund fordere ich jeden von uns dazu auf, den ersten Stein zu werfen. Am besten ganz spitze, ca. 30jährige Hinkelsteine, ausm Granit-Steinbruch!

    “Geh und sündige nicht mehr” im Sinne seines Artikels
    würde in unserem Fall bedeuten: Erbarmen für diesen Abschaum des Kremsmünsterer Stifts! Uuups

    “Geh und fang ein neues Leben an” bedeutet, sie schlagen uns echt ernsthaft vor, diese Psychopathen damit auch noch davonkommen zu lassen? Vielleicht zB ein neues Leben in einer anderen Pfarre wie immer?
    Uuuuuups

    Wenn wir uns alle trauen unsere Steine gleichzeitig auszupacken,
    dann können die Märchen- bzw. Gleichniserzähler echt einpacken.

    Gerade vom Herrn Kardinal dürfte man sich andere Worte erwarten , wenn ihm die KronenZeitung schon fast eine ganze Seite spendet, oder?

    Offenbar hatte der Herr Kardinal noch keine Zeit den Hirtenbrief zu lesen, als er seine Zeilen verfasste oder hab ich diesen missverstanden?

    Erbarmen gibts für dieses Pack mit etwas Glück nun von einem BITTE KONFESSIONSLOSEN irdischen Richter, weil jetzt ist mal der zuständig. Hoffentlich.

    Aber nur dann wenn wir alle unsere Steine auspacken.

    Der Herr Kardinal probiert es und verlangt im Sinne seines Artikels tatsächlich von uns zwischen den Zeilen, wir sollen die Schuld zuerst einmal bei uns selbst suchen?

    DAS DARF JA BITTE NICHT WIRKLICH WAHR SEIN!

    Jesus verurteilt nicht, der zuständige Richter hoffentlich schon.

    Das Stift hat echt DAS GLÜCK KATHOLISCH ZU SEIN, weil Moslems würden, wenns im ihre Kinder geht, derartige Serientäter glatt lynchen.

    Und wenn der Abt nun bei seinen Brüdern letztlich Milde walten lässt wie angekündigt, dann kommt das ungefähr so wie mit dem Groer.

    LYNCHJUSTIZ by EARL X radiofreequency11@gmail.com

  78. mj90krems Says:

    Wichtige Kontaktinformationen

    Ich habe gerade mit der Staatsanwaltschaft in Steyr gesprochen, die ja im Moment für die Missbrauchsfälle in Kremsmünster zuständig ist, um dort Informationen zu erhalten wie eine Sachverhaltsdarstellung korrekt abzugeben sei. Ich dachte es wäre sinnvoll wenn ich diese Informationen weitergebe um auch weitere von uns dazu bewegen mit den offiziellen Stellen in Kontakt zu treten.

    Der zuständige Staatsanwalt ist Dr. Dieplinger, der zuständige Richter Mag. Enöckl (ich hoffe ich habe die Namen richtig wiedergegeben). Die Nummer der Staatsanwaltschaft Steyr ist: 05-7601-26

    Für die Ermittlungen ist im Moment jedoch das Landeskriminalamt zuständig, konkret handelt es sich um Chefinspektor Werner Hofstadler, erreichbar unter der Nummer 059-1334-0 (DW3200)

    Sonst habe ich auch noch mit einem Vertreter des Weißen Rings gesprochen, welcher sich auch interessiert und bereit erklärt hat die Opfer rechtlich zu unterstützen. http://www.weisser-ring.at/

    Seitens der Staatsanwaltschaft wurde mir gesagt dass ich die erste Person war die direkten Kontakt aufgenommen hatte, Herr Hofstadler scheint allerdings schon mit zahlreichen Opfern gesprochen zu haben. Ich möchte daher alle von uns die etwas zu auszusagen haben oder als Zeugen zur Verfügung stehen, dazu motivieren direkt mit den oben genannten Stellen Kontakt aufzunehmen.

  79. der brave heide Says:

    hat jemand interesse an einer selbsthilfegruppe im raum wien, natürlich offen für alle schulen?

    mir geht es neben eventuellen juristischen schritten, da gibt es ja schon einen dafür tätigen anwalt, vor allem um die aufarbeitung der geschehnisse, stichwort traumatherapie, und um öffentlichkeitsarbeit, um dem vertuschen entgegenzuwirken. vorstellen könnte ich mir etwa regelmässige treffs zusammen mit einem einschlägig erfahrenen therapeuten, siehe dazu http://www.snap.org.

    bitte melden bei yoss@live.de, gerne auch anonym. und wenn es schon eine initiative geben sollte, bitte info!

  80. Auch dabei war Says:

    Ich war “nur” von 82-85 im Internat und kann die Gewaltausbrüche von Fons und anderen voll und ganz bestätigen. Außer Schoss sitzen und streicheln gabs bei mir sexuell nix, muss ich hier klar sagen.

    Auch weltliche Lehrer waren bei Gott nicht ohne…nicht vergessen das wir 10 bis 12 Jahre alt waren und !jeden Tag! Gewalt von Patres und “gedrillten” Mitschülern ausgesetzt waren. Damals am Sonntag Abend mit Vater nach Kremsmünster fahren zu müssen ist für mich heute noch eine “grausige” Erinnerung….

    Habe auch schon mit der Kripo Kontakt aufgenommen…die sind sehr interessiert an der Geschichte….würde jedem Empfehlen endlich mal auszupacken!

  81. martin Says:

    NEUE PLATTFORM GEHT ONLINE!

    Auf einem Klassentreffen des MJ89 wurde eine Initiative gestartet, die jetzt ONLINE ist: http://www.dialog-fuer-kremsmuenster.at

    Es ist Eile geboten – auf der Website des Stifts wird das Thema bereits TOTGESCHWIEGEN!

    Bitte diesen Link weiter kommunizieren! (am Besten als LINK auf dem Header dieses Blogs!)

    • fr. Franz Says:

      Als Verantwortlichen für die HP tut es mir leid, wenn der Eindruck entsteht, dass auf unserer Website das Thema Missbrauch totgeschwiegen wird! Alle Berichte und Stellungnahmen sind weiterhin auf der Site. Momentan bearbeiten die zuständigen staatlichen und diözesanen Stellen die Fälle und wir beginnen mit dem internen Aufarbeitungsprozess. Es ist aber geplant, über den weiteren Verlauf der Aufklärung und Aufarbeitung wieder auf der HP zu informieren. Ich versichere Ihnen, Martin, dass wir (jungen Mönche – dh. von P. Rupert “abwärts”) diese Thematik sicher nicht verharmlosen, verdrängen oder gar vertuschen wollen. Geben Sie uns bitte etwas Zeit! DANKE!

      • martin Says:

        Ja, ich halte Ihnen zu Gute, dass sie nun wieder eine Stellungnahme online gestellt haben – das war am Nachmittag noch nicht der Fall. Allerdings muss man schon genau wissen, wo man diese suchen muss.
        Ich möchte Ihnen persönlich ganz sicher nichts unterstellen. Nehmen Sie es bitte eher als Hinweis, dass die Optik fatal ist, und ihren eigentlichen Intentionen zuwiderläuft – in diesem Sinne wäre es angebracht, auch die Verlinkung auf der Startseite wieder online zu stellen, und die Stellungnahme nicht in einem “Sammel-Container” mit Jugendvesper und Medjugorje-Tag abzulegen.

  82. Alexander Nader Says:

    Ich hoffe dass Ihr Jungen von “P.Rupert abwärts” euch gegen die konservativen Greise und die verschiedenen Hausmächte im Stift durchsetzen könnt. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut ( das wissen wir alle aus der guten Schule;-)
    Ich glaub dass ihr die Zeit habt die nötig ist- es wär aber gut über die etwaigen Fortschritte zu berichten.

  83. Zaungast Says:

    Ob das auch die Causa Stift Kremsmünster betrifft? Wenn ja, dann ist das ein erneuter Missbrauch an (ehemaligen) Schülern.

    http://tirol.orf.at/stories/431452/

  84. Zaungast Says:

    …und hier noch ein interessanter Link

    http://tirol.orf.at/stories/431147/

  85. IST DA JEMAND? by EARL X Says:

    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 8:58 pm | Antworten

    IST DA JEMAND,

    Sonst gehen die Anstifter vom Stift nämlich stiften.

    Ist da jemand, der sowas gesehen hat oder dem ähnliches passiert ist?

    Wie man mir einst feige aus dem Hinterhalt vor der Telefonzelle einen Plastiksack über den Kopf gestülpt hat damit ich nichts mehr sehe und keine Luft mehr kriege. An den Stimmen habe ich sie trotzdem erkannt.

    Die haben mich reingedrängt in die Telefonzelle, abwechselnd zu fünft festgehalten und auf mich kleinen unbeirrbaren 11-12jährigen Gschroppen minutenlang wie von Sinnen eingeprügelt. Abwechselnd.
    Jeder darf mal :-(

    IST DA JEMAND??? Wem ist das noch so passiert?

    Und die haben erst von mir abgelassen als ich mich TOT gestellt habe.

    Da haben sie plötzlich zum ersten mal selbst verdammten Schiss gekriegt, sind wiederum feige davongelaufen und haben mich ganz allein liegen gelassen und keiner hat sich um mich gekümmert, weil in der Abteilung hat´s ja dann gleich die nächste Dresche gegeben von wem auch immer. Mann, auch ich habs echt von überall abgekriegt wenn ich nun so zurückdenke an die gute alte Zeit.

    DAUERSTUDIUM WAR EINE SCHÖNE STRAFE WEIL DA WAR ICH FÜR DIE GESTIPO UNANTASTBAR :-) WEIL DA WAR IMMER EIN SENIOR ODER SONSTWER IM STUDIERSAAL.

    Pater Nikolaus Zacherl und Pater Emmeram Anderer und bei wem was weiss ich noch, bei euch habe ich daraufhin geweint und gebettelt um Hilfe, aber keiner hat mich ernst genommen weil ich es mit 11-12 Jahren vielleicht noch nicht so gut sagen konnte, schon längst bis ans Mark eingeschüchtert war. Es wurde nichts oder nichts Ernsthaftes dagegen unternommen und eine Ruhe hatte ich erst nach deren Abgang nach der Matura. Kotz!

    Ich schwöre euch es gab Tage, da hätte ich es bevorzugt wenn dieser Terror durch meine Hinrichtung endlich GOTTSEIDANK :-( ein Ende gehabt hätte!!! Und das ist bitte kein Scherz.

    Und das habe ich mir auch nicht schön zusammengereimt.

    Ich bin vor Gericht bereit, notfalls sogar unter Hypnose von diesen Taten zu erzählen, falls meine Integrität in Frage gestellt werden sollte.

    Und ich habe bitterlich geweint und ich habe mich geschämt weil ich ja so ein Weichei bin und weinen muss und weil mich eh keiner mag. Und keiner wird mich je mehr mögen WEIL ICH BIN DER ABSCHAUM DIESER WELT. Weil ich habe es ja verdient hingerichtet zu werden. Ave Maria! JAHRELANG! Na?

    Eine andere Scheinhinrichtung ist mir übrigens auch wieder eingefallen durch das viele schreiben und zurückerinnern kommen so manche Bilder wieder: Es passierte nicht ganz so spektakulär im Winter mit einem Langlaufstock, wer mehr dazu wissen will kann mich ja anmailen. Und wenn ich die Namenslisten und die Gesichter von damals dazu in die Hände kriege, dann kann ich ihn auch heute noch identifizieren. So wen vergisst du NIEMALS!!!

    Zuletzt hat man mich ein paar Tage vor meinem Abgang noch kopfüber zum Fenster rausghängt mit den Armen nach vorne und ich war schon so gut wie ganz draussen auf jeden Fall mit DEM GANZEN OBERKÖRPER und hab mit den Händen in der Luft gerudert, nur am Gürtel hat man mich noch festgehalten, an den Füssen wurde ich geschüttelt.

    Und das ca. 1 Woche noch vor meinem Abgang in Kremsmünster.
    Damit ich ja meine Goschn halte. Worüber eigentlich?
    Hey, auch das war eine Scheinexekution, ihr SPÖTTER.
    Na? Nun noch immer stolz darauf ein Altkremsmünsterer zu sein?

    IST DA JEMAND? Dem es noch so gegangen ist?

    Und wenn man diese damals teilweise strafmündige, scharfgemachte Iuvenestrum-Partie heut vor einen Richter zerrt werden sie mit feuchten Augen beteuern dass sie selbst nur Opfer waren und instrumentalisiert wurden und weil das damals SELBSTVERSTÄNDLICH war, WEIL MAN ES IHNEN JA im Stift schon so VORGELEBT HAT und so weiter und so fort und überhaupt, alles und sowieso und der da redet ist ja sowieso nur ein Trottel gewesen oder noch immer einer usw. Stimmt auch. Nicht bezugnehmend auf den Trottel sondern auf deren Rechtfertigungen.

    Freiwillig zugeben wird da heut keiner mehr was. Brauchts ehrlich gesagt auch nicht mehr, weil letztlich prangere ich hier das Stift an für diesen Nährboden der Gewalt, euch gebe ich heute weniger Teilschuld.

    IST DA JEMAND?

    Eh klar, als Kremsmümsterer hat man ja nur den feigen Angriff aus dem Hinterhalt gekannt weil vorgelebt vom Leonhard Klinglmaier, wenn er wieder mal hinter einer Tür auf sein nächstes Opfer gewartet hat :-) ,
    der Hasso, welches zum falschen Zeitpunkt, nämlich während des (Dauer-)Studiums illegal den Schlafsaal betreten hat.

    Illegal nach seiner Rechtssprechung natürlich eh klar. Und Tusch hat´s gemacht, immer wieder. SADIST!

    Der Bussgürtel und 200.000 Vaterunser , 500.000 Ave Marias und 1.000.000 Rosenkränze (Rose = Liebe und Schmerz der Dornen) sind nicht genug für diesen Terroristen, da gehört ein konfessionsloser irdischer Richter her. Und ein konfessionsloser Staatsanwalt.

    WER ZUM HENKER HAT SOWAS ÜBER FAST 4 JAHRE ZUGELASSEN?

    Ja, ich weiss ins eigene Nest scheisst man auch heute noch immer nicht… Oder doch? radiofreequency11@gmail.com

    Demnächst erzähle ich euch von der allergrausamsten Strafe überhaupt!

    IST DA JEMAND? by EARL X radiofreequency11@gmail.com

  86. s Says:

    s

  87. IST DA JEMAND? Says:

    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 9:00 pm | Antworten
    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 8:58 pm | Antworten

    IST DA JEMAND,
    Sonst gehen die Anstifter vom Stift nämlich stiften.
    Ist da jemand, der sowas gesehen hat oder dem ähnliches passiert ist?
    Wie man mir einst feige aus dem Hinterhalt vor der Telefonzelle einen Plastiksack über den Kopf gestülpt hat damit ich nichts mehr sehe und keine Luft mehr kriege. An den Stimmen habe ich sie trotzdem erkannt.
    Die haben mich reingedrängt in die Telefonzelle, abwechselnd zu fünft festgehalten und auf mich kleinen unbeirrbaren 11-12jährigen Gschroppen minutenlang wie von Sinnen eingeprügelt. Abwechselnd.
    Jeder darf mal
    IST DA JEMAND??? Wem ist das noch so passiert?
    Und die haben erst von mir abgelassen als ich mich TOT gestellt habe.
    Da haben sie plötzlich zum ersten mal selbst verdammten Schiss gekriegt, sind wiederum feige davongelaufen und haben mich ganz allein liegen gelassen und keiner hat sich um mich gekümmert, weil in der Abteilung hat´s ja dann gleich die nächste Dresche gegeben von wem auch immer. Mann, auch ich habs echt von überall abgekriegt wenn ich nun so zurückdenke an die gute alte Zeit.
    DAUERSTUDIUM WAR EINE SCHÖNE STRAFE WEIL DA WAR ICH FÜR DIE GESTIPO UNANTASTBAR WEIL DA WAR IMMER EIN SENIOR ODER SONSTWER IM STUDIERSAAL.
    Pater Nikolaus Zacherl und Pater Emmeram Anderer und bei wem was weiss ich noch, bei euch habe ich daraufhin geweint und gebettelt um Hilfe, aber keiner hat mich ernst genommen weil ich es mit 11-12 Jahren vielleicht noch nicht so gut sagen konnte, schon längst bis ans Mark eingeschüchtert war. Es wurde nichts oder nichts Ernsthaftes dagegen unternommen und eine Ruhe hatte ich erst nach deren Abgang nach der Matura. Kotz!
    Ich schwöre euch es gab Tage, da hätte ich es bevorzugt wenn dieser Terror durch meine Hinrichtung endlich GOTTSEIDANK ein Ende gehabt hätte!!! Und das ist bitte kein Scherz.
    Und das habe ich mir auch nicht schön zusammengereimt.
    Ich bin vor Gericht bereit, notfalls sogar unter Hypnose von diesen Taten zu erzählen, falls meine Integrität in Frage gestellt werden sollte.
    Und ich habe bitterlich geweint und ich habe mich geschämt weil ich ja so ein Weichei bin und weinen muss und weil mich eh keiner mag. Und keiner wird mich je mehr mögen WEIL ICH BIN DER ABSCHAUM DIESER WELT. Weil ich habe es ja verdient hingerichtet zu werden. Ave Maria! JAHRELANG! Na?
    Eine andere Scheinhinrichtung ist mir übrigens auch wieder eingefallen durch das viele schreiben und zurückerinnern kommen so manche Bilder wieder: Es passierte nicht ganz so spektakulär im Winter mit einem Langlaufstock, wer mehr dazu wissen will kann mich ja anmailen. Und wenn ich die Namenslisten und die Gesichter von damals dazu in die Hände kriege, dann kann ich ihn auch heute noch identifizieren. So wen vergisst du NIEMALS!!!
    Zuletzt hat man mich ein paar Tage vor meinem Abgang noch kopfüber zum Fenster rausghängt mit den Armen nach vorne und ich war schon so gut wie ganz draussen auf jeden Fall mit DEM GANZEN OBERKÖRPER und hab mit den Händen in der Luft gerudert, nur am Gürtel hat man mich noch festgehalten, an den Füssen wurde ich geschüttelt.
    Und das ca. 1 Woche noch vor meinem Abgang in Kremsmünster.
    Damit ich ja meine Goschn halte. Worüber eigentlich?
    Hey, auch das war eine Scheinexekution, ihr SPÖTTER.
    Na? Nun noch immer stolz darauf ein Altkremsmünsterer zu sein?
    IST DA JEMAND? Dem es noch so gegangen ist?
    Und wenn man diese damals teilweise strafmündige, scharfgemachte Iuvenestrum-Partie heut vor einen Richter zerrt werden sie mit feuchten Augen beteuern dass sie selbst nur Opfer waren und instrumentalisiert wurden und weil das damals SELBSTVERSTÄNDLICH war, WEIL MAN ES IHNEN JA im Stift schon so VORGELEBT HAT und so weiter und so fort und überhaupt, alles und sowieso und der da redet ist ja sowieso nur ein Trottel gewesen oder noch immer einer usw. Stimmt auch. Nicht bezugnehmend auf den Trottel sondern auf deren Rechtfertigungen.
    Freiwillig zugeben wird da heut keiner mehr was. Brauchts ehrlich gesagt auch nicht mehr, weil letztlich prangere ich hier das Stift an für diesen Nährboden der Gewalt, euch gebe ich heute weniger Teilschuld.
    IST DA JEMAND?
    Eh klar, als Kremsmümsterer hat man ja nur den feigen Angriff aus dem Hinterhalt gekannt weil vorgelebt vom Leonhard Klinglmaier, wenn er wieder mal hinter einer Tür auf sein nächstes Opfer gewartet hat ,
    der Hasso, welches zum falschen Zeitpunkt, nämlich während des (Dauer-)Studiums illegal den Schlafsaal betreten hat.
    Illegal nach seiner Rechtssprechung natürlich eh klar. Und Tusch hat´s gemacht, immer wieder. SADIST!
    Der Bussgürtel und 200.000 Vaterunser , 500.000 Ave Marias und 1.000.000 Rosenkränze (Rose = Liebe und Schmerz der Dornen) sind nicht genug für diesen Terroristen, da gehört ein konfessionsloser irdischer Richter her. Und ein konfessionsloser Staatsanwalt.
    WER ZUM HENKER HAT SOWAS ÜBER FAST 4 JAHRE ZUGELASSEN?
    Ja, ich weiss ins eigene Nest scheisst man auch heute noch immer nicht… Oder doch? radiofreequency11@gmail.com
    Demnächst erzähle ich euch von der allergrausamsten Strafe überhaupt!
    IST DA JEMAND? by EARL X radiofreequency11@gmail.com

  88. xyzzz Says:

    xyzzz

  89. newsflash Says:

    Neue Stellungnahme von Abt Ambros

    http://www.stift-kremsmuenster.at/index.php?id=402&tx_ttnews%5Btt_news%5D=726&cHash=0f1eba69c56ac4f73293f9f3958615de

  90. Externer Says:

    Aus der Zusammenschau aus Lebensläufen der betroffenen Mönche http://www.stift-kremsmuenster.at/index.php?id=822 und Maturajahrgängen http://www.altkremsmuensterer.at/index.php?site=jahrgaenge&design=1 drängt sich einem doch die Vermutung auf, dass die meisten dieser Patres zu ihrer eigenen Zeit um die 40er und 50er Jahre ihrerseits Gewalt und sexuellem Missbrauch im Stift Kremsmünster ausgesetzt gewesen sein könnten. Gut möglich, dass auch damals zwei bis drei Pädophile und Gewalttätige ihr Unwesen trieben, die eventuell ihrerseits wieder um die 10er und 20er Jahre Opfer waren usw. Wer weiß, vielleicht haben ein zwei solcher Konsorten Anfang des letzten Jahrhunderts in wellenförmiger Bewegung ganzen nachfolgenden Generationen Schaden zugefügt. Dass das Stift so schön abgeschlossen und von weltlicher Kontrolle verschont war, tat ihr Übriges. Da können sich so solche Gewächse gut ausleben (und wenn man von Sadismus spricht, dazu muss man zudem eine wohl angeborene Neigung haben).

    Mir wäre auch erklärlich, warum die aktiven AK-ler nicht bessere Kontrolle ausübten. Immerhin setzen sich doch diese zumeist nur aus jenen zusammen, die in ihrer Zeit im Stift kaum Opfer waren, womöglich sogar der privilegierten Gruppe angehörten. Sicher nicht dabei waren jene, die vorzeitig (aus besagten Gründen) ausschieden oder sich nach der Matura im Ekel abwandten. In der Fachsprache würde man das einen selection-bias nennen.

    Freilich, das sind nur Gedanken eines Außenstehenden, eines Externen… Ein Erklärungsversuch. Von Entschuldbarkeit redet hier keiner.

  91. xyzzz Says:

    ooopo

  92. Freischaltung Says:

    IST DA JEMAND? by EARL X
    sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 9:00 pm | Antworten

    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.

    März 23, 2010 um 8:58 pm | Antworten

    IST DA JEMAND,

    Sonst gehen die Anstifter vom Stift nämlich stiften.

    Ist da jemand, der sowas gesehen hat oder dem ähnliches passiert ist?
    Wie man mir einst feige aus dem Hinterhalt vor der Telefonzelle einen Plastiksack über den Kopf gestülpt hat damit ich nichts mehr sehe und keine Luft mehr kriege. An den Stimmen habe ich sie trotzdem erkannt.
    Die haben mich reingedrängt in die Telefonzelle, abwechselnd zu fünft festgehalten und auf mich kleinen unbeirrbaren 11-12jährigen Gschroppen minutenlang wie von Sinnen eingeprügelt. Abwechselnd.
    Jeder darf mal hihihi

    IST DA JEMAND??? Wem ist das noch so passiert?

    Und die haben erst von mir abgelassen als ich mich TOT gestellt habe.

    Da haben sie plötzlich zum ersten mal selbst verdammten Schiss gekriegt, sind wiederum feige davongelaufen und haben mich ganz allein liegen gelassen und keiner hat sich um mich gekümmert, weil in der Abteilung hat´s ja dann gleich die nächste Dresche gegeben von wem auch immer. Mann, auch ich habs echt von überall abgekriegt wenn ich nun so zurückdenke an die gute alte Zeit.

    DAUERSTUDIUM WAR EINE SCHÖNE STRAFE WEIL DA WAR ICH FÜR DIE GESTIPO UNANTASTBAR WEIL DA WAR IMMER EIN SENIOR ODER SONSTWER IM STUDIERSAAL.

    Pater Nikolaus Zacherl und Pater Emmeram Anderer und bei wem was weiss ich noch, bei euch habe ich daraufhin geweint und gebettelt um Hilfe, aber keiner hat mich ernst genommen weil ich es mit 11-12 Jahren vielleicht noch nicht so gut sagen konnte, schon längst bis ans Mark eingeschüchtert war. Es wurde nichts oder nichts Ernsthaftes dagegen unternommen und eine Ruhe hatte ich erst nach deren Abgang nach der Matura. Kotz!

    Ich schwöre euch es gab Tage, da hätte ich es bevorzugt wenn dieser Terror durch meine tatsächliche Hinrichtung endlich GOTTSEIDANK ein Ende gehabt hätte!!! Und das ist bitte kein Scherz.

    Und das habe ich mir auch nicht schön zusammengereimt.

    Ich bin vor Gericht bereit, notfalls sogar unter Hypnose von diesen Taten zu erzählen, falls meine Integrität in Frage gestellt werden sollte.

    Und ich habe bitterlich geweint und ich habe mich geschämt weil ich ja so ein Weichei bin und weinen muss und weil mich eh keiner mag. Und keiner wird mich je mehr mögen WEIL ICH BIN DER ABSCHAUM DIESER WELT. Weil ich habe es ja verdient hingerichtet zu werden. Ave Maria! JAHRELANG! Na?

    Eine andere Scheinhinrichtung ist mir übrigens auch wieder eingefallen durch das viele schreiben und zurückerinnern kommen so manche Bilder wieder: Es passierte nicht ganz so spektakulär im Winter mit einem Langlaufstock, wer mehr dazu wissen will kann mich ja anmailen. Und wenn ich die Namenslisten und die Gesichter von damals dazu in die Hände kriege, dann kann ich ihn auch heute noch identifizieren. So wen vergisst du NIEMALS!!!

    Zuletzt hat man mich ein paar Tage vor meinem Abgang noch kopfüber zum Fenster rausghängt mit den Armen nach vorne und ich war schon so gut wie ganz draussen auf jeden Fall mit DEM GANZEN OBERKÖRPER und hab mit den Händen in der Luft gerudert, nur am Gürtel hat man mich noch festgehalten, an den Füssen wurde ich geschüttelt.
    Und das ca. 1 Woche noch vor meinem Abgang in Kremsmünster.
    Damit ich ja meine Goschn halte. Worüber eigentlich?

    Hey, auch das war eine Scheinexekution, ihr SPÖTTER.

    Na? Nun noch immer stolz darauf ein Altkremsmünsterer zu sein?

    IST DA JEMAND? Dem es noch so gegangen ist?

    Und wenn man diese damals teilweise strafmündige, scharfgemachte Iuvenestrum-Partie heut vor einen Richter zerrt werden sie mit feuchten Augen beteuern dass sie selbst nur Opfer waren und instrumentalisiert wurden und weil das damals SELBSTVERSTÄNDLICH war, WEIL MAN ES IHNEN JA im Stift schon so VORGELEBT HAT und so weiter und so fort und überhaupt, alles und sowieso und der da redet ist ja sowieso nur ein Trottel gewesen oder noch immer einer usw. Stimmt auch. Nicht bezugnehmend auf den Trottel sondern auf deren Rechtfertigungen.

    Freiwillig zugeben wird da heut keiner mehr was. Brauchts ehrlich gesagt auch nicht mehr, weil letztlich prangere ich hier das Stift an für diesen Nährboden der Gewalt, euch gebe ich heute weniger Teilschuld.

    IST DA JEMAND?

    Eh klar, als Kremsmünsterer hat man ja nur den feigen Angriff aus dem Hinterhalt gekannt weil vorgelebt vom Leonhard Klinglmaier, wenn er wieder mal hinter einer Tür auf sein nächstes Opfer gewartet hat ,
    der Hasso, welches zum falschen Zeitpunkt, nämlich während des (Dauer-)Studiums illegal den Schlafsaal betreten hat.
    Illegal nach seiner Rechtssprechung natürlich eh klar. Und Tusch hat´s gemacht, immer wieder. SADIST!

    Der Bussgürtel und 200.000 Vaterunser , 500.000 Ave Marias und 1.000.000 Rosenkränze (Rose = Liebe und Schmerz der Dornen) sind nicht genug für diesen Terroristen, da gehört ein konfessionsloser irdischer Richter her. Und ein konfessionsloser Staatsanwalt.

    WER ZUM HENKER HAT SOWAS ÜBER FAST 4 JAHRE ZUGELASSEN?

    Ja, ich weiss ins eigene Nest scheisst man auch heute noch immer nicht… Oder doch? radiofreequency11@gmail.com

    Demnächst erzähle ich euch von der allergrausamsten Strafe überhaupt!

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  93. IST DA JEMAND? Says:

    So, jetzt habens mir die IP gesperrt. Genau so mag ich es, yup :-)

    # IST DA JEMAND? sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 9:23 pm | Antworten

    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 9:00 pm | Antworten
    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 8:58 pm | Antworten

    IST DA JEMAND,
    Sonst gehen die Anstifter vom Stift nämlich stiften.

    Ist da jemand, der sowas gesehen hat oder dem ähnliches passiert ist?

    Wie man mir einst feige aus dem Hinterhalt vor der Telefonzelle einen Plastiksack über den Kopf gestülpt hat damit ich nichts mehr sehe und keine Luft mehr kriege. An den Stimmen habe ich sie trotzdem erkannt.
    Die haben mich reingedrängt in die Telefonzelle, abwechselnd zu fünft festgehalten und auf mich kleinen unbeirrbaren 11-12jährigen Gschroppen minutenlang wie von Sinnen eingeprügelt. Abwechselnd.
    Jeder darf mal hihihi

    IST DA JEMAND??? Wem ist das noch so passiert?

    Und die haben erst von mir abgelassen als ich mich TOT gestellt habe.
    Da haben sie plötzlich zum ersten mal selbst verdammten Schiss gekriegt, sind wiederum feige davongelaufen und haben mich ganz allein liegen gelassen und keiner hat sich um mich gekümmert, weil in der Abteilung hat´s ja dann gleich die nächste Dresche gegeben von wem auch immer. Tja, auch ich habs echt von überall abgekriegt wenn ich nun so zurückdenke an die gute alte Zeit.

    DAUERSTUDIUM WAR EINE SCHÖNE STRAFE WEIL DA WAR ICH FÜR DIE GESTIPO UNANTASTBAR WEIL DA WAR IMMER EIN SENIOR ODER SONSTWER IM STUDIERSAAL.

    Pater Nikolaus Zacherl und Pater Emmeram Anderer und bei wem was weiss ich noch, bei euch habe ich daraufhin geweint und gebettelt um Hilfe, aber keiner hat mich ernst genommen weil ich es mit 11-12 Jahren vielleicht noch nicht so gut sagen konnte, schon längst bis ans Mark eingeschüchtert war. Es wurde nichts oder nichts Ernsthaftes dagegen unternommen und eine Ruhe hatte ich erst nach deren Abgang nach der Matura. Kotz!

    Ich schwöre euch es gab Tage, da hätte ich es bevorzugt wenn dieser Terror durch meine tatrsächliche Hinrichtung endlich GOTTSEIDANK ein Ende gehabt hätte!!! Und das ist bitte kein grindiger Scherz.

    Und das habe ich mir auch nicht schön zusammengereimt.

    Ich bin vor Gericht bereit, notfalls sogar unter Hypnose von diesen Taten zu erzählen, falls meine Integrität in Frage gestellt werden sollte.

    Und ich habe bitterlich geweint und ich habe mich geschämt weil ich ja so ein Weichei bin und weinen muss und weil mich eh keiner mag. Und keiner wird mich je mehr mögen WEIL ICH BIN DER ABSCHAUM DIESER WELT. Weil ich habe es ja verdient hingerichtet zu werden. Ave Maria! JAHRELANG! Na?

    Eine andere Scheinhinrichtung ist mir übrigens auch wieder eingefallen durch das viele schreiben und zurückerinnern kommen so manche Bilder wieder: Es passierte nicht ganz so spektakulär im Winter mit einem Langlaufstock, wer mehr dazu wissen will kann mich ja anmailen. Und wenn ich die Namenslisten und die Gesichter von damals dazu in die Hände kriege, dann kann ich ihn auch heute noch identifizieren. So wen vergisst du NIEMALS!!!

    Zu guter letzt hat man mich ein paar Tage vor meinem Abgang noch kopfüber zum Fenster rausghängt mit den Armen nach vorne und ich war schon so gut wie ganz draussen auf jeden Fall mit DEM GANZEN OBERKÖRPER und hab mit den Händen in der Luft gerudert, nur am Gürtel hat man mich noch festgehalten, an den Füssen wurde ich geschüttelt.

    Und das ca. 1 Woche noch vor meinem Abgang in Kremsmünster.

    Damit ich ja meine Goschn halte. Worüber eigentlich?
    Hey, auch das war eine Scheinexekution, ihr SPÖTTER.

    Na? Nun noch immer stolz darauf ein Altkremsmünsterer zu sein?

    IST DA JEMAND? Dem es noch so gegangen ist?

    Und wenn man diese damals teilweise strafmündige, scharfgemachte Iuvenestrum-Partie heut vor einen Richter zerrt werden sie mit feuchten Augen beteuern dass sie selbst nur Opfer waren und instrumentalisiert wurden und weil das damals SELBSTVERSTÄNDLICH war, WEIL MAN ES IHNEN JA im Stift schon so VORGELEBT HAT und so weiter und so fort und überhaupt, alles und sowieso und der da redet ist ja sowieso nur ein Trottel gewesen oder noch immer einer usw. Stimmt auch. Nicht bezugnehmend auf den Trottel sondern auf deren Rechtfertigungen.
    Freiwillig zugeben wird da heut keiner mehr was. Brauchts ehrlich gesagt auch nicht mehr, weil letztlich prangere ich hier das Stift an für diesen Nährboden der Gewalt, euch gebe ich heute weniger Teilschuld.

    IST DA JEMAND?

    Eh klar, als Kremsmümsterer hat man ja nur den feigen Angriff aus dem Hinterhalt gekannt weil vorgelebt vom Leonhard Klinglmaier, wenn er wieder mal hinter einer Tür auf sein nächstes Opfer gewartet hat ,
    der Hasso, welches zum falschen Zeitpunkt, nämlich während des (Dauer-)Studiums illegal den Schlafsaal betreten hat.

    Illegal nach seiner Rechtssprechung natürlich eh klar. Und Tusch hat´s gemacht, immer wieder. SADIST!

    Der Bussgürtel und 200.000 Vaterunser , 500.000 Ave Marias und 1.000.000 Rosenkränze (Rose = Liebe und Schmerz der Dornen) sind nicht genug für diesen Terroristen, da gehört ein konfessionsloser irdischer Richter her. Und ein konfessionsloser Staatsanwalt.

    WER ZUM HENKER HAT SOWAS ÜBER FAST 4 JAHRE ZUGELASSEN?

    Ja, ich weiss ins eigene Nest scheisst man auch heute noch immer nicht… Oder doch? radiofreequency11@gmail.com

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  94. IST DA JEMAND? Says:

    IST DA JEMAND? sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 24, 2010 um 1:04 am | Antworten

    So, jetzt habens mir die IP gesperrt. Genau so mag ich es, yup :-)

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    März 23, 2010 um 9:23 pm | Antworten

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    März 23, 2010 um 9:00 pm | Antworten
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    März 23, 2010 um 8:58 pm | Antworten

    IST DA JEMAND,
    Sonst gehen die Anstifter vom Stift nämlich stiften.

    Ist da jemand, der sowas gesehen hat oder dem ähnliches passiert ist?

    Wie man mir einst feige aus dem Hinterhalt vor der Telefonzelle einen Plastiksack über den Kopf gestülpt hat damit ich nichts mehr sehe und keine Luft mehr kriege. An den Stimmen habe ich sie trotzdem erkannt.
    Die haben mich reingedrängt in die Telefonzelle, abwechselnd zu fünft festgehalten und auf mich kleinen unbeirrbaren 11-12jährigen Gschroppen minutenlang wie von Sinnen eingeprügelt. Abwechselnd.
    Jeder darf mal hihihi

    IST DA JEMAND??? Wem ist das noch so passiert?

    Und die haben erst von mir abgelassen als ich mich TOT gestellt habe.
    Da haben sie plötzlich zum ersten mal selbst verdammten Schiss gekriegt, sind wiederum feige davongelaufen und haben mich ganz allein liegen gelassen und keiner hat sich um mich gekümmert, weil in der Abteilung hat´s ja dann gleich die nächste Dresche gegeben von wem auch immer. Tja, auch ich habs echt von überall abgekriegt wenn ich nun so zurückdenke an die gute alte Zeit.

    DAUERSTUDIUM WAR EINE SCHÖNE STRAFE WEIL DA WAR ICH FÜR DIE GESTIPO UNANTASTBAR WEIL DA WAR IMMER EIN SENIOR ODER SONSTWER IM STUDIERSAAL.

    Pater Nikolaus Zacherl und Pater Emmeram Anderer und bei wem was weiss ich noch, bei euch habe ich daraufhin geweint und gebettelt um Hilfe, aber keiner hat mich ernst genommen weil ich es mit 11-12 Jahren vielleicht noch nicht so gut sagen konnte, schon längst bis ans Mark eingeschüchtert war. Es wurde nichts oder nichts Ernsthaftes dagegen unternommen und eine Ruhe hatte ich erst nach deren Abgang nach der Matura. Kotz!

    Ich schwöre euch es gab Tage, da hätte ich es bevorzugt wenn dieser Terror durch meine tatrsächliche Hinrichtung endlich GOTTSEIDANK ein Ende gehabt hätte!!! Und das ist bitte kein grindiger Scherz.

    Und das habe ich mir auch nicht schön zusammengereimt.

    Ich bin vor Gericht bereit, notfalls sogar unter Hypnose von diesen Taten zu erzählen, falls meine Integrität in Frage gestellt werden sollte.

    Und ich habe bitterlich geweint und ich habe mich geschämt weil ich ja so ein Weichei bin und weinen muss und weil mich eh keiner mag. Und keiner wird mich je mehr mögen WEIL ICH BIN DER ABSCHAUM DIESER WELT. Weil ich habe es ja verdient hingerichtet zu werden. Ave Maria! JAHRELANG! Na?

    Eine andere Scheinhinrichtung ist mir übrigens auch wieder eingefallen durch das viele schreiben und zurückerinnern kommen so manche Bilder wieder: Es passierte nicht ganz so spektakulär im Winter mit einem Langlaufstock, wer mehr dazu wissen will kann mich ja anmailen. Und wenn ich die Namenslisten und die Gesichter von damals dazu in die Hände kriege, dann kann ich ihn auch heute noch identifizieren. So wen vergisst du NIEMALS!!!

    Zu guter letzt hat man mich ein paar Tage vor meinem Abgang noch kopfüber zum Fenster rausghängt mit den Armen nach vorne und ich war schon so gut wie ganz draussen auf jeden Fall mit DEM GANZEN OBERKÖRPER und hab mit den Händen in der Luft gerudert, nur am Gürtel hat man mich noch festgehalten, an den Füssen wurde ich geschüttelt.

    Und das ca. 1 Woche noch vor meinem Abgang in Kremsmünster.

    Damit ich ja meine Goschn halte. Worüber eigentlich?
    Hey, auch das war eine Scheinexekution, ihr SPÖTTER.

    Na? Nun noch immer stolz darauf ein Altkremsmünsterer zu sein?

    IST DA JEMAND? Dem es noch so gegangen ist?

    Und wenn man diese damals teilweise strafmündige, scharfgemachte Iuvenestrum-Partie heut vor einen Richter zerrt werden sie mit feuchten Augen beteuern dass sie selbst nur Opfer waren und instrumentalisiert wurden und weil das damals SELBSTVERSTÄNDLICH war, WEIL MAN ES IHNEN JA im Stift schon so VORGELEBT HAT und so weiter und so fort und überhaupt, alles und sowieso und der da redet ist ja sowieso nur ein Trottel gewesen oder noch immer einer usw. Stimmt auch. Nicht bezugnehmend auf den Trottel sondern auf deren Rechtfertigungen.
    Freiwillig zugeben wird da heut keiner mehr was. Brauchts ehrlich gesagt auch nicht mehr, weil letztlich prangere ich hier das Stift an für diesen Nährboden der Gewalt, euch gebe ich heute weniger Teilschuld.

    IST DA JEMAND?

    Eh klar, als Kremsmümsterer hat man ja nur den feigen Angriff aus dem Hinterhalt gekannt weil vorgelebt vom Leonhard Klinglmaier, wenn er wieder mal hinter einer Tür auf sein nächstes Opfer gewartet hat ,
    der Hasso, welches zum falschen Zeitpunkt, nämlich während des (Dauer-)Studiums illegal den Schlafsaal betreten hat.

    Illegal nach seiner Rechtssprechung natürlich eh klar. Und Tusch hat´s gemacht, immer wieder. SADIST!

    Der Bussgürtel und 200.000 Vaterunser , 500.000 Ave Marias und 1.000.000 Rosenkränze (Rose = Liebe und Schmerz der Dornen) sind nicht genug für diesen Terroristen, da gehört ein konfessionsloser irdischer Richter her. Und ein konfessionsloser Staatsanwalt.

    WER ZUM HENKER HAT SOWAS ÜBER FAST 4 JAHRE ZUGELASSEN?

    Ja, ich weiss ins eigene Nest scheisst man auch heute noch immer nicht… Oder doch? radiofreequency11@gmail.com

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  95. IST DA JEMAND? Says:

    PEARL X

    IST DA JEMAND? sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 24, 2010 um 1:05 am | Antworten

    IST DA JEMAND? sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 24, 2010 um 1:04 am | Antworten

    So, jetzt habens mir die IP gesperrt. Genau so mag ich es, yup :-)

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    März 23, 2010 um 9:23 pm | Antworten

    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 9:00 pm | Antworten
    IST DA JEMAND? by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 23, 2010 um 8:58 pm | Antworten

    IST DA JEMAND,
    Sonst gehen die Anstifter vom Stift nämlich stiften.

    Ist da jemand, der sowas gesehen hat oder dem ähnliches passiert ist?

    Wie man mir einst feige aus dem Hinterhalt vor der Telefonzelle einen Plastiksack über den Kopf gestülpt hat damit ich nichts mehr sehe und keine Luft mehr kriege. An den Stimmen habe ich sie trotzdem erkannt.
    Die haben mich reingedrängt in die Telefonzelle, abwechselnd zu fünft festgehalten und auf mich kleinen unbeirrbaren 11-12jährigen Gschroppen minutenlang wie von Sinnen eingeprügelt. Abwechselnd.
    Jeder darf mal hihihi

    IST DA JEMAND??? Wem ist das noch so passiert?

    Und die haben erst von mir abgelassen als ich mich TOT gestellt habe.
    Da haben sie plötzlich zum ersten mal selbst verdammten Schiss gekriegt, sind wiederum feige davongelaufen und haben mich ganz allein liegen gelassen und keiner hat sich um mich gekümmert, weil in der Abteilung hat´s ja dann gleich die nächste Dresche gegeben von wem auch immer. Tja, auch ich habs echt von überall abgekriegt wenn ich nun so zurückdenke an die gute alte Zeit.

    DAUERSTUDIUM WAR EINE SCHÖNE STRAFE WEIL DA WAR ICH FÜR DIE GESTIPO UNANTASTBAR WEIL DA WAR IMMER EIN SENIOR ODER SONSTWER IM STUDIERSAAL.

    Pater Nikolaus Zacherl und Pater Emmeram Anderer und bei wem was weiss ich noch, bei euch habe ich daraufhin geweint und gebettelt um Hilfe, aber keiner hat mich ernst genommen weil ich es mit 11-12 Jahren vielleicht noch nicht so gut sagen konnte, schon längst bis ans Mark eingeschüchtert war. Es wurde nichts oder nichts Ernsthaftes dagegen unternommen und eine Ruhe hatte ich erst nach deren Abgang nach der Matura. Kotz!

    Ich schwöre euch es gab Tage, da hätte ich es bevorzugt wenn dieser Terror durch meine tatrsächliche Hinrichtung endlich GOTTSEIDANK ein Ende gehabt hätte!!! Und das ist bitte kein grindiger Scherz.

    Und das habe ich mir auch nicht schön zusammengereimt.

    Ich bin vor Gericht bereit, notfalls sogar unter Hypnose von diesen Taten zu erzählen, falls meine Integrität in Frage gestellt werden sollte.

    Und ich habe bitterlich geweint und ich habe mich geschämt weil ich ja so ein Weichei bin und weinen muss und weil mich eh keiner mag. Und keiner wird mich je mehr mögen WEIL ICH BIN DER ABSCHAUM DIESER WELT. Weil ich habe es ja verdient hingerichtet zu werden. Ave Maria! JAHRELANG! Na?

    Eine andere Scheinhinrichtung ist mir übrigens auch wieder eingefallen durch das viele schreiben und zurückerinnern kommen so manche Bilder wieder: Es passierte nicht ganz so spektakulär im Winter mit einem Langlaufstock, wer mehr dazu wissen will kann mich ja anmailen. Und wenn ich die Namenslisten und die Gesichter von damals dazu in die Hände kriege, dann kann ich ihn auch heute noch identifizieren. So wen vergisst du NIEMALS!!!

    Zu guter letzt hat man mich ein paar Tage vor meinem Abgang noch kopfüber zum Fenster rausghängt mit den Armen nach vorne und ich war schon so gut wie ganz draussen auf jeden Fall mit DEM GANZEN OBERKÖRPER und hab mit den Händen in der Luft gerudert, nur am Gürtel hat man mich noch festgehalten, an den Füssen wurde ich geschüttelt.

    Und das ca. 1 Woche noch vor meinem Abgang in Kremsmünster.

    Damit ich ja meine Goschn halte. Worüber eigentlich?
    Hey, auch das war eine Scheinexekution, ihr SPÖTTER.

    Na? Nun noch immer stolz darauf ein Altkremsmünsterer zu sein?

    IST DA JEMAND? Dem es noch so gegangen ist?

    Und wenn man diese damals teilweise strafmündige, scharfgemachte Iuvenestrum-Partie heut vor einen Richter zerrt werden sie mit feuchten Augen beteuern dass sie selbst nur Opfer waren und instrumentalisiert wurden und weil das damals SELBSTVERSTÄNDLICH war, WEIL MAN ES IHNEN JA im Stift schon so VORGELEBT HAT und so weiter und so fort und überhaupt, alles und sowieso und der da redet ist ja sowieso nur ein Trottel gewesen oder noch immer einer usw. Stimmt auch. Nicht bezugnehmend auf den Trottel sondern auf deren Rechtfertigungen.
    Freiwillig zugeben wird da heut keiner mehr was. Brauchts ehrlich gesagt auch nicht mehr, weil letztlich prangere ich hier das Stift an für diesen Nährboden der Gewalt, euch gebe ich heute weniger Teilschuld.

    IST DA JEMAND?

    Eh klar, als Kremsmümsterer hat man ja nur den feigen Angriff aus dem Hinterhalt gekannt weil vorgelebt vom Leonhard Klinglmaier, wenn er wieder mal hinter einer Tür auf sein nächstes Opfer gewartet hat ,
    der Hasso, welches zum falschen Zeitpunkt, nämlich während des (Dauer-)Studiums illegal den Schlafsaal betreten hat.

    Illegal nach seiner Rechtssprechung natürlich eh klar. Und Tusch hat´s gemacht, immer wieder. SADIST!

    Der Bussgürtel und 200.000 Vaterunser , 500.000 Ave Marias und 1.000.000 Rosenkränze (Rose = Liebe und Schmerz der Dornen) sind nicht genug für diesen Terroristen, da gehört ein konfessionsloser irdischer Richter her. Und ein konfessionsloser Staatsanwalt.

    WER ZUM HENKER HAT SOWAS ÜBER FAST 4 JAHRE ZUGELASSEN?

    Ja, ich weiss ins eigene Nest scheisst man auch heute noch immer nicht… Oder doch?

  96. IST DA JEMAND? by PEARL X Says:

    DIE ALLERGRAUSAMSTE STRAFE by PEARL X

    GLAUBT MIR JEMAND oder glaubt ihr alle nur an den da oben?

    Mir kommen heute noch die Tränen wenn ich an die allergrausamste Strafe denke, die ich jemals gekriegt hab im Stift in den ganzen 4 Jahren.

    Kurz vor Ende der Unterstufe durfte ich durch Nik´s Jugendvespern im Überschwang meines aufkeimenden pubertären Hormondranges auch ein paar Mädels sehen. Eine davon war extrem hübsch und ich hab mich natürlich sofort urverknallt . Bei der Stiftsrunde rechts bin ich nachmittags heimlich runter über die Leiten in den Ort um sie zu suchen und da hab ich sie tatsächlich wie ein Geschenk des Himmels mit drei weiteren Freundinnen echt zufällig von der anderen Strassenseite bei der Eisbude gesehn und mein Herzerl war völlig dahin und tanzte so irgendwas wie CHA CHA CHA. Jedenfalls keine Kirchenlieder ?

    Natürlich habe ich mich nicht getraut genau SIE anzusprechen, sondern bin halt irgendwie auch hinein in die Eisbude und hab mir auch ein Eis gekauft zum Trost und hab ein pubertäres „Hallo“ rausgestottert und tatsächlich kam eine Antwort von einer der vieren und sie erzählten mir letztlich, dass sie zu den dafür vorgesehenen Zeiten gerne ins Stiftsschwimmbad gehen.

    Wow, ich hab die Zeiten verglichen wer wann ins Schwimmbad darf, da die Patres, da für die Stiftsschüler und da für die Öffentlichen, so hat´s geheissen glaub´ ich. Und da gab es tatsächlich eine Überschneidung der Zeiten von Öffentlich + Stiftsschülern. Ich Lausbub hab mich natürlich vom Studieren irgendwie abgeseilt und hab mich ca. 20 Minuten vor Ende der Badezeit dort irgendwie reingedruckst an der Eingangskontrolle um zu den Mädels zu kommen.

    Und die haben mich angelacht und haben sofort was Liebes zu mir gesagt und ich bin total ausgeflippt weil es da plötzlich jemanden gab, der mir nicht gezeigt hat dass ich der Abschaum der Gesellschaft bin.

    Nach einer weiteren Jugendvesper, die wir dann zu fünft geschwänzt haben hehe kam mein Geburtstag und die 4 haben mir einen PEMOKAKO geschenkt.

    Das stand für PEzi, MOni, KArin und KOrdula. Der PEMOKAKO war ein kleines Stofftier und ich hab mich sooo gefreut weil es gab da niemanden auf dieser Welt der mich wirklich mochte laut GESTIPO usw

    Und natürlich hat hat das jemand von der GESTIPO beobachtet,
    dass ich während der Jugendvesper „stiften ging“ ? und sie haben mich verschuftet beim KZ – Häuptling und er hat mich bei seiner Befragung gequält wie ein Viech und ich musste ihm alles erzählen und irgendwann nach was weiss ich wieviel Sadismus an meinem kleinen, ohnehin bereits geschundenen Körper und Kopf war ich voll geständig und habe ihm den PEMOKAKO gezeigt.

    Dieser Sadist hat doch tatsächlich vor meinen flüssigen Kinderaugen dem PEMOKAKO demonstrativ GENÜSSLICH grinsend den Kopf abgedreht immer weiter und weiter bis er irgendwann ab war und dann hat er mir die beiden Teile nochmal süffisant hingehalten und hat den Leichnam, i.e. den abgedrehten Kopf und den Torso einfach mitgenommen. MÖRDER!

    Anschliessend hab ich Heimfahrverbot und 14 Tage Dauerstudium ausgefasst und ich durfte PEzi, MOni, KArin und KOrdula niiiiiie wiedersehn, weil da war dann plötzlich das Schuljahr vorbei und während alle anderen zum Schluss des Schuljahrs baden gehen durften so kurz vor den Ferien musste ich ABSCHAUM DES STIFTES dauerstudieren und ihr könnt´s euch sicher nach meinen hier mittlerweile bereits sehr zahlreichen Postings vorstellen, was dieser Sadist in diesen letzten 14 Tagen noch alles mit mir so getrieben hat.

    Weil die anderen waren ja weg und KEINER HATS GESEHN. Da werden dann die 2 Stückerl Sonntagsbrioche zur einzigen Freude deines kläglichen Kinderlebens. IHR KINDERSCHINDER!

    Wer hat sowas zugelassen dass ein einziger so viel Macht über ein Kinderleben kriegt?

    Versteht nun jemand warum ich derart hart mit dem KZ-Häuptling und dem Stift abrechne?

    Und IST DA JEMAND der bereit ist mir derartige Praktiken vor Gericht zu bezeugen? Im Blog bin ich nun gesperrt danke sehr für die pünktliche Aufarbeitung meine email findet ihr auf BLOG 1+2. Kanns nicht mehr eingeben sonst wird auch dieses Posting gesperrt.

    Meinem Erziehungsberechtigten, mit dem ich übrigens seit dem Abschluss meiner Hochschulausbildung nie wieder was geredet habe,
    war ich nicht mal das Benzin und die 20 Minuten Fahrzeit sonntags wert.

    Idealerweise hat er mich bei passenden Mitfahrgelegenheiten abgegeben und genau darum stand KEINER JEMALS HINTER MIR.

    Dieser Erziehungsberechtigte, der AltNazi, aus dem Geburtsjahr 1922, der mich einst mit dem Kosenamen PIMPFI rief, welch Schande, hat solche Praktiken sogar noch gutgeheissen, nur damit er mich los war.

    Und genau darum war sowas auch möglich in der guten alten Zeit! IN NOMINE PATRIS, ET FILII … ET FILII et filii ET FILII nix ist´s mit´m filius
    und der heilige Geist möge wie ein Blitz auf ihn einfahren!

    Und wer ohne Schuld ist werfe nun den ersten Stein auf mich bitte sehr Herr Kardinal wie können sie bloss in der Sonntagskrone anstelle eine ganzseitigen schwarzen Kreuzes mit dem Namen der Opfer der Kirche das Gleichnis von der LYNCHJUSTIZ verwenden!

    DIE ALLERGRAUSAMSTE STRAFE by PEARL X

    P.S. Ich hab nun seit fast 30 Jahren nicht mehr so bitterlich geweint und ich Weichei bin froh dass es nun heraussen ist weil Schreiben befreit tatsächlich, aber um meine forschen Postings zu verstehen müssen solche Alpträume niedergeschrieben und veröffentlicht werden oder bin ich ja eh nur so ein Trottel und habe mir das alles im stillen Kämmerchen schön zusammengereimt?????

  97. SCHUTZENGEL by PEARL X Says:

    Lieber Ernst Steffny

    ich war, bevor ich damals ausgewandert bin, ein guter Freund deines grossen Bruders Andi.

    Bevor sie dich nach Kremsmünster geschickt haben hat mich zuerst der Andi und ein paar Stunden später auch deine Mutter dann nochmal betreffend des Stiftes gefragt. Ich war an diesem Tag ca. 1986 zu Besuch bei euch noch im alten Haus und ich meine hier nicht das Haus am See (Gschliff).

    Dem Andi hab ich so einiges erzählt und gesagt: tut´s das bitte nicht
    deiner Mama hab ich sinngemäss genau das selbe erzählt, nur ein bisserl feiner.

    und ich hab den beiden gesagt, wenn sie dich nach Kremsmünster schicken, sollen sie UNBEDINGT GUT AUF DICH aufpassen. Viel reden, immer guten Kontakt halten und schaun dass du immer heimkommst.

    Zu dem Zeitpunkt hattet ihr ein ca 100qm Wohnzimmer mit einer übergrossen Wandmalerei und sowas kann keiner wissen der nicht in diesem Haus jemals drin war.

    Dein Papa hat, auch wenn er nach einem Autounfall bereits auf Krücken ging, vor nix und niemandem Angst gehabt und genau aus dem Punkt ist dir vermutlich auch nie was passiert, weil du zähltest aufgrund deiner Abstammung und Erziehung nicht zum typischen Opfer des Stifts. Und deine Mutter hat sich immer um dich gekümmert.

    Ausserdem war das Jahre nach unseren Gewaltexzessen.

    Also komm wieder zurück in den Blog und diskutiere mit uns mit .
    Dir ist nichts passiert, anderen schon.

    Mein Nickname und mein emailadresse wurde im Blog bereits gesperrt, auch meine IP und darum werde ich hier nur mehr ein paar Posts schaffen aber evtl trotzdem mitlesen.

    Such ein bisserl und du wirst meine anderen Posts finden. Eventuell kann irgendwer den Ernst Steffny auf dieses Post aufmerksam machen, wenn er schon sagt er schaut nimmer rein hier?

    SCHUTZENGEL by PEARL X

    • SCHUTZENGEL by PEARL X Says:

      aber sagt´s bitte nicht dass es niemanden gegeben hätte der die Wahrheit erzählt hat. Und trotzdem waren die meisten Eltern verrückt danach einen Ausbildungsplatz im allmächtigen Stift zu kriegen.

  98. IN NOMINE PATRIS by PEARL X Says:

    IN NOMINE PATRIS by EARL X

    Der Abt möge morgen zurücktreten und dem Pater Rupert sein Amt überlassen. Dann ist vielleicht Kommunikation mal möglich.

    Die Kirche ist mächtig und Geheimbünde haben alle miteinander eines gemeinsam, nämlich dass sie etwas zu verstecken haben!

    Die Kirche ist die grösste und reichste Firma dieser Welt wurde nicht nur bei den Kreuzzügen reich durch Morden IN NOMINE PATRIS, Brandschatzen, Menschen den Willen aufzuzwingen (Zwangstaufe!)
    UND EUCH EIN SCHLECHTES GEWISSEN ZU MACHEN damit ihr BITTE UM ABSOLUTION hechelts und winselts.

    Gerne wüsste ich die genaue Zahl, wieviel das Stift Kremsmünster schon durch Erbschaften verdient hat (xxx% gehen ans Stift, den Rest kriegen die Kinder) und was darum schon prozessiert worden ist und wieviele Altkremsmünsterer bereits ihre Frauen und Kinder geschlagen haben lt Polizeistatistik. MELDET EUCH IN DIESEM BLOG.

    Hechelnd und um Gnade winselnd, so sehen sie euch gern, weil davon leben sie letztlich. Schmerzen ertragen, so wie die katholische Gallionsfigur, die sie einst auf seinen Händen aufgehängt haben. Wie grausam. Mein Schmerz ist kleiner denkst du dir dann selber und eh net so schlimm wie der vom Jesus. Aber es ist und bleibt DEIN LEBEN, in das Thema Schmerz immer wieder ein Thema ist und bleibt.

    Bedenkt, in der Geschichte wurden immer nur die Sieger zu Helden, an die Opfer erinnert sich heute keiner mehr!

    Die Kirche ist mit ihren Handlangern „LEIDer GOTTES” viel zu mächtig und auch Staatsanwälte und Richter haben r.k.-Religionsbekenntnisse, letztlich bietet man sicher was weiss ich wieviel Gegenzeugen auf und dann steht man wieder als Opfer da und wir haben ja eh schon immer Recht gehabt.

    Wenn du in eine Kirche reingehst sieht du als allerstes einen Typen den´s (an Händen) aufgehängt bzw aufgenagelt haben, den es laut offizieller Geschichtsschreibung niemals gegeben hat und wer lasst es zu dass man euch so einen Blödsinn bzw. Märchen erzählt?

    Sogar der Bundespräsident, den ihr wählt ist konfessionslos!

    Der Typ der EURE SCHMERZEN VERURSACHT ist tatsächlich in keiner offiziellen Geschichtsschreibung je erwähnt worden,
    oder kann hier jemand ernsthaft was anderes behaupten?
    Die Kirche ist übrigens erst vor gar nicht allzu langer Zeit erst enteignet worden, aus welchen Gründen auch immer. Hmmm … Aber genau davor das das wieder passiert, scheissen die gottähnlichen Vertreter des Christentums sich ganz gewaltig an, wenn das alles rauskommt was sie getan haben. Den Vorschlag das Konkordat nun endlich aufzulösen möchte ich hier nicht weiter ausführen.

    Wer Gewalt sät!

    IN NOMINE PATRIS by PEARL X

  99. MISSBRAUCH MACHT WORTLOS ... by PEARL X Says:

    VERE DOMINUS EST IN LOCO ISTO… by PEARL X

    bedeutet auch dass an diesem Ort wahrhaftig noch immer dominiert wird. Jaaa, auch ich war immer sooo schlecht in Latein hehe :-)
    aber nachdem das Dominierverhalten stärker als im Tierreich ausgeprägt war …

    und um euch von der Schande zu lösen die an des Stiftes Stirn prangt sollte dieser Leitsatz zuallererst entfernt bzw. ersetzt werden.

    Ich kann mich heut nicht mehr so erinnern, aber Roger bzw Martin, du hattest zu dieser Zeit eine kongeniales Wortspiel dafür :-) (durch irgendwas aus- bzw vertauschen)
    oder weiss das sonst noch wer?

    So, nun hab ich an all dem wirklich gar kein gutes Haar mehr gelassen und sowie auf der Glatze vom Fons, weil dieser Blog mal genau dazu dient alles rauszulassen.

    Und ich weiss sehr wohl dass da nicht nur böse Menschen in der Kirche sind, aber von wem lassen die sich alle leiten?

    Hey, ich meine wie war das grad mal vor kurzem erst mit dem Papst und dem Holocaustleugner im Jänner 2009?

    Vorigen Sonntag der Herr Kardinal mit seinem ganzseitigen Gleichnis von der LYNCHJUSTIZ?

    Ich habe eine explizite Hochachtung vor dem was die Kirche auch Gutes getan hat und Gutes tut und gewillt ist Gutes zu tun! und das ganz ehrlich!!! genau so ehrlich wie ich´s mir von der geschundenen Seele geschimpft habe und ich habe eine Hochachtung vor diversen kirchlichen Einrichtungen wie der Caritas und ihren diversen Subprojekten etc. aber zum Glück nicht weil ich sie bisher jemals gebraucht hätte.

    Nur irgendwas läuft da ganz gewaltig falsch in deren System und vielleicht sollte die Kirche weg vom Urthema “LIEBE & SCHMERZ”
    so wie es der Fons in uns hineingeklopft hat
    sich hinwenden zu ausschliesslich sozialen Aspekten weil da werden sie wirklich gebraucht und in diesem Bereich gibt es in den nächsten paar Jahrzehnten verdammt viel zu tun in auch in Österreich und ich bin mir sicher dass es dann auch wieder KIRCHENEINTRITTE geben kann.

    Es müssen ja nicht alle unbedingt uniformiert sein, oder?

    Dann werden die Leute euch lieb gewinnen, ohne Schmerz, ohne Scherz!

    Sie werden Euch in Scharen zulaufen und das mehr denn je
    weil für die Ärmsten der Armen ist in Zukunft bald niemand mehr da,
    genau so wie bei uns damals in einem anderen Zusammenhang –
    schaut´s euch an die demografischen Zahlen und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und wohin das führen wird. Wer ein bisschen denken gelernt hat zwischen den vielen Schlägen weiss um die Problematik unseres Pensionssystems.

    Das diesbezügliche Wissen um diese Zukunft hat man bereits vor 20 Jahren in OÖ gelehrt, z.B. am Arbeitsplatz des HERRN DIREKTOR KROTTENTHALER von der Komission(damit das auch zum Thema passt)

    Lasst´s das Thema Schmerz weg und die Leute werden euch wieder zulaufen. Ihr werdet gebraucht, in welcher Rechtsform auch immer.

    Und wie tief Eure Erziehung noch immer in mir drinnensitzt hab ich nun gezeigt: zuerst mach ich euch verbal komplett fertig = fotze ich euch verbal komplett nieder mit aller erlittenen Grauslichkeit bis auf die nackerten katholischen Gloggerl und dann zeig ich euch den Ausweg weil ICH HAB EUCH JA LIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEB!

    Das Stigma des Aussenseiters ist mir bis heute geblieben
    trotzdem war ich dann in einer öffentlichen Schule (stellvertretender) Schulsprecher und auch beim Militär Soldatensprecher.

    Euer Blutgeld interessiert mich nicht wirklich
    die erlebten Bilder löscht dir kein Geld der Welt
    und auch keine Therapie mehr aus im Hirn.

    Man lernt es bloss besser bewältigen.

    Und wenn sich mir wer anschliessen mag betreffend Lösungsansätzen für das Unrecht das man uns 4 Jahre lang angetan hat, dann bitte
    sucht´s euch meine emailadresse raus in dem Blog weil ich sowohl mein Nickname, mein emailadresse und meine IP sind bereits gesperrt in diesem Blog und wenn ich das reinschreibe wird mein Post nicht mehr veröffentlicht.

    Leider das Gegenteil wie versprochen, Versprechen werden gebrochen. weil ich hab keinen Spam geschrieben und bin trotrzdem AUSGESPERRT WIE IMMER WENNS UNBEQUEM WIRD und ich habe absichtlich ständig Wortanleihen bei anderen Blogteilnehmern getätigt und Satzkonstrukte anderer Blogteilnehmer übernommen,
    weil ich nicht der Einzige sein will der das so sagt, weil ich absolut der selben Meinung bin und weil ich erst durch meine Mitschüler Worte gefunden habe.

    MISSBRAUCH MACHT WORTLOS by PEARL X

  100. Zaungast Says:

    Elitenbildung

    Eigentlich hat ja das Erziehungssystem a la Kremsmünster durchaus im Sinne des Erfinders funktioniert. Die zukünftigen Führungskräfte, die da herangezüchtet wurden (werden?), verinnerlichen in acht Jahren das Buckeln und Treten, halten es für normal und gesellschaftlich wünschenswert. Sie sind dann bestens gerüstet für Führungspositionen in Politik, Wirtschaft, Beamtentum und Klerus.
    Daß dabei so mancher auf der Strecke bleibt, den Rest seinens Lebens mit verkrüppeltem Geist herumläuft oder sich das Leben nimmt, wird billigend in Kauf genommen – ganz ohne Verluste gehts halt nicht. Wirklich problematisch sind eigentlich nur die, die sich auch in den acht Jahren nicht verbiegen oder brechen ließen und versuchen, ein bißchen Sand ins Getriebe zu streuen. Aber die kann man ja ganz gut fernhalten von der Macht – die werden dann die Hofnarren. Sie rütteln ab und an an einem lockeren Ziegelstein, sind aber weit davon entfernt, das Gebäude zum Einsturz zu bringen.

    Es verwundert daher auch nicht besonders, daß eine Kontrolle durch den staatlichen Apparat (Justiz, Verwaltung, Schulbehörden, Unterrichtsministerium etc.) offenbar nie stattgefunden hat. Diejenigen, die dort an den Schalthebeln sitzen, sind ja die Befürworter – bedauerlich zwar, wenn ab und an “Unfälle” passieren, aber halt notwendig zur Reproduktion der Führungskaste.

    Es gibt viel zu wenige Hofnarren …

  101. mj8x Says:

    Aus Anlass einiger Äußerungen möchte ich festhalten, dass alle Kommentare unredigiert in den Blog übernommen werden, ich kann sie auch nicht in irgendeiner Form “genehmigen” oder “IP-Adressen sperren”. Im Regelfall wird der Kommentar direkt nach Drücken des “Kommentar absenden” Buttons im Blog sichtbar.
    Nur manchmal kommt es vor, dass ein Beitrag in den von WordPress vorinstallierten Filtern hängenbleibt (insbes wenn darin mehrere Links enthalten sind und aus anderen, mir nicht näher bekannten Gründen) – das war bislang etwa 15mal der Fall. Dann muss ich sie tatsächlich “freigeben”, was ich jedesmal mache, wenn ich online bin.

    • martin Says:

      Hallo mj8x,
      da ich nicht anders erreichen kann => bitte schau dir unsere initiative an (www.dialog-fuer-kremsmuenster.at).

      Wir haben versucht (und machen das weiterhin), die offenen FRAGEN, die sich aus dem BLOG ergeben, zu strukturieren. Ziel ist es, diese vom Stift in einem offenen Dialog beantworten zu lassen!

      Es wäre super, wenn Du einen Link dorthin auf den Header dieses Blogs setzen könntest. Bzw, schreib bitte an kontakt@dialog-fuer-kremsmuenster.at – dann kann ich Dir die Hintergründe nochmal im Detail sagen.

  102. newsflash Says:

    Diözese Gurk schaltet “in allen Fällen” Justiz ein

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/ticker/Kirchen-Christentum-Kriminalitaet-Kaernten;art449,358339

  103. Alexander Nader Says:

    Jetzt hat sich jürgen Öllinger gemeldet.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,358474

    Wenn er um ein 4-Augen Gespräch mit seinen Peinigern ersucht hätt ich das auch gern. Die Kräfteverhältnisse dürften ca. so sein wie vor 30 Jahren- ABER UMGEKEHRT!!

  104. DR KROTTENTHALER by EARL X Says:

    Tja, einmal ordentlich den Mund aufmachen und man wird wieder prompt wieder freigeschalten. Danke Herr Abt.

    DR KROTTENTHALER by EARL X

    Ein offener Brief

    Sehr geehrter Herr Dr. Krottenthaler, Sie sind einer der integersten Menschen die ich in meinem leben kennenlernen durfte.

    Wie sind sie in diese Kommision vielleicht viel zu schnell hineingeraten? Genau weil SIE da dabei sind habe ich den Mut gefunden die ersten Postings zu schicken, aber nun bin ich der Meinung Sie sollten sich wieder aus dieser Kommission zurückziehen und ich kann es Ihnen auch begründen. Bitte lassen Sie sich nicht instrumentalisieren und geben Sie dem Stift vorerst keine weitere Kredibilität.

    Wir Opfer wollen wahrscheinlich alle miteinander nichts mehr mit dem Stift, mit Ordensleuten und dem kirchlichen System zu tun haben und die Sache läuft darauf raus dass man uns letztlich wieder deren Willen aufzwingt indem wir deren Blutgeld nehmen und uns irgendwie durch angebotene Jobs usw ruhig stellen lassen i.e. dass wir nun auch noch von dem Kakao trinken durch den man uns da einst gezogen hat :-)

    Wie widerlich dieser Gedanke ist.

    Kremsmünster hat mir einen derartigen Schaden angehängt dass ich mit Autoritäten bis heute nicht umgehen und diese auch nicht akzeptieren kann, sobald DOMINIERVERHALTEN an den Tag tritt drehe ich mich einfach um und gehe ohne weitere Erklärung. Super, wenn du tatsächlich mal Arbeit brauchst und dein TopJob ist in einer hierarchisch strukturierten Firma. Weiters bin ich bis heute nicht teamfähig und meide insbesonders klassenähnliche Gruppen und trage Agrressionen mit Schuldzuweisungen in mir, die ich einmal mehr oder weniger, jedoch immer wieder unterdrücke.

    Ich renne seither mein ganzes Leben vor mir selber davon weil die eingeimpfte Schuld so gross ist und lebte seither in mehreren europäischen Staaten. Und das übrigens sogar ganz gut weil es blieb mir letztlich nichts anderes über, als mich selbständig zu machen und eine eigene Firma zu gründen weil ich ja keine Autoritäten mehr akzeptieren kann. In der Vergangenheit hatte ich mindestens 50 Topfirmen mit AAA – Ratings als Kunden über Westeuropa verteilt und es ist mir nachweislich nicht nur einmal gelungen in 2 Wochen Arbeitszeit am Strand liegend mehr als 40.000 Euro legal versteuert zu verdienen. So ein Trottel kann ich ja bitte dann wohl auch nicht gewesen sein, oder?

    Ich habe einen anderen Namen angenommen weil ich mich so sehr schäme für die Vergangenheit und habe bisher MEHRMALS in meinem Leben alle meine Spuren ausradiert damit mich keiner je mehr findet, weil die mir in Kremsmünster einst eingeimpfte Schuld ja soooooo gross ist.

    Ich hatte vor gut 10 Jahren meinen letzten Meldezettel in Österreich und verwende ausschliesslich Geheimnummern und Wohngelegenheiten in denen ich nicht offziell aufscheine. Im Krankheitsfall bezahle ich bar.

    Verstehen Sie nun warum ich nie mehr wieder mit der Kirche was zu tun haben will? Bitte verwenden Sie Ihre AAA-Credibility für eine unabhängige Plattform und ich bin am nächsten Tag bei Ihnen um Ihnen meine Identität aufzudecken und um dann zu beratschlagen wie das weitergehen soll mit dem Stift Kremsmünster.

    Hochachtungsvoll, Ihr EARL X

  105. DR KROTTENTHALER by EARL X Says:

    entsprechend unseren 10 Geboten von damals:

    4. Glaub nur an dich selbst sonst überlebst nicht

    5. Tot stellen hilft!

    6. TRAUE NIEMALS SCHWARZGWANDLERN
    AUCH WENN SIE GESCHENKE BRINGEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    7. Die einzige Regel ist dass es keine Regeln gibt! (Howard Hughes)

  106. ERNST WIMMER oder das 2. Gebot by EARL X Says:

    ERNST WIMMER oder das 2. Gebot by EARL X

    Hallo Ernstl,

    du warst mein einziger grosser Freund jemals in Kremsmünster und hast dann bald maturiert. Ich bin ganz allein zurückgeblieben dort.

    Nur und ausschliesslich nur durch dein Zutun wurde ich davor bewahrt, einst vom Mandorfer tatsächlich ernsthaft sexuell missbraucht zu werden.

    Es war dein rechtzeitiger Tip von damals, der mich vor dem Schlimmsten bewahrt hat! Ich danke dir heute, weil du hattest Zivilcourage.

    unser 2. Gebot:

    Wenn du zum Mandorfer allein ins Zimmer musst, setze dich NIEMALS aber auch NIIIIIEMALS hin !!!!!!

    EARL X

    • Alexander Nader Says:

      Lieber P(E)arl X
      ich hab dir schon 2 mal geschrieben. Meld dich bei mir unter alexander.nader@liwest.at
      Ich weiss wer du bist ist aber wurscht weil ichs eh niemandem erzählen werde.
      Also: ich les von dir

      • EARL X Says:

        Hey Alex ich hab dir geantwortet. Falls du meine Rückantwort nicht erhältst und man somit meinen emailaccount bereits gehackt hat damit sich bei mir nur ja keine weiteren Zeugen melden können, damit ich nichts beweisen kann und letztlich, so wie damals, wieder der Trottel bin hehe,

        hinterlasse bitte beim Herrn Dr. KROTTENTHALER von der Kommission deine TelNr und ich ruf dich dann an eh klar.
        Ihm kannst du vertrauen, aber verwende keine emailadresse, die ihm evtl vom Stift zur Verfügung gestellt wurde, sondern sprich bitte möglichst persönlich mit ihm.

        Und wenn das mit dem emailaccounthacken wahr sein sollte dann weiss ich was ich als nächstes zu tun habe.

        Natürlich eh nur eine neue emailadresse machen :-)

        Ludos incipite! EARL X

        • totem Says:

          So gestört wie du bist, das trau ich trotz 8 Jahren, davon 6 bei P.A. dem gestörten Subjekt nicht zu.

          Fällt dir ned auf, dass du völlig paranoid bist und hier die krankesten Absonderlichkeiten von dir gibst?!! Ganz scheinbar nicht…

          Scheinbar bist ja ned mal misshandelt worden vom Fig?! Jedenfalls gstört bist trotzdem zutiefst….in dem Forum aber ziemlich falsch

      • EARL X Says:

        deine mails sind bei mir nie angekommen

    • Leni Says:

      Lieber Earl X! Ich habe eine Vermutung, wer du sein könntest, aber keine Angst: Von mir erfährt es niemand! Wenn ich recht habe, dann waren wir gemeinsam in der 4.Abt., 1 Jahr lang waren wir auch Schlafsaalnachbarn.Wenn du mit in Kontakt treten möchtest, dann unter: le.mittermair@gmx.at. Wenn nicht, dann wünsche ich dir auf diesem Weg alles Gute!
      Leni

  107. newsflash Says:

    Kirche ändert Anzeigepraxis
    24. März 2010, 20:29
    In der Kirche setzt sich immer mehr die Praxis durch, gegen Priester unter Missbrauchsverdacht nicht nur kirchenrechtlich, sondern auch strafrechtlich vorzugehen. Die rechtsanwaltliche Opferhilfe wächst …

    http://derstandard.at/1269448126259/Kirche-aendert-Anzeigepraxis

  108. TERRORPARAGRAF § 278a StGB by EARL X Says:

    Zitat ausm ONLINE-Standard ohne Werbung zu machen:

    TERRORPARAGRAF § 278a StGB

    Wenn nur einzelne Erzieher hinter den Übergriffen stecken,
    sieht es anders aus,
    “als wenn Übergriffe unter der Toleranz anderer passiert sind.”
    Sollten sich Übergriffe in der einen oder anderen Einrichtung als “systemimmanent” herausstellen,
    sei eine Anzeige nach § 278a StGB jedenfalls gerechtfertigt.

    Jetzt läuten sie aber schon lauter, die katholischen Gloggerln, oder?

    Wenn das alles rauskommt an Schweinereien die da passiert sind,
    dann verlieren die TERRORISTEN VON KREMSMÜNSTER!
    das Stift, den Almsee und wahrscheinlich auch den Rest der Liegenschaften.

    Das als Antwort für Euren Bestechungsversuch und
    dafür das man mich aus diesem Blog gesperrt hat
    WEIL ICH WIEDER MAL ZU UNBEQUEM WURDE.

    Blöde Ausreden, ich hab das gestern ganz genau ausgetestet.
    Was glaubt ihr wohl wie bin ich nächtens wieder in den Blog reingekommen?

    EARL X

  109. achso Says:

    hallo!

    ad: Diözese GURK schaltet “in allen Fällen” Justiz ein

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/ticker/Kirchen-Christentum-Kriminalitaet-Kaernten;art449,358339

    war denn pater nikolaus nicht jahrelang in gurk und gibt es diesbezügliche zusammenhänge?

    kann das jemand bestätigen?

    mfg, ein ak

  110. David Sterling Says:

    Lieber Earl X!

    Kannst Du bitte scheißen gehen !?! Dein unzusammenhängendes Gesülze geht mir und vielen meiner Kameraden unheimlich auf den Geist. Dieser Blog ist sicherlich nicht als Dein Privatforum gedacht und es interessiert mich keineswegs, daß jedes 2. Posting Deinen Schwachsinn enthält.
    Tip vom Meister:
    – wenn Dir das wirklich alles passiert ist, dann geh zum Staatsanwalt.
    – nimm Deine 40000 € und such Dir einen anständigen Psychiater, am besten
    zwei !

    • Danke David, Says:

      ja ich weiss ich bin schwachsinnig – gegrüssetseistdumariavaterunser – und man hat auf mich ca. 12jährigen Gschroppn, weil ich SCHWACH war, zu fünft so lange auf mich eingeschlagen, das ich fast “von SINNen” war.

      Weil da hatte ich ein Plastiksackerl über`m Kopf! Und das war eine Scheinhinrichtung. Aber ich poste dir ab nun eh nix mehr und ich will dich bzw euch auch nicht belästigen mit dem Scheiss. Bitte um Entschuldigung.

      EARL X

      • Versteher Says:

        Hast ja eh Recht, Earl X, aber Du hast in der Tat schon alles gesagt, Du wiederholst Dich ja nur noch. Es mag für Dich erleichternd wirken, wenn Du diese Zeilen immer und immer wieder in das Forum schreibst, aber bedenke auch, bei wem das wie ankommen soll. Da ist schon ein bisschen Verständnis auch Deinerseits gefragt, es will Dich ja keiner beleidigen oder Dir zu nahe treten.

  111. Ratgeber Says:

    @EARL X

    Lieber Earl,

    ich denke es ist nun an der Zeit, dass Du Dich mit Deinem Problem an den Staatsanwalt oder an die Polizei wendest. Deine Spam´s werden Dir jedenfalls nicht dazu verhelfen, in Zukunft innere Ruhe zu finden. Es scheint, dass Du unter etwaigen Misshandlungen (sexuellen Missbräuchen?) massivst leidest. Am Besten wäre es, Du begibst Dich in professionelle Betreuung, anstatt andere aufzufordern, dies zu tun. Scheinbar hast Du nicht den Mut dazu, sonst hättest Du es, so wie viele andere Betroffene auch, schon längst getan.

  112. MUND-TOT EARL X Says:

    Hallo Ratgeber, du hast ja so recht, ich hab den Mut noch immer nicht gefunden, die Erklärung dafür lies weiter unten.

    MUND-TOT by EARL X

    Wie lange wird es noch dauern, bis einige hochgebildete Altkremsmünsterer nun nachzudenken beginnen und KEINE ANGST MEHR HABEN zu reden – fidesetauxiliumfidesetauxiliumfidesetauxilium – verdammtnochmal :-) wir wissen grossteils alle das gleiche.

    Warum greife ich ziemlich atheistisch mit meinen vorigen Posts das katholische System und seine Gloggerl so sehr an UND KRATZE AN EURER LEBENSLÜGE? Ich will Euch dazu bringen eigenständig nachzudenken und selber zu urteilen, weil die Angst hat man Euch eines Tages mal lediglich eingeredet und AUFDOMINIERT und man hat Euch GENAU ZU DIESEM ZWECK sogar noch einen fiedesetauxilium-Eid darauf ablegen lassen nur damit diese Scheisse (tschuldige die Wortwahl) NIEMALS RAUSKOMMT, weil unser aller KinderScheisshaufen der besagten 4 Jahre nämlich HÖHER ALS DIE STIFTSKIRCHE WÄRE, würde man diesen nochmal ernsthaft im Stiftshof auftürmen.

    Als Einzelner werde auch ich dieses katholische System kaum jemals ernsthaft erschüttern wenn Ihr nicht auch alle endlich zu reden beginnt, und ich werde wie Don Quijote gegen die katholischen Windmühlen laufen (oja, ich liiiiebe Gleichnisse, yeah! Nur keine katholischen mehr Herr Kardinal von der Sonntagskrone vom 21.3.2010).

    Ich sprach bereits vom Glück katholisch zu sein, denn wenn wie gesagt bei den Moslems sowas rauskommen täte, würden nach dem Richterspruch nicht nur die Täter gelyncht vom Mob (so wie wir damals gelyncht wurden bei VOGELFREI) und dann bliebe auch kein Stein dieses Stiftes bzw dieser Windmühle mehr auf dem anderen und das wars dann mit der Koranschule.

    Am letzten oder vorletzten Tag meiner Stiftskarriere wurde ich nach meiner allerletzten Scheinhinrichtung nochmal mit Mord bedroht von den SPÖTTern für den Fall dass ich die „Goschn jemals aufmache in meinem minderwertigen Leben und darüber erzähle was mir da alles passiert ist.

    Weisst du wie befreiend es ist so manches zu wiederholen?
    Auch der Rosenkranz besteht aus wiederholungen, wie oft muss ich noch was atheistisches vorbeten?

    Gaudeamus igitur, dös woa jo eh oissi nua a HETZ und wia san eh 5 Zeugen und der is eh nua ana, der Gschichtldrucker kann so schon zusammenreimen? Nau woat amoi.

    Hey, eine HETZE war das damals, ein andauernder Spiessrutenlauf fast 4 Jahre lang und das alles nur weil einst der Fons mit seiner gottähnlichen Stellung von mir nicht das gekriegt hat was er wollte WEIL ICH MICH NICHT HINGESETZT HABE und ihm letztlich alle nach dem Mund redeten und es ihm nachgemacht haben. Na?

    Comprendissimo?

    Meine FACTS (oh Gott, ich spamme ja nur?) konnte man ab einem gewissen Intelligenzquotienten bisher nie öffentlich ohne Todesangst behaupten, wenn einem das Justizministerium nicht zuvor neue Identität für die Zeit nach dem Prozess zugesichert hat. Ich bin es ohnedies gewöhnt in zumindest 3 Parallelwelten zu leben, wobei ich mich vorwiegend in der 3. aufhalte, weil in der habe ich mich im Leben letztlich zurechtgefunden nach diesem ALPTRAUM im Stift Kremsmünster.

    Und ich bin nur aus meiner Ohnmacht erwacht wegen der FEIGHEIT vom Mandorfer und ich dachte mir, diesen (über-)mutigen Mitschüler unterstütze ich nun mit meiner Stimme nicht nur in diesem Blog sondern letztlich auch bei der Staatsanwaltschaft, damit er nicht durch den Kakao gezogen wird und dabei draufgeht. Ich danke allen Mitschülern, dass sie so mutig waren und schon vor mir gewisse Worte gefunden haben mit denen ich mich so sehr identifizieren konnte und deren Worte bzw Formulierungen ich ungefragt und unzitierterweise in meine Posts übernommen habe. Erst durch die Schilderung EURER Erlebnisse habe ich die ersten Worte dafür gefunden!!!

    Wie viele Systemerhalter und Kakaotrinker gibt es noch immer unter Euch, die zB den Job über die Stiftskontakte und wegen ihrer guten Ausbildung gekriegt haben und noch immer Angst haben ENDLICH ZU REDEN fidesetauxilium, weil sie ansonsten ihre Existenz aufs Spiel setzen würden? Hat denn keiner Lust was dazu zu sagen bei der Staatsanwaltschaft, wenn der DOMINO-EFFEKT bald eintritt? Ja ich weiss, manche spielen ewig DOMINO, weil das eben durch diese Erziehung gar nicht anders möglich ist.

    ICH DANKE DEM STIFT FÜR DIE MÖGLICHKEIT MEINE MEINUNG noch immer SO OFFEN KUNDTUN ZU DÜRFEN! FIND ICH ECHT MUTIG UND DAS ALLES IST NUN DER ERSTE SCHRITT IN DIE ZUKUNFT UND FÜR EINEN NEUANFANG möglicherweise durch Neugründung!

    EARL heisst auf deutsch bekanntlicherweise der Graf und es mögen ab nun die möglichst vielen Para-§GRAF§en X, Y und Z des Strafgesetzbuches Anwendung finden. Ich danke für die Aufmerksamkeit die mir zuteil wird. Belästigen will ich Euch keinesfalls, aber ich bin halt unbequem und ich wiederhole mich weil sich da viel zuwenig tut.
    UND KUSCH?

    Man sieht sich demnächst vor einem irdischen, hoffentlich konfessionslosen Gericht oder auch nicht und vielleicht kommt es ja auch raus wer denn meinen emailaccount gehackt hat nur damit ich vielleicht keine weiteren Zeugen finde?
    Alex NADER, ich hab zB noch immer keine Antwort von dir reingekriegt!

    MUND-TOT by EARL X

    • Alexander Nader Says:

      Lieber Earl X.
      Ich denke dass es jetzt an der Zeit ist, die juristischen Stellen -inner und ausser kirchlich- walten zu lassen. Es gibt wirklich innerhalb des Stiftes Stimmen und Tendenzen, die diametral entgegen den Strömungen aus den frühen 80ern sind. Woher ich das weiss kann ich dior nicht sagen weil ichs versprochen hab. Wenn du mir vertraust, wirs du schon bald sehen dass sich was tut. Ich denke die Zeiten der Gestipo sind auch vorbei, und wir müssen “den Jungen von P.Rupert abwärts” zumindest die Chance geben, was zu ändern und die SCHULDIGEN zu bestrafen- das können sie nämlich auch wenns strafrechtlich schon verjährt ist. Kirchenrecht ist anders.
      Wir und Dutzende Leidgenossen haben unser Leid geklagt. Lass es jetzt gut sein.
      Ich wünsch dir Alles Gute und dass du über diese ganze Scheisse irgendwann weg kommst.
      Alex

      • Buuuursch Says:

        Ja, das Kirchenrecht ist anders, mit viel kürzerer Verjährungsfrist. 5 Jahre, wenn ich mich recht erinnere. Schad, wenn die Suspendierungen wegen Verjährung wieder aufgehoben werden müssen. Und schad, dass man mich zum Kapitel nicht geladen hat. Ich halte das kirchenrechtlich anerkannte Instrument des Exorzismus nämlich für ein probates Mittel, Asmodeus und Lucifer auszutreiben. Knüppel ins Rektum, Ochsenziemer, alle Extras.

  113. I CAN´T GET NO SATISFACTION by EARL X Says:

    I CAN´T GET NO SATISFACTION von den Rolling Stones
    haben wir in der Stiftsband oder was auch immer das war IMMER WIEDER, ja stundenlang IMMER WIEDER gespielt, jeden Tag so oft es ging. Da haben die ständigen Wiederholungen keinen gestört :-)

    Die Zeit ist noch keineswegs reif für einen offen und ehrlichen Dialog mit dem Stift wie du mir somit bestätigst und darum könnt ihr
    LEIDer GOTTES an meinem Beispiel sehen,

    was übrig bleibt an BLANKEM HASS schon nach asexuellem (?) Kindesmissbrauch (er hat mich übrigens eh nur ein einziges Mal im Speisesaal in die Eier gezwickt der Hundianer und ich hab das damals echt nicht als sexuell verstanden mit ca. 10-11 Jahren) als ich mich vor ihm hinknien musste. Ich hab keine Watschn abgekriegt sondern er hat mich gestreichelt und dann erst gezwickt.

    Wer mag, kann sich ja aus´m Netz das Lied von Moritz G. – “Back in Town” aus´m Jahr ca. 1980 runterladen. Es ist übrigens deutsch gesungen und trifft den Kern der Sache meiner Meinung nach genau auf den Punkt, meine lieben Schulkollegen.

    Und ich habe in diesem Blog niemals die Qualität der (musikalischen) Ausbildung angezweifelt. Und Tschüss Ihr alle miteinander, am liebsten würde ich nie wieder was mit Euch zu tun haben, oder doch?

    I CAN´T GET NO SATISFACTION by EARL X

  114. peior Says:

    schon manche traumatherapie musste von flankierenden massnahmen unterstützt werden, um den gewünschten erfolg (satisfaction) zu bewerkstelligen. die einen finden sich im kampfsport die anderen beim bäume anschrein wieder, zum rauslassen gibts der möglichkeiten viele, zazen! nur darf niemand verletzt werden, auch du selbst nicht, mein freund…

  115. Auslandsösterreicher Says:

    Ich war einer jener Studenten Ende der 60er bis 71, der in der 6.Klasse totgeprüft und dann hinaus geschmissen wurde. Ich war ab dem 11. oder 12.Lebensjahr dem Druck ausgesetzt, dass ich nach der Matura ins Kloster eintreten sollte. Als ich mich dann mehr und mehr für die Technik interessierte, wurde ich aus der 7.Abteilung, in die alle potentiellen Pfarrer-Kandidaten gesteckt wurden, in die 5.Abteilung transferiert. Ich war aber zum Glück immer Externer, hab also nicht im Konvikt geschlafen. Aber trotzdem war der psychische Druck enorm, man hat ja mitbekommen, wenn wieder jemand von der Geistlichkeit verdroschen wurde. Und dann dieser Wöran, da kam vor jeder Geographie- oder Turnstunde absolute Panik auf. Wer erinnert sich nicht an die Schwimmschule – “Buuuursch – Kopf unter Wasser!” Und hat einem dann, am Beckenrand stehend, mit seinem Fuß den Kopf unter Wasser gedrückt. Schwimmen hab ich dort jedenfalls nicht gelernt, erst später nach dem Gym. Ich hab seit seinem Tennis Unterricht nie wieder ein Tennis racket in die Hand genommen!
    Nachdem ich also wegen einem Fleck in Englisch und Mathematik rausgeflogen bin, kam ich in die Lehre und in die Berufsschule – siehe da, da war ich Vorzugsschüler, und auf meinen vielen Auslandsreisen hat man meine Englischkenntnisse immer geschätzt. Jetzt lebe ich auf einer kleinen Insel, weit weg von Europa, aber diese emotinalen Belastungen aus der Gym-Zeit – ” Du bist ein Versager”, “Fall nur ja nicht auf, sonst bekommst Du Dresche”, wie viele andere auch damals, das hat mich bis hierher verfolgt, und noch viele Jahre, nachdem ich dort raus geflogen bin.
    Aber nach lesen fast aller Einträge in diesem Blog haben offensichtlich viele Leute wahnsinnig viel emotionalen Schrott mit sich herum zu schleppen, aufgeladen an einem Platz “voll christlicher Nächstenliebe”. Ich lese nur von Therapien, die manche gemacht haben bzw. brauchen.

    Ich hab seit einiger Zeit EFT, “emotional freedom techniques” schätzen gelernt, und bin mir sicher, dass mir diese Methode schlussendlich den emotionalen Dampf entschärft und neutralisiert, der mir beim lesen mancher Einträge eigene Erinnerungen und damit Tränen in die Augen brachte.
    Hier sind 2 links zu direkten Berichten von Personen, die child abuse ausgesetzt waren, und die diese Erfahrungen mit EFT überwinden konnten. Die webpages sind aber alle in englisch:

    http://www.emofree.com/Trauma/child-abuse-ptsd-lisa.htm

    http://www.emofree.com/trauma/tearless.htm

  116. thx1138 Says:

    Zensur?
    Bin ich schon völlig daneben, oder ist der Beitrag vom P.R.Froschauer plötzlich weg? (Ebenso wie die Reaktionen darauf.)
    Der earlX mag ja paranoid sein, aber langsam hab ich auch das Gefühl, dass hier ausgesiebt wird.

  117. kpknoll Says:

    “Even paranoids have real enemies.”
    [ Delmore Schwartz, American Poet and Writer, 1913-1966]
    …they just can’t figure out who they are…

  118. Meinem letzten Henker habe ich übrigens verziehen und darum spreche ich seinen Namen hier auch nicht aus. Er kam zu mir im Sommer ein paar Wochen später, wie ein geprügelter Hund wahrscheinlich um sich zu entschuldigen oder weil ihm grad fad war WEIL E Says:

    # MJ0Y sagt:
    März 26, 2010 um 11:18 am | Antworten

    Lieber Earl,

    kannst du dein Verhalten bitte zügeln!

    wir öffnen dir gerne einen sepataten ‘earl blog’ wenn du möchtest, da kannst dann in Dauerschleife deine postings runterkopieren!

    Die Qualität dieses Blogs leiden maßgeblich an deinem Verhalten!

    Bitte um dringende Kenntnisnahme und herzliche Grüße,

    MJ0Y
    # gerne, MJOY EARL X sagt:
    März 26, 2010 um 8:59 pm | Antworten

    Dein Angebot nehme ich gerne an, MJOY

    Ihr könnt mir ja damit ich Euch nicht mehr so belästige
    mit meinem Sprechdurchfall und so weiter

    mit meinen ständigen Wiederholungen wie beim Rosenkranz hehe

    einen eigenen Blog geben unter der Bedingung

    dass dieser Blog dann auf den jeweiligen Startseiten des Stiftes,
    auf der Homepage der Altkremsmünsterer und
    der österreichischen römisch katholischen Kirche
    MIT EINEM GROSSEN SCHWARZEN KREUZ VERSEHEN ERSCHEINT?

    und ich darf den notfalls auch bei allen weiteren Medien durchschalten?

    Ich versprech dann auch ab sofort keine weiteren Namen zu nennen ausser Initialen und niemanden mehr persönlich zu beleidigen oder Identitäten aufzudecken. Und ich lass mich auch wegen übler Nachrede klagen wenn jemand meint dass ich nicht die Wahrheit sage?

    WOW, COOL! Hey Mann, du bist aber echt mutig?

    Die Geister die ihr gerufen habt – bitte sehr gerne!

    SOLANGE ICH MIR DAS BLOSS EINMAL IM LEBEN VON DER SEELE SCHREIBEN DARF und ich verspreche auch bei der Wahrheit zu bleiben!

    Damit das vielleicht einmal ein Aussenstehender versteht
    dass man als Opfer erst langsam aufwacht nach dreissig Jahren
    wenn einem sowas passiert ist?

    Welches Trauma du plötzlich an deinem PC noch einmal durchlebst, welche abscheulichen Bilder dir plötzlich hochkommen durch die Schilderungen deiner Mitschüler?

    Und ich darf erzählen, welchen HaZZ du dann auf ein System kriegst wenn du plötzlich aufwachst nach fast 30 Jahren?

    Meinen Peinigern habe ich innerlich längst vergeben, weil ich deren Motivationen nach meinem Studium zumindest teilweise verstehen konnte. Dem Grossteil zumindest. Und der BioSTOCKI Weigerstorfer ist der grundsätzlich harmloseste und liebste Typ auf Erden soweit ich ihn als Lehrer kennlernen durfte in all den BioJahren und als es irgendwann einmal soweit kam, dass er selber echt Schiss vor dem Stift hatte,

    hat er plötzlich denselben KanzelKakao auf kleine Kinder herausgekotzt, durch den er selbst dort gezogen wurde. Jaja, unsere Lehrer wollen das alle nicht mitgekriegt haben oder zumindest nur erahnt haben oder sowas bitte was habt ihr da unglaublicherweise veröffentlicht?

    Aber vielleicht ist es ja auch eine gute Idee den Blog nicht weiter zu stören und mir ein entsprechendes Medium zur Veröffentlichung zu suchen?

    Damit ihr alle miteinander nachempfinden könnt wie es einem geht
    wenn einem der braune ScheiZZDreck nach 30 Jahren plötzlich wieder hochkommt in Form von als Sprechdurchfall getarnter Bewältigung?

    Gerne MJOY, machen wir das so nach unser beider Vorschlägen,
    solange meine Artikel nicht weiter redigiert und prompt veröffentlicht werden so wie hier in diesem Blog und ich mich an die Gesetzgebung meines Aufenthaltsortes halte,

    auch wenn ich aus dem Ausland schreibe per Remote usw.,

    ich habe schon einiges vorgetippt in den letzten Tagen und Nächten weil es einfach raus musste. Ich verspreche auch für etwaige Verfahren einzureisen und mich teilweise der österreichischen Gerichtsbarkeit zu unterstellen und mich dafür notfalls verurteilen zu lassen.

    solange die Sicherheit meiner Person für das, was ich da noch zu sagen habe gewährleistet ist und der Paragraf von Herabwürdigung der Religionen bei mir nicht zur Anwendung kommt! EIne Art OPferschutz sozusagen. Täterschutz ist da viel gewährleistet. Viel mehr.

    Ich habe bisher keine Vorstrafen. Und ich habe in gut 7 Jahren Ehe nie meine Hand gegen meine damalige Ehefrau erhoben. Wir haben uns auch niemals wirklich angeschrieen oder uns gedemütigt oder sowas.

    Ich verspreche in meinem künftigen Blog auch weitere Opfer aus dem Stift Kremsmünster entsprechend zu Wort kommen zu lassen,
    damit das noch so richtig spannend wird :-)
    solange es bloss keine verhöhnenden Stimmen
    aus dem Hinterhalt mehr gibt.

    Nichts mehr Feiges aus dem Hinterhalt (weil genau so war das immer in Kremsmünster) oder er identifiziert sich und sagt dass er auch dabei war und unterstellt sich der auch der österreichischen Gerichtsbarkeit!

    Wär das was, mein lieber MJOY? Wer bist du bitte?

  119. SYSTEMKONFORM EARL X Says:

    SYSTEMKONFORM EARL X

    Ich werde nie wieder systemkonform sein,
    weil man im Stift Kremsmünster versucht hat,
    mich SYSTEMATISCH ZU RUINIEREN durch

    SYSTEMISCHE bzw. SYSTEMATISIERTE Gewalt.

    Das Stift Kremsmünster hat es damals nicht geschafft
    mich zu ruinieren
    und auch sonst keiner bisher.

    Und ich finde es überhaupt nicht fair dass die römisch katholische Kirche im Jahre 2010 noch immer versucht, die Opfer mit einer Therapie – da hast du Tschopperl – und ein paar EURO Schandgeld bzw Schundgeld abzuspeisen.

    Das ist ja echt die grösste Sauerei aus der subjektiven Sicht
    meiner Wenigkeit :-)

    Wie viele Existenzen habt IHR systematisch RUINIERT?

    Wie viele Selbstmörder gab es, in nomine patris?

    SYSTEMKONFORM EARL X

  120. G'fühl Says:

    Irgendwie bekomme ich das Gefühl, hinter Earl X steht in Wahrheit das Stift Kremsmünster, das nach einen Weg sucht, diesen Blog abzudrehen.

    Es wäre denen gelungen.

  121. vkxbqwxpyzv Says:

    KI5WN9 yisrgzbdffis, [url=http://ymxqccmkwnwc.com/]ymxqccmkwnwc[/url], [link=http://unaheajldmvo.com/]unaheajldmvo[/link], http://ijmjidurszna.com/

  122. LAMM GOTTES by EARL X Says:

    LAMM GOTTES by EARL X

    Und falls an dem Gemunkel auch nur ein einziger Funken Wahrheit dran sein sollte, dass Ihr bis zumindest bis ca. 1982 pro Jahrgang vielleicht sogar vorsätzlich (?) kleine Opferjungen als Lämmer Gottes verbraucht habt nur um ein paar eventuell vorbestimmte ausgewählte Jungen zu Siegern zu erziehen, dann hat das etwas mit System zu tun und ich warte ich nicht mehr auf das Jüngste Gericht, dem ich Euch einst aus Verzweiflung überlassen wollte, sondern dann gehört dieser Fall vom Stift Kremsmünster ein bisserl anders abgehandelt als:

    >Da hast a Therapie und a bisserl a Geld, du Tschopperl! < und dann gehört er auch nicht von einer kircheneigenen Kommission betreut, nicht wahr? Wie viele in dieser Kommission haben einen fidessetauxiliumEid abgelegt und wem ist man dann wie gesagt verpflichtet?

    Waren wir Opfer tatsächlich die Lämmer Gottes? Das darf ja bitte nicht wahr sein. Lasset mich hier die Bibel zitieren, weil die kennt Ihr:

    „Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf.“ (Jes 53,7 EU).

    Jaja, ich blöke ja nur wie ein dummes Schaf, oder?

    Der Exodus so einiger Altkremsmünsterer aus ihren geschlossenen Kreisen, Löchern oder Luxusvillen sollte längst erfolgt sein, also kommt bitte zurück in den Blog und meldet Euch entsprechend dem Vorbild des Stiftes, auf das Ihr Euren Eid einst abgelegt habt und welches versucht mit den Opfern nun wahrhaft ins Reine zu kommen?

    Ich danke auch unbekannterweise für die zwischenzeitliche Wiederfreischaltung meines emailaccounts und so weiter hehe :-)
    der ganz bestimmt gehackt wurde, weil mich das System erwähnenswerterweise nun plötzlich zum ersten Mal seit Monaten zur Wiederherstellung des Passwortes um meine Identität bittet.

    Ein besonders schweres Passwort hatte ich ja eh nicht ausgewählt,
    nicht wahr?

    Also liebe geopferten Mitschüler, schreibt mir bitte nicht an die radiofreequency11@gmail– Adresse wenn Ihr nicht wollt dass da jemand mitliest, liebe Zeugen von damals. Meine mails vermute ich werden längst abgefangen von wem auch immer, obwohl ich hier doch nur meine subjektive Wahrheit aus der Sicht meiner Wenigkeit postuliere, solange mir das noch möglich ist.

    Ich werde mich schon noch früh genug identifizieren und ich freue mich schon auf die Einsicht in meine ehemaligen Konviktsakten, sowie man es mir per mail schon FREUNDLICHERWEISE angeboten hat. Vielleicht finden wir ja alle miteinander auch noch einige Tagebücher aus der guten alten Zeit? Keine Angst, ich freue mich darauf, meine Verfehlungen von damals aus einer anderen Sichtweise zu betrachten.

    Wer wundert sich bitte wenn ein Kind auffällig wird nach schwerem Missbrauch durch ein System? Zum Glück waren wir alle miteinander noch nicht strafmündig! Keine Strafe für meine Postings kann jemals auf dieser irdischen Welt noch schlimmer sein als was man mir und einigen anderen IM STIFT KREMSMÜNSTER ohnedies bereits angetan hat.

    LAMM GOTTES by EARL X

  123. OPFERROLLE by EARL X Says:

    OPFERROLLE by EARL X

    Echte Opfer haben eines gemeinsam, sie organisieren sich selten weil sie sich nicht zu reden trauen. Weil sie sich schämen, weil sie sich verkriechen mit der Schande die man ihnen angetan hat.

    Wie oft hat mir der Pater Nikolaus in Religion das Gleichnis von der einen und der anderen Backe eingebleut? Herrgott, wer noch aller und wem noch? und welche Gleichnisse gab´s da noch so weiter?

    War da bitte ein System dahinter? Das ist ja UNGLAUBlich!

    Und welche Gleichnisse habt ihr lernen dürfen ihr lieben ACHSOTOLLEN Altkremsmünsterer? fidesetauxiliumfidesetauxiliumfidesetauxilium

    Das Stift möge die Altkremsmünsterer ihre Eides entbinden!

    Und dann möge dieser Blog dem Stift das Kreuz brechen!

    weil damit habt Ihr niemals gerechnet dass es eines Tages mal
    das Internet geben wird, Ihr achsoguten Pädagogen

    und dass sich im Lebensschmerz windende Opfer aus ihren Löchern herausgekrochen kommen und sich organisieren.

    Und ich war noch bei keiner Kommission damit ich endlich meine Gosch´n halte!

    Meine lieben Schulkollegen, für dumm habe ich Euch niemals gehalten!

    Aber ich lass mir von niemandem auf dieser Welt mehr den Mund verbieten, solange ich die Möglichkeit dazu habe.

    Der Herr Dr. Krottenthaler versteht was vom Fach und er möge nun die Kommission entsprechend beraten, weil da geht es längst nicht mehr um die Verfehlungen einiger einzelner Serientäter!

    Herr Dr. Krottenthaler, ich halte Sie persönlich für 100% integer und für eine echte Institution und bewundere Ihr grosses Fachwissen, aber haben Sie nicht auch eines Tages einmal in Kremsmünster maturiert?

    So, und jetzt wünsch ich Euch allen miteinander Frohes posten übers Wochenende, meine eventuellen Freunde!

    Weil genau dieser Punkt gehört zu keiner katholischen Staasanwaltschaft bzw. Richterschaft,
    weil in dem Haus lassens dich auch auf die Bibel schwören! NA?

    OPFERROLLE by EARL X

  124. BUNDESPRÄSIDENT by EARL X Says:

    Wenn sich das alles tatsächlich als wahr herausstellen sollte,
    dann ist das aber so eine Sauerei
    dann möge BITTE unser unabhängiger Bundespräsident
    als alleroberste INSTITUTION des STAATES ÖSTERREICH
    weil an wen anderen glaube ich sonst in Österreich nicht mehr
    eigenständig einen Opferverein gründen für die Opfer von Kremsmünster und der römischkatholischen Kirche und

    ich bin das ALLERERSTE Fördermitglied dieses Vereins in dem ich diesem Verein vorerst einmal in Österreich die Infrastruktur zur Verfügung stelle, soweit mir dies finanziell möglich ist!

    Die Berechnungsgrundlage für Eure Schand- bzw Schundtaten begründe ich in Kürze!

    Wenn irgendjemand der selben Meinung sein sollte,
    kann er ja diese Zeilen an den Bundespräsidenten weiterleiten
    oder es verbleibt in diesem Blog bis demnächst!

    BUNDESPRÄSIDENT by EARL X

  125. Aufdecker Says:

    wir wissen ja jetzt alle was du durchgemacht hast.
    DAS IST ABER NICHT DEINE ALLEINIGE PLATTFORM!!!!!!
    Dieser Blog sollte allen Betroffenen die Möglichkeit geben über das Erlebte zu berichten. Im Moment driftet es zu einer ONE-MAN-Show ab, und die Seriosität und die Glaubwürdigkeit leidet unter deinen Hasstiraden und nur schwer zu verdauenden Rundumschlägen massiv.
    Du schreibst, dass du unter falschem Namen im Ausland bist, keine geregelte Arbeit hast ( € 40000 am Strand liegend verdienst ) keine Autoritäten anerkennst, getrennt bist nach 7 Jahren Ehe: und das alles wegen der Gestipo????
    Das klingt schon ziemlich strange-oder??
    Weisst Du, wir haben alle die wir hier schreiben unter den damaligen Bedingungen gelitten. Gib den anderen auch wieder Gelegenheit hier was zu posten. Deine Geschichte kennen wir jetzt.
    Einige Kollegen haben weiter oben Adressen gepostet an die man sich wenden kann um das alles zu verarbeiten.

  126. beobachter von heute Says:

    Machterhalt oder Opferschutz?

    lesenswert dazu:
    http://www.derstandard.at
    Interview mit Christoph Schönborn und Kommentar von Markus Rohrhofer (zur Verteidigungslinie des Vatikans)

    sowie Interview mit Ambros Ebhard auf http://www.nachrichten.at
    alle vom 26.3.2010

    die aktuellen Aussagen von kirchlichen Führungspersonen gehen in die Richtung: Dingfestmachen EINZELNER Täter, Aufwandsentschädigungen (für Therapie) durch sie als EINZELNE (wie soll das bei einem Ordensmann gehen?) – nicht durch die Kirche als Institution, Buße durch dieselben (schlechterer Sitzplatz beim Mittagessen im Kloster u.a.), Gläubige sollen sich mit den eigenen Sünden befassen und selber umkehren (Fastenzeit!)…… Ablenken von den strukturellen Bedingungen und der Verantwortung der kirchlichen Vorgesetzten!!

    Statt echtem Dialog ein Angebot zu EINZELgesprächen mit EINZELNEN Patres des Stiftes: dadurch Kanalisierung der Wut, Verpuffenlassen, ohne Öffentlichkeit!

    divide et impera!? Herauspicken der einzelnen Täter, Herauspicken der einzelnen Betroffenen, die etwas anzuklagen haben? erinnert das nicht an Strategien des Auseinanderdividierens und Herrschens in der Internatszeit?

    in allen Fällen ist daher zu fragen und zu klären: welche Rolle spielten die jeweiligen Verantwortlichen in den Institutionen (Vatikan, Bischöfe, Abt von Kremsmünster, etc.)?

    oder geht das einfach nicht?? da ja die Kirche die “Braut Christi”, “geheimnisvoller Leib Christi”, “heilig” etc. ist, siehe Artikel von Dietmar Neuwirth in DIE PRESSE vom 20.3.2010. Die Kirche demnach schutzwürdiger erscheint als die Opfer, als die Wahrheit.

    Kontrollfrage: wie würde sich Christus verhalten? wollte er eine Kirche stiften? wollte er Macht? wie hat er sich selber verhalten im Tempel?

    Frage an Radio Erewan: ist das Kloster schon dialogfähig und bereit, sich der eigenen Geschichte zu stellen oder verhält es sich immer noch nach Gutsherren-Manier, wie ein Feudalherr? Der seine Machtspiele spielt?
    Dem es um den Institutionen- und Machterhalt geht? Oder ist das Kloster bereit, radikal nach den Geboten Christi zu agieren und um der Wahrheit willen etwas zu riskieren?

    ceterum censeo: dieser Papst müsste seinen Rücktritt schleunigst anbieten! Nur dadurch könnte jetzt noch Glaubwürdigkeit wiedererlangt werden, was die “Weltkirche” anbelangt! Kontrollfrage: was würde Christus erwarten?

  127. peior Says:

    sadismus. verlogenheit.weltfremdheit.in der erschaffung kunstvoller lügengebäude hat die katholische kirche über 2000 jahre erfahrung und ist mächtig stolz auf die wahrhaft beispiellos grosse leistung sich selbst in ein einziges lügengebäude verwandelt zu haben. gegenwärtig lässt sich in kremsmonster mit klinischem interesse ein certamen besonderer güte verfolgen: wer lügt am allermeistenbesten? ein sadist wollte ich nie sein soziopath den der gangbang im massnahmevollzug erwartet? der lückenlose aufklärer abt dessen einzig glaubwürdiger schritt rücktritt nicht gelingen will? derleo blad ausm kz dessen jagdleidenschaft und zerstörungswut vor kindern keinswegs halt machte im gegenteil? des zacherls heisse tränen, o o m a a r i i a a hilf, spezialist für immerwährende gottesvergiftungen und religiösen psychoterror? all die um ihre eigene schadensbegrenzung bemühten gewaltbereiten kuttenbrunzer, die mit persönlichen gesprächen zur aufarbeitung drohen, nachdem sie jahrelang geschwiegen, weggeschaut und sich mitverschuldet haben in ihrer perversen nachfolge christi? weltfremdheit. klerikalfaschismus. in aller öffentlichkeit präsentiert sich kremsmonster in aller verlogenheit und ist stolz drauf. wenn christus heute wiederkäme würde er den vatikan niederbrennen und ich würde ihm dabei helfen, meinte frau o connor kürzlich, die fromme irin.
    wir müssen uns stift kremsmünster als gewalttätigen ort denken.

  128. peior Says:

    oö nachrichten 27.03.10
    KREMSMÜNSTER. Zwei Wochen, nachdem die Gewalt- und Missbrauchsfälle im Stift Kremsmünster publik geworden sind, spricht Abt Ambros Ebhart im Interview über Buße und das Gute im Menschen.
    OÖN: Können Sie nach der Aufregung der Vorwochen jetzt schon wieder etwas ruhiger schlafen?
    Ebhart: Ja. Weil wir unser Bestmöglichstes tun. Es war eine sehr intensive, auch eine sehr schwere und belastende Zeit. Aber es ist jetzt meine und unserer Mitbrüder Aufgabe, dass wir uns dem stellen.
    OÖN: Was war Ihr erster Gedanke, als Sie vor zwei Wochen erstmals öffentlich mit den Missbrauchs- und Gewaltvorwürfen in Ihrem Stift konfrontiert wurden?
    Ebhart: Dass jetzt wahrscheinlich eine schwere Zeit auf mich, auf uns zukommt. Und so ist es auch.
    OÖN: Sie müssen sich auch anstelle längst verstorbener Mitbrüder entschuldigen. Keine leichte Aufgabe…
    Ebhart: Ich sehe es als meine Aufgabe als Abt, jetzt für die Gemeinschaft da zu sein. Es geht einerseits darum, zurückzuschauen und die Dinge aufzuarbeiten. Andererseits müssen wir auch nach vorne schauen und überlegen, wie wir die Zukunft im Kloster gestalten werden. Letzteres zählt nach der Aufarbeitung zur größten Herausforderung.
    OÖN: Fünf Patres wurden vorerst suspendiert, leben aber weiterhin im Stift. Beeinträchtigt das nicht die Stimmung im Stift?
    Ebhart: Die Stimmung unter den Mitbrüdern ist sicherlich belastet, keine Frage. Aber auch die Jüngeren wissen, dass die Beschuldigten unsere Mitbrüder sind und wir mit ihnen korrekt umgehen müssen. Wir können dieses Fehlverhalten nicht akzeptieren, müssen uns aber jetzt der Frage stellen, wie wir mit deren Schuld umgehen. Dazu wird es auch nächste Woche eine Versammlung aller Mönche geben.
    OÖN: Gibt es dazu schon Ansätze?
    Ebhart: Wir suchen nach Wegen für die betroffenen Mitbrüder, die sie als Buße annehmen können.
    OÖN: Welche Wege sind da denkbar?
    Ebhart: Es gibt im Kloster je nach Alter und dem Eintritt eine Rangordnung. Diese kann für die Beschuldigten ausgesetzt werden.
    OÖN: Welche Konsequenz hätte diese Form der Buße für die Beschuldigten?
    Ebhart: Dass sie etwa bei den Gebeten oder bei Tisch nicht mehr denselben Platz wie bisher haben.
    OÖN: Eine auf der Stifts-Homepage veröffentlichte und mittlerweile wieder gelöschte Entschuldigung eines Paters hat Diskussionen ausgelöst. War ein derart offensiver Umgang richtig?
    Ebhart: Auf der einen Seite braucht es ein Schuldbekenntnis, auf der anderen Seite darf es keine allzu schnelle Entschuldigung sein. Sie war gut gemeint, aber hier braucht es sicher mehr Zeit und Einsicht. Die Opfer fühlen sich sonst zu zu wenig ernst genommen. Und in diesem Dilemma haben wir uns befunden.
    OÖN: Viele Opfer wollen anstatt einer Entschädigungszahlung nur eine persönliche Entschuldigung des Täters. Wird es diese geben?
    Ebhart: Auf jeden Fall. Auf unserer Homepage haben wir jetzt mehrere Ansprechpersonen angeführt, die diese Gespräche vermitteln sollen. Wir wollen alle Opfer finden.
    OÖN: Wie viele Betroffene melden sich derzeit?
    Ebhart: Etwa rund fünf pro Tag.
    OÖN: Einige Patres werden auch des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Können Sie da noch an das Gute im Menschen glauben?
    Ebhart: Auf jeden Fall. Unser Leben als Mönche und Patres ist nicht frei von Schuld. Bei sexuellem Missbrauch ist die Schuld natürlich sehr groß. Aber es gibt keinen Menschen der frei von Schuld ist. Der Mensch ist eben zu so viel Gutem, aber auch zu wahnsinnig Bösem fähig.

    peior sagt: rücktrittsreifer ebhart, seit fast zwei wochen verhöhnst du via medien und auf der hompage deines klosters die opfer der misshandlungsanstalt stift kremsmünster, mehr noch du drohst ihnen heute sie alle finden zu wollen, du lebst unter einem dach mit gemeingefährlichen soziopathen, die du als deine mitbrüder bezeichnest und korrekt mit ihnen umgehen möchtest du pflegst also umgang mit gewalttätern die über jahrzehnte hinweg ich weiss nicht wieviele menschen kinder! misshandelt haben von denen einige keinen anderen ausweg als den suizid wussten, die also heute tot sind, weil sie von deinen mitbrüderschweinen so lange gequält wurden bis sie tatsächlich ruiniert waren, und du suchst wege für jene verbrecher, die sie als buße annehmen können, zum beispiel dass sie bei gebeten und bei tisch nicht mehr denselben platz wie bisher haben fürwahr ein sehr korrekter umgang ebhart rücktrittsreifer ebhart die buße erscheint mir zu hart lass barmherzigkeit walten mit den armen schweinen wo doch die stimmung unter ihnen ohnehin schon belastet ist, was du sagst stimmt ebhart, du bist in deinem leben als mönch und pater nicht frei von schuld im gegenteil, abgesehn davon, dass du selbst ministranten abgewatscht hast, hast du deine triebgestörten verbrechermitbrüder jahrelang gedeckt, stimmt du bist zu wahnsinnig bösem fähig, aber das hast du den leuten schon bewiesen, warum betonst du das in aller öffentlichkeit? und was faselst du auf der hompage vom mit den augen der opfer sehen lernen bist du verrückt geworden? wenn du die welt auch nur eine minute mit meinen augen sehen könntest würdest du auf der stelle tot umfallen und das wär sicher das beste für dich und den rest der welt, ebhart es hat dir die sicherungen putzt denke ich, denn anders lässt sich dein verhalten beim besten willen nicht mehr erklären. nur weiter so ebhart und schlaf recht gut weil du dein bestmöglichstes tust um den tätern zu helfen und die opfer zu demütigen, dann kannst du die größte herausforderung das kloster in zukunft zu gestalten ausgeschlafen angehen und dabei an das gute im menschen glauben. die axt allerdings hängt immer über dir.

    • mj90krems Says:

      Vor einigen Tagen hatte ich noch selbst salopp den Verdacht formuliert, dass die sog. “Suspendierung” der Täter sich vermutlich in einer Streichung der Nachspeise manifestiert. Ohne jede Ironie bestätigt Abt Ebhart nun diese Annahme selbst, indem er uns erklärt dass die Täter nun im Speisesaal vielleicht ihren angestammten Platz aufgeben müssen, den wir ja auf der Homepage noch immer bestaunen dürfen. WOW, ich bin beeindruckt, das ist echte Buße!

      Ich hoffe die Staatsanwaltschaft zieht bald eine Untersuchungshaft in Erwägung, damit diese Farce ein Ende hat.

  129. P. Rupert Says:

    Hat mir recht gut gefallen – Schweizer Nüchternheit!

    Missbrauch – NZZ 27. März 2010
    Zur besonderen Situation von Opfern sexuellen Missbrauchs in der Kirche
    In den Fällen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche geschieht nach Ansicht der Psychotherapeutin Regula Schwager ein doppelter Vertrauensbruch. Denn die Vertrauensperson, die den Missbrauch begeht, sei zugleich moralische Instanz.
    Wie gross ist das Ausmass der sexuellen Gewalt an Kindern in der Schweiz?
    Schwager: Das Ausmass ist riesig, die Dunkelziffer ebenso. Man weiss, dass mindestens 20 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer im Kindesalter von schwerwiegender sexueller Ausbeutung betroffen war. Es beginnt da, wo der Erwachsene eine sexuelle Motivation im Kontakt mit dem Kind hat. Das Kind wird bereits durch eine sexualisierte Atmosphäre belastet.
    Die offizielle Kriminalstatistik zählt pro Jahr 200 bis 300 Fälle, in unserer Beratungsstelle sind es jedes Jahr deutlich mehr als tausend. In den meisten Fällen kommt es zu keiner Strafanzeige. Unter denen, die sich bei uns meldeten, stellten im vergangenen Jahr 23 Prozent eine Strafanzeige.
    In der momentanen Diskussion geht es um Fälle, die Jahrzehnte zurückliegen. Was ist heute anders?
    Vieles hat sich nicht verändert. Verändert hat sich aber das Gesicht der sexuellen Ausbeutung. Wir haben zunehmend Jugendliche und sogar Kinder im Alter von unter 11, 12 Jahren, die Übergriffe begehen. Das ist neu und hat sicher mit der zunehmenden Jugendgewalt zu tun.
    Waren Ihnen die Fälle in der katholischen Kirche der Schweiz bereits bekannt, die in den vergangenen Tagen an die Öffentlichkeit kamen?
    Zu den jüngst bekannt gewordenen Vorgängen kann ich nicht Stellung nehmen. Wovon wir natürlich immer wieder gehört haben, sind Übergriffe von katholischen Ordensleuten auf Kinder, sei es in Internaten, sei es in anderen Schulen. Es gibt katholische Internate, die immer wieder genannt werden.
    Gibt es aus Ihrer Sicht Besonderheiten bei Opfern in kirchlichen Institutionen?
    Dass der Täter einer kirchlichen Institution angehört, verschärft die Situation vieler Opfer. Denn da wird nicht nur ein Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnis missbraucht. Sondern der Täter ist zusätzlich Vertreter einer moralischen Instanz, die vorgibt was gut oder böse ist. Das ist ein doppelter Vertrauensbruch, bedroht sind so eben auch die Wert- und Moralvorstellungen, die ein Kind entwickelt.
    Die zweite Besonderheit ist, dass die Betroffenen die katholische Kirche als übermächtige Institution empfinden. Die Betroffenen empfinden, dass da nicht nur ein Täter, sondern ein riesiger, autoritärer, mächtiger Apparat ihr Gegenspieler ist.
    Raten Sie den Opfern immer zur Anzeige?
    Zunächst einmal muss man sehen, dass ein Strafverfahren für ein Opfer sehr belastend ist. Wenn Betroffene die Übergriffe noch einmal schildern müssen, löst das in der Regel viele alte, traumabedingte Gefühle aus. Es ist deshalb wichtig zu akzeptieren, wenn ein Opfer diesen Schritt nicht zu machen wagt.
    Allerdings erleben wir sehr häufig, dass Betroffene, bei denen ein Strafverfahren eingeleitet wurde, die traumatischen Erlebnisse langfristig besser verarbeiten können als andere. Es ist, als ob sie besser aus den Ohnmachtsgefühlen heraus kämen.
    «Betroffene verhalten sich den Tätern gegenüber oft noch Jahre später loyal»
    Da zwischen Täter und Opfer fast immer eine Abhängigkeits- und Vertrauensbeziehung bestand, verhalten Betroffene sich den Tätern gegenüber oft noch Jahre oder Jahrzehnte später loyal. Es fällt ihnen dann immer noch schwer, den Täter anzuprangern. Ganz viele sind deutlich erleichtert, wenn dieser Schritt dann von jemand anderem gemacht wird.
    Zum Beispiel der betreffenden Institution?
    Auch eine Institution hat eine Verantwortung. Wenn Verantwortliche erfahren, dass einer ihrer Mitarbeiter sexuelle Übergriffe gegen Kinder verübt, müssen sie dafür sorgen, dass diese Person zur Rechenschaft gezogen wird und keine weiteren Übergriffe mehr begehen kann. Deshalb finden wir es korrekt, wenn Institutionen die betreffende Person anzeigen. Wenn das Opfer vermeiden möchte, dass das Verfahren weiterläuft, kann es die Aussage verweigern.
    Manchmal wird argumentiert, für das Opfer sei eine Anzeige schwierig, weil damit der Fall an die Öffentlichkeit kommt.
    Diese Ängste bestehen bei vielen. In der Regel werden diese Verfahren aber korrekt und sorgfältig durchgeführt und die Persönlichkeit des Opfers geschützt.
    «Es ist gut, dass auf den Tisch kommt»
    Halten Sie die derzeitigen öffentlichen Debatten für positiv?
    Es ist gut, dass auf den Tisch kommt, in welchem Ausmass Vertreter der katholischen Kirche, aber auch anderer Institutionen, Kinder sexuell ausgebeutet haben, und es noch tun. Jedes Mal, wenn solche Fälle bekannt werden, hat das zur Folge, dass sich auch bei uns sehr viele betroffene Personen melden. Durch die Berichte anderer werden sie ermutigt, sich Hilfe zu holen.
    Die Negativseiten der öffentlichen Diskussion?
    Manche stellen sich immer noch auf die Täterseite. Es wird fast stereotyp versucht, Opfer zu Tätern zu machen und kriminelle Handlungen als Normalität, Zeichen einer bestimmten Zeit oder als Ausleben einer bestimmten Ideologie darzustellen. Solche Argumente sind abstrus und verletzen Betroffene erneut.
    Zur Person
    Zur Personsrs. Die Psychotherapeutin und Psychologin Regula Schwager ist Mitarbeiterin von «Castagna». Die «Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder, weibliche Jugendliche und in der Kindheit ausgebeute Frauen» hat ihren Sitz in Zürich.

  130. OSTERLAMM by EARL X Says:

    wie wär´s wenn das Stift bis zur Aufklärung aller Fälle gleich über Ostern
    SCHWARZE FLAGGEN hisst, für jedes Opfer(LAMM) gleich eine
    entsprechend der noch zu erwartenden Dunkelziffer?

    Dieses Mal der Schande wäre ein feiner Ausdruck für einen Neuanfang
    an diesen Klostermauern bis zur endgültigen Aufklärung aller Todesfälle, Suizide usw. und
    wenn das echt beweisbar wird dass hier jedes Jahr ein paar Opferlämmer systematisch verbraucht wurden
    dann Gnade Euch der Gott an Ihr noch immer glaubt´s!!!

    Weil wenn das wirklich so ist dass Ihr kleine Kinder in Eurem System systematisch verbraten habt´s
    dann ist das aber so eine mordsmässige Sauerei und

    ich werde noch nicht rechts unten unterschreiben,
    weil wenn du rechts unten unterschreibst bei dieser Kommission
    dann ist ja wahrscheinlich eh wieder alles gut nicht wahr?

    Darf man dann überhaupt noch jemals in seinem Leben seinen Mund zu diesem Thema aufmachen bzw.
    weiss wer was man dort unterschreiben muss?

    Ich werde mir die Eindringlichkeit eines Simon Wiesenthal zum Vorbild nehmen weil mich interessiert weder Euer Blutgeld wirklich und auch
    kein Bauernopfer der besagten Serientäter Pater A,B,C,D,E , weil die werden sich in dem Alter eh nimmer ändern und hoffentlich von selbst bald
    einen irdischen Abgang machen bei dem Alter aber auch!

    Hier ist das System Schuld, das dahintersteckt und nicht nur
    deren Erfüllungsgehilfen!

    OSTERLAMM by EARL X

  131. An "EARL X" Says:

    Lieber “Earl X”,

    Sie sind offenbar geistig verwirrt oder gar krank.

    Ich rate Ihnen dringenst, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen!

    Ausserdem waere uns allen sehr gedient, wenn Sie uns mit Ihrem unlesbaren Gebraeu nicht weiter belaestigen!!!

    • anderhund Says:

      Vielleicht sollten wir – im Sinne des letzten postings von P. Rupert – das aber einfach einmal aushalten oder versuchen, es zu tun, auch die brachialen Texte von peior.
      Es ist vielleicht nicht die ganze Wahrheit, aber es ist eine sehr persönliche Wahrheit, und wie soll sich denn was ändern, wenn wir uns jetzt schon wieder weigern, genau hinzuschauen?!?

    • peior Says:

      uns allen wäre sehr gediehnt, wenn sie uns mit zuschreibungen wie geistig verwirrt, krank, etcetera möglichst nicht weiter belästigen, weil uns kremsmonster ohnehin über jahre derlei etikettierungen angehängt hat, und was ihnen ein unlesbares gebräu deucht, mag wohl teil des resultats dieser perversen pädagogik sein, kapiert?

    • mj8+ Says:

      da ich auch zu dieser zeit wie earl-x in k. war und ihn daher sogar zu erkennen glaube, glaube ich ihm jedes wort und jede zeile seiner postings.
      also earl-x hau weiter in die tasten, den genau dafür ist dieser blog da und nicht für die heile welt märchen und hochzeitsmeldungen mit thailänderin …

      also keine weitere gewalt in welcher form auch immer gegen earl-x!!!

  132. beobachter von heute Says:

    zum Thema: Schönborn ernennt Waltraut Klasnic zur “Opferschutzanwältin” der kath. Kirche.

    wo ist hier bitte Unabhängigkeit gegeben?
    warum signalisiert die r.k. Kirche hier einmal mehr eine ÖVP-Nähe?
    trotz offizieller Äquidistanz zu allen politischen Parteien gibt es immer wieder diese deutlichen Signale einer “Verpartnerung” mit einer bestimmten Partei!

    das ist unerträglich, unglaubwürdig und daneben!

    weder Herr Strache noch die Herren Pröll & Co. haben das Christentum für ihre Zwecke und Interessen gepachtet!

  133. Karl Schuster Mj 1967 Says:

    Herr Abt,
    ich freue mich über Ihren guten Schlaf.
    Soeben habe ich – mehrmals und langsam – Ihr Interview in den OÖN vom 27. 3. gelesen und bemerke dazu folgendes:
    1. Es ist ja sehr schön, dass „ … die Jüngeren wissen, dass die Beschuldigten unsere Mitbrüder sind und wir mit ihnen korrekt umgehen müssen“.
    Allerdings schreibt P. Rupert am 22. März:
    „Meine ‚Liebe‘ zu P. A. (und umgekehrt) möchte ich euch noch durch ein rezentes Beispiel veranschaulichen. Als mir vergangenen Oktober seine zynischen Ausfälle zu bunt wurden, stellte ich ihn nach dem Mittagessen zur Rede. Seine Antwort war: ‚Du kannst mir den Arsch lecken!‘ …
    Wißt ihr eigentlich wie weh es tut, wenn dieser Mensch jetzt beim Chorgebet neben dir steht und den Psalm anstimmt: ‚Herr, ich habe ohne Schuld gelebt‘?“
    Meine Frage also: Wissen auch Ihre älteren Mitbrüder, wie sie mit den jüngeren korrekt umzugehen haben? Dass einige Ihrer älteren Mitbrüder mit den ihnen anvertrauten Kindern nicht korrekt umgegangen sind, ist mittlerweile bereits eingestanden und Gegenstand von strafrechtlichen Untersuchungen.
    2. Sehr beindruckend finde ich Ihre Vorstellungen von den „Wegen für die betroffenen Mitbrüder, die sie als Buße annehmen können“ (sic!) – dass sie nämlich „bei den Gebeten oder bei Tisch nicht mehr denselben Platz einnehmen wie früher“.
    So hat doch schon Herakles den Stall des Augeias ausgemistet, nicht wahr?
    3. Die auf der Stifts – Homepage veröffentlichte und dann wieder gelöschte Entschuldigung eines Paters kommentieren Sie so:
    „Auf der einen Seite braucht es ein Schuldbekenntnis, auf der anderen Seite darf es keine allzu schnelle Entschuldigung sein… Die Opfer fühlen sich sonst zu wenig ernst genommen.“
    Nun ja, ich bin kein Opfer – ich habe meine acht Jahre in Kremsmünster recht gut und unbeschädigt überstanden. Aber die unerquickliche Lektüre der langen Liste von (anonymen) Anschuldigungen berührt auch mich, ob ich will oder nicht.
    Das geht so:
    Vorgestern Abend haben die Wiener Philharmoniker im Musikverein Strawinskij’s „Psalmen-Symphonie“ gespielt. Im dritten Satz „Halleluja. Laudate dominum“ musste ich dann unwillkürlich an die „allergrausamste Strafe“ von „Earl X“ denken und an das zerrissene Stofftier PEMOKAKO. Das ist mir ziemlich an die Nieren gegangen. Ich weiß nicht, warum – Pawlow und Bechterew lassen grüßen!
    Herr Abt, es steht mir nicht zu, von Ihnen eine Aufklärung dieses Vorfalles zu verlangen. Aber es steht mir frei, Sie um eine rasche Objektivierung dieser (anonymen) Vorwürfe zu bitten.
    Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie das uralte Stift Kremsmünster in seiner dunkelsten Stunde repräsentieren.
    Heute stehen einige Ihrer Patres als Beschuldigte am Pranger.
    Ob sie Verbrecher sind oder nicht, das wird ein Richter entscheiden.
    Aber ganz unabhängig davon:
    Die provokante Frage: „Wie viele Kindertränen passen in den Tassilokelch?“ trifft das Selbstverständnis von Kremsmünster – immerhin eine der ältesten Institutionen des Abendlandes – im innersten Kern:
    Die Idee des Humanismus steht hier und jetzt auf dem Prüfstein!
    Mit der Geradlinigkeit eines ausgefransten Schuhbandels werden Sie die da anstehenden Probleme nicht lösen.

    Werten Sie bitte diese kritischen Zeilen als einen Ausdruck von Dankbarkeit. Ich habe sehr viel gelernt in Kremsmünster und deshalb will ich auch nicht einfach wegschauen und sagen: Après nous le déluge.

    • Leopold Heinrich Ammerer Says:

      Hallo Müses!

      Ist ja schön, von Dir auch wieder einmal etwas nach über 40 Jahren zu lesen.

      Helmut freut sich sicher, wenn Du wieder in unseren Kreis eintrittst.
      Du brauchts nur mit uns Kontakt aufnehmen, zB mit mir unter
      lepold.ammerer@ammerer.com. Nur zu Dir haben wir bisher leider keinen Kontakt. Die anderen kamen in den letzten Jahren alle einmal da oder dort zusammen.

      Servus!
      Heinz

  134. Enttäuschter Katholik Says:

    Irgendwie verwirrend diese Tatsache mit den 2 Blogs…man weiß nicht so recht, wo’s lang geht…am besten doppelt posten…

    Seit Beginn dieses Blogs lesen wir interessiert Eure Beiträge, wir fühlen mit den Opfern, – wir verfolgen auch die Beteuerungen von Abt Ambros, dass jetzt restlos aufgeklärt und aufgeräumt wird, – auch die Beteuerungen, dass bereits 5 Priester ihrer Ämter enthoben sind. Nun erfahren wir gerüchtehalber bereits von mehreren Seiten, dass P. L. am Magdalenaberg munter weiterhin Gottesdienste zelebriert, und demnächst eine Hochzeit halten wird.
    Was ist in diesem Fall von “Supendierungen” zu halten, die offenbar nur vorgetäuscht werden, um den Schein von “Saubermachen” aufrechtzuerhalten? Oder ist P.L. vielleicht gar nicht unter den “Suspendierten”?
    Das alles erscheint uns doch als riesengroße Scheinheiligkeit und macht die Kirche für uns nur weiter zutiefst unglaubwürdig!
    Was kann man dieser Kirche und diesem Kloster überhaupt noch glauben???

  135. Prophet Says:

    Weissagung über das Ergebnis des klerikalen “Aufarbeitungsprozesses”:

    http://www.theonion.com/articles/pope-forgives-molested-children,101/

  136. KLARTEXT by EARL X Says:

    KLARTEXT by EARL X

    Auch mein verbaler COITUS INTERRUPTUS ist noch längst nicht geplant, weil jetzt gilt es erst einmal Euer System aufzuzeigen und mein Sprechdurchfall betreffend NAZI-Methoden im Stift Kremsmünster geht grad erst so richtig los, solange man mich nicht aus diesem Blog aussperrt.

    So derart SPÖTTelnde Worte habe ich seit meiner Zeit im Stift Kremsmünster nie mehr wieder gehört von irgendwem, egal wo ich gelebt habe. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie oft man mich im Stift Kremsmünster als gestört bezeichnet hat durch all die 4 Jahre von allen Seiten.

    1. seit meiner Zeit im Stift Kremsmünster hat mich niemals jemand mehr als gestört, debil, Komplexhaufen undwasweissichnochalles bezeichnet und mich hat auch niemand mehr jemals verachtet. Die SPÖTTER von einst und die dazugehörigen Erfüllungsgehilfen probieren es doch dzt nur, ob tief implementierte Erziehungsmuster noch immer wirken :-)

    2. So klar wie heute habe ich in meinem Leben noch nie gesehn, weil ich erwache derzeit aus ganz einer tiefen Ohnmacht, in die man mich im Stift Kremsmünster durch jahrelangen schweren Kindesmissbrauch vorsätzlich (?) versetzt hat und ich mache zugegebenermassen derzeit ein ganz gewaltiges Trauma durch und das ganz allein vor meinem PC.

    3. Fängt mir das hier an nun wirklich Spass zu machen!
    Ludos Incipite!

    Ich bewundere heute nur mehr unter anderem besonders die Regeln von SUN TSU und unterwerfe mich garantiert nie mehr den Euren, damit das mal von vornherein klar ist. Meine Kommunikationsfähigkeit erlaubt mir mittlerweile sowohl vom tiefsten Underground und auch von den reichsten und einflussreichsten Leuten gehört zu werden.

    Meine Pamphlete werden schon noch ihre Wirkung zeigen, und wenn ihr mich aus diesem Blog aussperrt´s notfalls über die Medien.

    Meine lieben Freunde aus dem Stift Kremsmünster in spe oder auch nicht, es ist mir schon klar, dass ich mir vorerst noch keine Freunde mache, wenn ich in einem katholischen Blog was Atheistisches poste und dabei auch noch derartige verbale Rundumschläge verteile. Und ich bin noch längst nicht unklar weil ansonsten wären meine logisch analytischen Argumente bzw meine Diktion nicht ganz so messerscharf, nicht wahr?

    Mein Ziel ist es zuerst einmal auf mich aufmerksam zu machen, damit ihr vor Entsetzen erstmal Eure Augen öffnet und damit ich letztlich an Eure innere Stimme herankomme. Na, klingelt nun das Osterglöcklein da oben?

    Die junge Generation der Patres möge die alte ins Exil schicken, zB. in den Vatikan weil genau da passen sie auch dazu und dann quälen sie sich wahrscheinlich selber gegenseitig diese grauen Eminenzen wenn sie niemanden anderen mehr haben den sie quälen können und hurra viel Spass Euch allen miteinander! In Eurem Reich könnt Ihr die Kraft und die Herrlichkeit gerne untereinander ausleben aber doch nicht mit kleinen unschuldigen Kindern, deren Eltern sich das Schulgeld vom Mund absparen haben müssen, verdammt nochmal!

    Ich lasse mir von niemandem mehr auf dieser irdischen Welt die Schneid abkaufen, weil heute hab ich zum Glück mittlerweile einiges dazugelernt und andere offenbar noch immer nicht und genau darum ersuche ich die geschätzten Leser unbedingt messerscharf mitzudenken und mich zu unterstützen, weil ich habe LEIDer GOTTES noch einiges zu sagen und was ich da noch alles zu sagen habe kriegst du in 30Minuten bei der Staatsanwaltschaft garantiert nicht raus, vor allem wenn im schlimmsten Fall der Staatsanwalt auch noch eventuell mit dem dir einst eingedrillten Erziehungsmuster hervorragend umgehen kann.

    Wenn ich jemals damit fertig werden will was Ihr mir angetan habt im Stift Kremsmünster dann kann ich nur das ganze System angreifen weil sonst wirst du mit sowas niemals fertig. Ich fordere alle miteinander nun auf entsprechend messerscharf mitzudenken und unbedingt entsprechend positiv mitzuposten
    und
    ich fordere Straffreiheit,
    Zeugenschutz und Opferschutz für mich und alle Mitstreiter

    weil die katholische Kirche steht in Österreich bekanntlich über dem Gesetz, weil dort schwört man ja wie bereits gesagt letztlich auch nur auf die Bibel. NA?

    Warum ist es bloss bisher noch niemandem eingefallen in diesem Blog mich mit logischen Argumenten vom Gegenteil überzeugen zu wollen, geschätzte Leserschaft?

    Wie konntet Ihr mir bitte in nomine patris im Stift Kremsmünster ANTRAINIEREN, IMMER AUF MEINE IMMER STIMME ZU HÖREN? Und was ist die innere Stimme? Die innere Stimme ist der Gott, an den ihr da noch immer glaubt und den ihr nun zu zu spielen versucht in Form von unbekannten Stimmen aus dem Hinterhalt?

    Wer versuchte mehrmals, mir zutiefst im Bewusstsein verankerte Erziehungsmuster über meinen Gehörsinn = innere Stimme aufzufrischen und mir im Blog was einzuflüstern und keiner traut sich zu sagen wer er ist bitte sehr Ihr Wabbler ??? Danke vielmals aber das klappt heut nicht mehr Euer NAZISCHEIZZ.

    Spielt da irgendjemand gar Gedankenpolizei? Nau hÖÖdeifi aber auch!

    Und wennst einen Therapeuten von der Kirche nimmst dann deckt der deine Sorgen aber sowas von supergewieft zu und dann ist ja eh alles wieder in Ordnung, kriegst noch ein paar Psychopharmaka du Tschopperl damit´st dann ausschaust wie der Trottel und dann glaubt dir eh keiner mehr was.

    Nicht wahr, Ihr GOTTGLEICHEN Herren mit den vielen Gleichnissen die sich niemals ausgehen werden im Leben für die Opfer, Ihr Gschichtldrucker?

    Aber wartet nur das Zeitalter der Fische ist nun hoffentlich bald vorbei und das ist genau das was Ihr so sehr fürchtet!

    Ihr habt uns gegen unseren Willen schwerst subliminal neurolinguistisch programmiert und was weiss ich noch alles! Das ist die wahre Sauerei!
    Eure Bildersprache, i.e. in Bildern zu denken und metaphorisch zu sprechen ist bei mir zutiefst angewurzelt!
    Ein so ein schönes Beispiel aber auch :-)

    Mit dem Gleichnis vom Hinhalten der linken und der rechten Wange trainieren sie einem lediglich an, Gute Miene zum Bösen Spiel zu machen, und das tu ich schon mein Leben lang und Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wieviel Geld und was weiss ich noch alles schon dadurch verloren habe.

    WOW HEY, DAS sind genau diese Erziehungsmuster um die es bei einer hoffentlich konfessionslosen Staatsanwaltschaft gehen wird verdammt noch mal und ich hoffe dass ich es Euch beweisen kann indem ich Euch diesmal mit Euren eigenen Waffen schlage!

    Ich hätte die Situation im Hirn noch irgendwie akzeptieren können wenn ich selber so deppert bin oder wenn der Selektionsprozess Richtung Oberstufe auf einem natürlichem Weg stattgefunden hätte, aber wenn das wahr ist, dass meine GEISELHAFT im STIFT KREMSMÜNSTER schon beim EINRÜCKEN vorherbestimmt war nur weil ich das falsche Elternhaus hatte, dann lasse ich Euch alle miteinander garantiert nicht davonkommen!

    Schönen Palmsonntag noch und so ein schöner Vollmond aber auch!

    War das nun Klartext genug zwischen den Zeilen oder noch immer nicht?

    Ich hoffe ich kriege Euch noch so an den katholischen Gloggerln, nur diesmal ziehe ich solange am Glockenstrang wie nötig!

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    oooooooooooo
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    Ich fordere schwarze Fahnen überall am Stift Kremsmünster
    als SCHANDMAL bis zur endgültigen Aufklärung aller Fälle und den Rücktritt dieses scheinheiligen Abtes!

    KLARTEXT by EARL X

  137. P. Rupert Says:

    Liebe Freunde!
    Es ist an der Zeit, dass ich mich wieder melde – die heiße Suppe darf nicht kalt werden. P. A² hat in disem Forum (14. 3) vermeldet, dass „der Hauptangeklagte…nach meinem Empfinden völlig gebrochen (ist)“. Ich erlaube mir das Gegenteil zu behaupten. P. A. mundet das Essen, schlürft sein Bier und seinen Wein und ergeht sich in seinem angestammten hämischen Grinsen.Ein kritischer Mitbruder sagte mir, er verhalte sich nicht anders als einer nach einem Verkehrsunfall! Da lobe ich mir P. B., der ‚krankheitshalber’ das Bett hütet. Für mich ist es eine Qual, mit P. A an einem Tisch zu sitzen und ihn beim Gemeinsamen Gebet präsent zu wissen. Ich halte dafür, dass ein Verbleib von P. A innerhalb der Klostermauern unsere Gemeinschaft in noch größeres Unglück stürzen würde. Unser Ordensvater Benedikt gibt für einen Ausschluß folgende Anweisungen: „Nach der Art der Verfehlung soll man auch den Grad der Ausschließung, überhaupt der Strafe bemessen. Die Schwere der Verfehlung zu beurteilen, stehe dem Abt zu. Wird nun ein Bruder leichterer Verfehlungen überführt, so werde ihm die Teilnahme am gemeinsamen Tisch entzogen. Ist einem aber der gemeinsame Tisch entzogen, so gelte der Grundsatz, dass er im Oratorium (Raum des Chorgebetes) weder einen Psalm …vorsinge noch eine Lesung vortrage, bis er Genugtuung geleistet hat… Der Bruder aber, der in eine schwere Schuld und Verfehlung verstrickt ist, werde von Tisch und Oratorium zugleich ausgeschlossen. Kein Bruder darf mit ihm irgendwelche Gemeinschaft haben oder auch nur mit ihm reden [was mir noch nie schwer fiel]… Der Ausgeschlossene verharre in Buße und Trauer [wovon wirklich nichts zu merken ist] und denke an jenen furchtbaren Urteilsspruch des Apostels (Paulus), der sagt: ‚Ein solcher Mensch sei dem Verderben des Fleisches übergeben, damit der Geist am Tag des Herrn gerettet werde.’… Wenn sich ein Bruder herausnimmt, ohne Auftrag des Abtes mit dem ausgeschlossenen Bruder irgendwie zu verkehren oder mit ihm zu reden oder ihm etwas auszurichten, so treffe ihn die gleiche Strafe der Ausschließung.“ P. A erfüllt einfach nicht die Bedingungen (Buße und Trauer), die eine Wiederaufnahme in die Gemeinschaft ermöglichen. Er hat sich durch sein Verhalten selbst ausgeschlossen – Benedikts Anweiseungen werden in den’Satzungen der österreichischen Benediktinerkongregation (2006) aktualisiert: „Im Zusammenleben von Brüdern sind Grenzen zu beachten, damit alle in Frieden leben können… Ein Verfahren nach den Normen des kirchlichen Strafrechtes soll… dann eingeleitet werden, wenn… die Verwarnung (monitio) oder der Verweis (correptio) nicht hinreichen, um ein Ärgernis zu beseitigen, die Gerechtiglkeit wieder herzustellen oder den Schuldigen zu bessern… Ein Bruder, der sich schwerwiegende Verfehlungen zuschulden kommen lässt, kann entlassen werden, bei bestimmten Delikten muß er entlassen werden…“ P. A. hat – nicht nur durch seine sexuellen Übergriffe – über Jahrzehnte derart viel Leid über unser Haus gebracht, dass mir ein weiteres Zusammenleben mit ihm unter einem Dach unmöglich ist. Darum fahre ich jetzt für zwei Tage nach Wien, um gute Gedanken zu fassen und der bedrückenden Nähe von P. A. zu entrinnen. – Bitte glaubt nicht, ich hätte mit P. A. eine ganz spezielle Rechnung zu begleichen, es geht mir auch um das ‚System’, das er mitgeprät hat – ein kafkaeskes System und potemkisches Kloster: beide haben mich als Nonkonformisten wiederholt in schwere Depressionen gestürzt. Ich grüße euch als einer, der sich in unserer Gemeinschaft als (warnender) Außenseiter recht einsam vorkommt. Vielleicht besteht ein bisschen Lebenskunst darin, Einsamkeit in Kraft und Freude zu wandeln.

    • Danke, Pater Rupert EARL X Says:

      jetzt nimmt der Blog schön langsam den rechten Weg :-)

    • beobachter von heute Says:

      lieber P. Rupert, liebe alle,

      sollten die Worte tatsächlich von Ihnen persönlich stammen, so möchte ich mein tief empfundenes Mitgefühl zum Ausdruck bringen!

      Wie Sie A. M. beschreiben, kann sich ihn jemand, der ihn kennenlernen musste, nur allzu gut vorstellen!

      Ich frage mich, ob das Stift nicht die Frage von Mobbing in den eigenen Reihen verstehen muss! Welcher Schutz wird diesen Opfern aktuell geboten? Ist der Abt nicht überfordert mit einem Kaliber eines A.M.?

      Was ist los in einer Gemeinschaft, in der jemand raus muss, weil ein anderer ihm förmlich die Luft zum Atmen nimmt?

      Die Frauenbewegung hat trefflich formuliert: das Private ist öffentlich.
      Das muss daher auch für das Stift gelten (genauso wie für Familien). Also, welcher Gewalt sind Mitbrüder ausgesetzt? Auch welcher strukturellen Gewalt?

      Zu letzterem Punkt: Welche Ausstiegschancen hat denn ein Pater oder eine Klosterschwester, der bzw. die schon in einem Alter ist, in dem er oder sie sich”draußen” keine Existenz mehr aufbauen kann? Solche Abhängigkeitsverhältnisse darf es eigentlich nicht geben! Haben hier schon die Aufräumarbeiten und der Neustart begonnen? Was denken die jungen Mitbrüder darüber? Wollen sie sich auch ihre Existenz endgültig verbauen? (was nämlich, wenn ihr jetziger Lebensentwurf vielleicht doch einmal nicht lebbar sein sollte?)

      Ich denke in diesem Zusammenhang auch an Vorwürfe, von denen ich gehört habe. Es soll bei geeigneten Stellen “interveniert” worden sein – wenn jemand (Jüngerer) das Kloster verlassen hat -, um dessen zivile berufliche Karriere zu behindern. Ist das wahr?

      Und noch eines: Wieviel Leid müssen Kinder und Frauen von Patres ertragen, wo die Vaterschaft verschwiegen werden muss um des Stiftes willen? Wo Mutter und Kind zu bloßen Geldempfängern degradiert werden. Hat das Stift mit dieser Praxis der Familienzerstörung schon aufgehört? Oder sind das alles nur Gerüchte wie damals bei A.M.?

      Jetzt muss es um eine glaubwürdige Kirche gehen! Die Menschlichkeit muss mehr zählen als der Institutionenerhalt!!

      beobachter von heute

    • nachgelesen Says:

      für alle, die jetzt erst zusteigen bzw. nicht alles in den beiden BLOGS gelesen haben. in seinem eintrag vom 23.3.2010 zeichnet p. rupert ein seht treffendes bild von pater a. nach: er ist keineswegs der charmante konviktsdirektor gewesen, den er gerne gegenüber eltern abgegeben hat

      nach der nochmaligen Lektüre des eintrags von pater rupert stellt sich einem die frage, warum sich der heutige abt von diesem pater a. noch immer auf der nase herumtanzen lässt? viele haben sich provoziert gefühlt durch die “entschuldigung” von pater a. es ist diesem durchaus zuzutrauen, dass er es darauf angelegt hat. das stift war naiv genug, den text zu veröffentlichen. hat es aber dadurch in sachen pater a. schon dazugelernt?

      pater rupert schreibt, dass a. seine berufung verfehlt hat. manche hatten ihn in “religion”. einen glaubwürdigen religionslehrer hat er wahrlich nicht abgegeben! welche rolle spielt für ihn gott bzw. der christliche glaube überhaupt, welche die ideologie seiner jugendjahre? warum erklärt jemand menschen für “vogelfrei”? findet sich diese terminologie bei jesus? ein schelm, der bei a. an heuchelei denkt? auch die umstände mögen das böse verhalten begünstigt und gefördert haben (dieser aspekt ist noch aufzuklären).

      eine echte schuldeinsicht des a. ist noch nicht anzunehmen. stattdessen provokation von opfern, mitbrüdern u.a. und der abt wirkt machtlos gegenüber dieser person und seinem destruktiven einfluss auf die umwelt. das negative beispiel von pater a. desavouiert alle patres, denen eine gute intention unterstellt werden kann.

      eines noch: die bezeichnung “monster” für diese fragwürdige person ist abzulehnen (sie entmenschlicht)

    • Alexander Nader Says:

      Sollte das stimmen, dass der Haupttäter Fig “frisch und munter” und vor allem “grinsend” herumläuft, dann sehe ich es als VERARSCHE grössten AUsmasses.
      Die einen halten Hochzeit (L), die anderen ergehen sich in ihrem religiösen Fundamentalismus in den ehemaligen Gefilden der Krankenabteilung(N)-ich empfehle sich das anzusehen, ist echt irre- und der Päderast muss zwar an einem anderen Tisch speisen ( was für eine draconische Strafe!!!), ist aber sonst gut drauf.
      Was hätte ich mir gewunschen für eins meiner damals begangenen Vergehen (Niespulverstreuen am Aschermittwoch,……) mit solcher Pönale bedacht zu werden. Aber es war sicherlich milder, vom L. 2 solcjhe Watschen zu bekommen dass ich über die Pultreihen im Studiersaal geflogen bin. Offensichtlich wiegen meine Vergehen und auch die vieler Kollegen bedeutend schwerer als das was der Alfons über Jahre und Dekaden verbrochen hat.
      Ich weiss dass einige Patres hier mitlesen.
      Eine Frage: Wie fühlt ihr euch dabei?? Sigi, wenn ihr dagegen nichts unternehmt, werdet ihr extrem unglaubwürdig!!! Wer soll euch ausser den “Uraltmuaterln” denn noch irgendwas glauben! Es ist der falsche Ansatz wenn jetzt P.Rupert weggeht weil er die Gemeinschaft nicht erträgt. Ich scheiss auf die Barmherzigkeit, die von Alfons ausgenützt wird, und den anderen widerfährt, die kein Schuldbewustsein haben.
      Patres! Hände an die Hosennaht und legt euch in die Riemen, dass dieser Zirkus aufhört!!!
      Ihr sollt euch die Zeit nehmen die nötig ist um das aufzuarbeiten.
      In der Zwischenzeit sollen die Beschuldigten aber weder feiern, noch grinsen, noch so tun “als wärs ein Verkehrsunfall”

    • Geschichtsschreibung Says:

      In Roland Girtlers Buch “Die alte Klosterschule” (Wien 2000) finden sich acht Literaturangaben. Eine davon ist diese:

      P. Alfons Mandorfer, Erziehung und Unterricht in Kremsmünster, in: Kremsmünster – 1200 Jahre Benediktinerstift, Linz 1976, S. 47ff.

      wer wird die Geschichte NACH den Missbrauchsfällen NEU (besonders zum bevorstehenden 1250-Jahr-Jubiläum) schreiben?

      ich baue hier auf wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des “Dialog für Kremsmünster”

      wäre wohl auch wissenschaftlich untersuchenswert, wie das Internat und die Erziehungsmethoden im Spiegel der JAHRESBERICHTE bisher dargestellt worden sind

      • martin Says:

        Hallo “Geschichtsschreibung”,

        Danke für den Literaturtipp! Ich werde versuchen, das betreffende Werk in der ÖNB auszuheben.

        Für unseren “Dialog für Kremsmünster” sammeln wir u.a. genau solche Dokumente, als Basis für eine Aufarbeitung!

        Was ich auch noch suche:
        (1) Es gab eine “Konviktsregel” – so ein Büchlein, das man zu Beginn bekommen hat, mit allen Verboten und Geboten. Falls das jemand hätte, wäre es hilfreich, dies (zB als Kopie) zur Verfügung zu stellen.
        (2) ANGEBLICH – zumindest behaupten das verschiedene Leute – haben die Eltern bei Eintritt ins Internat einen Vertrag unterschrieben, dass die Kinder geschlagen werden dürfen. Hat irgendjemand eine Kopie dieses Vertrages? Wenn JA, dann bitte ebenfalls mit dem “Dialog” Kontakt aufnehmen!

        Der “Dialog für Kremsmünster” läuft übrigens sehr schön an – es haben schon viele Kontakt mit uns aufgenommen! Die “unique visitors” sind nach wenigen Tagen bereits im satten 4-stelligen Bereich.

        Mit der Schule bzw. dem Stift haben wir auch schon gesprochen, aber hier kann ich nur sehr schwer einschätzen, ob sie sich wirklich auf einen Dialog einlassen wollen. Mein Eindruck war, dass das Stift eher auf Vereinzelung (Einzelgespräche, Einzeltäter, …) setzt, als auf offene Aufarbeitung. Der Abt hat ja auch bei der AK-Vereinsversammlung die offizielle Geschichtsschreibung so angelegt, dass die “Täter” im Konvikt isoliert vom Kloster gewirkt haben und so niemand etwas mitbekommen hat. Darüber kann ich wirklich nur den Kopf schütteln – so ein B…!

        Aber vielleicht irre ich mich und werde positiv überrascht – Pater Maximilian, der das Gespräch als Kontaktperson zum Stift geführt hat, war sehr offen und kritisch – ich hatte von ihm persönlich einen sehr guten Eindruck! Aber er repräsentiert ja nicht das gesamte Stift. Wir warten derzeit noch auf eine offizielle Antwort des Stifts, ob sie den Dialog unterstützen wollen. (Und wenn nicht – stellen wir unsere Fragen trotzdem! Die Aufarbeitung kommt in jedem Fall!)

        BG,
        Martin

        • David Sterling Says:

          Hallo Martin,

          an dieses Büchlein (es hatte einen orange-roten Einband) kann ich mich noch gut erinnern. Von Züchtigung stand da allerdings nichts drinnen, das wäre selbst in den 80ern wohl ein wenig zu weit gegangen.
          Allerdings ich zitiere: “wie halten generell von Strafen nicht viel, daher wenden wir sie nur in Ausnahmefällen an”. Dann kam, sofern ich mich noch richtig erinnere, eine Beschreibung wie Strafstudium und im Extremfall (!) ein Heimfahrverbot, von Prügelstrafen war sicherlich nicht die Rede. Warum ich mich noch heute so gut daran erinnere ? Weil mir nach den ersten Wochen Kremsmünster dieser Satzim Hals stecken geblieben ist.
          Ich glaube, dieses Büchlein noch irgendwo zu haben. Sollte ich es finden, schicke ich es euch.

          LG

  138. KLARTEXT 2 EARL X Says:

    Wie kommt es bloss, dass man sich quer durch alle Jahrgänge wiedererkennt in meinen Zeilen?

    Wieviele Opferbuben habt ihr pro Jahrgang geschaffen?

    Echt soo eine Sauerei das darf ja nicht wirklich wahr sein oder doch?

  139. KLARTEXT 3 EARL X Says:

    Und ich lasse mir auch Ehrenbeleidigungsprozesse usw anhängen
    weil die Opferrolle habt ihr mir ja schon so schön
    anerzogen bzw antrainiert und was weiss ich was
    Ihr mir noch alles GEGEN MEINEN WILLEN mit GEWALT in nomine patris implementiert habt´s ohne dass ich es bisher rausgekriegt habe?

  140. KLARTEXT 4 EARL X Says:

    Die Auswüchse Eures Systems sind hoffentlich nun fast alle schon polizeibekannt und bei der Staatsanwaltschaft auch,
    das macht jetzt nicht mehr wirklich viel Unterschied,
    jetzt geht es nur noch um die

    Beweisführung der echten Sauerei!

  141. KLARTEXT 5 EARL X Says:

    Im Stift Kremsmünster hat man mir beigebracht an nichts und niemanden mehr auf dieser irdischen Welt zu glauben!

    Ihr habt mir beigebracht alle Regeln zu brechen um nur zu überleben, Heimlichtuereien und was weiss ich noch alles.

    Welche Bilder habt´s Ihr in unsere Schädel zutiefst hineinimplementiert und mit wievielen davon gehen wir heute noch spazieren
    damit wir uns eines Tages hoffentlich von selber umbringen?

  142. KLARTEXT 6 EARL X Says:

    und ich hab deshalb so viel Hass auf Euch weil

    am Abschlusstag hat man mich sinnloserweise noch einmal SCHEIN(HEILIGST) HINGERICHTET, Hand auf die Schulter,
    wie um sich für die Jahre der Qual zuletzt doch noch zu entschuldigen >SO FEIG<
    und auf einmal würgt er dich und nimmt dich in den Schwitzkasten
    = nett daherkommen und auf einmal sind noch ein paar weitere Henkershelfer da, die ihm übrigens nach dem Mund geredet haben,
    so wie es uns schwarzgekleidete Pädagogen einst vorgemacht haben
    und dann schlagen dir deine Henker um 5vor12 noch einmal ins Gesicht,
    lassen dich am Boden liegen und drohen Dir wenn du jemals die Gosch´n aufmachst über das was dir in Kremsmünster passiert ist, dann holen wir dich und bringen dich wirklich um!

    Und so habt Ihr MINDERJÄHRIGE KINDER IN DIE WELT ENTLASSEN???

    WAS HABT IHR BITTE MIT bzw AUS
    MINDERJÄHRIGEN KINDERN GEMACHT?

    man hat mir übrigens offenbar spasseshalber auch die Fortpflanzung verboten weil ich ja eh so minderwertig bin und ich habe immer abgetrieben oder mit einer Frau aufgehört sobald das ein Thema wurde! Und ich kann das vor Gericht bezeugen.

    usw. EARL X

  143. KLARTEXT 7 EARL X Says:

    Meinem letzten Henker habe ich übrigens verziehen und darum
    spreche ich seinen Namen hier auch nicht aus. Er kam zu mir im Sommer ein paar Wochen später, wie ein geprügelter Hund mit grossen Augen wahrscheinlich um sich zu entschuldigen oder weil ihm grad fad war WEIL ER NIEMANDEN MEHR KANNTE IN SEINER HEIMATSTADT und keine Freunde mehr ausserhalb der Stiftspartie hatte.
    Zitat: Song: Moritz G. – “Back in Town”!!! Bitte runterladen!

    Wie ist es bitte in diesem Stift Kremsmünster jahr(zehnte?)lang zugegangen und wer trägt heute die Verantwortung dafür?

    Ich finde es sehr mutig dass Ihr Euch endlich der Wahrheit stellen wollt!

  144. KLARTEXT 8 EARL X Says:

    Und ihr alle seid in Reih und Glied stolz dagestanden und ich hab mich rausgedrückt über die Stiftsbrücke wie ein räudiger Hund, mit meinem komischen Gang und meinen Komplexen.

    Ich meine das hat fast 4 Jahre gedauert und wer hat das den kleinen Kindern beigebracht sich gegenseitig zu überfallen von hinten?

    Und wer hat den Kindern SS-Methoden beigebracht?
    Hey ich mein das waren knapp 14jährige Kinder!!!!!

    Und dann kam noch der Erziehungsberechtigte, der mich einst PIMPFI rief mit einem ganz grantigen Gesicht um mich abzuholen und hat mir erklärt welch Schande es sei hier rausgeschmissen zu werden und ich Nichtsnutz würde es nie mehr zu was bringen.

    Wer hat den Leuten ibitte so einen Blödsinn erzählt? Wer hat bitte sowas zugelassen über 4 Jahre lang und wer haftet heute dafür?

    ICH WAR NIEMALS FREIWILLIG IN DIESEM STIFT SONDERN WURDE ABGEGEBEN in nomine patris!

    Er hat arbeiten müssen und keine Zeit für mich gehabt und er hat mich idealerweise bei einer Mitfahrgelegenheit abgegeben. Er hat mit 2 Frauen abwechselnd gelebt sowie bevorrechtete Männer das einst durften in der NS-Zeit.

    Ich war ihm so oft nicht mal diese SCHEISSZWANZIGSCHILLING
    = 1,5 Euro Benzingeld und die dreissig Minuten Fahrt wert,
    obwohl wir ja eh immer nur ein paar Stunden aus diesem Stift durften.

    Ich weiss, auch ich habe genug Fehler aber hier geht es nun mal nicht um meine sondern um die des Stiftes Kremsmünster Herr Kardinal von der Sonntagskrone v. 21.3.2010 mit dem Gleichnis von der LYNCHJUSTIZ.

    Hier geht es nun nicht mehr um einzelne Serientäter,
    hier geht es um ein System, welches damals
    > von wem auch immer
    > zu welchem Zweck auch immer
    geschaffen wurde.

    EARL X

  145. KLARTEXT 9 EARL X Says:

    Mit dieser Schande lauf nun ich für mein Leben herum.
    Gedemütigt wie ein geprügelter Hund.

    Sagt´s Ihr vom Stift und ich meine die da damals dafür verantwortlich gezeichnet haben, wie konnte es bitte passieren, dass Euren GOTTÄHNLICHEN Pädogogen nichts besseres eingefallen ist, als kleine Kinder zu schinden bzw. zu ruinieren anstatt diese zu fördern und wie konnte es passieren dass sowas über 4 Jahre lang geht?
    Das ist Euer SCHEIZZ-SYSTEM!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Opfer_der_NS-Milit%C3%A4rjustiz

  146. KLARTEXT 10 EARL X Says:

    Und ihr habt mein Talent nicht erkannt oder war ich eh nur als Opferbub gut in diesem Stift?

    Ich habe es auch ohne Euch bis an die absolute Spitze geschafft in meiner Branche und ihr habt mich nicht wirklich jemals sozial oder pädagogisch gefördert damit das endlich ein Ende hat was da abgeht mit dem kleinen Buben, sondern ihr hättet mich sogar verkommen lassen und hättet mich fast ruiniert und mehrmals exekutiert nur weil ich nach
    SYSTEMATISCHEM KINDESMISSBRAUCH unbequem wurde.

    EARL X

  147. nobackbone Says:

    “Ebhart: Wir suchen nach Wegen für die betroffenen Mitbrüder, die sie als Buße annehmen können.
    OÖN: Welche Wege sind da denkbar?
    Ebhart: Es gibt im Kloster je nach Alter und dem Eintritt eine Rangordnung. Diese kann für die Beschuldigten ausgesetzt werden.
    OÖN: Welche Konsequenz hätte diese Form der Buße für die Beschuldigten?
    Ebhart: Dass sie etwa bei den Gebeten oder bei Tisch nicht mehr denselben Platz wie bisher haben.”

    Das also kann ich unter “unser Bestmöglichstes tun” verstehen, und so leicht kommt man zu gutem Schlaf! Sie sollten eine Ratgeber für Schlafstörungen und Gewissensberuhigung schreiben, Herr Abt. Verkauft sich sicher bestens.

    P. Rupert hat wenigstens noch die Eier um was Gehaltvolleres zu sagen…

    • Kevin Krennhuber MJ96 Says:

      Ja, Pater Rupert hat JETZT die Eier etwas zu sagen. Was war die ganzen Jahre bisher? Meines Wissens nach hat er 1969 maturiert und ist gleich darauf eingetreten, er hat also sowohl als Schüler als auch als Professor in den Jahren danach genug von den Mißständen im Stift mitbekommen und WAS dagegen getan?

      Nur um das klarzustellen, der gute Hadschi war in der Schule einer meiner Lieblingsprofessoren, ihm verdanke ich mein Interesse an der Philosophie und ich schätze ihn auch heute noch, aber mir geht es gewaltig gegen den Strich, dass er sich nun wie die Unschuld in Person aufspielt, nur um offenbar eine persönliche Rechnung mit Pater Alfons zu begleichen. Und genauso entlarvend finde ich die völlig unreflektierten Reaktionen hier, die Rupert auf ein Podest heben ohne sich davor Gedanken zu machen, warum er erst jetzt den Mund aufmacht.

  148. David Sterling Says:

    O paraíso do Atlântico!

    Liebe Freunde!
    Es sind sich ja wohl so ziemlich alle Leser dieses Blogs, die nicht an paranoid-schizoiden Störungen mit stark agressiver Komponente leiden, daß keiner dieser Herren, um die es hier geht, auch nur für eine Minute das Kloster verlassen muß.
    Allerdings gibts doch wesentlich elegantere Lösungen !
    Dir Pfarre Barreiras braucht doch sicher dringend Priester! Dort gibt es genügend Armutviertel, um die man sich kümmern kann und auch die priesterliche Armut sieht man dort wahrscheinlich unter ganz anderen Gesichtpunkten.
    Ich bin mir sicher, daß für so einen hervorragenden Altphilologen wie den Pater Leonhard das Erlernen der portugiesischen Sprachen ein willkommene Herausforderung wäre !
    Das mit dem Jagen – und Fischengehen wird wahrscheinlich a bisserl schwierig werden, aber so wäre er sicherlich nicht vom eigentlich Sinn seiner geistlichen Berufung abgelenkt, so wie die vergangenen 50 Jahre !
    Auch Pater Alfons wäre in diesem warmen Klima sicherlich bestens aufgehoben! Sühne in den Blechhütten und das mit 75, da brauchen wir doch keinen Mühlstein mehr !
    Leider erscheint mir der jetzige Abt die selbe Flasche wie sein Vorgänger zu sein !
    Dieser Blog verkommt immer zum Privatforum einiger weniger und das Interesse an Beteiligung scheint zu schwinden, wie Beweis zeigt.
    Die katholische Kirche war immer ein großer Meister im Dinge aussitzen und dies wird auch diesmal passieren. Wenn sich der Sturm gelegt hat, den 200. Eintrag eines schwerst Therapiebedürftigen (oder doch nur ein Agent provocateur) kein Mensch mehr lesen will, dann werden wir alle wieder schön zu Tagesordnung zurückkehren und alles beginnt wieder von vorne.

  149. OPFERSCHUTZ Says:

    Pater Rupert,
    wenn Du nun bzw evtl bald nicht mehr weiter weisst stelle ich dir unbekannterweise ab morgen wenn du wie angekündigt in Wien bist, eine zwar einfache aber derzeit freistehende Wohnmöglichkeit zur Verfügung (meine Cousine hat ein Zinshaus, sie wird dich irgendwo abholen bzw vor dem Stephansdom ansprechen) falls notwendig bis zum Ende eines Verfahrens, einfach was posten und es wird schon klappen weil so einfach wird es im Stift derzeit nicht sein für dich.

    Mir ist es egal ob du ein Priester bist oder irgendwer anderer, für mich bist du erstmal ein Mensch in Not

    und genau darum helfe ich dir jederzeit wenns ernst wird weil ich weiss genau gegen welches System du dich da auflehnst!
    EARL X

  150. found Says:

    bereits vor gut einem Jahr auf SPIEGEL online

    ein Bericht über das Leben in einem katholischen Mädchen-Internat in Pressbaum/Wien (direkt nach dem 2. Weltkrieg): Züchtigung als “Selbstdisziplin”, Unterbindung von Freundschaften, Verletzung des Briefgeheimnisses,…

    http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/3311/bis_der_wille_bruechig_wurde.html

  151. found Says:

    in Österreich Verjährungsfrist für Orden nur 3 Jahre! laut OGH-Urteil

    http://diepresse.com/home/panorama/548660/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/544836/index.do&direct=544836

  152. Paragraf 278a StGB Says:

    Die Kirche als “kriminelle Organisation”?

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/548442/index.do?direct=544836&_vl_backlink=/home/panorama/548660/index.do&selChannel=

    EARL X

  153. Aktuelles Foto von Pater Rupert? Says:

    Lieber Pater Rupert,

    LEIDer GOTTES ist im ganzen Web nirgendwo ein aktuelles Foto von dir zu finden? Also falls irgendwer von uns allen Mitstreitern miteinander ein aktuelles Foto online stellen könnte, wär das super, damit ihn meine Cousine im Bedarfsfall auch finden kann im Stephansdom, weil meine Cousine hat da auch noch einen ganz interessanten
    Altkremsmünsterer-Kontakt
    für dich, der sich bisher noch nichts zu reden traut.

    Die haben ja UNGLAUBlicherweise alle Fotos von ihm gelöscht, bis auf das Maturajahrgangsfoto und auf dem ist er heutzutage sicher nicht mehr zu erkennen.

    Also bitte helft´s alle mit und veröffentlicht einen link, meine Freunde
    in spe

    Und du lieber Pater Rupert melde dich täglich im Blog dass es dir gutgeht und kauf dir eine

    neue HandySIMkarte und schmeiss die alte weg,

    falls du Hilfe brauchst! Ich werde für dich sorgen!

    EARL X

    PS Und es wird doch hoffentlich niemand den Pater Rupert Froschauer ernsthaft daran hindern wollen nach Wien zu fahren im Jahre 2010
    wenn es ja eh gar kein System und keine Organisation dahinter gibt ???

  154. ZDF Says:

    Ich danke insbesonders dem ZDF für das hohe Interesse an solchen Fällen und für den
    tagesaktuellen Aufruf, direkt an die Mona Lisa Redaktion zu mailen.

    ZDF
    Mona Lisa
    Postfach 1245
    85766 Unterföhring
    monalisa@zdf.de

    EARL X ____________________________________________(Klartext)

  155. an Jürgen Öllinger Says:

    Lieber Jürgen Öllinger,

    Wir beide kennen uns und ich gratuliere Dir zu Deinem mutigen Schritt und ich möchte Dir sagen dass ich ca. 3 evangelische Gottesdienste besucht habe mit meiner damaligen Lebensgefährtin und wie toll ich es noch immer finde, wie es in der Evangelischen Kirche zugeht!
    Das nenne ich ein wahres Miteinander!

    Meine derzeitige Lebensgefährtin ist übrigens Buddhistin und eine Meditationsmeisterin!

    EARL X

    wie gesagt, meine moslemischen Freunde haben gemeint, dass Kinder im Islam einen besonders hohen Stellenwert haben und wenn sowas echt passiert ist, was ich da erahne, dann würde von der Koranschule kein Stein mehr auf dem anderen bleiben… da hat doch tatsächlich einer prompt gemeint, “wir Moslems würden solche Serientäter glatt lynchen” (ZITAT)

    und das sage ich nicht um jemanden anzustacheln, damit das klar ist!

  156. Auslandsösterreicher Says:

    Abt Ebhart sollte sich für befangen erklären und die ganze Verantwortung und weitere Vorgehensweise an jemandem in höherer Position in der Benediktinerkongregation weiter geben. Pater A., aber auch Pater B. und Pater L. waren doch Professoren und Vorgesetzte, als Ebhart selbst im Gymnasium in Kremsmünster war, er ist ja ca. 20 Jahre jünger als Pater A. Und wie geht man mit jemandem um, den man einmal früher als Vorgesetzten erlebt hat, auch wenn die Position des Abtes ihn nun in eine Situation gebracht hat, wo er am Papier zwar höher steht, aber praktisch in Pater A. immer noch seinen früheren Professor sieht. Der wird sicher nur mit Glace-Handschuhe behandelt werden.

  157. kein_ak Says:

    Lieber P. Rupert!
    Das Zitat aus der Regel des Hl. Benedikt ist mir in den letzten Tagen auch öfter in den Sinn gekommen. Gilt die Regel, die doch der Grundstein für das über 1200-jährige Wirken der Benediktiner im Kremsmünster darstellt, überhaupt noch? Oder stellt sie nur nach außen einen Deckmantel dar und intern wird sie mit Füßen getreten?
    Abt Ambros! Abt Christian!
    Bitte handelt!

  158. mj80_z Says:

    In den letzten Wochen war ich immer wieder aufs neue erschüttert, was da für Aussagen und Erfahrungsberichte an den Tag kamen.
    Erschüttert nicht nur wegen den Vergehen der Täter, sondern auch, weil keiner im Umfeld was bemerkt oder noch schlimmer, weil es jeder – aus welchem Grund auch immer – mitangesehen und geduldet hat.

    Ich hatte aber trotzdem ein gewisses gutes Gefühl im Bauch, daß es nun an der richtigen Zeit ist, die Taten aufzuarbeiten und die Täter zu bestrafen.
    Lt. den Stellungsnahmen der diversen befangenen Homepages ist ja heute eh alles anders und sowas nicht mehr denkbar.

    Ich hatte auch die Hoffnung bzw. fast schon ein bisschen Stolz, daß Kremsmünster mit seinen raschen Reaktionen und Bereitschaft, nun alles aufarbeiten zu wollen, eine gewisse Vorreiterrolle übernimmt, hier endlich reinen Tisch zu machen, auch wenn man von höheren kirchlichen Stellen keine Unterstützung findet oder gar zurückgepfiffen wird.

    Ich habe nicht verstanden, warum keiner was bemerkt hat oder viele es mitangesehen und geduldet haben.

    Die jüngeren Aussagen von Abt Ambros und die gestrige Pressestunde mit Kard. Schönborn haben alle meine Hoffnungen zunichte gemacht.
    Was ist bitte heute anders ?
    Wollen wir wieder alles vertuschen ?
    Wollen wir wieder die Opfer zu Tätern machen ?

    Nachdem ich mal so richtig ausgekotzt habe, kommt nun wieder der Kampfgeist hervor:
    – Diesmal dürfen sie nicht davonkommen.
    – Die Kirche muss sich ändern.
    – Die Kirche darf kein eigener Rechtsstaat mehr sein.
    – Die Aufarbeitung dieser Vorfälle soll beispielgebend sein und unseren Kindern und Kindeskindern mehr Schutz, Rechte und Selbständigkeit verschaffen.

    An P. Rupert:
    mach weiter so, es braucht Leute wie Dich. Jedwede Unterstützung sei Dir sicher …

    An alle Patres:
    schliesst Euch P. Rupert an, stärkt ihn, denkt an die gemeinsame Sache und nicht an Eure persönlichen Motivationen: Euer Gelübde, Euren Job und Euren Stellenwert im Kloster.
    Solltet Ihr das Gefühl haben, die Klostergemeinschaft zu verraten, keine Angst, es gibt keine hohen Strafen …
    Als Höchststrafe bekommt ihr nur einen anderen Sitzplatz beim Mittagessen zugewiesen …

  159. peior Says:

    “tranparenz” kann ich als worthülse sehr empfehlen, als mittel eloquenten totschweigens, vor diesem goldkalb ist noch alles in die knie gesunken, vor ehrfurcht blöd, “transparenz” vertuscht alles, besser noch als ehrlichkeit, offenheit, bereitschaft zur aufarbeitung, und was noch alles an verbalfäces aus deiner prälatenfotzn quillt, ebhart, schläft sichs gut mit triebgestörten gewaltverbrechern unter einem dach? schmeckts mit perversen zu tisch s bradl aus eigener jagd? mahlzeit mitbruder kinderjäger! tuts euch auch schön miteinander am chorgebet aufrichten?der friede sei mit dir bruder kinderschänder! steht er ihm immer noch beim anblick weinender kinder? der du lebst und peitschest in alle ewigkeit? kinder und soziopathen unter einem dach? unter deiner verantwortung? was treibt der heute bei nacht und mit wem?
    wür müssen uns stift kremsmünster als gewalttätigen ort denken.

  160. jetzt handeln Says:

    welche Handlungsmöglichkeiten gibt es noch?

    -> http://www.dialog-fuer-kremsmuenster.at kommunizieren und unterstützen;
    jetzt kommt erst der Lakmus-Test, ob das Stift bereit ist zu einer wirklichen Aufarbeitung

    -> Auftreten: Kirchenbeitrag auf das Treuhandkonto von Wir-sind-Kirche geben und somit finanziellen Druck schaffen

    -> Übertreten: z.B. Altkatholische Kirche (die hat sich ja wegen der ganzen Crux des römischen, zentralistischen Macht- und Wahrheitsanspruchs gebildet und macht´s schon längst anders), Gemeinden in OÖ, Wien usw. mit verheirateten Bischöfen, Pfarrerinnen etc.

    -> Rücktritt von Papst Benedikt XVI fordern, sonst Übertritt oder Austritt androhen

    -> bitte ergänzen!

    • MJ1980-y Says:

      eine wichtige Handlungsmöglichkeit ist hier jedenfalls zu ergänzen:
      sich bei der Polizei ( Landespolizeikommando OÖ, Landeskriminalamt, Nietzschestr. 33, 4020 Linz, tel. 059133 40 3333 ; mail: LPK-O-LKA@polizei.gv.at melden und dort seine Aussagen zu Protokoll geben.
      Ich war heute vormittag dort und habe meine Erfahrungen mit Alfons geschildert; Ein derartiges Gespräch kann ich jedem Betroffenen nur empfehlen. Es war ein sehr gutes Gespräch (danke, Hr. Insp. D.).Außerdem ist dort – anders als bei der kirchlichen Ombudsstelle – auch tatsächlich gewährleistet, dass den Dingen nachgegangen wird. Und: Es gibt auch noch zwei Zusatznutzen: Man wird in der Folge über den Stand des Verfahrens informiert, (Prozessstart, etc; auch die Akteneinsicht ist möglich ) und außerdem wurden im Gespräch manche für mich neuen Aspekte angesprochen. (über die schreibe ich hier nicht; sie werden bei der Zeugeneinvernahme sicher von der Polizei erwähnt werden).

      • dumme frage Says:

        überall ist doch zu lesen, dass die verbrechen vom fig bereits verjährt sind. jetzt lese ich von ermittlungen und prozessbeginn. kann er doch noch belangt werden? gehts um sexuellen missbrauch oder wird auch wegen körperlicher gewalt ermittelt?

        • MJ1980-y Says:

          ich verstehe vom Strafrecht nicht viel, aber: Es geht hier um fortgesetzte Taten. Offenbar ist bei der Polizei bereits ein Fall bekannt, der noch nicht verjährt ist. Wenn nun weitere Fälle bei der Polizei gemeldet werden, die weiter zurückliegen, deren Verjährungsfrist aber erst nach dem bereits amtsbekannten Fall liegt, dann kann auch in diesen Fällen strafrechtlich vorgegangen werden, und so kann er auch für Taten belangt werden, die für sich allein bereits längst verjährt wären.( Finden sich zB. neben einem noch nicht verjährten Fall auch Fälle aus den 90ern, 80ern, 70ern.., dann kann sogar noch wegen Fällen aus den 60ern Anklage erhoben werden). Daher ist es im Interesse jener Betroffenen aus früheren Zeiten, die eine strafrechtliche Verfolgung haben wollen, wichtig, dass sich Opfer bei der Polizei melden, um diese zeitlichen Lücken zu schließen bzw. zu überbrücken. Und da kann es auch schon hilfreich sein, nur davon zu berichten, dass man ausgegriffen wurde.

  161. mj80_z Says:

    an die Verantwortlichkeit der http://www.stift-kremsmünster.at:

    Warum wurde das Photo von P. Rupert entfernt ?

    Habt Ihr mit der Aufarbeitung der Schweinereien aus der Vergangenheit nicht genug zu tun ?

    Es wären wieder einmal einige Stellungsnahmen aus dem Stift fällig …
    (die von P. Rupert zählen nicht, der ist ja quasi “auf unserer Seite”).

    • fr. Franz Says:

      Als Verantwortlicher der HP muss ich klarstellen, dass wir das Foto von P. Rupert nicht entfernt haben, sondern einfach über keines verfügen … wie bei manchen anderen Mitbrüdern auch … ich weiß, dass jetzt der Eindruck entstehen kann, dass wir unliebsame Personen nicht mit Foto vorstellen, aber ich gebe mein Ehrenwort dass es nicht so ist … noch dazu wo ich P. Rupert als Person und Denker außerordentlich schätze!!!

  162. mj80_z Says:

    aus http://www.altkremsmuensterer.at/index.php?site=home&design=1
    18.03.2010, geschrieben von Josef Kemetmüller
    Betrifft: Generalversammlung
    Anlässlich der Generalversammlung am Freitag, 26. März 2010 in der Stiftsschank (ab 18.00 Uhr) sollen die zu Tage getretenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs und der körperlichen Misshandlung zur Sprache gebracht werden. Wir bitten v. a. die Jahrgangssprecher nach Rücksprache mit ihren Schulkollegen die Erfahrungen der eigenen Schulzeit bei der Generalversammlung in die Diskussion einzubringen!

    Und, was ist dabei rausgekommen ???

  163. Auch dabei war Says:

    ja das will ich auch wissen…blabla oder doch nicht?

    War P. Alfons auch dabei? Schriftführer? gg

  164. Enttäuschter Katholik Says:

    Ich möchte nun nochmals hier in den Raum stellen, was ich gerüchteweise von mehreren Seiten erfahren habe, – und ich wünsche mir eine Stellungnahme von Stifts-Seite dazu:

    Stimmt es, dass Pater L. , der angeblich “suspendiert” sein sollte, weiterhin munter am Magdalenaberg Gottesdienste abhält, und demnächst eine Hochzeit zelebrieren wird?

    Wenn ja, – wo bleibt dann noch die Glaubwürdigkeit des Klosters und wie soll man den Aussagen des Abt Ambros noch Glauben schenken?

    • Alexander Nader Says:

      Ich wiederhole mich gern, da dieses posting irrtümlich weiter oben gelandet ist und somit aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
      Sollte das stimmen, dass der Haupttäter Fig “frisch und munter” und vor allem “grinsend” herumläuft, dann sehe ich es als VERARSCHE grössten AUsmasses.
      Die einen halten Hochzeit (L), die anderen ergehen sich in ihrem religiösen Fundamentalismus in den ehemaligen Gefilden der Krankenabteilung(N)-ich empfehle sich das anzusehen, ist echt irre- und der Päderast muss zwar an einem anderen Tisch speisen ( was für eine draconische Strafe!!!), ist aber sonst gut drauf.
      Was hätte ich mir gewunschen für eins meiner damals begangenen Vergehen (Niespulverstreuen am Aschermittwoch,……) mit solcher Pönale bedacht zu werden. Aber es war sicherlich milder, vom L. 2 solcjhe Watschen zu bekommen dass ich über die Pultreihen im Studiersaal geflogen bin. Offensichtlich wiegen meine Vergehen und auch die vieler Kollegen bedeutend schwerer als das was der Alfons über Jahre und Dekaden verbrochen hat.
      Ich weiss dass einige Patres hier mitlesen.
      Eine Frage: Wie fühlt ihr euch dabei?? Sigi, wenn ihr dagegen nichts unternehmt, werdet ihr extrem unglaubwürdig!!! Wer soll euch ausser den “Uraltmuaterln” denn noch irgendwas glauben! Es ist der falsche Ansatz wenn jetzt P.Rupert weggeht weil er die Gemeinschaft nicht erträgt. Ich scheiss auf die Barmherzigkeit, die von Alfons ausgenützt wird, und den anderen widerfährt, die kein Schuldbewustsein haben.
      Patres! Hände an die Hosennaht und legt euch in die Riemen, dass dieser Zirkus aufhört!!!
      Ihr sollt euch die Zeit nehmen die nötig ist um das aufzuarbeiten.
      In der Zwischenzeit sollen die Beschuldigten aber weder feiern, noch grinsen, noch so tun “als wärs ein Verkehrsunfall”

  165. Altkremsmünsterer Says:

    Altkremsmünsterer sagt:
    März 28, 2010 um 9:38 pm | Antworten

    Lieber EARL X,

    verlassen Sie doch endlich diesen Blog. Ihre Einträge sind eine wahre Schande!

    EARL X sagt:

    derartige Stimmen aus dem Hintergrund wirken auf mich in diesem TRAUMA am Ende des Zeitalters der Fische wie das jämmerliche OINK OINK – QIETSCHEN eines FERKELs
    welches man an den GOGGERLN
    packt kurz vor der seiner
    KASTRATION! :-( :-)

  166. HITLER Says:

    HITLERS KINDER by EARL X

    Kinder lockt man indem man ihnen vorgibt etwas besonderes zu sein, sie fühlen sich geborgen und werden fügsam bis zur (asexuellen) Hingabe. Kinder sind eine leichte Beute und die Sogwirkung erfasst auch die die nicht dabei sein dürfen. Gehirnwäsche in einem Alter in dem Persönlichkeit entsteht. Die schärfste Waffe im Kampf um Kinderherzen ist Kommunikation auf der emotionalen Ebene nicht nur mit Liedtexten wie Gaudeamus Igitur etc. Zugegangen ist es wie beim Militär, Zweiherreihe und marsch.

    Das Stift hatte GEHEIMREZEPTE mit Verführungskraft und hatte es auf unsere Gefühle abgesehen.

    Für eine Schafherde braucht man Hunde. Rituale. Vereidigt wie Soldaten fidesetauxilium. Freiwillig. Begeistert wie von Sinnen.

    Ihr seid doch nur Gefangene in einem Goldenen Käfig

    oder laut EARL X:
    “Ihr seid doch nur Gefangene in einem Hühnerstall und jeder schaut dass er den obersten Platz auf der Leiter erwischt”. WÄÄÄÄÄÄH.

    Anerkannt wirst du erst wenn du abgeschlossen hast, sowie Mädchen erst Staatsbürgerinnen werden sollten wenn sie geheiratet hatten.

    Aufmarsch zwecks Personenkult in der Kirche. Propaganda.
    Du bist nichts aber dein Stift / Zirkel ist alles.
    Aus dem Wörterbuch der SS-Unmenschen: Gesunder Nachwuchs.
    Mir wurde Nachwuchs verboten und grauslichst implementiert!!!

    Die Saat des Unrechts geht im Kleinen auf. Alltägliche Ausgrenzung, schleichende Gewöhnung. Kinder können grausam sein.
    Befohlene Gewalt. Verlust der Kindheit. Trügerische Augenblicke.
    Das Vergnügen einer Welt am Abgrund. Wer extra zahlt darf nach verbotenen Früchten greifen (Hades). Künstlich niederhalten durch

    unberechtigte Nachprüfungen (PATER FERDINAND KINSKY!!!, ich hab diesen Fleck NIE verstanden aber ich habs mir ja damals grad mit deinem Neffen angelegt und prompt hatte schon ich diesen Nachzipf!).

    Und mancher Erzieher so wie der Mandorfer etc. bediente sich sogar noch ganz ungeniert! Die Jugend hat keusch zu sein.
    Kräfte synergetisch ausrichten.
    Eure Ammenmärchen von den Guten und den Bösen.

    Manche dieser Altkremsmünsterer Zeugen wissen sehr wohl dass Sie das heute nicht mehr wissen wollen. Schwer am dunklen Erbe tragen. Was passierte da ohne dass ihr es gemerkt habt?

    Woran wir zu glauben gewohnt WURDEN haben wir geglaubt dass das wahr ist und als Wahrheit empfunden. Und wo der Glaube fehlte wurde nachgeholfen. 60 Stunden Woche. Widerstand ist TÖDLICH.

    Das Internat schafft eine andere Wirklichkeit, das Internat als Abenteuer. Keine Zeit für Tränen. Versagt Versagt Versagt.

    TRUGBILDER: Gute Miene zum bösen Spiel machen. Nicht leben und nicht sterben können. Durchhalteparolen. Lebensborn, SS-Erzieher.

    Opfer von Hass der jahrelang gewachsen ist. Katastrophe.
    DAS GANZE ALTKREMSMÜNSTERERSYSTEM MUSS UMDENKEN,
    Ihr glaubt noch immer an falsche Ideale. Alles ein Betrug.

    Es tut echt weh zu erkennen dass man missbraucht worden ist. Geraubte Kindheit. Verraten. Betrogen. Auch Ihr seid Teil des Unrechts.

    Am Ende steht ein hoher Preis.

    Schonungslose Einsicht.

    Das 2. Leben beginnt mit einem Erbe das nie ganz verstummen wird.
    Wir haben Eure Last getragen bzw. tragen sie heute noch!

    Alles unklar? = Alles klar?

    Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Alles Worte aus der TV Doku „HITLERS KINDER“, History Channel, 5h, Dienstag, 30.März 2010 NACH CHRISTUS;
    gespickt mit Kremsmünsterer Diktion by EARL X

    HITLERS KINDER by EARL X :-( ;-)

  167. + ERSTE HILFE + Says:

    Mit Verlaub danke ich demütigst dem Herrn dieses Blogs
    dafür dass man mich noch immer in diesem
    ERSTE HILFE KASTEN posten lässt. ;-) ;-)

    EARL X

  168. SOMMERZEIT Says:

    bitte diesen Blog auf Sommerzeit umstellen HITLERS KINDER wurde von mir um 6h30 nach österreichischer Ortszeit abgeschickt!

  169. @enttäuschter Katholik Says:

    Ich fürchte, für eine Stellungnahme steht im Stift momentan keiner zur Verfügung, derzeit gilt es dort nämlich, Tischordnungen zur Zufriedenheit aller zu klären. Deshalb also nur hier, aus den irdischen Niederungen: Ja, es stimmt, dass P.L. am Magdalenaberg weiterhin munter Gottesdienste abhält. Bekanntlich kann er das kraft Priesterweihe, nicht aufgrund eines (suspendierungsfähigen) Amtes. Schlau vom Abt, nicht wahr? Immerhin hat er ja nicht die Konfiskation eines Mopedautos versprochen. (Das könnte er wahrscheinlich auch nicht, kann man sich doch nur schwer vorstellen, das in der benediktinischen Ordensregel als Sanktion der Entzug von Mopedautos vorgesehen ist.) Aber vielleicht mögen es die Magdalenaberger ja, dass die sonntägliche eucharistische Transformation von Gewalt in Liebe durch einen gewaltbereiten Schläger vorgenommen wird?

    • 88 Says:

      boah oida….auf des steh i am meisten!!!!!!!!!!
      magadalenaberg + leo FTW!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Magdalenaberg Says:

      Nein, diesen Sonntag hielt er keine Messe am Magdalenaberg. Wir hoffen, ihn nun endlich los zu sein. Wir hatten ihn nie gemocht. Er ist arrogant, herablassend, größenwahnsinnig und menschenverachtend – der absolute Anti-Priester. Er nahm mir die Freude an der Heiligen Messe. Wir, die Magdalenaberg-Gemeinde kannten sehr wohl auch die Gerüchte um seine gewalttätige Vergangenheit von Erzählungen einiger ehemaliger Schüler und Zöglinge. Einer meiner Patienten machte mich vor einigen Tagen auf diesen Blog aufmerksam. Ich muss gestehen, dass es mir beim Durchlesen die Tränen in die Augen drückt und meine schlechte Meinung von P.Leonhard bestätigt. Wir hoffen, er kommt nie mehr zurück, ansonsten werden viele von uns nicht mehr zur Messe gehen. Vorschlag an den Abt: Erklären sie ihn als „vogelfrei“, das wäre doch schon ein Anfang; Eine “katholische” Bestrafung, die in ihrem Kloster ja offenbar gerne zur Anwendung kommt.

  170. mj80_z Says:

    Suspendierungen
    Erinnere an die damals noch vielversprechenden Sofortmaßnahmen von Abt Ambros vom 14.03.2010 – siehe unten.

    Kann jemand aus zuverlässiger Quelle sagen, …
    … welche Jobs die 5 “Suspendierten” zuletzt inne hatten ?
    … ob diese Amtsenthebungen auch umgesetzt wurden ?

    Es geht mir nicht darum, daß ein vielleicht schon entkräfteter Pfaffprovisor vor versammelter Gemeinde eh keine Kinder mehr schlagen kann oder daß ein alter Musikarchivar nun eh keine Gelegenheit mehr hat, junge Buben auszugreifen …

    Es geht darum, ob Abt Ambros die Öffentlichkeit und vor allem uns ANGELOGEN hat.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Zur Sicherheit hier noch mal die Stellungsnahme, bevor sie vom Netz verschwindet:

    http://www.stift-kremsmuenster.at/index.php?id=402&tx_ttnews%5Btt_news%5D=718&cHash=d8557d42db92b7cc310bef68be9fc4be

    Stellungnahme von Abt Ambros vom 14. März 2010

    In den letzten Tagen wurden unserem Kloster viele Fälle von sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt an Schülern durch Mitbrüder gemeldet. Hinsichtlich des sexuellen Missbrauchs beziehen sich die Vorwürfe auf P. Alfons, P. Benedikt und P. Petrus. Heute, am Sonntag, den 14. März 2010, trat ein von mir eingerichteter Krisenstab aus Mitbrüdern und weltlichen Beratern zusammen. Folgende erste Konsequenzen werden gezogen:

    P. Petrus wird sich morgen, Montag, ohne Umwege über kirchliche Institutionen direkt den staatlichen Behörden stellen. Ebenso sind P. Alfons und P. Benedikt bereit mit den staatlichen Behörden und der diözesanen Kommission gegen Missbrauch und Gewalt zusammenzuarbeiten. P. Alfons wird seiner Ämter als Kirchenrektor und Kustos des Musikarchivs enthoben. P. Petrus wird bis zur Klärung der Vorwürfe von seinen Ämtern als Leiter des Bauamtes, Bibliothekar und Archivar suspendiert.

    Der Krisenstab wird sich in der Folge auch mit den Vorwürfen physischer und psychischer Gewalt beschäftigen. Da diesbezüglich Vorwürfe gegen P. Leonhard und P. Nikolaus erhoben wurden, werden diese bis zur endgültigen Sachverhaltsklärung von ihren Ämtern entpflichtet.

    Ich möchte mit diesen Schritten ein deutliches Zeichen setzen, dass mir und der Klostergemeinschaft an einer klaren und transparenten Aufklärung und Aufarbeitung des Geschehenen gelegen ist.

    Abt Ambros Ebhart OSB
    Kremsmünster am 14. März 2010

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

  171. MAHLZEIT Says:

    ja, und ich gehe jetzt auch endlich was ganz was LECKERES mittageSSen
    meinen Platz dazu suche ich mir schon längst selber aus
    ich werde nun höchstpersönlich COJONES panieren
    und bei höchster Flamme in der Pfanne
    praSSeln. Euer EARL X ;-) :-)

  172. Pater Rupert Says:

    ich fordere weiters man möge dem Pater Rupert AUF DER STELLE
    wieder ein Gesicht geben und ich fordere zwecks offener und
    ehrlicher Aufarbeitung der Zeitgeschichte die Namenslisten
    der Altkremsmünsterer ab ca. 1920 auf der Homepage
    zu veröffentlichen und kann mir das bitte nochmal
    jemand erklären welcher Pater die Mitte der Welt
    von Kremsmünster aus berechnet hat
    und
    seit wann gab es das Gasthaus zum “BAUM MITTEN IN DER WELT”?
    Euer
    EARL X :-( :-)

    Lieber Alexander Nader, bitte kontrolliere persönlich, ob es dem Pater Rupert eh gut geht, fahr hin, besuche ihn und rede mit ihm!
    Ich bin wirklich nicht in Österreich

    • Altkremsmüsterer2 Says:

      “Baum mitten in der Welt” heißt das, weil es auf einem Hügel liegt, von dem man rundum in die Landschaft blicken kann, als wäre es “mitten in der Welt”. Das unterliegt keiner Berechnungsgrundlage – hat nichts mit Geographie zu tun. Aber da bist du ja durchgefallen, und das beim Fekt ! Hahaha, du absolute Niete. Wieso bist du nicht gleich in den ersten Wochen davongelaufen, wie die vielen anderen Weicheier ? Du hättest dir selbst und vielen von uns damit viel Ärger erspart. Die Natur selektiert die Schwachen. Das war immer so und wird immer so sein. Finde dich endlich damit ab.

    • mj90krems Says:

      Peinlich, da hat der Herr @Altkremsmünsterer2 doch nicht immer aufgepasst, vermutlich war er damit beschäftigt die “Weicheier” fertigzumachen. Glücklicherweise kann er Dank Wikipedia heute die fehlende Bildung schnell aufholen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Franziszeischer_Kataster

    • anderhund Says:

      nota bene:
      Auch vor dem Desaster – also dem 12.03.2010 – gab es kein Foto von P. Rupert auf der Stift-Kremsmünster-Homepage! Das Foto wurde also nicht entfernt, es war gar nicht da.
      Bitte keine Verschwörungstheorien!

      Ceterum censeo:
      Die inkriminierten Patres A. und L. sollten nicht nur ihrer klösterlichen Funktionen, sondern auch ihres priesterlichen Amtes umgehend enthoben werden. Ich halte es für einen Skandal, dass Priester und Mitbrüder, die sich zu einer Frau bekennen, in einen völlig abstrusen Zustand der vatikanischen Verdammnis abgeschoben werden, notorische Missbraucher und Gewalttäter hingegen weiterhin ungeniert (und einen Genierer haben die beiden offensichtlich nicht) ihre tägliche Messe lesen dürfen!
      Das ist wirklich der Gipfel der Absurdität, nicht nur für mich, sondern jüngsten Umfragen zufolge für über 90% der Bevölkerung.
      Die Nomenklatura hat’s leider noch nicht kapiert…

      • ceterum censeo Says:

        das ganze Moralverständnis ist doch völlig im Argen!

        Wiederverheiratete Geschiedene werden von der Gemeinschaft (“Communio”/Kommunion) ausgeschlossen (per se schon unmenschlich!! andere wandeln weiterhin Brot und Wein in Leib und Blut Christi und spenden die Kommunion – wie bisher)

        ReligionslehrerInnen müssen ihren Beruf aufgeben, wenn sie nochmals heiraten; wahrscheinlich sogar auch dann, wenn sie dabei “ertappt” werden, dass sie für Verhütung eintreten! (per se schon unmenschlich und einer Meinungsvielfalt – wie sie ja in der Kirche real existiert und m.E. auch gut ist – widersprechend; andere dürfen weiterhin am Sonntag predigen und die Moral verkünden)

        könnte es vielleicht sein, dass dieser unterschiedliche Bewertungsmaßstab auch mit der Hierarchie Priester – Laien in der römischen Kirche zu tun hat?

  173. mj80_z Says:

    Bericht zur Generalversammlung des AK-Vereines:

    http://www.altkremsmuensterer.at/index.php?site=home&design=1

  174. **heiSS+kalt** Says:

    aaaahhhh, wahrlICH ICH sage Euch, bevor sich hier jemand aufgrundvon subliminal implementierten Schuldgefühlen baldauchnoch zergeiSSelt
    nehmet an den Rat & nützet die SAUNA als BefreiungsRITUAL!!

    Heizet den Ofen und gieSSet gleich weihwaSSer darauf und
    SSpringet anschlieSSend in das kaltwaSSerbecken!!

    immer schön heiSS-kalt!!

  175. ?**heiSS+kalt**? Says:

    aaaahhhh, wahrlICH ICH sage Euch, bevor sich hier jemand aufgrundvon subliminal implementierten Schuldgefühlen baldauchnoch zergeiSSelt
    nehmet an den Rat & nützet die SAUNA als BefreiungsRITUAL!!

    Heizet den Ofen und gieSSet gleich weihwaSSer darauf und
    SSpringet anschlieSSend in das kaltwaSSerbecken!!

    immer schön heiSS-kalt!!
    Wahrlich, das befreit
    vom ARIEL!

    EARL X ;-) :-)

  176. VERWIRRUNGSSTIFTER Says:

    sorry, ´tschuldige fürs dauernde Doppelposten aber zwei BLOGS I+II
    regen mich ja echt dazu an aufgrund meiner Erziehung
    im STIFTSGYMNASIUM KREMSMÜNSTER hehe :-) :-)

    Wie wärs, meine lieben Freunde in spe oder auch nicht, wir machen einen 3. Blog
    und einigen uns nun alle endlich mit der Wahrheit zu beginnen?
    Ich bin fast fertig mit meiner Anklageschrift und dann geb ich eh a Ruh´.

    Einige Leser haben ja leider nur Blog I und nicht Blog II abonniert und da könnte ja schon wieder was vertuscht werden oder man verliert das Interesse an der Sache überhaupt weil sich auf Blog I ja eh nix mehr tut und alles ist nun eh wieder gut oder doch nicht in der Doppelwelt?

    Euer EARL X

  177. PLURALIS MAJESTATIS Says:

    # PLURALIS MAJESTATIS by EARL X sagt: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    März 31, 2010 um 9:53 am = März 31, 2010 NACH CHRISTUS um
    ______________11:55 am

    Ein eSSigtrinkendes Wesen habt Ihr herangezüchtet
    im Münster an der Krems, welches längst weit über das Kreuz
    dieser kleinen Stiftskirche hinausgewachsen ist und zu meinen beiden
    Oberschenkeln knien nun 2 übermächtige majestätische Rottweiler
    und ICH genieSSe echt wirklICH
    seit ein paar Tagen SCHON deren verdammt lautes Knurren SCHON
    fast synchron ganz deutlich in STEREO.

    2 MEGAfone werde ich denen gleich reichen und ich werde mir noch die
    gröSSte PA-Anlage besorgen um dies entsprechend zu verstärken,
    damit mein Ruf schon aus der Ferne
    noch bis in die hintersten Ecken der dunkelsten Keller dieses
    STIFTES KREMSMoNSTER hallt!

    Fürchtet Euch vor dem was passiert wenn ich den beiden Jungs
    demnächst den Maulkorb abnehme und diese bei der
    Staatsanwaltschaft von der Leine laSSe!

    Aber vorerst mögen sich nur die Tropfen meiner superfeuchten VerbalFurze zu Ostern ergieSSen in Form von SAUrem Sprühregen
    über den Hyänen von einst,
    deren widerliches Schmatzen ich schon laut und deutlich vernehme,
    weil sie sich bereits versammeln zum Abendmahl!

    Noch scheint die Sonne über diesem Stift
    zumindest bis Karfreitag
    und dann möge der Himmel sich verdunkeln
    über diesem Münster an der Krems
    um letztlich den Verantwortlichen
    dieser SAUerei auf den Kopf zu fallen hehe

    wetter.at/wetter/oesterreich/oberoesterreich/kremsmuenster/
    +
    wetter.orf.at/ooe/reportdetail

    Schönen Tag noch übrigens und nehmt´s ja keine Silberlinge!
    weather.com/outlook/weatherbyregion/ASIA?from=searchbox_localwx&lswe=asia

    Alles UnKLAR… ___________________________________Alles KLAR?

    So, ich und ich HAU MICH jetzt jedenfalls in die
    Sonne und dann gehn wir

    Schwimmen, meine Freunde in
    Spe oder auch nicht?

    PLURALIS MAJESTATIS by EARL X

    > PS: “Pluralis Majestatis by EARL X” wurde entworfen um exakt
    11h11 und wurde gepostet um exakt
    5 Minuten vor 12h
    nach Kremsmünsterer Ortszeit, kurz vor dem MittageSSen, einen Tag nach VOLLMOND am
    Mittwoch, 31. März 2010 naCH CHristus!!

    >> PPS: Und haut´s ab jetzt koa ARIEL mehr in die KlosterSupp´n bittGOAschen, wäu des is giftig und bringt eich nu glott um.

    ZWOA kloa und deidliche Vagödsgod schick ICH eICH für
    die künftige Abänderung Eurer Tischordnung
    zwecks Planung dieses COITUS INTERRUPTUS!

    >>>PPPS: Herr Dr. Krottenthaler,
    bei Unverständnis beraten Sie bitte nun die
    KomiSSion zwecks AUflösung
    dieses Text/Bild-Rätsels. Danke herzlichst!

    >> >> PPPPS: Weiterverbreitung ausdrücklich gestattet, ich entbinde Euch von den Ängsten betreffend eventueller COPY-RIGHT-SStrittigkeiten, eh klar

    Mit Verlaub, Euer

    EARL X ;-) ;-)

  178. Josef & Maria Says:

    und wer ich&ich bin?

    Wahrlich ich sage Euch,
    meine Eltern heiSSen doch tatsächlich
    JOSEF und MARIA

    EARL X :-( :-(

  179. EARL X Says:

    und jetzt viel SPASS beim DurchforSten meiner Konviktsakten!
    EARL X

  180. in den Konviktsakten steht die WAHRHEIT drin Says:

    Weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeer bitte?

    Wer bitte sagt daSS in den Konviktsakten
    WAHRHEIT steht. WeSSen
    WAHRHEIT bittesehr?

    EARL X

  181. ORF Says:

    In Fürbitten und einem besonderen “Weihrauch-und Kerzenritus”
    könnten die Gottesdienstbesucher = MiSSbrauchsopfer
    “ihre … Hoffnungen und Bitten vor Gott tragen”

    >> wien.orf.at/stories/432999/

  182. >> oje, des klingt aber nach: "singa ma glei wieda gemeinsam HOSIanna" und dann "owi mit´m HOSI!" Says:

    Euer
    EARL X :-( :-)

  183. ad Bischof Schwarz Says:

    Worte von Diözesanbischof Ludwig Schwarz:

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,362616

    Sehr geehrter Herr Diözanbischof, sehr geehrte Priester (v.a. in Oberösterreich):

    Bekräftigen Sie bitte die Forderung (von Bischof Schwarz) nach restloser Aufklärung und Wiedergutmachung, indem Sie den “Dialog für Kremsmünster” expressis verbis unterstützen! Sie können dies über http://www.dialog-fuer-kremsmuenster.at direkt tun! (die diözesane website http://www.dioezese-linz.at sowie andere kirchliche Medien haben bereits über dieses beispielhafte Vorhaben berichtet).

    Auch der Altkremsmünsterer-Verein verlinkt auf seiner Einstiegseite und in Folge der Generalversammlung auf dieses Projekt, das von ehemaligen Schülern und Absolventen des Stiftsgymnasiums Kremsmünster ausgeht.

  184. engagieren statt resignieren Says:

    der “Dialog für Kremsmünster” als Beispiel des Engagements auf http://www.engagieren-statt-resignieren.at (neue website der Katholischen Aktion Österreich)

  185. g_mj87 Says:

    Zitat Abt: „Wir wollen restlose Aufklärung … „ bla bla

    Wo sind eigentlich die ganzen Ex-Kremsmünsterer abgeblieben ? Einige haben offenbar zwar hier gepostet, aber deren Geschichten und Erzählungen wären die interessanteren. Wir haben nichts anderes gekannt und vielen von uns erschien der damalige Zustand als relativ „normal“ (?) Das war halt so. (?)

    FRAGEN: Was haben sie nach Kremsmünster gemacht ? Waren sie evtl. in anderen Internaten ? Wie ist es ihnen dort ergangen; direkte Vergleiche zu Kremsmünster in der selben Dekate: Waren die Zustände bei uns für die damalige Zeit normal (wie einige Altkremsmünsterer Kollegen behaupten), oder gab es da auch bereits ein paralleles anderes Leben ? Warum haben sie uns verlassen ? Waren es nur eventuelle schulische Schwächen, oder waren auch andere Beweggründe dahinter. Haben sie in anderen Schulen ihren Weg dann noch bestritten ? Fühlen sie sich als Kremsmünsterer ? (Der erlauchte Kreis der Altkremsmünsterer verbietet ja die Aufnahme von Nicht-Absolventen.) Meistern sie ihr Leben dennoch ? Vielleicht sogar besser ? Was haben sie aus Kremsmünster fürs Leben mitgenommen ?
    Meldet euch und schreibt eure Gedanken und Gefühle nieder, damit dieser Blog wieder belebt wird. Hier könnt ihr das absolut anonym bewerkstelligen.

    Der Kreis der Ex-Kremsmünsterer ist wahrscheinlich bei weitem größer, als der der Altkremsmünsterer. Je mehr ich meine grauen Zellen anstrenge, umso mehr Namen und Gesichter aus meinem damaligen Umkreis fallen mir ein, die ich aber nicht auf den Jahrgangslisten der Altkremsmünsterer-Homepage finde. Leider habe ich irgendwann die „Halbzeiten“ meines und der benachbarten Jahrgänge weggeworfen – aber die Kindheit holt mich zurzeit ein. Bitte meldet euch und füllt diesen Blog wieder mit Leben, damit er nicht in einer One-Man-Show endet. Ich denke an euch und ihr gehört genauso dazu – jetzt erst recht !!!

    P.S.: Verweilt P.Alfons bereits in Untersuchungshaft, oder schlürft er noch immer genüsslich Bier und Wein ?

    • Pater Alfons ist ohnedies längst *****GEFANGENER seines SYSTEMS Says:

      ***** EARL X *****

    • Schule gestern und heute Says:

      Erinnerung an die 1. Abteilung 1981:

      ein Schulkollege mit Behinderung war immer wieder dem Mobbing anderer Schüler ausgesetzt

      weder ist der Präfekt eingeschritten, noch jemand von den Schulkollegen

      wie wir aus Medienberichten wissen, kommt es auch heute zu Mobbing in der Schule (und bekannterweise auch am Arbeitsplatz – wie übrigens auch zu sexuellen Übergriffen!).

      vielleicht ist die Gesellschaft heute hinsichtlich Menschen mit Behinderungen schon sensibler (Integrationsklassen, diversity management etc.).

      kann das Stiftsgymasium belegen, dass es heute strukturelle Vorkehrungen trifft, dass es zu keinem Mobbing unter Schülern kommt?

      eine Darlegung der genauen Maßnahmen wäre wünschenswert
      ein bloßer Verweis “das gab´s alles nur früher” ist zuwenig

      gibt es z.B. heute eine unabhängige Instanz, an die sich SchülerInnen wenden können, wenn sie etwas wahrnehmen bzw. wenn sie selber Opfer von Mobbing werden? wie werden SchülerInnen über diese Form von Gewalt aufgeklärt? gibt es Trainings von SchülerInnen, um selber einzugreifen oder anderes?

      • Mobbing entgegentreten Says:

        Also, dass dem Mobbing unter den Schülern nicht entgegengetreten wurde, stimmt zwar in einigen, vielleicht sogar vielen Fällen, aber es gibt auch Gegenbeispiele. In der 2. Abteilung bei Präfekt P. Robert gab es auch ab und zu Kinder mit Behinderung. Soweit ich in Erinnerung habe, wurden diese selten gemobbt. Und wenn es doch geschah, ist P. Robert sofort und energisch eingeschritten. Er hat das Thema noch am selben Tag beim Abendgebet angesprochen, den Vorfall vor allen (!) Schülern mit erhobenen Zeigefinger thematisiert, in Ruhe erklärt, worum es geht und aufgezeigt, wie der richtige Umgang miteinander funktioniert. Meistens war dann Ruhe, weil der Sozialdruck dann untereinander eben auch seinen Beitrag leistete. Ist der Täter einmal entlarvt, ist man schon “angeschrieben”.

        P. Robert wurde zwar manchmal ob seiner eigenen Art und seines erhobenen Zeigefingers belächelt, aber gerade er ist ein hervorragendes Beispiel eines ethisch durch und durch hichqualitativen Menschen, der immer versucht hat, auf die Schüler ausgleichend einwirkte.

        Warum erwähnt man hier in diesem Blog nicht die vielen herausragenden Menschen und Erzieher im Stift, die es ja auch gegeben hat, wie zum Beispiel P. Robert und P. Albert, und noch einige andere?

        PS: Ausserdem durfte ich bei P. Robert dank unzähliger Johnny Cash Platten ein sehr gutes Englisch lernen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Als Johnny Cash starb, musste nicht lange darauf leider auch P. Robert mangels Nachschubs an neuen Platten in Pension gehen. Zum Glück für die Schüler hat Johnny jedoch lange gelebt (1932-2003).

    • vorzeitig gewechselt Says:

      Lieber g_mj87!

      Möchte gerne auf deine Frage antworten, zumal wir immerhin 1 Jahr in die selbe Klasse gegangen sind (Ich habe die 6.Kl. in eurem Jahrgang wiederholt und bin dann in ein BORG. Vielleicht errätst du ja meine Identität…). Mein Wechsel geschah aus schulischen Gründen, weil für mich diese Schulform und vor allem das Leben im Internat (mit den dazugehörigen Lebens- und Lernformen) enfach nicht geeignet war. Ich möchte betonen, dass ich nie ein Opfer von Missbrauch oder Gewaltexzessen war, letztere aber in Einzelfällen durchaus miterlebt habe! Ich habe aber zu manchen Zeiten sehr unter “lieben” Mitschülern und unter der internen Hackordnung zwischen uns gelitten. Es gab einige Jahre, in denen ich mich aus heutiger Sicht einen Außenseiter nennen würde.
      Die öffentliche Schule war dann eine völlig andere Welt, schon allein deshalb nicht vergleichbar, weil wir 8 Burschen unter 20 Mädchen waren. Das Klima in dieser Klasse war ein viel offeneres, ungezwungeneres und herzlicheres, weil es kaum männliche Konkurrenzrituale gab. Gewalt wäre in dieser Schule undenkbar gewesen oder zumindest sehr schnell abgestellt worden. Ich habe dort ohne Probleme die 7.+8. Klasse absolviert und die Matura geschaftt. Auch in den darauffolgenden Studien gab es keine sozialen oder schulischen Probleme mehr.
      Ich sehe mich heute durchaus auch als Altkremsmünsterer, auch wenn ich kaum noch Kontakt zu ehemalige Kollegen habe. Mit meiner Zeit in Kremsmünster habe ich mich ausgesöhnt und ich kann heute auch viel Positives sehen. Aber natürlich bin ich durch das, was da jetzt ans Licht kommt genauso zutiefst erschüttert und manches scheinbar Vergessenen kommt wieder ans Licht.
      Eine Aussage von dir muss ich noch korrigieren: Der Altkremsmünstererverein ist auch für Nicht-Absolventen offen, ich bin ein Beispiel dafür.

    • Ein Vergleich mit anderen Internaten Says:

      Ich kenne jemand, der in das damalige -und mittlerweile abgerissene und neugebaute- Internat der HTL Steyr ging.

      Im Vergleich it den rauhen Sitten, die dort herrschten, war das Stift Kremsmünster geradezu eine Ansammlung von mit doppelten Heiligenscheinen ausgestatteten Engerl, der Speisesaal ein Fünfsternerestaurant mit Haubenköchen im Erdgeschoss, und die Hackordnung unter den schönern gerade mal eine fast schon erholende Nebenbeschäftigung der Schüler, um sich die Zeit zu vertreiben.

  186. beobachter von heute Says:

    aus dem “Schuldbekenntnis im Namen der Kirche” von Kardinal Christoph Schönborn im Rahmen des Klage- und Bußgottesdienstes von heute 19.00 Uhr (zitiert nach Kurier Abendausgabe Do, 1. April 2010):

    “…ungeheure Schuld ist in diesen Wochen offenbar geworden. Es ist Schuld Einzelner; es ist Schuld geronnen in Strukturen, Verhaltens- und Denkmustern: es ist Schuld aus unterlassener Hilfe und nicht gewagtem Widerspruch.”

    Frage:
    meint der Kardinal unter “es ist Schuld geronnen in Strukturen”: (kirchliche) Strukturen der Sünde?
    Strukturen, die den Tätern einen schützenden Rahmen geboten haben und dadurch mit Schuld daran sind, dass es zu den Taten gekommen ist?

    sollte es beim letzten Punkt nicht vielmehr heißen: “es ist Schuld aus nicht zugelassenem Widerspruch und in diesem Rahmen nicht gewagtem Widerspruch”? (ich denke hier an die angestellten LehrerInnen, MitschülerInnen) – Ja, Zivilcourage muss – besonders auch in der Kirche gefördert werden – zuallererst aber muss in der Kirche eine Kultur des Widerspruchs und der Meinungsfreiheit gefördert werden (ohne Sanktionsmöglichkeit, die Existenzen bedrohen kann)!!

    Es geht also einmal mehr um die Frage der Strukturen und der institutionellen Rahmenbedingungen. Das gilt für die Aufarbeitung des Geschehenen wie auch in Hinblick auf Prävention und Maßnahmen.

    • sprache von heute Says:

      EINIGE VON UNS haben das Vertrauen von Kindern ausgenützt und zerstört

      EINIGE VON UNS sind schuld geworden am inneren Tod vieler Menschen.

      “EINIGE VON UNS” – diese Ausdrucksweise kommt immer wieder vor im “Schuldbekenntnis im Namen der Kirche” von Schönborn heute abend im Stephansdom

      Kirche sind bekanntlich nicht bloß die Priester (sondern auch die Laien), sind nicht bloß die Bischöfe,.. -> also “Wir sind Kirche” (eine geschwisterliche Kirche wäre sicherlich eine gute Vision)

      tatsächlich sprechen wir real aber von einer anderen Kirche.
      und wir sprechen von einem “Pater” A., dessen Berufung für viele unglaubwürdig erscheint und dessen Anschauungen und Verhaltensweisen für viele kaum als christlich durchgehen können

      hier ist man geneigt zu sagen: dieser ist “KEINER VON UNS” (ChristInnen, humanistisch gesinnten Personen, AntifaschistInnen)

      das Problematische an der Diktion Schönborns ist die Zwangssolidarisierung mit den Tätern (wir seien ja alle Brüder und Schwestern der Täter) und fehlende Solidarisierung mit den Opfern.

      Warum ist der Duktus der Rede nicht: VIELE VON UNS wurden von Priestern und Ordensleuten ausgenutzt. VIELE VON UNS sind durch strukturelles Wegschauen der kirchlichen Verantwortlichen eines inneren Todes gestorben etc.

      Orwell hätte seine Freude mit diesen Verdrehungen der Sprache! Was ist daran christlich, alles mit WORTEN zu beschönigen und zu verdrehen (fällt das nicht auch wieder unter “falsches Zeugnis” geben, für das sich Schönborn eben erst entschuldigt hat?) – offensichtlich in der bloßen Absicht, das davonschwimmende Fell in der medialen Welt noch zu retten?

      • Brian Says:

        Wer Kirche ist, ist aus Sicht der römisch katholischen Kirche Kardinal Schönborns – für die er ja spricht – klar definiert. Im Sinne deines Postings hätte er dann also ein „Schuldbekenntnis im Namen der Kirche, aller anderen ChristInnen, aller humanistisch gesinnter Personen und aller AntifaschistInnen“ abgeben müssen. Kommt dir das nicht selbst blöd vor?

        Ich persönlich habe ja in den letzten Tagen eine Vorliebe für die klare Sprache peiors entwickelt. Auch wenn sie – zugegeben – den Anforderungen der political correctness oder des genderings nicht völlig genügt, lässt sie doch an Deutlichkeit, Nachdruck und Herzlichkeit nichts zu wünschen übrig. Auch der Empfängerkreis ist mit „allen, die ihm auf den/die SackIn gehen“, klar umrissen. Hätte Kardinal Schönborn also in etwa so formuliert: „Ihr verfluchten Kuttenbrunzer, habt ihr jetzt endlich kapiert, wie sehr ihr mir reingeschissen habt! Wegen euch muss ich mich jetzt da hinstellen und mich für euren Scheissdreck entschuldigen, ihr blöden K………“ usw., – was er natürlich niemals täte, – zumindest den Vorwurf mangelnder Transparenz oder verschwommener Mehrdeutigkeit hätte er damit – und zwar quer durch alle gesellschaftlichen Gruppierungen, die der österreichischen Sprache mächtig sind – mit Sicherheit vollständig entkräftet.

    • chance auf wende - rede Says:

      Schönborn sprach im Kurier in der Karwoche von einer “Chance” auf eine “Wende”. Wie leicht solchen Herren doch solche Worte über die Lippen kommen!

      Ganz kritisch sieht das jetzt ein Benediktiner-Abt aus München:

      http://salzburg.orf.at/stories/436819/

      Worin sich nämlich diese “Chance” konkretisiert, bleibt für ihn im Dunkeln.

  187. mj90krems Says:

    Beschuldiger Pater tot aufgefunden
    KREMSMÜNSTER. Der Hauptbeschuldigte im aktuellen Missbrauchsskandal im Stift Kremsmünster, Pater Alfons M. wurde vergangene Nacht erhängt in seiner Klosterzelle aufgefunden. In einer kurzen handschriftlichen Notiz entschuldigte sich der mutmassliche Täter erneut mit den Worten: “Ich habe alle meine Schüler ausnahmslos geliebt, ich danke ihnen für die schönen Stunden”. Abt Ambros Ebhart erklärte in einer ersten Stellungnahme, dass P. Alfons in den vergangenen Tagen schwer unter den öffentlichen Vorwürfen seiner ehemaligen Schüler gelitten habe, was ihm so Abt Ambros wörtlich “das Herz gebrochen hat”. Ebhart rief die Opfer vor allem im Zusammenhang mit dem kommenden Fest der Auferstehung zur Barmherzigkeit für seinen verstorbenen Mitbruder auf.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,362270

  188. Aprilscherz ? Says:

    Hat da einer vielleicht einen etwas makabren Humor? Wenn dieser Beitrag als Aprilscherz gedacht war… – vielleicht doch etwas derb?

  189. Wildgans Says:

    Jetzt reichts aber !!!
    Erst dieser Volltrottel von Earls X und jetzt noch die indirekte Aufforderung zum Selbstmord !?!
    Bist Du dummes Arschloch Dir eigentlich bewußt, was Du damit auslösen kannst ?
    Niemand will hier irgendjemand tot sehen, was wir wollen ist Gerechtigkeit.
    Meinungsfreiheit in Ehren, aber das geht zu weit!

  190. Wildgans Says:

    Es ist unglaublich was für teilweise für ein Abschaum aus unserer Schule gekommen ist ! “Leider nur ein Aprilscherz”!?!
    Was wünscht ihr euch als Nächstes ? Folter, öffentliche Hinrichtung, am besten öffentliches Verbrennen, hm ?
    Zu eurer Information, wir leben in einem Rechtsstaat, in dem glücklicherweise unabhängige Gerichte Urteile fällen und nicht der Pöbel.
    Ich die Gewaltorgien selbst miterlebt und die Gerüchte über sexuellen Mißbrauch scheinen ja nach lesen dieses Blogs ja alle der Wahrheit zu entsprechen.
    Ich selbst habe einige dieser Herrn zutiefst gehaßt, bis mir bewußt wurde, was für armselige Würstchen sie doch eigentlich sind.
    Für ihre Verbrechen sollen sie belangt werden, aber sicherlich nicht von Abschaum wie euch, ihr steht nämlich auf ein – und derselben Stufe.

    • zerst denken ... Says:

      … dann reden (schreiben) und andere als Abschaum bezeichnen.
      Der Wildgans (ich auch) kennt nur Gerüchte, samma froh.
      Was wäre wenn du ein Opfer wärst? Wer wäre dann der Abschaum?

    • mj90krems Says:

      Ich gebe zu der Aprilscherz ist geschmacklos, es ist allerdings unmöglich die Geschmacklosigkeit aus dem zitierten “Entschuldigungsschreiben” zu übertreffen. Es beweist dass P. Alfons nach wie vor jener ausgesprochen böse und sadistische Mensch ist, den wir aus unserer Jugend kennen. Zu einem derartigen Schritt ist er daher bedauernswerter Weise ohnehin nicht bereit, da ihm nach wie vor jegliches Schuldbewusstsein fehlt.

  191. paulibaer Says:

    beruhig dich! ich geb dir recht, früher hätten sie sie verbrannt. die kinderschänder! ich befürchte nur, der rechststaat ist in diesen fällen zahnlos. hoffentlich lieg ich falsch!
    wie auch immer, ich hoffe dem sadisten p.a. widerfährt sein gerechtes urteil.

  192. Mob Says:

    Die Bezeichnung Mob bedeutet eine mehr oder weniger bestimmte Gruppe von Personen, die vom Sprecher oder Beobachter mit gemeinsamen negativen Attributen versehen werden oder sich gemeinsam ohne erkennbare Führung gemäß einer Agitation verhalten. Der von sich aus, gruppendynamisch handelnde Mob hat kurzfristige Ziele (Plündern der Bäckerläden, Zulauf zu öffentlichen Hinrichtungen und dergleichen), seine radikale Äußerung ist der Aufruhr, die Emeute. Unter Kindern bildet sich dergleichen (ohne als „Mob“ bezeichnet zu werden) zum Beispiel als anfeuernde Ansammlung um eine Schlägerei auf dem Schulhof.

  193. Sudowitzky Says:

    Ich habe definitiv gedacht, dass ich über diese Sache hinweg sei. Dem ist für mich offensichtlich nicht so. Kann mir jemand im Raum O.Ö. einen wirklich guten Therapeuten (Spezialisten) nennen bzw. ein solcher sich bei mir melden? –> sudowitzky@ gmx.at
    Danke im Voraus.

  194. mj80_z Says:

    Neues vom Stift:
    Klarstellung des Abtes vom 2. April 2010
    Zu den Konsequenzen für die beschuldigten Mitbrüder und die weiteren Schritte im Aufarbeitungsprozess

    http://www.stift-kremsmuenster.at/index.php?id=402&tx_ttnews%5Btt_news%5D=734&cHash=e8df79cec35dee93113bf83fbb455f99

  195. etgfblb Says:

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  196. Hesse sitzt in der Messe, liest die Presse und stopft sich Kresse in die Fresse Says:

    In der 5. und 6. Klasse erlebte ich neben wöchentlichen Prügelattacken, die ich normal fand, weil ich keine Hilfe bekam, oder weshalb ich keine anforderte, zusätzlich massiven Psychoterror von Professor Kö, der mich dann mit Hilfe von 3 Fünfern dazu brachte, die Schule zu verlassen.
    Leider hat er die bereits vorgegeben Hackordnung als Drangsalierungsmittel verwendet. Wenn ich dann eh schon eingeschüchtert etwas sagte/mich rechtfertigte oder einfach so den Mund aufmachte, kam irgend ein Mitschüler dazwischen verarschte mich. Dann hat Kö ihm noch recht gegeben und mitgelacht. Er war so der Typ Mensch, der sagte, wenn man sich entschuldigte, dass er von einer Entschuldigung nichts hat. Danke gleichfalls, sage ich heute. Außerdem erinnerte ich mich, dass der Kö nicht alle für deppert hielt, sondern gleichzeitig versuchte, sich bei anderen in der Klasse beliebt zu machen, auch in unangemessener Weise. Er hatte aus mir unerklärlichen Gründen das Bedürfnis sich vor Pubertären zu beweisen. Ich erinnere mich noch, dass der Kö uns in der 6. seinen Freunden das ein Video von der Geburt seines Kindes zeigte. (Ich fand das schrecklich unangemessen und einen Übertritt) Außerdem lud er seine “Freunde”, das sind Klassenkollegen, bei denen er der Coole sein wollte, am Wandertag zu sich nach Hause zum Grillen ein. Wahrschinlich als Ausgleich, weil er wegen seiner zahlreichen Englischfünfer, die er so verteilte extrem unbeliebt war. Heute versuche ich den Grund zu verstehen, warum er wollte, dass ich in Englisch dumm bin. So schwer ist dieses Englisch ja nicht und ich kann sicher besser Englisch als sehr viele Menschen in Österreich. Es bringt ab einer gewissen Stufe auch keine Vorteile mehr, wenn man es noch besser kann. Es ist aus meiner Sicht auch nicht nötig, fehlerfrei zu sprechen oder zu schreiben, das wäre für ein Sehr Gut angemessen gewesen. Er ließ mich glauben, ich sei zu blöd für diese Sprache und es sei für jeden Beruf und fast jedes Studium unbedingt nötig, perfekt englisch zu können. Meine Theorie ist, dass in Kremsmünster das Fach Englisch noch nicht als wichtig erachtet wurde, vor allem, da viel Wert auf tote Sprachen gelegt wurde.
    Aus meiner Sicht hat er, um sich vor der Klasse profilieren zu können, meine Außenseiterrolle und auch die anderer benutzt um vor meiner Gruppe cool dastehen zu können. Dazu war ihm jedes Mittel recht, er fand es toll, dass Schüler gebrochen werden. Aus wirtschaftlicher Sicht verstehe ich nicht, das es nötig war, Schüler aus der Schule zu vertreiben. Es wäre doch für das Internat besser gewesen, meine Mutter hätte noch die letzten 2 Jahre gezahlt, anstatt dass ich mir überlege, wie ich seinetwegen das Geld für meine Mutter zurückverlange.
    Eigentlich ist es mir unverständlich, dass man für solche Jahre Schulgeld zahlt. Wäre ich nicht gut genug für Kremsmünster gewesen, hätte man mich doch einfach ausschließen können, ohne mich für mindestens 5 Jahre danach zu einem Psychowrack zu machen. Wäre mein Leben nach Kremsmünster nicht die Hölle mangelnden Selbstwertgefühls gewesen, wäre ich dankbar, dass er mich von der Schule hinausgepsychoterrort hat. Chr Kö. hat sich besonders in mein Gedächtnis eingebrannt. Vielleicht war er nicht der schlimmste, aber er beschäftigte mich am längsten. Ich verstand sein Verhalten damals nicht, konnte es nicht deuten, fand nicht die Form, in die das Stück abzulegen gewesen wäre. Erst vor einiger Zeit fand ich einen Artikel auf Wikipedia der genau meinen Situation beschrieb. Es war der Artikel Psychoterror. http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoterror.

    Ich zitiere:
    “Gesellschaftliche Bedeutung

    Psychoterror ist besonders stark verbreitet in streng hierarchischen Gesellschaften, kommt aber auch in fast allen Gesellschaften vor: in sozialen Gruppen als so genanntes Mobbing am Arbeitsplatz und in der Schule, als so genanntes Stalking in Familien und im Freundes- oder Bekanntenkreis sowie als Diskriminierung oder so genanntes Dissen zwischen sozialen, kulturellen oder politischen Gruppen ohne eine direkte persönliche Bindung zwischen Opfer und Täter.

    Der Täter ist eine Machtperson, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen möchte und durch das verbale Attackieren des Opfers ein Macht- bzw. Überlegenheitsgefühl verspürt. Nicht selten kommt es vor, dass er andere Menschen dazu anstachelt, bei diesen von Intrigen und Schikanen gefärbten “Spielen” mitzumachen. Darüber hinaus kann er bei entsprechender Kenntnis evtl. vorhandene Schwachstellen des Opfers ausnutzen. Oft steht dabei mindestens eine psychische Störung des Täters hinter seiner Handlung und er kann meistens nicht nachempfinden, was das Opfer dabei fühlt (Mangel an Empathie).

    Je nach Art und Weise des Psychoterrors, der zum Teil indirekt und hinterhältig ist, braucht das Opfer eine gewisse Zeit, um zu begreifen, in was für eine Situation es geraten ist. Wenn das Opfer die Situation als solche erkennt, reagiert es oft unangemessen, zum Beispiel aggressiv oder ängstlich, wodurch die Konfliktsituation verstärkt beziehungsweise begünstigt wird und sich eine entsprechende Rangfolge über die psychologische Dominanz beziehungsweise Unterwürfigkeit verfestigt.
    Psychologische Bedeutung [Bearbeiten]

    Aufgrund der Tatsache, dass der Psychoterror auf eine Schädigung der seelischen und geistigen Gesundheit des Opfers abzielt, entwickeln sich bei den Betroffenen oft auch erhebliche Persönlichkeitsstörungen, die sich zur Neurose oder Psychose ausbilden können.

    Psychoterror führt entsprechend bei dem Opfer regelmäßig zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie zu psychischer Belastung, welche entsprechend Ängste (überwiegend soziale Phobien), Depressionen, soziale Isolation und Verfolgungswahn auslöst, die in der weiteren Entwicklung oft zu langanhaltenden oder bleibenden Persönlichkeitsstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen führen. ”

    Vielleicht steigerte sich mein Hass auf ihn deswegen, weil er nie für das was er gemacht hat zur Rechenschaft gezogen wird. Es ist leichter einen Pater, der sich an Jugendlichen vergangen hat, zur Verantwortung zu ziehen. Der Tatbestand ist konkreter, aber aus meiner Sicht das geringere Übel. Dieser Pater, der leider den Jungen zu nahe kam, hat zwar die Jugend benutzt und er war unbeherrscht, aber er hat keinen systematisch fertig gemacht. Andererseits hat er sich auch nicht gegen diese Hölle aktiv eingesetzt, sondern sie benutzt, damit verzweifelte zu ihm kommen. Es würde mir Genugtuung verschaffen und ich würde mich verstanden fühlen, wenn man Kö’s Taten gegen die Jugend strafrechtlich würdigen würde, oder wenn man ihn zumindest aus dem Schuldienst entfernen würde.
    Am Ende wünsche ich mir einfach nur, dass das Kollektiv Kremsmünster weiß, dass viele durch Tatenlosigkeit, Unwissenheit, Unbeherrschtheit, Traditionstreue oder aktive Teilnahme meine Jugend zerstört haben. Professor Christian Kößldorfer hat noch mitgetreten als mein Rückgrat zermalmt wurde, hat mir gezeigt, was er von mir hält.
    Heute habe ich den Gegenbeweis angetreten, habe mich gefangen und dem Staat mehr gebracht als gekostet, und jetzt will ich dass er versteht, was ich von ihm halte. Außerdem ist mein Englisch recht gut, aber ich kann auch mit Leuten reden, deren Englisch schlecht ist, es geht nur darum, dass man sich versteht. Oder glaubt irgend jemand von euch, das japanische Geschäftspartner super englisch reden, es funktioniert trotzdem.
    Ich will dass er versteht, dass er meine Jugend zerstört hat. Er hat nachgetreten, als ich schon am Boden lag und dafür sage ich zu ihm:
    „Du sitzt auf der sinkenden Titanic Kirche, du verlierst Bedeutung und gehst mit ihr unter, während ich dabei gerne zusehe.
    Wir blühen auf, erleben die Jugend und Leichtigkeit, die ein Tyrann nie erlebt, weil er der Diener seiner schwarzen Gedanken ist. Die Welt gehört uns und unseren Kindern noch viel mehr. Wir haben euer Unterdrückersystem entlarvt, haben eure Heuchelei durchschaut und verurteilen euch dafür. Ich sehe dich nicht mehr als Achtungsperson, sondern als erbärmliches Würstchen und du kannst scheißen gehen. Die 500 Typen hinter mir wollen dir das gleiche sagen.“
    Jetzt sagt naturlicht irgend so ein Scheiß Christ: „Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet“. Ich aber sage euch: „Wer es erträgt, gerichtet zu werden ist selbstkritisch“. Außerdem, was durfte sich die durch Erbsünde vorverurteilte Jugend alles anhören.

    Ich will auch keine Entschuldigung von ihm, er wollte mir auch nicht zuhören, wollte mich nicht verstehen. Er hat jungen Menschen gezeigt, dass sie zu deppat sind für die Welt. Er hat uns mitgeteilt, dass kein Platz in einer Welt ist, in der die Leute diese selbsteingebildete völlig überbewertete Wichtigkeit seines Scheiß-Englisch, nicht so ernst nehmen wie er. Heute weiß ich, dass die Welt der Jugend länger gehört als den Erwachsenen. Man kann die Welt für die Jungen gestalten, man muss sie nicht für uns alte so lassen wie sie ist, sobald wir gehen.

  197. pxjvfct Says:

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  198. Albert Hesse Says:

    Eines der wenigsten wirklich lustigen Erlebnisse in Kremsmünster.
    “Pater Robert, wann stehen wir morgen auf?” “Jo, das besprechen wir morgen”.
    Pater Robert war eigentlich korrekt, er hatte aber meiner meinung nach zu wenig Autorität. Er meinte es gut mit uns und wir haben ihn zum Dank nur noch verarscht. Trotzdem weiß ich nicht genau, ob die Watsche, weil ich mich zu Frühlingsbeginn nicht so warm anziehen wollte, wie er es für richtig hielt, gerechtfertigt war. War es Verzweiflung? Natürlich hatte ich dann 39° Fieber, aber ich hatte öfters mal im Leben 39°. Das passiert halt. Er, wollte, dass wir gesund bleiben.
    Am morgen wurde immer in der zweiten Abteilung das Fenster aufgerissen, zum Abhärten. Naja, Eisschwimmen hätte uns wahrscheinlich wirklich abgehärtet. Auch wenn ich die Watsche nicht so OK war tut es mir leid, dass viele, auch ich Pater Robert verletzt haben. Er hat mir geholfen, als ich wegen meinen Schulkollegen fertig war, zum Dank habe ich bei so einer Verarschungsaktion mitgemacht.
    Ich möchte mich hiermit entschuldigen.

  199. Albert Hesse Says:

    Speisesaalordnung.

    Mich persönlich geärgert hat der Kampf ums Fressen. Es gab eine feste Tischordnung und wenn man da mal gesessen ist, wo man saß, so hat sich das im Semester oder im Jahr nicht mehr geändert. Ich hatte leider das Pech, am 8. Platz zu sitzen und es wurde einfach beim Essenausteilen nicht getauscht.
    Besonders, wenn es was Leckeres zu fressen gab, war der 7. und 8. Am Achtertisch ziemlich arm dran. Wie die Geier kämpften wir um die Bosna. Man musste halt als 8. immer schauen was übrig blieb. Das Wechseln der Seite wurde eigentlich nicht eingehalten. Die Tischdiener mussten rennen, sonst war der Tisch sauer. Der Tisch, der Tischdiener sein musste wechselte in regelmäßigen Abständen. Tischdiener sein war nciht der kracher, man muss ganz schnell rennen und es gab auch ausdrückliche Befehle nicht der letzte zu sein. Es ging glaub ich sfort nach dem Gebet lso, Einmal habe ich was verschüttet, da wurde ich von dem verantwortlichen Speisesaalparterre/pater dafür an den Ohren gezogen. Ich denke, das war halt so eine Laune.
    Geblieben ist mir schnelles Essen. In Kremsmünster habe ich schnelles essen gelern, das übrig lassen nicht, Benehmen beim Essen auch nicht, und das in einer Bezahlschule. Also ich könnte mich auf rationaler Ebene benehmen, abe ich futtere wie Garfield. Meine Freundin sagt oft: “Schatz, iss nicht so schnell, es nimmt dir keiner was weg.”

    • konvikts- oder hofküche Says:

      Ja, ich erinnere mich noch, als ich nach Kremsmünster kam und am Ende des Tisches saß und am Schluss nur noch die Suppe ohne Einlage übrig war.

      Auch erinnere ich mich, wie der Tischdiener angespornt worden ist, mehrmals zu laufen. Es wurden Pommes etc. auf andere Teller rausgegeben, damit der Tischdiener unverzüglich umkehren konnte, um noch mehr zu bringen.

      Als Tischdiener hat man sich in eine gute Position gebracht, um schnell servieren zu können und von den Leuten am Tisch positiv bewertet zu werden.

      Die GIER beim Essen steckt noch ein Stück weit in mir. Zuerst an die anderen und nicht an mich zu denken, musste ich erst nach Kremsmünster erlernen.

      Jemand hat nach acht Jahren Internatsessen zu Pater Alfons gesagt, dass sich das Essen verbessert hat. Daraufhin soll dieser erwidert haben: “Das Essen war immer gleich gut.” Da kann ich nur sagen: Die QUALITÄT des Essens ist mir seit diesem Anstaltsessen wichtig. Denn das, was wir zu uns nehmen mussten, war vielfach ein Fraß. Wenn das “Essen immer gleich GUT” gewesen wäre, hätten die Patres vielleicht alle dasselbe gute Essen gegessen und nicht ihr eigenes aus der “Hofküche” (im Gegensatz zur “Konviktsküche”).

      • martin Says:

        Dieses Kompliment an P.A. kam damals von mir – es war ehrlich gemeint, weil im letzten Jahr das Essen wirklich variantenreicher wurde, und ich wollte einfach nur ein nettes, ehrliches Kompliment machen … ging wohl daneben.

        Ich kann mich konkret vom eigenen Tisch (Oberstufe!) daran erinnern, dass manchmal einzelne Beutestücke (also wenn sich jemand zB gleich einmal 3 Stück Fleisch auf den Teller genommen hat, obwohl nur 1 Stück pro Platz am Tablett waren), präventiv abgeschleckt (sic!) wurden, um den Besitzstand vor jenen zu schützen, die leer ausgingen.

        Der wöchentliche Richtungswechsel – also von welcher Seite des Tisches zuerst aufgetragen wurde – war alles andere als Formsache. Die letzen haben von einer Suppeneinlage oftmals nicht einmal träumen dürfen …; nochmals: das war in der OBERSTUFE!

        • Albert Hesse = Prometheus Says:

          Ja, ich erinnere mich auch wieder ans Abschlecken. Es fiel auch mir schwer, nach Kremsmünster an andere beim Essen zu denken. Es ist doch erschreckend, was einem wieder einfällt wenn sich andere erinnern, als wären die eigenen Erinnerungen nicht schlimm genug. Wirklich tief, die Tischmanieren, die sie uns beibrachten. Das soll Nächstenliebe gewesen sein? Wäre ich noch Chrrst (ich will nicht als etwas bezeichnet werden, das klingt, als würde man sich einen Schleim aus dem Halz rächzen), würde ich sagen: Sah etwa so das letzte Abendmahl aus? War das überhaupt “chrrrzt”-liche Erziehung?

  200. Eule Says:

    Eule

  201. Boogie Says:

    Nackter Hintern
    1949 war ich als Zehnjähriger in der 1. Klasse Gymnasium in Kremsmünster. Sexuell beläsatigt wurde ich nicht, ABER: Fussballspielen war in Kremsmünster verboten. Ein Freund und ich haben’s trotzdem getan. Die Strafe: Wir mussten uns beide über nebeneinader stehende Sessel beugen und niederknien, dann die Hosen herunterziehen, um Schläge auf den nackten Hintern als Strafe zu erhalten. Wieviele es waren weiß ich nicht mehr. Verantwortlich für meine Klasse war ein Pater Alb… Unvergessen.
    Ich habe Kremsmünster so gehasst (täglich zweimal eine halbe Stunde Freizeit, sonst beten und lernen), dass ich tatsächlich (oh, welche Freude!) krank geworden bin. Vergrösserte Hilusdrüsen, sagte der Arzt. Ich musste nicht mehr nach Kremsmünszter ins Heim, sondern wurde ein Jahr lang am Land privat unterrichtet….
    DAs einzig amüsante damals und ein Haupt-Gesprächsthema: Unser Zeichenlehrer Pater Petrus (mit schulterlangem schwarzen Haar) war mit einer rothaarigen Schönen durchgebrannt, nicht ohne wertvolle Bücher aus der Stiftsbücherei mitzunehmen..Das hat uns als 1ojährige (!) sehr gefallen.

  202. Hesse sitzt in der Messe und Stopft sich Kresse in die Fresse Says:

    Ich möchte mich hiermit ganz herzlich Bedanken.
    Erstens bei Magister Georg Florian Grabenweger, vermutlich derzeit beschäftigt im beim Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung.
    Danke dass du mir das Leben in Kremsmünster zur Hölle gemacht hast.
    Du hast mich provoziert, wenn ich etwas dagegen zu sagen wagte, gab es Faustwatschen. Danke, dass du dich immer über meinen zu großen Kopf lustig gemacht hast, danke für Wöchentliche oder 2-Wöchentliche Prügel, in den Jahren 89-93. Ach ja, in den Ferien natürlich nicht, wie großzügig. Es war ja so nett, dass es in der 6. Klasse weniger wurde, vielleicht weil du kapiert hast, dass du strafmündig wirst. Deswegen hast du dich auch immer wieder entschuldigt nur um ein paar Tage später weiterzudreschen. Danke dass du dich mit Kört, auf mich gesetzt hast und mit ihm so getan hast, als würdet ihr mich dann vergewaltigen, ich finde das toll, dass du das in der 5. Klasse gemacht hast.
    Besonders toll fand ich dein ausländerfeindliches Gerede, deinen Wunsch überall Österreichfahnen hinzuhängen und mir als eingereisten Deutschen zu zeigtest was du von mir hältst hältst. Toll, dass du so nett zu den beiden Ungarischen austauschschülern warst.
    Ich danke dir dass du immer vom Judenvergasen geredet hast und das KZ toll fandest, kein Wunder, warst du doch einer der Profiteure des Systems, du hattest ja das Glück, dass du prügeln durftest. Ich fand auch deine Negerwitze wunderbar. Du warst ja so ein Menschenfreund.
    Ein Wahnsinn, was du für eine tolle Jugend hattest, ich erinnere mich noch an deine hochgezogenen Augenbrauen und gefletzschten Zähne, in die du deine Zunge hineinpresstest, wenn dich dein Gewaltorgasmus überkam. Zum Glück konntest du deine Wut an mir ablassen, wenn der Klassenchor sang: “Grabenweger ist ein Neger”. Toll, wenn ich was sagen wollte, dass du dann immer “Uff” gesagt hast, dass sollte mir wohl zeigen, dass ich ein wenig behindert bin. Toll dass es dir im Internat so gut gefiel, während ich mich nicht einmal traute, deinetwegen Selbstmord zu begehen. Das war toll für dich, dass für Christen das Selbsttöten zwangsläufig den Ausschluss vom Begräbnis zur Folge hatte, da halten die Opfer noch ein wenig länger durch. Während du das liest, freust du dich sicher, dass es mir so schlecht ging und weidest dich weiter an meinem Leid. Vermutlich ballst du die Faust und schlägst auf den Tisch und sagst noch “Öff”, mit dem du mich immer provoziert hast.

    Du findest es sicher geil, dass du dazu beitrugst, dass ich jahrelang unter Depressionen litt. Ich danke dir für 10 Novemberjahre in meinem Leben. Aber trotzdem habe ich es geschafft, und mir ist es auch Egal, ob du im Innenministerum sitzt, vielleicht hast du ja jetzt deine Methoden verfeinert, wie du Macht ausübst. Vielleicht habe ich ja mit Repressalien von Staatsseiten zu rechnen, jetzt wo du an so einer Zentralen Stelle sitzt.
    Aber es ist mir ehrlich gesagt scheiß egal, es kann nur nur wieder so werden wie früher. Aber keine Sorge, ich habe es geschafft, obwohl ich mit 20 völlig Pleite war und die Leute mich wegen meiner Gestörtheit ausgelacht haben. Ich war die Attraktion in einem Lokal in Wels, der Gestörte, wegen dem die Leute gekommen sind. Diese Stelle habe ich angenommen, als ich mich nach dem Bundesheer traute, in die Psychiatrie zu gehen, weil ich dachte, das ist wie Kremsmünster.

    Zweitens bedanke ich mich bei Daniel Gahleitner, dem Sohn von Gerti Sänger. Er musste dem Meyer Mellenhof, Erbe der Kartonfabrik helfen, weil er mich auch mal verarschen wollte. Weil er jünger war als ich, gelang ihm das zunächst nicht. Ich darf mir doch nicht bei einem Meyer Mellenhof nicht erlauben, dass ich mich wehre. Toll, dass du mir eine Faustwatsche, in der dritten Abteilung verpasst hast, bei der ich einen Blitz sah. Ah gerade telefoniere ich mit einem Zeugen, der gesehen hat, dass du auch noch mein Leiberl zerissen hast, ich musste furchtbar über die Blutspur von der dritten Abteilung zum Wachbecken vorm Speisesaal, lachen und habe mir dann Gewohnheitsmäßig einfach meine blutige Nase vor im Waschbecken vor dem Speisesaal gewaschen. Das war das Waschbecken wo vielleicht auch du die Kinder duschtest, die es wagten vor dir aus dem Speisesaal zu gehen. Ich danke dir für den komischen Geruch in meiner Nase, den man bei ganz starken Schlägen riecht. Ich danke dir für die darauffolgende Woche, wo ich mich dumpf fühlte.
    Kann mich eventuell dann eine versagte Hilfe der Krone davon Abhalten, dass ich deinen Namen Daniel Gahleitner hier veröffentliche?

    Ich danke hier auch Pater Alfons Mandorfer und Pater Jakob Grinsekatze, die bei allem nur zugeschaut haben.
    Pater Jakob hat ja für die Tolle Organisation seiner Schule den Hofrat verliehen bekommen.

    Pater Alfons es tut mir leid, dass ich mich zu keiner positiven Meinung von dir Überwinden kann. Du hast mich zwar nicht missbraucht, ich fand auch deinen Chor super, du hättest Potenzial gehabt, einen guten Umgang mit Kindern, aber du hast dich halt gehen lassen. Du hast nur deine speziellen Schüler beschützt. Mich hast du nicht beschützt. Nicht vor Grabenweger, nicht vor “Gika” Kann, nicht nicht Gahleitner, vor dir Selbst.
    Ah ja, Gika, danke für deine Watschen in der Abteilung vom Pater Benno. Du bist das letzte. Vielleicht sollte ich dir alles Heimzahlen, aber wahrscheinlich hast du die Gewalt schon damals von älteren bekommen
    und glaubtest, dass du sie weitergeben musst. Bist heute wohl stolz darauf, dass du auch mal auf mich draufschlagen durftest, dass du die Schlag-Hure Hesse vom Grabenweger auch mal benutzen durftest.

    Danke noch mal Parterre Alfons, dass du deine Eigene Speisesaalordnung, dass jede Woche die Seite gewechslt wird, nicht eingehalten hast.
    Zumindes habe ich gelernt, 11 Hascheeknödel auf einmal zu essen, wenn man immer das Gefühl hat, dass man von den Leckeren sachen nicht genug kriegt.

    Natürlich wagte ich es nicht zu petzen, ich wolte keine Schuftsau sein, die Gestipo war ja nicht so beliebt, vor allem ging es dir darum, die Lehrerschaft vor den Schülern zu beschützen. Toll, dass du mich nicht rausgeschmissen hast, weil ich bei Ölsinger immer wieder angerufen und aufgelegt habe ohne was zu sagen.
    Da hast du ja detektivisches Talent gezeigt, wenn es darum ging, ob ich und Phillipp Doppler geschlagen wurden war dir das einfach scheiß egal. Kein wunder zeigte mir doch das Stift: “Wenn dir einer auf die Linke Haut, dann halte auch die Rechte hin. Du sollst deinem Bruder nicht 7mal verzeihen, sondern 7mal 77 mal. Toll, dass ich das genau bei Grabenweger gemacht habe.

    @Phillpp Doppler: ich will mich für dich einsetzen, aber bitte brate mich nicht an. Ich weiß, dass du misshandelt wurdest, in einer Weise, die du nicht wolltest, in einer Häufigkeit, die du nicht wolltest, von Personen, von denen du es nicht wolltest. Das heißt aber nicht, dass du jetzt Hemmungslos jeden fragen sollst, ob du ihm einen blasen darfst.
    Tut mir leid, dass ich das schreibe, aber es weiß eh schon ganz Wels und seit dem Vorfall mit Professor Banker eh schon das ganze Stift.
    Wirklich, es tut mir leid, dass du so oft verprügelt wurdest, ich würde für dich als Zeuge aussagen, aber bitte ich habe einfach überhaupt kein schwules Interesse, es ist nur Nächstenliebe.

    Pater Alfons, du hast die Hackordnung der Schüler ausgenützt, vielleicht hattest du dadurch weniger Arbeit, wenn ältere Schauten, dass die Jüngeren fertigbeten und nicht vorzeitig den Speisesaal verlassen.
    Außerdem ist eh das Beten wichtiger, als zu schaun, dass sich die Schüler nicht zerfleischen. Is eh nix passiert, oder doch der Selbstmord vom Kernstock, dass da Baumi jetzt im Rollstuhl sitzt, dass ein Bankler in dauerbehandlung ist? Najo, es kunnt jo wegen sein Ötan sein. Hauptsache, es wird 10 mal am Tag gebetet und artet dann aus wenn es Bosna gab. Und außerdem wirds uns der Herr vergelten und im Jenseits kriegen wir dann den Superbonus.

    Ich möchte mich auch bei Rom bedanken das meine Red als Geschwätz abtut. Ich schwöre hiermit vor dem Papst, mein Kind kann mal so viel Wixen wie es will.
    Ich möchte mich auch bei Pater Severin Bedanken, der uns bei einer Selbsterforschung fragte, wie es denn mit der Masturbation aussiehrt. Ich sage dir Parterre Severin: “Ich wixe sogar zu Marienpornos und habe eine Mariengummipuppe, die nicht mehr Jungfrau ist und eine Jesusgummipuppe mit 7 Löchern (5 woundfuck holes, oral und anal), die man auch abnehmen kann und dann und von Hinten packen kann”.
    Was geht einen erwachsenen an, wie oft ich im Internat wixe. Ich fag dich auch nicht, ob du dir dein Smegma abwischst, wenn du dein Teil überhaupt nicht benutzt. Aber wie heists, mehr als 3 mal abgewischt ist gewixt.

    Ich danke allen, die immer vom Respekt vor Religiösen Gefühlen reden und somit verhindert haben, dass einmal offen über alles geredet wird.

    Ich danke dem Ehemaliger Niederkappler Pfarrer Breit, der jetzt in Polen ist, der mich in diese Irrenanstalt einwies und der den Niederkapplern in seinen Predigten immer den Sex schlechtredete und
    den Leuten Angst vor der Hölle macht. Dir sage ich, ich habe keine Angst mehr vor der Hölle. Wer in die Hölle kommt muss nur lange genug durchhalten, dann kommt er auch wieder raus. Ich bin das beste Beispiel, ich habe Gott abgeschworen und habe dort durchgehalten, wo andere Selbstmord begehen. Ich habe durchgehalten wo andere aus geringeren Gründen den Drogen verfielen oder sich heimgedreht haben. Eine Hölle ist nur eine Herausforderung. Wo es heißt: “Lasciate ogni speranza, voi ch’entrate!”, dort habe ich neue Hoffnung geschöpft.

  203. Hesse sitzt in der Messe und Stopft sich Kresse in die Fresse Says:

    Sorry, meinte: als ich mich nach dem Bundesheer nicht traute, in die Psychiatrie zu gehen

  204. pfarrbevölkerung magdalenaberg Says:

    Wir entschuldigen uns bei P.Leonhard (Pfarre Magdalenaberg) für die völlige Verzeichnung seiner Person und seiner seelsorglichen Tätigkeit, durch einzelne Personen im Internet und bitten Ihn um Verzeihung für erlittenes Unrecht.
    Wir sind ihm sehr dankbar, dass er schon 15 Jahre seiner Pensionszeit, als ehemaliger Professor am Stiftsgymnasium Kremsmünster für uns geopfert und uns in allen Anliegen unterstützt hat.
    Er genießt bei vielen Leuten der Pfarrbevölkerung große Hochachtung und Wertschätzung!
    Wir wünschen seine baldige Rückkehr!

    • Zwie Jahre in P. Leonhard Klinglmair's Zuchthaus Says:

      Auch noch entschuldigen soll sich jemand bei diesem gemeinen, hinterfotzigen Subjekt, welches Dutzende Jahrgänge von Kindern verschreckt und gequält hat, ihnen die Kindheit und Jugend systematisch und wissentlich zum Spiessrutenlauf machte und sich dabei unter einem Mantel aus Mönch-/Priestertum mit unverfrorenstem Opportunismus versteckte und immer noch versteckt? Tut mir leid, aber da platzt sogar mir, einem ehemaligen Vorzugsschüler und gläubigen Katholiken, noch der Kragen!

      Die Pfarrbevölkerung Magdalenaberg kann wohl nicht lesen: euer lieber Dorfseelsorger hat in seiner “besten” Zeit nichts anderes gemacht, als Kinder und Jugendliche mit roher Gewalt und Psychoterror zu brechen. Nicht wenige von diesen leiden bis heute darunter und alle anderen haben es zumindest nicht vergessen!

      Keiner von uns kann beurteilen, wie P. Leonhard als Euer Gemeindeseelsorger sein mag und es ist vermutlich uns allen herzlich gleichgültig, aber ich sage Euch im Namen hunderter anderer: die Schuld, die er auf sich geladen hat, ist abgrundtief und erschreckend. Er täte sehr gut daran, das Unrecht, das er so vielen, die sich nicht wehren konnten, angetan hat, einzusehen und in Demut zu bereuen. Es ist an der Zeit, dass dieses Schwein (verzeiht mir den Ausdruck, eine mildere Bezeichnung wäre jedoch völlig unzutreffend) einen Spiegel vorgehalten bekommt und wenigstens auf seine alten Tage seine Opfer um Verzeihung für das unsägliche Leid, das er Ihnen zufügte, bittet.

    • vorzeitig gewechselt Says:

      …und wer bittet die Opfer um Verzeihung, liebe Magdalenaberger, für ihr erlittenes Unrecht? Wohl nicht der hochgeachtete und wertgeschätzte Seelsorger! Ein bisschen Zurückhaltung wäre angebracht…

    • Verzeichnung seiner Person??? Says:

      Da kann ich nur drüber lachen! Logo und klaro, völlig verzeichnet, aber wohl von der Pfarrbevölkerung Magdalenaberg….

    • Zentrum und Peripherie Says:

      “Seelsorger” L.K. hat über Magdalenaberg einmal gesagt, dass er dort im “pastoralen Schützengraben” sei – diese Bezeichnung klang nicht gerade wertschätzend. Man hatte den Eindruck, dass ehemalige Gymnasialprofessoren wie er sich in die “Einschicht” (Peripherie vs. Kloster als Zentrum) versetzt und degradiert fühlten. So war etwa auch F.K. in Mariazell. Zwar verfügte er dort sicherlich über ein paar Kontakte zu Adeligen, ansonsten hatte man eher den Eindruck, dass er aufs Abstellgleis gestellt worden ist. Aufgrund des Priestermangels (fehlerhafte Personalpolitik Roms) ist ja schon jede Pfarre über irgendeinen Priester dankbar, wenn sie überhaupt noch einen bekommen kann. Fatal: die einen interessiert diese Tätigkeit an der Peripherie eigentlich gar nicht, die anderen bekommen niemanden anderen.

  205. Albert Hesse = Wasserschädel (GFG) Says:

    Dazu lache ich doch nur. Nach außen den Scheinheiligen spielen. Ist nicht jeder Pate auch zu seiner Familie nett, und dann sind sie auf Sizilien ganz schockiert, wenn so ein Ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft von den Carabinieri abgeholt wird.

    Wenn eure Zeilen lese wundere ich mich nicht, warum ein paar radikale Afghanen ihren Osama beschützen. Wärt ihr talibanisch erzogen worden, ihr würdet nicht die Unterdrückung der Frauen in Afghanistan verstehen wollen. Statt dessen wärt ihr aufgebracht, würden amerikaner Behaupten, so ein Angesehenen Imam der Heuchelei und der Häuslichen Gewalt zu beschmutzen. Es tut mir leid, dass euer Hirn einfach nur zeigt, dass es nur so beeinflussbar ist wie überall auf der welt das durchschnittliche Menschenhirn. Ich finde es schade dass der Mensch berechenbar. Ein bisschen was davon Faseln, dass es im Jenseits besser wird, naja schon ist die Angst vor der Hölle geschürt und man tut alles was die Sagen aus angst vor Folter im Jenseits. Es geht aber nicht darum, dass man einfach nur beeinflusst wird und sich dann seine Meinung bildet, sondert, um etwas anderes. Eine höhere Stufe der Evolution ist ein Hirn, das nicht nur lernt, sondern versteht wie es selbst beeinflusst wird.

    Ich finde es schade, dass ihr diese Desillusionierung nicht als Chance seht, euer bisheriges Denken zu hinterfragen. Es wäre eine wirklich ein Großer Sprung für eure geistige Entwicklung gewesen, darüber nachzudenken, dass ein Mensch eben 2 oder mehr Seiten hat und dass eine Seite oft als Fassade und Bestätigung dient um die zweite Seite zu verstecken. Es wäre natürlich ein Denkaufwand gewesen.
    Aber kein Wunder glaubt ihr doch an eine Organisation, in der Selbstkritik noch nie bis zum Papsatamt geführt hat, sondern reine Borniertheit.

    Ich persönlich habe Pater Leonhard noch gut in Erinnerung. Er hat einmal bei Hifnawy am Ohr gezogen:”Wie groß ist der Lausbub”. Er war sehr gefürchtet. Also ich hatte ihn nur im Lateinunterricht und er war dort schon recht milde. Nichts desto trotz ändert es nichts daran, dass ich ihn erstens nicht als Vertreter moderner weißer Pödagogik in erinnerung hatte, sondern dass er von seinem Gestipo-System profitierte, mit dem die Schüler untereinander terrrorisierten.
    Zweitens, selbst wenn er sich menschlich gebessert hat, gibt es keinem die versaute Jugend zurück.
    Möglicherweise versteht der eine oder andere, der das liest nicht wie die Prügelerziehung so schlimm sein konnte, weil es doch eh bei ihnen zu Hause genau so passierte. Das Problem ist einfach: Du hältst einen gewissen Grad Gewalt eben aus. So wie bei einer Verbrennung. Je länger die Verbrennung, desto nachhaltiger die Beschädigung. Najo, wennst verkohlt bist, schaust liab aus und du erholst dich nie wieder davon. Das erklärt auch, warum die eine oder andere Watsche dem einen das Leben nicht kaputt machte, weil du von einem Kurzen Griff auf die Herdplatte ja keinen Schaden fürs Leben hast.
    Anders siehts aus, wenn dir der Topf Kochendes Wasser als Kind über den Körper ausrinnt. Bist älter, steckst auch du das weg.
    Und wer denkt schon schlimmes bei einem Topf kochenden Wassers. Du kochst und denkst dir, was regen sich die Leute so über den Topf kochendes Wasser auf.
    Kochendes Wasser ist auch gut handhabbar, wenn es im Topf bleibt. Die Öffentlichkeit ist sozusagen der Stahlmantel. Ist aber ein Kind im Raum alleine mit dem Topf, so schaut die Sache schon gefährlicher aus. Es lässt ja keiner sein kind alleine mit einem Topf kochendem Wasser, obwohl man den an und für sich nicht schlimm findet.

  206. Niemand Says:

    .. möchte DANKE sagen für unvergessliche Schuljahre als Mobbing-Zielscheibe einer ganzen Klasse, aufgeblasen zum Gespött der Schule, unter Mitwissen oder Billigung der Lehrer.. warum denn auch nicht, wenn ich doch so “anders” war… es war für euch bestimmt eine tolle Zeit im Stift, ich hoffe, ihr fühlt euch noch heute stark, überlegen und einfach “gut” wenn ihr daran zurückdenkt – so lange ist das ja noch gar nicht her – einen ehemaligen Mitschüler aufs Letzte erniedrigt und gemobbt zu haben – gründlich, so dass er auch noch die Jährchen danach zu knabbern hat. Gut gemacht, Kinderleins. Alle gegen einen – da kann man gut stark sein! Damals wart ihr vielleicht unfähig, Emotionen oder Impulse zu kontrollieren, womöglich sogar selbst Opfer von Repressalien.

    Aber für mich wars einfach der Wahnsinn. Ein Albtraum, der mich heute noch immer wieder mal einholt, sich reindrängt, mich bis heute geprägt hat. Danke an die wenigen, die den Mumm und das Rückgrat hatten, sich bei mir später mal zu melden, von einigen kamen sogar Entschuldigungen, dass das damals so gelaufen war – anders wird nichts mehr dadurch, aber es macht es etwas leichter.

    Für mich war das Stift die Hölle – durch die Mitschüler, die in meiner eigenen Klasse gesessen sind. Ich hab geglaubt, das “Kapitel” schon ad Acta gelegt zu haben – durch das mediale Interesse kocht vieles an Emotionen wieder auf, kriechen die Erinnerungen hoch … es war einfach grausam.

  207. lucky Says:

    Seit über zwei Wochen verfolge ich nun diesen blog. Von Mitte der 70er bis Anfang der 80er war ich in K. Die hier bereits geschilderten Übergriffe, Missbräuche und Quälereien habe ich z.T. am eigenen Leib erfahren müssen.
    Ich bin kein AK – während der Oberstufe verließ ich K, wechselte in ein anderes Internat und maturierte dort. Diese neue Schule war so konträr zu K, dass ich mehrere Wochen benötigte, um mich zu akklimatisieren: Lehrer, Erzieher, Patres sowie Weltliche traten ausschließlich kollegial und partnerschaftlich auf. Natürlich gab es Strukturen, nie aber Zwänge. Immer wurde uns die Eigenverantwortung in Erinnerung gerufen. Dort gab es keine Hackordnung, keine Capos, keine prügelnden Kramperl, keine Gewaltorgien- überhaupt keine Gewalt, keine GESTAPO Methoden, keine Überwachung und keine sexuellen Übergriffe. Diese Schule war so modern und richtungsweisend. Und sie ist der einzige Grund, warum ich heute noch Kirchensteuer zahle. Danke den Salesianern Don Boscos.
    Die Frage der Schuld. Meine Eltern sind sicher nicht schuld. Sie wollten mein Bestes – eine gute Ausbildung – und haben dafür so sparen müssen, dass meine Schwester ihre Wunschausbildung nicht finanziert bekommen hat. („Aus den Buben muss was Anständiges werden!“) Dass Personen wie Mandorfer und Klinglmair schuldig sind, steht für mich außer Zweifel. (Ich weise darauf hin, dass von mir nur Personen mit dem Titel „Pater“ bezeichnet werden, die dies auch verdienen. Auch verwende ich die Bezeichnung „Herr“ nur für Herren. Für alle Anderen führe ich lediglich deren Familiennamen an.) Die Schuldfrage stellt sich aber auch allen Lehrern und Erziehern in K. Jetzt so zu tun, als läge die Verantwortung für die Übergriffe lediglich bei Einzelnen, fällt schwer zu glauben. Oder wurde ich über Jahre von blinden und tauben Lehrern unterrichtet?
    Meine Schuld: Mit Mitte 20 plante ich, Mandorfer und Klinglmair zur Rechenschaft zu ziehen und den Beiden die Fresse einzudreschen. Ich hielt davon Abstand, um nicht straffällig zu werden und um mich letztlich nicht auf deren Niveau herab zu begeben. Dies war ein Fehler – dies ist meine Schuld! Hätte ich beiden damals die Nase und mehrere Rippen gebrochen, dann hätten sie womöglich von weiteren Kindern Abstand genommen. Heute aber – und ich bitte den geschätzten Leser um Verständnis – mache ich mir an solchen Individuen nicht mehr die Finger schmutzig.
    Vielmehr ging ich den für mich einzig möglichen Weg und habe vor ca. einer Woche den zuständigen Staatsanwalt Dr. Diplinger von der StA Steyr kontaktiert. Auch ich war der Meinung, dass die Straftaten von Mandorfer und Klinglmair bereits verjährt seien. Dr. Diplinger belehrte mich eines Besseren und bot an, meine Kontaktdaten an das Landeskriminalamt weiterzuleiten. Tags darauf wurde ich von Beamten des LKA interviewt und kann allen Betroffenen nur dringend empfehlen es gleich zu tun. Nur wenn eine lückenlose Kette der Quälereien dokumentiert werden kann, können auch die Opfer der 70er Jahre gesühnt werden. Im Übrigen sind die LKA Beamten absolut professionell – man wird über alle rechtlichen Belange bis hin zu Entschädigungszahlungen für Therapien u. dgl. aufgeklärt. (Danke an AbtInsp. D. und Insp. O) Ich kann hier nur dazu aufrufen, dass alle Betroffenen sich an das LKA OÖ oder an die StA Steyr wenden!
    Und nun ein Wort zu Ihnen, Herr Abt. Ihre anfängliche Bestürzung nahm ich Ihnen nicht ab, Ihre darauffolgenden Beteuerungen alles aufzuklären, schon, Ihre nunmehrige Hinhaltetaktik widert mich an, zumal Sie Klinglmair offenbar erst dann vom Magdalenaberg abziehen, wenn der Widerstand zu groß wird. Ich räume ein, dass Sie von Ihren vorgesetzten Stellen angewiesen wurden, sich ebenso zu verhalten. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass Sie mit den Anweisungen aus Linz, Wien oder Rom sicher nicht zur nötigen Transparenz beitragen können. Wenn Sie wirklich eine Erneuerung wollen, müssen Sie neue Wege gehen. Dazu merke ich an, dass K bereits auf dem richtigen Weg ist (zumindest ist lt. den Schilderungen die Schule und das Konvikt heute nicht mehr mit den Zuständen von vor 20 Jahren vergleichbar). Der richtige Weg ist offenbar eingeschlagen, warum also sollte man die Vertuschung für Gewesenes wählen? Warum stellen Sie nicht klar, dass es diese Missstände gab und distanzieren sich in aller Deutlichkeit davon? Warum bleibt es lediglich bei einer neuen Regelung der Essensverteilung? Warum haben Sie nicht den Mut wirklich neue Wege zu gehen? Eine kleine Anregung: Holen Sie sich einen der besten Profiler und klären Sie die Umstände, wie es in Ihrem Stift zu diesen ungeheuerlichen Vorkommnissen kommen konnte. Ich kann Ihnen dazu Dr. Thomas Müller empfehlen (hab ihn persönlich kennengelernt und bin davon überzeugt, dass er Personen wie Mandorfer und Klinglmair binnen kürzester Zeit darlegt). Und bitte hören Sie auf die Stimmen Ihrer (jüngeren) Mitbrüder.
    Und noch ein Wort zum Altkremsmünstererverein: Niemand muss sich schämen in K maturiert zu haben, aber die „Alte Burschen Herrlichkeit“, die es leider nicht gibt, permanent zu besingen, ist das falsche Signal. Der AK-Verein wäre gut beraten alle gewesenen und aktiven Schüler zu vertreten und nicht das Stift, die Lehrkräfte und Erzieher. – Ich, allerdings, bin heilfroh darüber, dass in meinem CV die Stätte meiner Reifeprüfung nicht das Stiftsgymnasium der Benediktiner Kremsmünster ist.
    Eines darf ich nicht vergessen: Pädophilie und Sadismus schaden dem Orden und der Kirche. Vor allem aber schaden sie den Opfern. – Mandorfer und Klinglmair, viele Augen sind auf euch gerichtet und wir warten auf den Ausgang der Verfahren…
    Abschließend wünsche ich allen derzeitigen und zukünftigen Schülern des Stiftsgymnasiums, dass sie so behandelt werden, wie man es in einer zivilisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts erwarten darf.

    P.S.: Danke an den Blogbetreiber, an den Aufdecker, an Alle, die mich hier dazu bewogen haben zum LKA zu gehen. Haltet den blog offen!

    • unterstufe 70er Says:

      Danke für Deinen Beitrag, er spricht mir aus der Seele! Habe es genauso erlebt. Gebe unseren Eltern aber eine Mitschuld an der Sache – sie haben es zwar gut mit uns gemeint, ABER sie haben uns nicht geglaubt, wenn wir von den brutalen Übergriffen von M und L berichtet haben.

    • Aufdecker Says:

      Ich danke dir für deine Worte. Mandorfer und Klinglmair waren die Schlimmsten zu jener Zeit. Aber auch Zacherl war ein wirklich brutaler Kerl.
      Ich denke er hat eine ausgeprägte schizzo-affektive Störung, mit ausgeprägter Neigung zur Gewalt. In der einen Minute lammfromm, laut betend und singend, in der nächsten Minute hemungslos schreiend und prügelnd. Klinglmair ist ein heuchlerischer Sadist, der gern jagen und fischen geht, sich von betuchten Zöglingseltern gerne einladen und beschenken (=Korrupt) liess, aber wegen kleinetr Vergehen oder missglückten Lateinschularbeiten dem Einen oder Anderen die Nase blutig geschlagen hat, die Haare ausgerissen, oder den Schlüssel ins Genick gedrückt hat. Mandorfer ist eine Sau.

  208. ehrlicher Says:

    Ich habe lange überlegt, ob es einen Sinn hat auf einem blog zu posten, dessen Niveau mittlerweile die Tiefe des Marianengrabens erreicht hat. Da wimmelt es von “Sau”, “Abschaum” und .. “auf sein Grab pissen.” Allen Opfern, denen wirklich etwas zugestoßen ist, erweist ihr Fäkalposter einen Bärendienst. Da offensichtlich die sexuellen Übergriffe noch nicht reichen werden nicht nur Ohrfeigen sondern auch Raufereien unter den Schülern ans “Tageslicht” gebracht – mittlerweile sind wir schon beim Essen angelangt! Das Gymnasium ist jetzt mehr als hundert Jahre alt. Es liegt mir wirklich fern tatsächliche Übergriffe zu leugnen, aber entweder war es früher wirklich nicht so schlimm und die Übergriffe begannen erst in den 80igern – wie sonst kann man über hundert Jahre schweigen. Oder sind es die kolportierten 80.000 €, die ein Wiener Rechtsanwalt pro Opfer einklagen will und die jetzt plötzlich die Erinnerungen so mancher irgendwie wach werden lassen. Wenn über ein so ernstes Thema nicht sachlich gesprochen werden kann, werden die tatsächlichen Opfer auch nicht mehr ernst genommen werden. Aber vielleicht bekommt dann einer Schadenersatz, weil in der Suppe keine Einlage war. Da euch schön langsam die Themen ausgehen: Wie wäre es mit: Das unmenschliche Wetter in Kremsmünster!

    • Albert Hesse = Wasserschädel (GFG) Says:

      Es ist wirklich ärgerlich, dass wieder so ein kalter und mitgefühlloser Mensch meint, es wäre eh alles nicht so schlimm. Für mich bedeutet das wort sachlich auch psychotisch. Für Menschen, die nicht zur Empathie fähig sind, ist das sachliche, das einzig wichtige auf der Welt, denn damit kann man ja eine gerechtfertigte Aufregung totschlagen. Solche Leute, die auf die sachliche Diskussion stehen, die würden doch zu einer vergewaltigten Frau am Polizeipräsidium, die gerade durchdreht und heult, beinhart sagen: “Bitte sie sind nicht sachlich.” Wenn das leben nur aus Sachlichkeit bestünde, dann müsste es nicht schön sein. Wir könnten alle in funktionellen Anzügen, ohne Mode durch die Welt laufen und müssten auch nichts schönes empfinden, kein Eis essen, nicht lieben wir müssten nur funktionieren. Das wäre sachlich. Die Frage ist: “Wollen wir funktionieren, oder wollen wir eine schönes Leben”

      Was die Sau, den Abschaum und auf sein Grab pissen betrifft, so unterschreitet das sicher nicht das Niveau das uns während der Erziehung zu teil wurde. Ich denke an: “Rotzlöffel, Gschroppter, Simpel, Lausbub, aus dir wird eh nichts, und vor allem ist das gar nichts, zu ungerechtfertigten launischen, unsachlichen Strafen.” Also, ich habe bisher noch keinen Pater am Ohr gezogen, an den Haaren gerissen, aus der Toilette gezerrt, genauso wenig habe ich meine Psychoterroristen gestalkt, habe mich nicht im Stift hingestellt und die Patres gefragt, wie es denn mit der Onanie aussieht, noch habe ich mich meinen Tätern keine Gehirnerschütterung verpasst, obwohl ich sachlich gesehen allen Grund dazu gehabt hätte. Ich frage mich warum du dich gerade über diesen Blog beklagst, den man wegklicken kann, während ich das niedrigere Niveau im Stift nicht wegklicken konnte.
      Die 80.000 Euro sind total gerechtfertigt, vor allem wenn ich an das Verpfuschte Leben von Mega-Gewaltopfer meines Jahrgangs, Phillipp Doppler denke, und ehrlich gesagt, könnte ich wählen zwischen einer Zeitreise zurück und den 80.000, ich würde die Zeitreise nehmen, um vor dieser Hölle davonzulaufen.

      Außerdem regen sich doch immer irgendwelche Leute darüber auf, dass Opfer auf einmal Geld wollen. Sogar bei Natascha Kampusch haben irgendwelche leute gesagt: “Die ist ja nur mediengeil und die will nur das Geld”, obwohl die im Gegensatz zu mir sicher sachlicher war.
      Meiner Meinung nach ist es egal, ob sachlich oder nicht.
      Das Thema ist: “Wie behandeln wir unsere Kinder, lernen wir aus den Fehlern oder nicht. Wollen wir funktionieren oder leben”
      Thema 2 ist: “Verschonen wir jemand davor, am ende seines Lebens sich seinen Opfern und seinen Taten zu stellen, auch wenn er alt ist?”
      Wäre alles so sachlich auf der Welt, wie du sagst, so hätte man die Kinder sachlich, ruhig und ohne Gewalt erziehen können, vor allem ohne uns diese Märchen mit der unbeflecken Empfängnis zu erzählen.
      So wie man in den Wald schreit, so kommt es heraus, wenn auch erst nach 15 oder 30 Jahren.
      Was die Suppe betrifft, so frage ich mich, was du davon halten würdest, wenn du jahrelang zusehen kannst, wenn am gleichen Tisch sich immer 2 Einlagen nimmt und dir keine übrig lässt. Probiere das doch mal bei deinen Kindern aus. Einem gibst immer ein Eis, leckere Sachen, nimmst hin, dass der ältere den kleineren verprügelt und ihm alles wegnimmt, toll schaust weg, und sagst, naja, was soll ich machen. Täte es mir nicht leid um den Menschen würde ich sagen: Bitte probiere das einfach bei deinen Kindern aus und schau, was rauskommt. Ehrlich, übers wetter hat sich wirklich keiner hier beschwert.
      Was uns Menschen anbelangt, so ist die Fähigkeit, mitzufühlen, sich in einen anderes Lebewesen hineinzuversetzen, gerade das, was uns Menschen ausmacht. Bei dir ist diese Fähigkeit leider etwas unterentwickelt. Das heißt jetzt nicht, dass du das Potenzial nicht dazu gehabt hättest, aber vielleicht hat deine Mutter nicht zu dir gesagt: “Schau mal, zieh die Katze doch nicht am Schwanz, das quält sie. Stell dir vor, du wärst eine Katze und man würde dich am Schwanz ziehen”.

      • Albert Hesse Says:

        sorry, wollte nicht psychotisch schreiben, sondern psychopathisch. Psychotisch war ich nach diesem Stift, mehr oder weniger psychopathisch sind die einige Versachlicher.

    • Lebens-Mittel Says:

      Erstens heißt der BLOG “Erfahrungen” in Kremsmünster. Hier gibt es keine thematische Einschränkung auf sexualisierte Gewalt! Ich halte viel davon, dass unterschiedlichene Wahrnehmungen nicht “niedergebügelt” werden. Die einen haben den einen, die anderen den anderen Aspekt des Internatslebens als problematisch in Erinnerung. Es geht dabei keineswegs darum, alles gleich zu setzen (Ungerechtigkeiten, brachiale Gewalt etc.). Vielmehr sehe ich unterschiedliche Aspekte, die vielleicht einmal ein Ganzes ergeben werden.

      Abgesehen davon ist das Thema Gewalt ein sehr vielschichtiges und wir tun nicht gut daran, Gewalt auf bestimmte Formen einzuengen und damit andere Formen auszublenden und zu verharmlosen.

      Zweitens halte ich die Frage, wie mit den LEBENS-Mitteln umgegangen worden ist, für nicht unbedeutend. Sagt nicht die Art und Weise, wie wir über den Zugang zu Essen denken und reden, viel darüber aus, wie wir miteinander insgesamt in der EINEN WELT umzugehen bereit sind? Sind wir solidarisch oder denken wir zuerst immer an den Eigennutz? Welches Weltbild haben wir: ein sozialdarwinistisches oder ein christliches bzw. auf den Menschenrechten basierendes? Unterstützen wir gerechte oder ungerechte (gewalttätige) Strukturen?

      Die Frage nach dem Zugang zum Essen hat nicht bloß symbolischen oder rhetorischen Charakter! Sie ist für die eine Milliarde vom Hunger bedrohten Menschen eine überlebenswichtige! Unser alltägliches Handeln hat konkret mit der Situation dieser Menschen zu tun. Im Internat ging es nicht ums Verhungern. Aber nicht einmal die Suppeneinlage hat man dem anderen gegönnt! Ist das nicht beschämend?

      Ich halte die Frage für höchst bedeutsam: Welchen Anspruch haben Altkremsmünsterer und Altkremsmünsterinnen heute? Ganz abgesehen von der Frage: Was verstand/versteht das Stift damals bzw. heute unter “katholischer” bzw. “christlicher” Bildung? An Punkten wie Zugang zu Essen bzw. Nahrung wird´s konkret!

  209. NS-Geschichte und Benediktiner Says:

    lt. heutigem STANDARD wusste der Admonter Abt nichts von einer Gaskammer in Mauthausen:

    http://derstandard.at/1269449209926/Admonter-Abt-Bruno-Hubl-Wusste-nichts-von-Gaskammer-in-Mauthausen

    Ganz im Gegensatz zu diesem Benediktiner wusste offensichtlich der Kremsmünsterer Konviktsdirektor A.M. (er war der pädagogische ! und wirtschaftliche Leiter des Internates) sehr genau über den Nationalsozialismus Bescheid und verharmloste diesen durch verschiedenste Aussagen.

    Ich erwarte mir eine offensive Aufarbeitung durch das Stift!

    Diese Person war ein gutes Viertel-Jahrhundert lang als Konviktsdirektor tätig, ist studierter Theologe und war Religions(!)professor! Hier geht es sicher nicht um einen einmaligen “Ausrutscher” (als solcher wurde der “Sager” des Kremsmünsterer Abtes Oddo Bergmair zum Nationalsozialismus vor etwa 10 Jahren vom Stift erklärt).

  210. hades x und psychologischer Eignungstest Says:

    Nach wenigen Jahren in Kremsmünster ist ein Kollege wieder aus dem Internat genommen worden. Alle haben sich gedacht: es liegt an seinen schlechten schulischen Leistungen.

    Jetzt erzählt die eine Mutter, dass die andere Mutter damals gesagt hat: In der Schule gefällt es ihm schon, aber “schlafen will er nicht dort”. Er war einer von denen, die im “Hades” waren (Anmerkung für “Nicht-Kremsmünsterer”: kleiner Schlafsaal neben dem Zimmer des Konviktsdirektors A.M. gelegen; von den Eltern gemeinhein als “Privileg” empfunden).

    Und dann erinnert die eine Mutter an einen schon längst vergessenen Vorfall: Wie der Bub – kaum im Stift mit dem Auto nach dem “Heimfahrwochenende” angekommen – ohnmächtig wird und lange nicht zu sich kommt.

    Dann liest man in diesem Blog, wie sich Leute vor A. versteckt hielten, um ihm nicht in die Fänge zu kommen, dass sich welche das Leben genommen haben (Leute, die man kannte, von denen man in keiner Ausgabe der Altkremsmünsterer-Zeitung oder des Jahresberichtes gelesen hat – ganz im Gegensatz zu den Personen, die es “zu etwas” im Leben gebracht haben).

    Wieviele haben sich eigentlich versteckt, wieviele sind kilometerweit davongelaufen, wieviele haben einen Suizidversuch unternommen bzw. wieviele haben sich überhaupt das Leben genommen? Was waren die Gründe?

    Im übrigen bin ich der Meinung: Es ist sehr ärgerlich, dass sich der Abt beim Altkremsmünsterer-Treffen (Generalversammlung) auf die Position zurückgezogen hat, dass das Konvikt vom übrigen Kloster abgeschlossen war und man nichts gewusst hat! Wie ist zu erklären, dass ein Konviktsdirektor, der seit 1970 bis in die 90er-Jahre in derselben Funktion tätig war, keiner Kontrolle unterzogen gewesen sein soll? Was hat ihn qualifiziert, diese Tätigkeit so lange auszuüben? Sein Vorgänger Jakob Krinzinger war vergleichsweise nur wenige Jahre Konviktsdirektor. Konnte A.M. einfach besser “durchgreifen”? War das einfach bequem für das Stift?

    Und noch eins: Gab es eigentlich für die “pädagogischen Mitarbeiter” im Internat (Konviktsdirektor, Präfekten) psychologische Eignungstests?- wie es sie für alle Schüler gegeben hat, bevor sie aufgenommen worden sind!!!

  211. Heimordnung Says:

    S.3., 3. Absatz:

    Unterrichts- und Erziehungsarbeit haben in Kremsmünster eine mehr als tausendjährige Geschichte und eine lückenlose Tradition. Sicher ist durch diese Tatsache eine GROSSE PÄDAGOGISCHE ERFAHRUNG bedingt (…).

    S. 5., Punkt 5.)
    Ein Kind, das gleichsam gewohnheitsmäßig LÜGT oder leicht fremde Sachen wegnimmt, das sehr jähzornig, UNBEHERRSCHT oder gar feindselig ist, das sich nichts sagen lassen will und sich nur unter großen Schwierigkeiten in eine Gemeinschaft einfügt, ist für ein Internat nicht geeignet.

    S. 7, “Kosten”
    Obwohl das Stift eine eigene Landwirtschaft betreibt und daher manche Lebensmittel billiger beistellen kann und obwohl die PRÄFEKTEN ihre Arbeit als ERZIEHER OHNE BEZAHLUNG verrichten, sind die Auslagen für Personal, Strom, Heizung, Lebensmittel (…) doch beträchtlich.

    S. 14, 3. Absatz
    Wir halten nicht viel von Strafen – wichtiger sind gutes Zureden und sachliche Argumente. Aber der Versuch, in der Erziehung einfach ohne Strafen auskommen zu wollen, scheint uns utopisch. Die ÜBLICHEN STRAFE sind: neben Wiedergutmachen eines angerichteten Schadens: Ausgehverbot, Spielverbot, zusätzliche Arbeiten, ausnahmsweise Heimfahrverbot.

    Wenn Du mit einem Erzieher Krach gehabt hast, geh auf jeden Fall zu ihm und versuche, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Häufig wird es am Platz sein, dass DU Dich entschuldigst, auf alle Fälle erkläre Dein Verhalten! Versuche aber auch, Dich nach Möglichkeit in die andere Seite heineinzudenken! Die ELTERN INFORMIERE SACHLICH und FAIR!

    Wenn Du Dich GEDEMÜTIGT, ungerecht behandelt oder gar in Deiner GESUNDHEIT GEFÄHRDET fühlst, dann rede mit dem KONVIKTSDIREKTOR, mit einem Schülervertreter oder mit sonst jemand, zu dem Du Vertrauen hast (…)

    ZWEIFLE AUF GAR KEINEN FALL daran, dass man Dich GERN HAT und letztlich doch Dein Bestes will!

    zitiert aus: “Heimordnung” des Konviktes Kremsmünster (Stand Anfang 80er Jahre). F.d. Inhalt verantwortlich: P. Alfons Mandorfer, 4550 Kremsmünster/Stift

  212. ehrlicher Says:

    S.g Herr Albert Hesse

    Wenn Sachlichkeit in Ihren Augen eine Psychose ist dann bringen wir uns am besten gleich gegenseitig vor lauter “Empathie” um. Ich kann auch Mitleid mit anderen Menschen empfinden ohne ständig von Arschlöchern, Wixen und auf sein Grab pissen zu schreiben. Es ist gut, dass soviel wie mögliche Ungerechtigkeiten, Verbrechen und herzlose Vorkomnisse ans Tageslicht kommen – dafür ist jetzt Gottseidank die Staatsanwaltschaft zuständig. Und Verbrechen oder Vergehen sollten nicht unsachlich oder “empathisch” abgeurteilt werden – oder sind sie ein Anhänger der Folter und der Todesstrafe? Was würden sie zu einem Urteil sagen: “Wir wissen leider nicht ob X der Mörder ist, aber aus Empathie mit dem Opfer verurteilen wir ihn zum Tode, den Sachlichkeit ist psychotisch!”

  213. Buchempfehlung Says:

    Horn, Charlotte
    Das rote Sofa
    Empfindungen und Eindrücke
    Beiträge von Bundrock-Hilf, Gabriele. Herausgegeben von Heikamp, J H / Schönrock, Markus. Bearbeitet von Schneider-Braune, Michael
    Verlag : Crago-Verlag
    ISBN : 978-3-937440-42-2
    Einband : gebunden
    Preisinfo : 22,90 Eur[D] / 23,60 Eur[A]
    Seiten/Umfang : 66 S., mit 54 Abb. – 30,5 x 21,5 cm
    Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 05.2007
    Gewicht : 386 g

  214. Albert Hesse Says:

    Ich wünsche mir ehrlich gesagt auch keine Todesstrafe. Ich habe mich auch an die Staatsanwaltschaft gewandt. Ich bin auch sehr froh darüber, dass es sicher zu einigen Richtungsweisenden Urteilen kommt.
    Man kann auch ehrlich gesagt froh sein, dass hier eine unabhängige unbetroffene Stelle etwas unternimmt.
    Was die sexuellen Taten betrifft, so kommt es sicher zu Strafen, das ist der Teil, mit dem man dann auch gut abschließen kann.
    Was den nicht-sexuellen Teil angeht, also die Gewalt, so würde ich mir mehr wünschen, dass die Herstellung einer Organisation, die die Schüler einander zerfleischen lässt auch bestraft wird. Ich bin einfach enttäuscht darüber, dass auch integre Persönlichkeiten einfach dachten: “Jo wos soll i måchn.” Da hätte doch einer Aufschreien können. Zivilcourage wäre angesagt gewesen. Aber vielleicht wäre es ihm so gegangen wie mir. Ich wollte da nicht mitmachen bei der Gewalt, ich wollte da nicht bei der Homosexualität im Schlafsaal mitmachen, aber die Struktur war einfach übermächtig. Es war wie ein Krieg. Du wirst eingezogen und dann bist einfach dabei, das Anti-Fest, bei dem jeder mitmachen muss. Es geht mir gar nicht um die, die gar nicht anders konnten, auch wenn ich mich von einigen irrsinnig im Stich gelassen fühlte. Dennoch gab es einige, die besonders gerne mitmachten. Ich finde, die gehören rausgefiltert und ich würde mir wünschen, dass sie für jede Faustwatsche zahlen, egal an wen außer sich selbst, die sie mir ab dem 15. Geburtstag verpasst haben und auch eine Vorstrafe erhalten.
    Als letztes wünsche ich mir, dass es einen Strafbestand wie: Erzeugung und Erhaltung einer gewalttätigen Struktur gibt. Wenn es die fragwürdige “Mitgliedschaft in einer Kriminellen Organisation” gibt, dann könnte es so etwas doch auch geben.
    Vielleicht bin ich deswegen nicht objektiv, weil ich weiß, dass das systematische Erzeugen und Erhalten oder Ignorieren (Gestipo, Hackordnung) von Jugendleid innerhalb einer Organisation, während man sich auch noch den Hofrat verleihen lässt, einfach (noch) nicht bestraft wird. Zivilcourage gab es in diesem Stift ja wirklich nicht.
    Wünschenswert wäre, und ich hoffe, das ist jetzt sachlich, dass die westliche Zivilisation Zivilcourage zeigt und sich nicht der unterlassenen Hilfeleistung gegenüber nachfolgenden Generationen schuldig macht. Das täte sie, in dem sie nach diesem kurzen Wirbel Gras über die Sache wachsen lässt, so dass in 100 Jahren wieder genau das gleiche passiert.
    Ich denke es ist auch keine Drohung, wenn ich sage, dass ich mich Jahre lang irrsinnig beherrschen musste, dass nichts passiert. Anderen gings da genau so und ich weiß, dass immer noch einige, z.T. in Psychiatrischer Behandlung die Schuld bei sich selbst suchen, obwohl das aus meiner Sicht unzutreffend ist. Ich denke früher oder später passiert an irgendeiner Schule wieder etwas. Manche greifen ja wegen geringerer Probleme zur Waffe reißen andere mit in den Tod. Diese Menschen haben keine Angst vor der Hölle, in die sie kommen, weil sie nicht mit denen in den Himmel kommen wollen, die sie psychisch und Körperlich terrorisiert haben. Vielleicht ist es ja Ironie des Schicksals, dass auch ich in Winnenden in die Volksschule ging.
    Wenn dann wieder was ein Massaker passiert, z.B. nach so einem Kremsmünster, hilft uns der Wunsch nach Sachlichkeit wenig. Wenn wir überlegen, wie wir so etwas wieder verhindern können, hilft die Sachlichkeit schon.
    Ich hoffe sehr, dass der westlichen Zivilisation nach diesem Albtraum ein großer Wurf gelingt. So wurden die ja EMRK nach dem zweiten Weltkrieg unterzeichnet. Vielleicht gelingt uns jetzt, so etwas wie unveräußerliche Jugendrechte zu schaffen, sogar für Kirchlichen Einrichtung bindend.
    Aja unveräußerliche Rechte.
    Objektiv und sachlich gesehen hätte ich folgende Rechte gehabt und auch gerne eingefordert: Siehe dazu auch Menschenrechte:
    Recht auf körperliche Unversehrtheit, Schutz vor Folter, Menschenversuchen (so bezeichne ich das Internatsleben) ohne Einwilligung des Patienten, vor Zwangssterilisation und Zwangskastration (in verminderter Form Schlechtreden der Sexualität), Schutz vor Körperstrafen und Prügelstrafen sowie Schutz vor entwürdigender oder erniedrigender Behandlung wie beispielsweise Ehrenstrafen, Abschaffung der Züchtigung in Erziehung und Schule.
    Freiheit von willkürlichen Eingriffen in die Privatsphäre. (Wegnehmen der Bravozeitschrift, Abreißen des Kopfes eines Geschenkten Teddybären, betrifft aber Earl X)
    Ich hoffe, es findet sich jemand, der sachlich genug ist, zu verstehen und zu verurteilen, dass den Menschen dieses Internats einfach grundlegende Menschenrechte vorenthalten würden. Ich gebe zu, dass jetzt auch einigen mein und Earl-X-es bisheriges Schreiben bisher emotional zu heftig sein mussten und ihnen die Vorfälle auf zu eindringliche Weise geschildert wurden. Ich will milde sein und es ihnen nicht noch hinterherwerfen, wenn sie meine Worte schmerzen. In diesem aus meiner Sicht sachlicheren Artikel verstehen, hoffe ich, die Sachlicheren, dass viele Gewaltopfer berechtigte Wünsche nach Vergeltung und Genugtuung, sowie Entschädigung der vorenthaltenen Menschenrechte haben und sichergehen wollen, dass so etwas nie wieder geschieht.

  215. transartinstitute Says:

    Zum Thema strukturelle Gewalt: Tilmann Moser: Dämonische Figuren. Die Wiederkehr des Dritten Reiches in der Psychotherapie. Surhkamp 1996.

  216. Weltmittelpunkt? Says:

    Hallo Albert Hesse, bleib dran!
    (und auch alle anderen “Opferbuben” , eh klar)

    >>>wie ist der Name des Paters aus dem
    Stift Kremsmünster,
    der Kremsmünster als Mittelpunkt der Welt definiert hat =
    sogar die Meridiane neu berechnet hat?

    warum hat dieser Pater (das Stift) Kremsmünster als Mittelpunkt der Welt definiert?

    Wann war das genau? etwa gar zur NAZI-Zeit?

    E

    U

    E+A+R+L X

    R

    • da liegst geschichtlich komplett daneben Says:

      http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/hbl1983_1_34-53.pdf

      • ad Weltmittelpunkt (Meridiane) Says:

        ich hab nicht von der Vermessung Österreichs gesprochen,
        und auch nicht vom “Baum mitten in der Welt”
        sondern von der

        Neuberechnung des “Weltmittelpunktes Kremsmünster”

        und meine Frage war: welcher Pater hat wann
        die

        WELTMERIDIANE

        neu berechnet, evtl. unter Zuhilfenahme der Infrastruktur der Sternwarte?

        Wer´s weiss
        kriegt ein Eis

        • Geburtsort: Kremsmünster Says:

          Ja genau, Kremsmünster ist der Mittelpunkt, ist der Nabel der Welt! Das hat man uns doch oft genug eingeimpft: Adalbert Stifter und die honorigen Herren, die dann in der Welt draußen Positionen eingenommen haben. Die eine, große, tolle Familie!
          Unser eigentlicher Geburtsort: Kremsmünster. Welch lächerlicher Anspruch!

  217. Katholizismus in Österreich Says:

    … Während des Austrofaschismus von 1933 bis 1938 galt Österreich für manche konservativen Katholiken dann geradezu als „Musterstaat“. Österreichische Bischöfe haben den Anschluss 1938 an das Großdeutsche Reich überdies viel wohlwollender begrüßt als deutsche Bischöfe.

    Aus dieser historischen Situation heraus belastet, hat der Episkopat das II. Vatikanum zum Anlass genommen, sich weitgehend liberal zu profilieren. Eine große Nähe zur ÖVP (Österreichische Volkspartei) ist kaum zu leugnen.

    Zitat Wikipedia

  218. Stiftsband/Stiftsmauer Says:

    We don’t need no education
    We dont need no thought control
    No dark sarcasm in the classroom
    Teachers leave them kids alone
    Hey! Teachers! Leave them kids alone!
    All in all it’s just another brick in the wall.
    All in all you’re just another brick in the wall.

    Hymne der Stiftsband
    Mauer des Schweigens?

    Stein um Stein gilt es dieses
    Lügengebilde nun zu demontieren,
    nicht wahr? Oder doch?

    EARL X

  219. PINK FLOYD - Another Brick in the Wall (PART II) / Album: THE WALL (1979) Says:

    >>> youtube.com/watch?v=LUASiDg-kg4

    HYMNE DES STIFTSWIDERSTANDES anno domini 1980
    Spieldauer: 3:59 Minuten

    An Pinks Schule erheben sich die Schüler gegen die Lehrerschaft, welche

    zynisch und kalt
    zu den Schülern ist. Die Lehrer versuchen, die Schüler mit

    düsterem Sarkasmus und Gedankenkontrolle
    in ihre Welt der

    Ängste und Unfreiheit
    zu locken.

    … ein Schulsystem , das den Individualismus nicht fördert, sondern alle nach Schema F erziehen will. Die Zeile
    „We don’t need no education“ drückt unmissverständlich aus, dass die Lehrer als

    ungeeignet empfunden werden…

    Die Melodie ist energetischer und spiegelt Pinks

    jugendliches Aufbegehren und seine entstehende künstlerische Phantasie wider.

    Jeder Verletzung folgt nur ein weiterer Stein in der Mauer (Another Brick in the Wall).

    später wird ein Hinweis auf das Scheitern sozialer Verbindungen wie Ehe und Schule gegeben

    Zitat:
    >>> de.wikipedia.org/wiki/Another_Brick_in_the_Wall

    Der Bandraum galt anno domini 1980+
    übrigens als “SICHERER PLATZ”
    vor der GESTIPO (Geheime StiftsPolizei)
    weil den konnten wir von innen absperren!!! ;-)

    PS.: natürlich haben wir auch

    Deep Purple´s >Smoke on the Water I CAN´T GET NO SATISFACTION < nix mehr aus.

    und die INNERE STIMME wird auch ein biSSerl
    erträglicher, weil leiser,
    meine geschätzten Freunde in spe oder auch nicht

    *** MUSIC IS PICTURES IN THE MIND *** by *EARL X*

    • sorry / gelöschter Text warum auch immer, also nochmal Says:

      PS.: natürlich haben wir auch
      >>> youtube.com/watch?v=9jp3de50_d8

      Deep Purple´s >Smoke on the Water I

      CAN´T GET NO SATISFACTION < nix mehr aus.

      und die INNERE STIMME wird auch ein biSSerl
      erträglicher, weil leiser,
      meine geschätzten Freunde in spe oder auch nicht

      *** MUSIC IS PICTURES IN THE MIND *** by *EARL X*

  220. nicht redigiert??? Says:

    wer löscht plötzlich ganze Absätze aus meinen Postings,
    es hiess dieser Blog wird nicht redigiert!

  221. nicht redigiert??? Says:

    Deep Purple´s >Smoke on the Water I

    CAN´T GET NO SATISFACTION < nix mehr aus.

  222. Anonym Says:

    Deep Purple´s >Smoke on the Water I

    CAN´T GET NO SATISFACTION < nix mehr aus.

    und die INNERE STIMME wird auch ein biSSerl
    erträglicher, weil leiser,
    meine geschätzten Freunde in spe oder auch nicht

    *** MUSIC IS PICTURES IN THE MIND *** by *EARL X*

  223. anchises Says:

    Vorbei, vorbei sind all die schönen Stunden
    die wir verlebt im schönen Kremsmünster.
    Wir hatten uns, ja uns so schön zusamm’n gefunden
    es war für uns der allerschönste Ort.

  224. found Says:

    Pater A. droht Haftstrafe:

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,369935

    • nicht bloß irgendein Erzieher Says:

      weil in den Medien immer wieder von einem “Mönch”, von einem “Erzieher”, von einem “Pater A.” die Rede ist, hier eine Präzisierung

      der heute 77-Jährige Alfons Mandorfer war von 1970 – 1996 (!!) KONVIKTSDIREKTOR (!) im Stift Kremsmünster, darüberhinaus Religionsprofessor

    • Laisierung jetzt Says:

      Die neuen Richtlinien des Vatikan im Umgang mit pädophilen Priestern (Laisierung ohne langes Verfahren – also Verlust des Priesteramtes) könnten im Fall von A. sofort ausprobiert werden

      http://diepresse.com/home/panorama/557881/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/544836/index.do&direct=544836

      ist der Akt schon im Vatikan? bzw. wird das Stift diesbezüglich jetzt tätig?

      • der brave heide Says:

        FOCUS Online: Ihrer Ansicht nach trägt Papst Benedikt eine Mitschuld an diesen Skandalen. Warum das denn?
        Ranke-Heinemann: Nun, er hat eines von zwei Geheimschreiben verfasst, die jeder Bischof in seinem Tresor liegen hat. Das erste stammt von Kardinal Ottaviani von 1962 und heißt: „Crimen Sollicitationis“ (Verführung zu sexuellen Handlungen). Das zweite stammt von Kardinal Ratzinger aus dem Jahr 2001 und heißt: „De delictis gravioribus“ (Über schwerer wiegende Verbrechen). Beide Geheimschreiben betonen die „ausschließliche Kompetenz des Vatikans“ in Pädophiliefällen. Gleichzeitig werden alle Bischöfe unter Strafe der Exkommunikation aufgefordert, alle Missbrauchsfälle ausschließlich und nur an den Vatikan zu melden, was zu einer totalen Justizbehinderung für die staatlichen Gerichte führt.

        http://www.focus.de/politik/deutschl…id_481510.html

        • anchises Says:

          Typisch mal wieder beschissene Propaganda. “Geheimdokumente” die so geheim sind, dass sie auf der Webseite des Vatikans zu finden sind….
          Tolle Berichterstattung und noch tollere Menschlein die mal wieder sämtlichen Schwachsinn glauben, den die Medien so fabrizieren. Schämt euch was.

          • Ziegel Says:

            es ist durchaus üblich bei Firmen Betriebsgeheimnisse zu haben und Verschwiegenheit von allen Angestellten zu verlagen; und es liegt wohl auf der Hand: je weiter oben, umso brisanter die Themen

            Da wird gerade der erste global player keine Ausnahme darstellen.

            Ganz besonders bei der r.k. Kirche liegt so einiges im Dunklen herum; teils aus wirtschaftlichen, ideologischen, teils aus politischen Gründen und wahrscheinlich auch weil einiges besser nie geschrieben worden wäre.

            War das eine Neuigkeit? Falls ja bitte anschaun: http://www.youtube.com/watch?v=uui387DqToQ

      • Neue Richtlinien des Vatikan Says:

        im Wortlaut:

        http://www.kathweb.at/content/site/focus/database/32122.html?SWS=176e40ab9a6669a0cc5062d7a3ed6a2e

  225. ..." this kick-ass tune! " Says:

    musicispicturesinthemindbyearlxdefinitelynospam!

  226. peior Says:

    wer alfons mandorfer noch nicht angezeigt hat, sollte das jedenfalls tun.
    NEVER HESITATE!

  227. Brian Says:

    He Leute!!!! Wacht endlich auf!!!!
    Ich habe nie Qualen in einer Klosterschule, weder im Stiftsgymnasium Kremsmünster, noch sonstwo erlebt. Ich bin also nicht eingeladen, hier zu schreiben, das ist mir absolut bewusst. Dass ich es trotzdem tue, liegt beileibe nicht daran, dass ich hier unbedingt meinen Senf rausdrücken muss, sondern, dass ich jetzt – in Blog I und II zusammengenommen – schon die längste Zeit auf gewissen Dinge warte, die unter “normalen” Klassen- oder Schulkameraden einer “freien Schule” – wie ich meine – von Anfang an völlig selbstverständlich gewesen wären – hier aber bisher offensichtlich nicht einmal nach 1000 Postings angedacht worden sind. Und irgendwer muss es ja sagen! Also:

    Manche (viele) haben für sich selbst Empathie als defizitär angeführt. Ich – als Absolvent einer öffentlichen Schule möche jene, die hier eine gewisse Selbstreflexion haben, darauf hinweisen, dass es in der “Anderwelt der öffentlichen Schulen” NICHT als adäquat oder erträglich empfunden würde, jemandem, der sich als Opfer outet, und Defizite in rechlicher Beratung bzw. finanziellem Vermögen, wenn auch dezent, beklagt, nichts besseres, keine handfestere Hilfe oder Unterstützung zu bieten, als ein lappidares “wende Dich an die zuständigen Stellen” oder “wende Dich an Deinen Rechtsanwalt”! – Und das – zu allem Überfluss womöglich auch noch mit einem süffisanten “fides et auxilium”. – (Ja, lest ruhig nach.)

    Nochwas: Dialog usw. – ist imo wahrscheinlich echt gut gemeint. Ihr in eurem Dunstkreis scheint aber nicht bewusst zu sein, dass schon das Wort “Dialog” ein absoluter “Non-go” ist. (Kein Angriff, nur “Systemblindheit” aufzeigen, Belehrung nur wenn nötig auf Wunsch).

    @ehrlicher: wenn du meinst, der Wunsch “auf ein Grab zu pissen” usw., wäre in dem Zusammenhang unsachlich – hey, schöne Welt, in der du lebst, wo du weder ohnmächtige Wut, noch deren Artikulation kennst. Wut allerdings ist per se nicht unsachlich.

    Unsachlich ist es hingegen, jemandem ohne jeden Anlass unlautere Motive zu unterstellen. Als da wäre z.B. die Unterstellung von an den Haaren herbeigezogene Schadenersatzforderungen. Sowohl überhaupt – als auch wegen fehlender Suppeneinlage. Als billiges “argumentum ad personam” würde man sowas in einer öffentlichen Schule in Grund und Boden treten. Du kennst das allerdings offenbar nicht. In welche Schule bist du gegangen?

    Und @Hesse: Opfer – alles klar! Und dass du auf’s Christentum scheisst, haben wir alle zur Kenntnis genommen. Aber wer hat dich selbst zum Allmächtigen erhoben? Dass du Leute hier zwangsoutest, die dir nichts getan haben, ausser vielleicht das Ungemach, selbst Opfer geworden zu sein? Oder das Ungemach, dir womöglich angeboten zu haben, dir einen zu blasen? – Hätte da ein schlichtes, privates “nein, kein Interesse” nicht gereicht? – Ich meine, irgendsowas in der Art, wie man es ja in der Welt sonst üblicherweise auch macht?

    • Alfons Mandorfer im Zitat Says:

      “Wie weit (bei uns in Kremsmünster..) die Realität vom Ideal entfernt ist, ist mir selbst nur allzuklar bewusst. Und dennoch kann auch ich nur sagen: `Umso schlimmer für die Wirklichkeit!´”

      Mandorfer, Alfons: “Internat heute”, in: 125. Jahresbericht des Öffentlichen Stiftgymnasium Kremsmünster, Kremsmünster 1996

      lieber Brian,
      bitte einen DIALOG nicht mit einer Schmuseveranstaltung verwechseln!
      Siehe auch das Konzept! dazu (www.dialog-fuer-kremsmuenster.at)

      Wer diesen Dialog begleiten will durch Aktionismus etc., dem bzw. der bieten Zitate wie das obige Stoff zum (kreativen) Handeln! Ich verstehe Deine kritische Anmerkung bezüglich mangelnder “Angriffigkeit” als Ermutigung, weitere Ausdrucksformen zu suchen und auszuprobieren, um das Stift nicht aus der Pflicht zu entlassen!

    • Albert Hesse Says:

      Habe keinen zwangsgeoutet, dem ich einen hätte Runterholen sollen. Ich habe nur in anonymisierter Form darüber geredet. Meine Täter habe ich sehr wohl geoutet. Phillipp Doppler habe ich nicht als Sexualpartner geoutet. Sein Name ist mir deswegen wichtig, weil er im Gewalterlebnis die absolute Matschpampe war. Ich möchte dass Phillipp Doppler vor allem von denen nicht vergessen wird, die ihm so viel Schläge androhten, dass er die Abteilung wechselte.

  228. Katholische Elternvereine Says:

    Ein sogenannter “Hauptverband katholischer Elternvereine” meldet sich heute zum Runden Tisch der Bundesregierung zu Wort:

    http://religion.orf.at/projekt03/news/1004/ne100414_elternvereine_fr.htm

    Da mussten wir damals immer irgendeine Postille dieses Hauptverbandes mit antiquierten Erziehungs-Positionen mit nach Hause zu den Eltern bringen. Was hat dessen Führungsriege damals über die Zustände in Internaten (wie Kremsmünster) gewusst, diskutiert? Hat sie die Augen vor den Zuständen bewusst zugedrückt? Nach dem Motto: Besser ein wenig “schwarze Pädagogik” als allzu liberale, antiautoritäre Erziehung? Wie war die personelle Verbindung zwischen Hauptverband und Kremsmünster?

    Bin auf eine Stellungnahme von Stift wie auch Hauptverband schon sehr gespannt!

    • Frage an Politologen Says:

      Bekanntlich gibt es eine enge Verbindung Katholische Kirche und Österr. Volkspartei. Das vielleicht zentrale politische Feld für Lobbying der Kirche ist das Thema Schule – unabhängig von der jeweiligen Regierungskonstellation.

      Frage an den Politologen: Wie funktioniert der Deal Kirche-Staat? Könnte in einem solchen Deal eine Erklärung für das Wegschauen von den Zuständen in katholischen Internaten liegen?

      Internate waren schon in den 70er-Jahren umstritten. (Nicht nur Erziehungsanstalten für “Schwer Erziehbare” aus “Randgruppen”. Die sogenannten Bundeserziehungsanstalten galten in den 70er Jahren angeblich als unreformierbar und wurden daher geschlossen. Die Stadt Wien hat das eigene Erziehungsheim in Eggenburg radikal reformieren lassen).

      Was war die Politik der SPÖ in den 70er Jahren? War Teil der “Annäherung” bzw. “Aussöhnung” von Kreisky und König, dass die SPÖ als Dialogpartner für die Kirche etabliert wurde, diese für Katholiken wählbar gemacht wurde – aber zum Preis, dass die Kirche finanzielle Privilegien für Bildung etc. (weiterhin) bekommt, v.a. aber auch – “in ihren Angelegenheiten” in Ruhe gelassen wird? Hat man also aufgrund eines politischen Deals all diese sensiblen Belange (wie Machtmissbrauch, Gewalt in Internaten etc.) für “Interna” der Kirche erklärt? Welche Rolle spielt(e) dabei die ÖVP?

      Annahmen und Fragen. Danke für alle Antwortversuche, bes. aus politologischer Sicht!

      • Wurzeln in der Monarchie Says:

        laut einer neuen Studie lässt sich das Kooperationsmodell Kirche-Staat auf die Monarchie zurückverfolgen.
        Ziel war es, die unterschiedlichen Konfessionen (in der Donaumonarchie gab es nicht nur Katholiken, sondern auch Orhtodoxe usw.) einzubinden. Man übertrug ihnen besondere Aufgaben im Bildungs- und Sozialbereich. Sie sollten beitragen “gute Staatsbürger” heranzubilden und für die entsprechende “Wertebildung” zu sorgen. In diesem Sinne kann man sogar von einem josephinischen Modell sprechen.

        http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/32467.html

  229. anderhund Says:

    http://www.zeit.de/2010/16/Gespraech-Pater-Klaus-Mertes?page=all

    • animal farm Says:

      “Priester handeln nach katholischem Verständnis in persona Christi”, so Mertes im Interview. Ist es nicht an der Zeit, mit einem solchen Priesterbild ein für alle Mal Schluss zu machen? Wer will sich anmaßen, entscheiden zu können, ob ein Alfons Mandorfer oder ein x-beliebiger Priester geeignet ist, “in persona Christi” zu handeln?

      Animal farm: alle sind gleich, aber manche sind gleicher.

  230. Leser Says:

    Danke dir für diesen Hinweis! ist ein wunderbarer Artikel! Ich werwende ihn für ein Experiment, von dem ich später berichte. Nochmals Danke!

  231. brief aus kremsmünster Says:

    Kremsmünster, am v. z. 198x

    Liebe Mutti!

    In den Pfingstferien war es sehr schön. Freitag abends kam die Familie x zu uns. Sie blieben bis um 14 Uhr (Samstag). Am Nachmittag half ich Papa in der Werkstatt. Wir bastelten .. (ist leider noch nicht ganz fertig) und ich räumte das Werkzeug zusammen. Später fertigten wir noch…
    Am Pfingstsonntag war das Rosenkranzbeten, das mir sehr viel Freude bereitete. Um 9.00 Uhr fuhren wir in die Messe nach .. Ich fuhr mit Gödi, x und y zum Sportflugplatz nach a. Dort waren die Festtage in Gange. Flugzeuge machten Lupings und truddelten (schraubenförmig). Einer flog so langsam, dass er beinahe stand. Manche flogen verkehrt. Später flogen noch zwei Düsenflugzeuge vom Typ Saab mit ca. 1000km/h vorbei. Übrigens soll ich Dir von Godi einen schönen Gruß ausrichten! Am Pfingstmontag räumte ich bei d (Anm.: Name eines Geschwisters) auf und lernte ein wenig.
    Am Dienstag lernte ich auch noch ein wenig und war dann am Nachmittag draußen. Abends erhielt ich dann Deinen lieben Brief.
    Nun habe ich Dir schon genug von den Pfingstferien erzählt und sage Dir noch anderes..
    Auf dem Geo-Test habe ich auch ein Sehr gut (alle 25 Punkte!).
    Bei uns ist es schon sehr warm (richtiges Badewetter), doch ich werde erst nach den Schularbeiten in der Freizeit baden. Am y. Juni werde ich wahrscheinlich … Aber was ist mit dem Almseelager? Wir haben den Zettel schon gesucht. Hast Du ihn vielleicht aufgehoben und dürfte ich von Dir aus auch mitfahren?
    Von Papa und … soll ich Dir auch noch einen schönen Gruß ausrichten!
    Erhole dich gut! Ich werde mich stets in der Schule weiterhin bemühen
    Dein f,
    der sich auf ein Wiedersehen freut!

    P. S. Verzeihe bitte meine Fehler!

    Anmerkung zu diesem Brief: diesen habe ich erst kürzlich zum ersten Mal in meinem Leben gelesen. Mich als Autor habe ich beim Lesen wie “ferngesteuert” empfunden, völlig distanziert von der eigenen Mutter und auch von mir selber. Alles, worum es geht: zu funktionieren – schulisch, fehlerlos, betend. Die erwähnte genaue Zeitangabe beim Familienbesuch sehe ich im Zusammenhang mit dem engen zeitlichen Korsett, an das wir uns gewöhnen mussten (Im übrigen hat sich die Industrie des 19. und 20. Jhd. mit ihrem strengen Zeitregime Anleihe bei den Benediktinerklöstern genommen). Vermutlich ist das für viele Absolventen Kremsmünsters heute noch top-aktuell (wie auch für viele andere in dieser Gesellschaft): Sie müssen funktionieren und können sich gar nicht vorstellen, dass es anders sein könnte. Das “lebenslängliche Lernen” ist mittlerweile schon Allgemeingut geworden. Es reicht nicht EIN Studium, am besten ein zweites, ein Master und, und, und… (ständig wird erwartet von uns, dass wir gute “Zensuren” liefern und “rausgeblasen werden”: promuligiert, spondiert, zertifiziert etc., etc.,). Jetzt MUSS jeder in der ersten Reihe stehen, an erster Stelle! Zumindest muss simuliert werden, dass man zu den “Leistungsträgern” gehört! Die Anforderungen sind meist völlig unwirklich und unrealistisch! (wie auch im Sport). Wahrscheinlich wird auch immer mehr zu unredlichen bzw. problematischen Mitteln gegriffen (Mobbing, Korruption, leistungssteigernde Substanzen etc., wie beim Doping im Sport). Und was wollen eigentlich WIR selber?

    Schon einmal von Gesundheits-Stress gehört? Mittlerweile sagen uns Mediziner, dass wir vier Mal die Woche Ausdauersport treiben müssen und noch dieses und jenes. Das kann zu Stress führen, weil es für viele im Alltag nicht machbar ist. Also wird von Gesundheitspsychologen angeraten, lieber relaxt mit solchen Vorgaben umzugehen. Welche Vorgaben haben wir schon internalisiert, ohne sie kritisch zu hinterfragen, bevor wir sie annehmen?

    Dieser Brief ist für mich eine Erinnerung daran, wie wir uns nur allzu oft verbiegen lassen von außen. Und dass wir solchen “Befehlen” (in Form von Strukturen, Anweisungen, Vorgaben, Zielsetzungen – oftmals internalisiert und wir als unsere eigenen Kontrollore, Zensoren, prüfenden und strafenden Lehrer) kritisch gegenüber stehen sollten.

    Und nochmals zurück zur empfundenen Distanz zur eigene Mutter: Was stand in der Heimordnung? “Oft wandelt sich sogar das Verhältnis zur eigenen Familie: die Beziehungen zu Eltern und Geschwistern werden SCHÖNER und TIEFER”. (Seite 18)

  232. zu ebener erde und im ersten stock Says:

    schon einmal die website der Marktgemeinde Kremsmünster besucht?

    Selbstdefinition: “Kremsmünster – Marktgemeinde am Fuße des Stiftes”:

    http://www.kremsmuenster.at/

    Wie verräterisch Sprache sein kann!
    Was wird das Stift unternehmen, um mit den Menschen (im Markt, Gläubige, Absolventinnen und Absolventen, etc.) auf gleicher Augenhöhe zu kommunizieren und zu handeln? Was wird es unternehmen, um Macht und Privilegien abzubauen?

    Ist nicht der Machtmissbrauch (von dem sadistische Gewalt und sexualisierte Gewalt zwei Seiten einer Medaille sind, so Mertes im Zeit-Interview) nur ein Aspekt einer Grundherren-Mentalität, wie sie selbst in der offiziellen Selbstwahrnehmung der Marktgemeinde noch heute zum Ausdruck kommt?

  233. XYZ vom MJ8x Says:

    Ich habe viele dieser Blog-Einträge gelesen. Hier sind die Einträge, mit denen ich mich am besten identifizieren kann, und die meines Erachtens nach Vorgänge aufhellen, die nicht unter den Teppich gekehrt werden sollen:

    Als Referenz kopierter Eintrag 1:
    mj8x sagt:
    März 12, 2010 um 4:40 pm
    ein erlebnis mit pater a:
    ich war in der 2. oder 3. klasse. ich musste zu ihm aufs zimmer, irgendetwas holen oder bringen. durch die beiden türen durch in diesen eigentlich schönen, hellen raum, mit parkett, den vielen uhren und alten möbeln. in der mitte ein tisch und dahinter das rote sofa.
    pater a saß auf dem sofa und sagte, ich solle zu ihm kommen. mir war das nicht recht, ich wusste, er würde wieder unangenehm und zudringlich werden, mir seine nähe aufzwingen, mich anfassen. ich wusste auch damals schon, dass er schüler sexuell missbrauchte (wie ich das heute nennen würde). ich ging aber doch hin, was sollte ich denn tun… als ich vor ihm stand, fasste er mich an den hüften und wollte mich auf seinen schoß setzen. das war mir aber zuviel – ich habe mich losgerissen und bin hinter den schreibtisch weggelaufen. er ist mir – wie im spiel nach – und wollte mich fangen. irgendwie habe ich es dann geschafft, durch die tür nauch draußen zu flüchten.
    und danach hatte ich angst, für mein weglaufen bestraft zu werden.

    Als Referenz kopierter Eintrag 2:
    mj80_x sagt:
    März 13, 2010 um 1:11 am
    Freunde !
    Ich hab mir jetzt mal die ganzen Einträge hier durchgelesen …. [gekürzt] ….
    Pater A.M.:
    tja, da haben wir es allerdings schon mit einem Kaliber zu tun. Auch ich bin mehrmals in den Genuss der roten Couch gekommen. Ich habe dies damals allerdings eher als skurril empfunden, da ja nicht wirklich was passiert ist, dies mit meinem heutigen Wissenstand interpretierend ! Es kam ja, zumindest bei mir, nicht wirklich zu sexuellen Handlungen. Ich empfand es eher als eigenartig, wieso er mich nach dem Essen plötzlich in sein Gemach verschleppte und mir, mit einer von ihm ungewohnten, zärtlichen Art und Weise die verschiedenen Artefakte in seiner Wohnung erklärte und zeigte. Das Ganze war mir eher unangenehm, berührte mich aber nicht besonders und hat, soweit ich das beurteilen kann, auch keine besonderen Spuren hinterlassen. Trotzdem kann ich mir im Fall von P.A. durchaus vorstellen, daß es da zu schwerwiegenderen Vorfällen gekommen ist. Ich muß in seinem Fall auch sagen, daß davon immer geredet wurde und gerade in der Oberstufe, seine Neigungen offen diskutiert wurden. Jedenfalls war Fig in unserer Klasse eindeutig für seine Neigung bekannt und ich kann mir nicht vorstellen, daß dies seinen Mitpatres nicht bekannt war ! …. [gekürzt] ….

    Als Referenz kopierter Eintrag 3:
    mj81 sagt:
    März 13, 2010 um 7:51 pm
    Kann mich mit deiner Stellungnahme gut identifizieren. …. [gekürzt] ….
    P.A. war und ist für mich die Inkarnation des Zynischen (ironischerweise war die griech. Wurzel des “Zynischen” in dessen Gesicht schon damals ablesbar). Gott sei Dank kam ich “nur” einmal in den Genuss der vielzitierten roten Couch – auf seinem Schoss sitzend, gekitzelt und begrapscht bis zu den Genitalien, für mich damals höchst unangenehm. Zum Glück belastete mich dieser Vorfall später nicht mehr, in Erinnerung blieb mir eigenartigerweise sein Lobpreis der Kernseife. …. [gekürzt] ….

    Meine persönliche Erfahrung ist die folgende. Ich habe 8 Jahre in Kremsmünster verbracht und bin MJ 8x. Meine grundsätzliche Einstellung zu Kremsmünster ist neutral. Für mich gibt es positive wie negative Seiten zur damaligen Erziehung. Auf der positiven Seite steht, dass mich diese Erziehung sehr früh zu einer sehr selbständigen Persönlichkeit gemacht hat. Auch positive für mich war die Möglichkeit von mehreren außer-schulischen Aktivitäten, sportlich und wissenschaftlich. Ich habe gelernt auf meinen eigenen Beinen zu stehen und meinen eigenen Weg zu gehen. Auf der negative Seite denke ich, dass diese Erziehung dazu beigetragen hat, dass ich kühl und rational denke und wenig emotional bin. Konzepte wie Mitleid und selbst „Miteinander arbeiten“ oder „zusammen kann man bessere Resultate erzielen“ sind mir nicht übermittelt worden, was ich heute als Schade empfinde. Ich denke, die Antwort auf die Frage „Würdest Du Dein eigenes Kind nach Kremsmünster schicken?“ spiegelt die Meinung jedes Absolventen gut wieder. Ich würde diese Frage mit einem neutralem „Nein, danke“ beantworten.

    Ich habe körperliche Züchtigungen in Form von Watschen oder Schlüssel-gegen-das-Ohrläppchen drücken persönlich erlebt. Es ist mir sehr selten zuteil geworden. Es sind zu viele Jahre vergangen um zu sagen wie oft, aber ich würde es mit etwa 10 mal in 8 Jahren schätzen. Das war und ist für mich kein Drama. Ich habe natürlich oft gesehen wie andere Mitschüler in ähnlicher Form gezüchtigt wurden. Ich denke man sollte dies schon in zeitlichem Kontext sehen und bedenken, dass sich die sozialen Normen geändert haben. Auch die Gesetze haben sich geändert. Andere haben öfter als ich körperliche Züchtigung erfahren und manche seelische Verletzungen davongetragen. Das zweifle ich nicht an, aber ich kann und möchte nicht über andere sprechen. Ich kann nur von mir sprechen, und ich habe das als normal empfunden und ich bin damit zurechtgekommen. Auch mein Vater hat ein oder zweimal mir eine Ohrfeige gegeben. Wie gesagt, die sozialen Normen haben sich geändert. Ich akzeptiere die wenigen Ohrfeigen, die ich damals bekommen habe. Ich würde es aber nicht akzeptieren, wenn heute mein Kind eine solche Ohrfeige bekommen würde. Körperliche Züchtigung war damals zweifelsohne nicht lobenswert, aber ich kann es in dem Ausmaß wie ich es erlebt habe tolerieren, auch wenn ich es nicht gut heiße. Ich kann es aber in unserer heutigen Zeit zweifelsohne nicht tolerieren. Wenn heute mein Sohn eine Ohrfeige von seinem Lehrer bekommen würde, würde ich Konsequenzen sehen wollen.

    Ich habe es auch einmal erlebt, im Zimmer von Pater Alfons Mandorfer zu sein. Schon in der ersten Klasse wurde mir von wesentlich älteren Jahrgängen erzählt, dass man sich von manchen Paters fernhalten soll, um Ärger zu vermeiden. Mir war bewusst, dass ich für mich einen Mittelweg gehen wollte, ich wollte bei keinem Pater oder Lehrer anecken, aber auch zu keinem Liebling bei keinem Pater oder Lehrer werden. Irgendwie ohne Gründe war mir zu viel Nähe unangenehm. Ich wusste auch sehr bald, wahrscheinlich schon seit der ersten Klasse, dass manche Schüler und Mitschüler „Fons“ Lieblinge waren. „Fons“ Lieblinge, wie wir sie nannten, waren einfach alle Schüler, die Zeit mit P. Alfons verbrachten. Je älter man wurde, umso mehr wurde man sich über diese Lieblinge bewusst. Zu den Lieblingen gehörten Schüler, die im Hades wohnten, die bei ihm am Mittagstisch aßen, die bei ihm im Chor teilnahmen, die Geigespielen lernten und bei ihm am Zimmer spielten, etc. Ich wusste auch sehr wohl während all meiner 8 Jahre, dass er Kinder zu sich auf sein Zimmer einlud oder mitnahm. Es war kein Geheimnis, ich wusste es und ich muss davon ausgehen, dass viele meiner Mitschüler es wussten. In der Oberstufe, wusste man dann weniger Details, weil die Lieblinge aus der Unterstufe waren. Eines Tages nahm mich P. Alfons mit auf sein Zimmer. Ich kann mich nicht mehr erinnern, unter welchen Worten er mich mitnahm. Ich kann mich nicht mehr erinnern, warum ich mitging. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, in welcher Klasse es war, aber ich vermute es war in der ersten oder zweiten Klasse. Auf dem Zimmer, spielte er mit mir. Er kitzelte mich, er setzte mich auf seinen Schoss. Um falsche Interpretierungen auszuschließen, will ich konkret sagen, dass er mich nicht an meinen Genitalien berührt hat. Ich fühlte mich sehr unwohl. Es war mir alles sehr unangenehm. Ich wollte weg, hinaus aus dem Zimmer. Aber da er mein Musiklehrer und Konviktsdirektor war, konnte ich nicht einfach davonlaufen. Bei der ersten Möglichkeit, die sich mir bat, bin ich aus dem Zimmer gegangen. Ich habe nichts meinen Eltern davon erzählt. Es gab ja auch nichts zu erzählen. Der Konviktsdirektor hat mich auf sein Zimmer genommen und hat mich dort gekitzelt und mit mir gespielt. Ich habe es zwar niemanden erzählt, ich habe aber sowohl für mich selbst sofort Schlussfolgerungen gezogen. Danach habe ich mir absichtlich Mühe gemacht, niemals in die Nähe von P. Alfons zu kommen. Konkret hieß dies, dass ich mich nicht an seinen Mittagstisch sitzen würde, das ich nicht in seine Nähe gehen würde wenn er irgendwo stand, dass ich bei seltenen Sonntagsspaziergängen eher am Ende der Gruppe ging.

    Soweit was ich als Kind erlebt habe. Wie denke ich jetzt als Erwachsener darüber? Er hat mich nicht sexuell missbraucht. Als Kind hatte ich das Gefühl, dass täglich ein Kind, meistens ein „Fons“ Liebling, zu ihm aufs Zimmer ging. Ich habe auch von Schülern, die eine Schüler-Generation, sprich 8 Jahre, älter sind, gehört, dass es diese Gerüchte auch in den 70er Jahren gab. Anderen Blog-Einträgen glaubend, gab es auch in den 90er Jahren weiterhin diese Gerüchte. Nach meinen Gefühlen und demnach was man gesehen und gehört hat, waren in den acht Jahren meiner Anwesenheit hunderte Male Schüler bei P. Alfons im Zimmer. Da P. Alfons angeblich von 1970 bis 1996 Konviktsdirektor war, würden das über diesen Zeitraum von 26 Jahren mehr als tausenden Mal gewesen sein, dass er Schüler auf sein Zimmer genommen hat. Ich zweifle nicht, dass es vielen so wie mir ergangen ist: es ist nichts passiert aber man hat sich unwohl gefühlt. Einigen ist es besser gegangen, die sind gern und oft hingegangen. Wenigen anderen ist es wahrscheinlich schlechter ergangen, aber das müssen diese Anderen erzählen.

    Ich persönlich kann P. Alfons nichts rechtswidriges vorwerfen. Aber alleine das Verhalten, hunderte Male Schüler zu sich ins Zimmer einzuladen finde ich nicht richtig und man hätte dementsprechend reagieren müssen. Ein Erzieher sollte nicht solche Situationen erzeugen, wo Kinder sich unwohl fühlen können, selbst wenn kein sexueller Missbrauch stattfindet. Ein wirklich vorbildlicher Erzieher würde selbst Taten und Situationen vermeiden, die – wenn auch gut gemeint – falsch interpretiert werden könnten. Für mich besteht kein Zweifel, dass das Stift, die Schule und das Umfeld zu wenig reagiert haben. Ich glaube, dass andere Paters und Erwachsene sehr wohl von diesen Gerüchten gehört und gewusst haben. Das Wissen, dass er kleine Schüler regelmäßig in sein Zimmer bringt, ist während mindestens 20 Jahren herumgetragen und besprochen worden. Auch Pater Jakob sagt in seinem Schreiben, dass er und die Schuldirektion von Gerüchten gehört haben. Wenn ein Gerücht so massiv ist und durch so viele Jahre hinweg besteht, sollte man den Umständen mit mehr Aufwand auf den Grund gehen. Zu sagen es gab keine Beweise und keine konkreten Beschwerden und deshalb habe man keine Maßnahmen getroffen, deckt vielleicht die legale Verantwortung ab, aber nicht die moralische. Das Stift hat ja auch den Freiraum zu reagieren, bevor es zu spät ist. Man muss nicht auf die ersten Beweise, sprich eine Klage warten, bevor man Maßnahmen setzt. Die Maßnahmen hätten sehr vielfältig sein können. Man hätte P. Alfons Regeln setzen können, er dürfe kein Schüler zu sich ins Zimmer nehmen, der Geigenunterricht muss in einem öffentlichen Raum stattfinden, oder er darf keinen privaten Geigen- oder Gesangsunterricht geben, andere Aktivitäten müssen im Beisein von dritten Personen gemacht werden, etc. Somit wäre es schwer gewesen für P. Alfons zu zweit alleine mit Schülern zu sein. Sein Handeln hätte solchen Regeln nach in der Öffentlichkeit unter den Augen von vielen Schülern oder anderen Paters ablaufen müssen. Somit hätte man nicht alles aber vieles vermeiden können. Man hätte ihn natürlich auch als Konviktsdirektor absetzen können.

    Meiner Meinung nach ist das Stift seiner Verantwortung seine Schüler zu erziehen und zu schützen nicht voll nachgekommen. Das Konvikt und das Stift hat in meinen Augen versäumt, richtig und rechtzeitig die bekannten Fakten genauer zu untersuchen und darauf zu reagieren.

    Ich denke es ist wichtig weiterhin öffentlich darüber zu diskutieren. Es soll nichts unter den Teppich gekehrt werden, oder „intern“ geregelt werden. Das Stift sollte seine Lehre ziehen, die Fehler akzeptieren, die schuldigen Personen bestrafen, und neue Richtlinien setzen um zukünftige Missbräuche zu vermeiden. Weiters sollte Stift und Schule ihre edukativen Werte revidieren, edukative Werte öffentlich diskutieren, die neuen gemeinsam ausgewählten Werte transparent machen und dementsprechend in die Erziehung einbringen.

    • nix gewusst Says:

      Liste aller Konviktsdirektoren und Präfekten mit Zeitraum ihres Wirkens:

      http://schulen.eduhi.at/stift_kremsmuenster/gym/jb147-06.pdf

      P. Alfons war bereits acht Jahre lang Konviktspräfekt, bevor er Direktor wurde. Was hat ihn dafür qualifiziert?

      P. Christian (heute oberster Benediktiner in Österreich) war von 1970-1976 Präfekt, als Alfons schon Konviktsdirektor war. Soll doch bitte niemand sagen, das Konvikt war abgeschottet vom Kloster und man hat nicht hineingesehen!

      Es geht nicht bloß um einzelne “Sünder”, sondern um die STRUKTUREN, in denen alles passiert ist!

      Vom Stift will ich wissen:

      War der Konviktsdirektor (als pädagogischer Leiter) dem jeweiligen Abt über seine Tätigkeit rechenschaftspflichtig?

      Welche Kontrollmechanismen und Vorgaben hinsichtlich der pädagogischen Führung des Konvikts und in Hinblick auf die Prävention von Machtmissbrauch waren vom Stift vorgesehen bzw. gab es?

      Welche Informationen über sexualisierte, psychische und körperliche Gewalt im Internat (Informationen von Seiten einzelner Präfekten, Patres, Eltern etc.) lagen dem jeweiligen Abt vor und welche Konsequenzen hat er daraus gezogen?

    • er hat recht Says:

      Ein ungewöhnlich reflektierter Beitrag, der das widerspiegelt, was nach meiner Einschätzung eine Vielzahl von uns so erlebt hat! Danke für die sehr überlegte Darstellung, die jedenfalls meinem subjektiv Erlebten entspricht. (Eines ergänzend: Zu mir als Halbexternen war Pater A. schlicht und einfach nur nett, ich mochte ihn gerne und hatte den Eindruck, er hält eine schützende Hand über mich; dass es darum hier und in diesem Umfeld aber nicht geht und die Vorwürfe nicht relativiert, ist mir schon klar.) Ich kann damit für mich meinen Frieden mit diesen Jahren meiner Kindheit finden.

    • mero Says:

      und so weitr und so fort. soviel hirnschas in so kurzen abständen. eine schande für die menschheit. vor 70 jahren hätte man euch schon gezeigt wo es langgeht, dass ihr euch auskennt

      süßeste grüße,
      karl gstöttenmeier

      • kaunst ahm lad doa Says:

        mit dem nazi-schmoan kaunst di glei auf a packl mitm fig haun,
        in hades woifoartn gehn und aum bestn nechste wocha glei a rosnkraunz wöhn!

    • Hadesinsasse Says:

      Danke für diese ausgewogene Stellungnahme, endlich schreibt einmal einer detailliert was ihm auf der roten Couch mit ihm passiert ist und was nicht! Viele Lehrer und auch Eltern wußten von diesen Gerüchten, es war vom Stift feig und fahrlässig das aus Mangel an Beweisen weiterlaufen zu lassen.

      Es hat in diesem Blog einmal einer gefragt ob uns ehemalige Schüler auch eine Schuld trifft. Hätten wir was sagen müssen? Zu wem? Ich kannte natürlich auch von der ersten Klasse an diese Gerüchte und habe hie und da mitbekommen, dass einer allein zu P. Alfons aufs Zimmer musste. Ich war immer heilfroh, dass es mich nicht traf. Wenn ich den Auserwählten später fragte, was so alles passiert ist, bekam ich immer Antworten wie “nichts”, “er hat mir eine besondere Uhr gezeigt”, “er hat mir Schokolade geschenkt”,… Das Extremste was ich direkt von einem Betroffenen gehört habe war “er hat mich auf seinen Schoss gesetzt und gekitzelt”, genau wie du es beschreibst, auch was ich mit eigenen Augen im Hades mitbekommen habe waren immer nur Zweideutigkeiten.

      Insofern war ich zwar nicht gänzlich überrascht aber doch sehr schockiert als ich von eindeutigem sexuellen Mißbrauch hörte. Unbewußt habe vermutlich gehofft und damit mein Gewissen beruhigt, dass da eine letzte Grenze ist, an die er sich zwar sehr nah heranwagt, die er aber doch nie überschreiten würde. Vielleicht haben die Verantwortlichen im Stift ähnlich gedacht, aber ein Abt, Mitbruder oder Lehrer haben da mehr Verantwortung als ein minderjähriger Mitschüler.

  234. woher bekomme ich son greifer? siehe details!? Says:

    [...] Kremsmünster Blog II « Kremsmuenster [...]

  235. Enttäuschter Katholik Says:

    Folgende Nachricht auf der ORF-Website:

    “Missbrauch: Neun Priester in Österreich außer Dienst
    Seit dem Aufkommen der jüngsten Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs durch Kirchenangehörige sind insgesamt neun Priester außer Dienst gestellt geworden. Das berichtet das Nachrichenmagazin “profil” in seiner neuen Ausgabe.

    Demnach wurden sechs Kleriker nach Anzeigen vom Dienst suspendiert und zwei vorläufig beurlaubt. Einer quittierte nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen freiwillig den Dienst. Die Suspendierungen wurden in den Diözesen Wien (2), Salzburg (1), Eisenstadt (1) und Innsbruck (2) ausgesprochen, die Beurlaubungen in der Diözese Graz-Seckau, wo auch der freiwillig ausgeschiedene Priester tätig war.”

    Heißt das: In der Diözese Linz wurde weder ein einziger Priester beurlaubt, noch suspendiert?

    Und was ist dann wirklich mit jenen 3 Kremsmünsterer Priestern, die ja angeblich von all ihren Ämtern vorübergehend suspendiert sein sollen? Alles nur Blöff, nur Nebelgranaten, – gar nichts dran in Wirklichkeit? Was sollen wir noch glauben?

    • MJ8x Says:

      Ich appelliere an alle ehemaligen Schüler, die Opfer sexueller Gewalt durch Patres des Stiftes Kremsmünster geworden sind:

      Wenn ihr wollt, dass die Taten dieser “Gottesmänner” tatsächlich von einem weltlichen Gericht gesühnt werden, wendet euch an die Polizei oder an die Staatsanwaltschaft. Verlasst euch nicht darauf, dass die Anzeigen einzelner Opfer schon dafür sorgen werden, dass die Täter belangt werden können. Nur wenn alle Fakten auf den Tisch gelegt werden, haben die Behörden entsprechende Grundlagen, die vergangenen, kriminellen Handlungen objektiv aufzuarbeiten.

      Mich stört ein wenig, dass man hier “nur” von den körperlichen Züchtigungen spricht, die allesamt schon längst verjährt sind. Es muss jedem klar sein, dass man das Ganze nur effizient aufrollen kann, wenn in puncto sexueller Gewalt nichts im Verborgenen bleibt. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, als Opfer solcher Gewalt den Schritt zur Anzeige zu wagen. Dennoch muss jedem bewusst sein, dass jetzt der beste Zeitpunkt dafür ist. Die Enttäuschung wäre groß, wenn wir aus der Zeitung erfahren müssen, dass alle Verfahren eingestellt worden sind. Die Täter lachen sich dann eines ins Fäustchen (“Viel Lärm um nichts”). Am meisten enttäuscht werden dann wohl jene sein, die den Schritt zur Staatsanwaltschaft oder Polizei gewagt haben, in der Hoffnung, dass die Verbrechen, welche an ihnen, an ihren Kinderseelen, begangen worden sind, einer halbwegs annehmbaren Gerechtigkeit zugeführt werden.

      Mein Aufruf: Auch ihr, die ihr Opfer von sexueller Gewalt geworden seid, wendet euch an die Staatsanwaltschaft oder an die Polizei, zeigt die begangenen Verbrechen an. Es darf nicht so enden, dass außer einem “Medienspektakel” nicht übrig bleibt.

      Frei nach dem kirchlichen Motto: TRAGT WAS BEI!

    • vorzeitig gewechselt Says:

      Ich denke, da geht es um Diözesanpriester, nicht um Ordensleute!

  236. LH - MJ´95 Says:

    Mein Mitgefühl gilt ohne Ausnahme ALLEN, die Mißbrauch – gleichgültig in welcher Form – erleben und ertragen mußten.

    Den Tätern ist – ohne Ausnahme – der Prozeß zu machen, doch fair und den Rechtsnormen entsprechend; “Lynchjustiz”, wie sie hier mehr oder weniger offen gefordert wird, ist kein Weg und wird auch keinem Ofper Wiedergutmachung oder nachhaltige Linderung seiner Schmerzen bringen können.

    Ich möchte, und das ist der Grund für mein Posting, auf einen wichtigen Umstand hinweisen, der hier nicht bis viel zu wenig Beachtung findet:
    Die systematische und vorsätzliche Verunglimpfung (auch unter gezielter Instrumentalisierung einzelner Schüler, welche jedoch daran keine Schuld treffen kann) und somit echte Vernichtung Einzelner durch ausgewählte weltliche Professoren (ich versuche sämtliche Namen nur für Insider nachvollziehbar zu machen):

    Es war in unserer 6. Klasse als durch “Kö” und “Tschak” unter Mithilfe des einfachen, administrativen Gehilfen “H.” eine nie da gewesene Einzelverhör-Folter in widerlichster Nazi-Manier stattfand; wir wurden – jeder einzeln (!) – zu “Kö” in eine Art “Verhörzimmer” geschickt – anwesend waren stets nur der einzelne Schüler und “Kö”, unser Klassenvorstand (!); dort wurde uns unter eisigster Miene ein Blatt Papier und ein Stift vorgelegt mit der Aufforderung, zwei Namen niederzuschreiben. Gesucht wurden zwei Klassenkameraden, die für schulische und disziplinäre “Missstände” verantwortlich zu machen seien, um diese dann der Schule zu verweisen.
    Als ich auch nach etwa 15 Minuten Verhör (diese 15 Minuten kamen mir vor wie eine nicht enden wollende Höllenqual) auch “nur” mündlich keinen Namen preisgeben wollte, wurden mir selbst Konsequenzen – von Sitzenbleiben bis hin zum Schulverweis – angedroht; ich weiss bis heute nicht woher meine Kraft kam, doch ich sagte nichts und ging benommen, zitternd und mit Tränen in den Augen zurück in die Klasse; vielen meiner Kollegen erging es ähnlich; wir haben nie wirklich darüber gesprochen; so, wie wir eigentlich nie über etwas “Schlimmes” gesprochen haben oder sprechen konnten.

    “Fig” fragte mich beim darauffolgenden Essen, was geschehen sei und ich erzählte ihm alles. ER war es, der “Tschak” und “Kö” in ihre Schranken verwies und für uns Schüler eintrat. ER war es auch, der – solange ich mich erinnern kann – stets auf der Seite der Schüler stand und couragiert für uns eintrat, besonders wenn uns emotionale Gewalt (und davon gab es, wie wir alle wissen, mehr als genug) angetan worden war.

    Ich möchte, nein: ich fordere richtig verstanden zu werden: “Figs” Taten und Vergehen an den Ofpern werden durch seine guten Taten und Seiten nicht weniger schlimm; seine tatsächlich begangenen Verbrechen (und es schmerzt mich aufrichtig dieses Wort verwenden zu müssen) sind zu ahnden. Doch ihn ausschließlich als Monster anzuprangern und “hinzurichten” ist weder richtig noch anständig. (Auch Pater R´s späte Einsicht ist angesichts nicht erfolgten Handelns nur wenig wert.)

    Wenn wir hier also von Gewalt (sexueller, physischer, psychischer und emotionaler) sprechen und somit Themen aufarbeiten, dann mögen bitte jene weltlichen Professoren nicht in Vergessenheit geraten, die ihre perfiden Züge durch Übung an uns zur Meisterschaft bringen konnten.

    Zm Abschluß noch drei wichtige Punkte:

    1.) Verwechseln wir nicht Religion und Kirche selbst mit schwarzen Schafen aus der “Amtskirche”, nur weil es einfach und dem Zeitgeist entsprechend ist. Täter waren und sind stets Menschen, die oftmals den Deckmantel eines Klosters, eines Internats oder einer Schule für sich genutzt haben.

    2.) Danke an alle geistlichen und weltlichen Professoren, die gut zu uns waren und uns mit Anstand und Respekt begegnet sind. Derer gab es Gott sei Dank einige.

    3.) Nicht Rache führt zu innerem Frieden und somit zur Erlösung, sondern Liebe und Verzeihen – mag es auch noch so schwer fallen.

    • martin Says:

      Lieber LH,

      Danke für den sehr sachlichen Beitrag. Mir fallen dazu 2 interessante Ergänzungen ein.
      (1) P.A. war mein KV. Er hat die beschriebene Methode selbst praktiziert – die ganze Klasse musste (im Religionsunterricht …!) eine ganze Stunde lang schriftlich, wie beim Deutschaufsatz, alle Personen bekanntgeben, die irgendwann irgendetwas verbotenes gemacht haben. Nach einer Stunde wurde abgesammelt. So einfach ging das.
      Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass P.A. bei Bedarf gegen andere Lehrer zu Feld gezogen ist, aus welchem Motiv auch immer. Sicher aber nicht deswegen, weil er dieses “Verhör” pädagogisch ablehnte. Übrigens war eine der Folgen dieser Aktion, dass fortan alle Schüler gemobbt wurden, von denen andere vermuteten, dass sie etwas gepetzt hatten … es war Psycho-Terror pur, nachhaltig und gewollt.
      (2) @ Kö auf der Suche nach “Schuldigen”: Wir hatten in der sechsten Klasse ein harmloses Zeichen des jugendlichen Widerstands gesetzt, indem wir die (für alle verpflichtende) Schulmeisterschaft im Laufen boykottiert hatten. Die ganze Klasse ist die 2 Stiftsrunden geschlossen GEGANGEN statt gelaufen. Was danach folgte, war unglaublich: Krisensitzungen(!) der Lehrer, und eine Turnstunde, in der besagter Kö in penetranter, Druck ausübender und untergriffiger Form nach Einzelpersonen gefahndet hat, die man stellvertretend bestrafen kann. Die Klasse hatte zwar nichts getan, was verboten war (niemand schreibt vor, wie schnell man laufen muss …), aber es musste in dieser Welt unbedingt Einzeltäter geben, die “verführt” und “die Kollegen unter Druck gesetzt und missbraucht” hätten. Es wurden keine Namen genannt – wären welche genannt worden, hätte man diese wohl der Schule verwiesen. Weswegen eigentlich? Erst Jahre später war mir bewusst, dass wir mit einem nicht tiefgründig durchdachten, sondern sehr spontanen Spass genau das durchbrochen hatten, worauf die Schule aufgebaut war: Bedingungslose Autorität durch die “Gemeinschaft” und Vereinzelung bei der Bestrafung. Wenn dann ausgerechnet nicht einzelne Subjekte renitent werden, sondern eine ganze Klasse, und die sich nicht vereinzeln lässt, dann wackelt der Zopf gehörig … das hatten wir damals aber nicht so gesehen, und schon gar nicht bewusst so geplant.

      Deine Ausführungen glaube ich daher aufs Wort – ich sehe diesen Kö leibhaftig vor mir, und das war genau sein Stil. Ein fachlich ausgezeichneter Lehrer, dem ich ein gutes Englisch verdanke, aber leider auch ein Großmeister des Mobbings – wie es in seiner Spielart aber wohl an vielen anderen Schulen auch vorkommt.

    • David Sterling Says:

      Jaja, der gute Herr Magister Kößldorfer, ein fachlich ausgezeichneter Lehrer, als Pädagoge allerdings eine der größten Flaschen, die mir jemals untergekommen ist.
      Nach der Lektüre von Albert Hesse´s Beschreibung sehe ich ihn wieder deutlich vor mir, den Magnumverschnitt mit grasgrünem Prolomadza, der so stolz darauf war, besser Englisch zu sprechen, als seine Kollegen (was allerdings bei Gott nicht schwierig war).
      Aus heutiger Sicht ist der Typ für mich ein lächerliches Würstchen, der ein Nasenbohrerstudium absolviert hat und unkündbar in einer geschützen Werkstätte arbeitet und dessen geistiger Climax das Cambridge Certificate ist.
      Was ich jedoch nie verstehen werde, ist diese dranghafte Profilierungssucht vor Pubertierenden, denen man doch fachlich jeden Blödsinn erzählen konnte, dieses provinzhafte, um jeden Preis Cool-sein-Müssen, siehe Mazda.
      Anstatt wirklich cool über die Laufaktion hinwegzusehen gabs wieder Psychoterror, mein Gott wie lächerlich!
      Wie gesagt, fachlich ein ausgezeichneter Lehrer, als Pädagoge eine Pfeife.

      • martin Says:

        welches auto jemand fährt tut wirklich nix zur sache. so etwas sollten wir aus der diskussion rauslassen.

        “profilierungssucht vor den pubertierenden” würde ich aber jedenfalls unterschreiben – das ist trefflich formuliert!

        es redet sich wahrscheinlich leicht, wenn man nicht selber täglich vorne in der klasse steht, aber eines habe ich mich schon damals oft gefragt: wie kann jemand lehrer werden, der sich auf persönliche beziehungskisten mit pubertierenden einlässt? gerade KÖ hat einzelne mitschüler wirklich wild gemobbt, nur weil sie ihm nicht sympathisch waren. BERUF VERFEHLT!

        • David Sterling Says:

          Martin ich bitte Dich, so kleine persönliche Untergriffe sind doch was schönes. Die coolste Socke was Autos angeht war eindeutig der Fischpeda, respect mate.

    • Schule gestern und heute Says:

      Wenn ich die Geschichte mit den inquisitionsähnlichen Methoden lese, packt mich der heilige Zorn!

      In diesem System gibt es mehr Mitläufer bzw. -täter, als ich es bisher wahrhaben wollte. Und offensichtlich müssen die Methoden eines Jacques auch gründlich untersucht werden.

      In diesem Augias-Stall können wir nur selber aufräumen! Es ist kein Verlass auf den jetzigen Schuldirektor, auch nicht auf den Abt. Nur durch Druck von außen kann – wenn überhaupt – etwas rauskommen.

      Der jetzige Lehrkörper ist existenziell abhängig und hat offensichtlich eingeübt, Befehle von oben auszuführen. Etliche der Personen aus früherer Zeit sind jetzt noch im System.

      Dazu passend ein Zitat:
      “Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut” (Lord Acton)
      Dies gilt offensichtlich nicht nur für Päpste, sondern auch für Äbte, Konvikts- und Schuldirektoren!

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein neu zu gründender Verein die Schule übernehmen und diese gänzlich unabhängig vom Stift führen soll. Das Gymnasium hat die Chance verdient, völlig neu durchstarten zu können!

      Es ist wahrscheinlich ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis nicht mehr genug “geistliches” Personal zur “Verfügung” gestellt werden kann (wie bei anderen Orden auch) und die Schule in die Welt entlassen wird. Wie alles nur eine Frage der Zeit war (Fahrschüler, Mädchen,…).

    • auf den Punkt gebracht Says:

      Hockewanzl…und die Macht über Leib und Seele

      (…) Ihr nachdenklicher Erzdechant erlaubt sich auf ein anderes Mistbeet hinzuweisen, auf dem Missbrauch von Schwachen und Sadismus furchtbar gedeihen kann. Stellen Sie sich eine Organisation vor, die hierarchisch sehr klar definiert ist, wo es ein OBEN und UNTEN gibt, wobei alles Wissen, alle Entscheidungen und alle Macht ganz klar in den Führungspositionen angesiedelt ist. “Die da unten” haben zu hören, zu schweigen und widerspruchslos allen Anordnungen Folge zu leisten. Stellen Sie sich weiters vor, dass diese Organisation sich im ausschließlichen Besitz göttlicher Wahrheit fühlt und somit den Eindruck hat, von einer feindseligen – oder wenigstens missgünstigen – Öffentlichkeit umlagert zu sein. Konflikte im Inneren dürfen daher auf gar keinen Fall nach außen dringen. In solch einer Atmospähre ist es zum körperlichen Missbrauch, ja zum hemmungslosen Ausleben sadistischer Triebe nur ein ganz kleiner Schritt (…).

      Ihr Hockewanzl

      aus der Kolumne “Hockewanzl” in: Altkatholische Kirchenzeitung – Bistumszeitschrift Österreich, Ausgabe April 2010

    • Albert Hesse Says:

      Was diesen Tschack und Kö betrifft, so habe ich ja meine Meinung schon kundgetan. Aber überrascht mich das etwa, dass diese Psychopathen ohne irgend ein Mitgefühl wieder mal den Schülern die Schuld in die Schuhe schieben wollten, wo sie doch voll und ganz selbst versagt haben? Gibt es irgend eine Gerechtigkeit für das was Tschack und Kö getan haben?
      Auch Parterre Alfons hat mich mit einer vermutlich ähnlichen Verhörmethode des Terror-Anrufes bei Herrn Ölsinger überführt (Anrufen, “Ja”, Auflegen, Anrufen, “Ja”…). Ich entschuldige mich hiermit bei Herrn Ölsinger, er soll ja sich ja zu einem guten Beispiel entwickelt haben. Widerlich sind diese Methoden, Schüler gegeneinander auszuspielen.

  237. und was jetzt? Says:

    seit meiner Zeit im Stift Kremsmünster empfinde ich Kirchenglocken als Lärmbelästigung. Wer zur Hölle darf in Österreich regelmässig soviel Krawall machen bittesehr?

    Ein anderer Song aus dem Schreckensjahr 1980 trifft den Kern des “iuvenestrumGefühlslebens” – punktgenau ins Schwarze:

    >>>youtube.com/watch?v=X8oEa2csgpw

    und falls wer den Text nicht versteht hierbittesehr:

    >>>youtube.com/watch?v=yt7-X_NVwUk

    musicispicturesinthemindbyearlx

    Mit Verlaub, gibt´s schon eine neue Tischordnung?

    wieviele Anzeigen gibt es mittlerweile und was sind die Konsequenzen dieser sogenannten Vergangenheits(ü)be(r)wältigung?

    • illi Says:

      oida, kannst du bitte amoi dei deppade goschn halten?

      • Goschn hoitn und Hände foitn Says:

        Obreng und die oidn zeitn auflebn lossn?

        Oh, du alte Burschenherrlichkeit!!

        Lebenswichtiges haben wir bei Leo gelernt: der richtige Biertrinka trinkt Seiterl!

        Ohne Spass: Haben wir nicht oft genug schon das Thema Kremsmünsterer-Vergangenheit im Bier ersäuft?? “Goschn g´hoitn und Hände g´foitn” hauma scho gnuag! Des is net da Punkt!

  238. Staatliche Untersuchungskommission Says:

    Jetzt ist die Politik gefragt!! Gut, dass die Grünen hier offensiv vorgehen:

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100419_OTS0122/steinhauser-schweigen-der-bundesregierung-zum-missbrauch-in-der-kirche-ist-unertraeglich

    Allzu lange wurde ein Sonderstatus der Kirche zugelassen und damit Machtkonzentration und Machtmissbrauch gefördert.
    Jetzt ist es an der Zeit, dass der Staat seine “duldende” Rolle aufgibt! Die Verhaberung von ÖVP bzw. SPÖ mit der r.k. Kirche muss ein Ende finden! Schluss mit jeglicher falscher “Rücksichtnahme”!

    • horeb Says:

      Schande über dich, der Du diesen Blog mit deinem linken Gesuldel verunstaltest und schändlich deine abstruse Geisteshaltung dank derer Du den Missbrauch des Machtapparats durch Einzelne der Institution Kirche zuschreibst! Würden die Grünen doch nur eine Spur jener Ethik und Moral besitzen, derer sich die Lehre der Kirche verschreibt! Doch meinetwegen mögest Du mit deiner perversen Ketzerdiktion glücklich werden.

      • LH - MJ ´95 Says:

        Horeb,

        bitte unterlasse Beschimpfungen und versuche niveauvoll zu posten.
        In Deinem Verständnis scheint es eine “einfache” Gleichung zu geben:
        Links=anti Kirche
        Rechts=pro Kirche
        Ich darf DIch höflich darauf hinweisen, dass Du hier einem Irrtum obliegst.

        LH

        Ps.: wenn Du schon glaubst jemanden beschimpfen zu müssen, dann hab wenigstens den Anstand dies nicht anonym zu tun.

      • Kevin Krennhuber MJ96 Says:

        Das kann aber jetzt nicht dein Ernst sein, Horeb, oder? Steht in der Beschreibung dieses Blogs irgendwo zu lesen, dass hier bestimmte politische Geisteshaltungen vertreten werden dürfen und andere nicht? (Und ich will hier auf keinen Fall die Grünen verteidigen)

        Woher kommt diese existentielle Angst vor Informationen? Womöglich brav eingeimpft in einem Kremsmünsterer Gymnasium, in dem Zeitgeschichte bis zur Matura kein einziges Mal durchgenommen wurde? (Übrigens bei einem Geschichtsprofessor P. Rupert, der sich hier im Blog als grosse moralische Konstante im Kloster präsentiert hat.)

      • Freie Gesellschaft Says:

        Das Mariazeller Manifest befasst sich mit dem Verhältnis von r.k. Kirche und Parteien und hält dabei fest: “Keine Rückkehr zum Protektorat einer Partei über die Kirche”

        Zum nachlesen:

        http://www.kaoe.at/content/site/spirituelles/article/49.html?PHPSESSID=a53880d07690f25b8fde88e39aea78b4

    • Seelsorge statt Entschädigungen Says:

      Die Benediktiner in Deutschland haben sich schon klar positioniert: sie wollen keinen nationalen Opferfonds, sondern individuelle Lösungen. In den verschiedenen Einzelgesprächen habe sich herausgestellt, dass es den meisten sowieso nicht um eine finanzielle Entschädigung geht. Wie praktisch! http://www.domradio.de/news/artikel_63337.html

      Die betroffenen Benediktiner-Klöster haben sich auch schon gemeinsam getroffen. Sie bieten individuelle Unterstützung an, konkret seelsorgliche (!) Hilfe. Wie praktisch, dass genau das von den Opfern jetzt benötigt wird und man darin seit 777 Experte ist!

      http://www.stift-kremsmuenster.at/index.php?id=402&tx_ttnews%5Btt_news%5D=740&cHash=b2a94ebf534b1a3e5a9519751b5a9f31

      Dem Machtfaktor Stift heißt´s weiterhin auf die Finger schauen!

    • Seelsorge statt Entschädigungen Says:

      Die Benediktiner in Deutschland haben sich schon klar positioniert: sie wollen keinen nationalen Opferfonds, sondern individuelle Lösungen. In den verschiedenen Einzelgesprächen habe sich herausgestellt, dass es den meisten sowieso nicht um eine finanzielle Entschädigung geht. Wie praktisch! http://www.domradio.de/news/artikel_63337.html

      Die betroffenen Benediktiner-Klöster haben sich auch schon gemeinsam getroffen. Sie bieten individuelle Unterstützung an, konkret seelsorgliche (!) Hilfe. Wie praktisch, dass genau das von den Opfern jetzt benötigt wird und man darin seit 777 Experte ist!

      http://www.stift-kremsmuenster.at/index.php?id=402&tx_ttnewstt_news=740&cHash=b2a94ebf534b1a3e5a9519751b5a9f31

      Dem Machtfaktor Stift heißt´s weiterhin auf die Finger schauen

    • Weißer Ring für unabhängige Kommission Says:

      Statt von Kirche eingesetzter Waltraut Klasnic:
      Der Verein “Weißer Ring”/Udo Jesionek verlangt eine wirklich unabhängige, d.h. STAATLICHE Kommission:

      http://wien.orf.at/stories/438418/

  239. sehr schwierige Aufarbeitung... Says:

    Mit dem Großteil der Postings hier kann ich mich sehr gut identifizieren. Es ist bereits eine sehr große
    Erleichterung zu lesen, daß es doch erschreckenderweise sehr vielen ähnlich ergangen ist.

    Ich möchte hier kurz meine Geschichte kundtun. Es ist dies ein Auszug von dem was ich an die Staatanwaltschaft schicken wollte:

    ….
    …..
    Ich wurde über Jahre hinweg von einigen Professoren, insbesonderen “Kö”, aber es soll auch ein vielbeachteter lauffanatischer Turnlehrer erwähnt sein, systematisch niedergemacht, schikaniert, vor den Klassenkollegen bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit bloßgestellt.
    Es wurde einem von diesen Professoren über Jahre hinweg eingetrichtert, daß man nichts kann und eigentlich nicht hier sein sollte.

    hier eine kleine Anekdote dazu:
    “In der 6ten Klasse hatte ich mich im Turnunterricht verletzt, daraufhin hat sich einer der oben genannten Leherer angeboten mich zum Arzt zu bringen. Auf der Fahrt dorthin wurde ich gefragt, was ich den mal machen will, später….
    Als ich meinen Satz mit folgendem Wortlaut begann “nach der matura….” fiel er mir ins Wort und sagte du glaubst doch nicht wirklich das du hier maturieren wirst. Also bei deinen Noten und was die Lehrerkollegen so reden, wär es doch besser, wenn du in Betracht ziehen würdest die Schule zu verlassen und dir irgendetwas suchen würdest, was deinem Können entspricht. Weil ich denke nicht, daß du für ein Studium geeignet bist, zumindest wär es Zeitverschwendung in deinem Fall.”

    Dieses sadistische System wurde von gewissen Lehrern zur Perfektion getrieben. In den Stunden war es ein Aufschaukeln von beiden Seiten. Der Lehrer machte einen Scherz auf Kosten der anderen wenigen und er wußte das die “bevorzugten” Schüler
    auf diesen Zug aufspringen würden und umgekehrt. So wurden die Stunden im Laufe der Jahre unerträglich. Ich hatte unzählige schlaflose Nächte, war an vielen Morgen zitternd, falls ich etwas essen konnte, bin ich lethargisch beim Frühstück gesessen und ging schlußendlich mit enormen Ängsten in die Schule, wo dann die Tortur wieder von vorne losging. Das waren keine Pädagogen, das waren Sadisten, die ein perfektes Umfeld gefunden haben, um sich auszuleben, da jeder einfach nur wegschaute.

    Diese Professoren benutzten die Hackordnung der Schüler, um die Minderheit fertig zu machen. Außerdem wurde man bei jeder Gelegenheit als Trottel hingestellt. Ich frage mich, warum diese pädagogischen Prachtexemplare den Drang verspürten, zu beweisen, dass gerade sie so viel besser als unter 18 jährige sind.

    Sie werden sich natürlich fragen, was das ganze jetzt mit dem sexuellen Missbrauch zu tun hat.

    Da ich in einem Fach massive Probleme hatte brauchte ich Nachhilfe. Es kam schließlich dazu, daß sich eine bestimmte Person meiner annahm, die ich zunächst nicht beim Namen nennen möchte. Ich hatte ziemlich oft alleine Nachhilfe und leider kam dort mit der zeit eines zum anderen und vor allem kam es schlußendlich zu regelmäßigen sexuellen Handlungen, hauptsächlich Oralverkehr. Diese “Beziehung” dauerte dann einige Jahre und ich muss leider sagen, ich empfand die Handlungen damals nicht als Missbrauch. Aufgrund der grauenvollen Umgebung und der sadistischen Behandlung durch ein paar Lehrer und der physischen sowie psychischen Gewalt durch Klassenkollegen empfand ich den Umgang mit der Bezugsperson als Balsam auf meiner Seele. Da er der einzige
    war, der mir nicht das Gefühl gab, ein vollkommener Versager und Idiot zu sein. Vielleicht tat er es nur um an eben diese sexuellen Spielereien
    zu kommen. Ich weiß es nicht. Das unglaubliche ist, daß er, durch sein liebevolles “fürMichDaSein” maßgebend dazu beigetragen hat, daß ich nicht als psychisches Wrack in irgendeiner Anstalt gelandet bin.

    Vielleicht können sie jetzt noch nicht verstehen, dass das schlimm ist, aber ich fand zu der Zeit diese psychische Gewalt, wie sie von den Professoren und Klassenkollegen ausgeübt wurden, viel schlimmer als den sexuellen Missbrauch. Es war dieser gelebte Sadismus und die Schikanen, die mich schlußendlich in die Hände des Paters brachten, der sich dann an mir über Jahre hinweg sexuell verging. Doch das vollkommen absurde an der Sache ist, daß ich den sexuellen Mißbrauch nicht als diesen sah, weil er mir noch um einiges lieber war, als in der Schule schikaniert und niedergemacht zu werden. Es war für mich sogar ein sicherer Hafen, wo ich mich “wohl” fühlte, so verzweifelt bzw. psychisch labil war ich damals.

    ……
    ……
    ……

    Ich hatte nach Kremsmünster einige Jahre damit zu kämpfen mich von dem ganzen System zu lösen. Ich konnte keine Menschen an mich ranlassen, wollte einfach nur alleine sein, mich irgendwo verstecken, damit mich niemand sieht und darüber lachen kann was ich nicht für ein Versager bin.
    Ich war die ersten Jahre nach der Matura nicht fähig irgendetwas anzupacken, ich war in einer gewissen Schockstarre, was mir damals nicht bewußt war. Ich wollte in keine Schule mehr, keine Professoren mehr sehen. Ich wollte einfach nicht mehr. Die ersten Jahre verbrachte ich damit, mich zu verstecken, da es mir an Selbstwertgefühl fehlte. Durch Alkoholeinfluß wurde mein Selbstwertgefühl gestärkt und ich traute mich unter Leute, behandelte diese aber meistens wie “Dreck” ohne das zu wollen, bzw. “verabscheute” sie aus irgendeinen Grund und mied deswegen den Kontakt.
    Ich weiß, daß ich das bis jetzt nicht wirklich überwunden habe, aber doch einigermassen im Griff habe.
    Es dauerte Jahre, bis ich mich dazu überwinden konnte ein Studium zu beginnen, auch auf Drängen meiner Eltern hin.

    • MJ 7x_ Says:

      Also, ich würde Dir DRINGEND raten, Dich an das Landeskriminalamt Oberösterreich (Tel.: 059133-40-3333 oder per eMail: LPK-O-LKA@Polizei.gv.at) oder an die Staatsanwaltschaft in Steyr, Hrn. Diplinger, zu wenden!!!

      Das, was Du uns hier eindrucksvoll mitgeteilt hast, ist sehr schwerwiegend und gehört unbedingt vor Gericht. Nicht nur deshalb, weil sonst leider die Gewissheit bestehen würde, dass derartiges nie aufkommt und der/die Verantwortliche(n) nie zur Rechenschaft gezogen werden würden, sondern auch aus Deiner Sicht, weil es auch Dir selbst helfen würde, über das Ganze besser hinweg zu kommen.

    • Sudowitzky Says:

      Ich kann mich der Meinung von MJ 7x nur anschließen. Auch ich habe anfangs gezögert, mich an die Polizei zu wenden. Ich kann verstehen, wenn du davor Angst hast. Entbehrt jedoch jeder Grundlage. Mir wurde die Wahrung meiner Anonymität absolut versichert und es ermöglicht dir Hilfestellung in vielen Belangen.

      Also nochmals: DEIN FALL gehört zum LKA. Viel Mut!

    • Randnotizen Says:

      Vielen Dank für Deinen Beitrag! Mein tiefes Mitgefühl für das, was Du erleben musstest und worunter Du noch zu leiden hast!

      Eine Anmerkung: Was Du schilderst, deckt sich mit anderen Schilderungen. Auch Josef Haslinger hat einmal gesagt, dass er die sexualisierte Gewalt nicht so schlimm empfunden hat, weil ihm seine “Sexualpartner” (wie er sie selbst bezeichnet hat) Schutz in einem gewalttätigen System geboten haben (Stift Zwettl). Schon mehrmals habe ich gehört, dass ein gewisser Pater in Kremsmünster Jugendlichen so etwas wie einen Schutzraum geboten hat und auch so etwas wie “Nestwärme”, die sich auch in einem Körperkontakt und in einem in-den-Arm-genommen-werden ausgedrückt hat.
      Ein Mann, der von einem Pater des Stiftes Admont sexuell missbraucht worden ist, hat im Fernsehen gesagt, dass er die brachiale Gewalt weitaus schlimmer empfunden hat als die sexualisierte (die in diesem Fall von derselben Person ausgegangen ist.)

      Ich kann nachempfinden, welchen Terror es bedeutet haben muss, immer nur schlecht gemacht worden zu sein – verbunden mit der Androhung, rausgeekelt zu werden. Hier muss endlich deutlich unterschieden werden zwischen “Leistung fordern” und “Entmenschlichung” bzw. Zerstörung der Integrität einer Person (entgegen dem blödsinnigen Diktum einer “guten Schule fürs Leben”). Selbst als “guter Schüler” habe ich immer wieder Angst verspürt, “bloß gestellt zu werden”, herabgewürdigt zu werden, zu “versagen”. Als “guter Schüler” war vielleicht ein weniger leichter auszuhalten, was im Turnunterricht abging. Ich finde aber keinen anderen Begriff als “demütigend”, um den Umstand zu beschreiben, dass jemand beim “Zirkeltraining” am Stangenklettern gescheitert ist (zig mal versuchend, sich ein paar Zentimeter raufzuziehen – ohne Erfolg. Anmerkung: das “Genügend” oder “Befriedigend” hat er sich dann angeblich aufgrund seines tapferen “Bemühens” redlich verdient, so das Turn-Personal – das heute noch in der Schule unterrichtet). Aber heute gibt es ja angeblich einen “partnerschaftlichen Umgang”. Was sind eigentlich die Kriterien dafür? Wie erfolgt dabei die Qualitätskontrolle?

      Die andere Seite der Medaille (Herabmachen auf der einen Seite): Das “Rausgeblasen werden” – ein wichtiger symbolischer Akt in diesem System – entpuppt sich übrigens in diesem Kontext als zynische Instrumentalisierung einzelner Schüler (die – aus eigener Erfahrung – irgendwann einmal in eine Schublade gesteckt worden sind, dort schön brav funktionieren und die Statisten in diesem unwürdigen Schauspiel abgeben mussten! Dafür gab´s übrigens eine “Buckerlprobe”. Das Buckeln vor Professoren und Abt musste eingeübt werden! Aber das Buckeln ist ein anderes Thema…)

    • Zaungast Says:

      Ich denke, dass Problem ist einfach, dass tatsächlich die körperlichen und psychischen Übergriffe massiver wirken, als sexuelle Übergriffe. Leider scheint es aber so zu sein, dass gerade die körperlichen Misshandlungen strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden können. Daher wäre es meiner Ansicht aber auch wichtig, gegen die sexuellen Übergriffe vor zu gehen. Ich bin zwar nur Laie, aber vielleicht werden bei einer Anzeige wegen der sexuellen Missbräuche auch die körperlichen Misshandlungen auch strafbar? Ich bin mir sicher, dass einige unter unseren ehem. Mitschülern auch Juristen sind, die diesbezüglich einmal ihre Meinung kund tun könnten.

  240. martin Says:

    @ sehr schwierige Aufarbeitung… sagt:

    ich hatte viel glück, was sexuellen missbrauch und körperliche gewalt betrifft – aber das systematische niedermachen und schikanieren habe ich genau so erlebt wie Du. Und interessant – bei mir waren es, in dieser Reihenfolge, zunächst P.A (hatte bei mir kein Bedürfnis, mich gleich lieb zu haben wie alle anderen), aber DICHT GEFOLGT in der Mobbing-Hitliste kam zuerst der von Dir genannte lauffanatische Turnologie- und danach der nicht minder fehlgeleitete Turnografie-Englisch-Mensch (wobei ich den erst in der Oberstufe hatte, da hat sich das eher in tiefe Verachtung meinerseits ausgewirkt – war also beidseitig, so fair muss man sein).
    Aber dieser lauffanatische K.H.M. war für mich fast der Schlimmste von allen. Kostprobe abseits der Turnstunde, ich hatte ihn leider auch in Biologie: Als wir in der 5. Klasse im Unterricht die Aufklärung über “sexuelle Geschlechtsmerkmale” in Angriff nahmen, verkündigte K.H.M. laut und mich offen auslachend, dass ich der einzige wäre, der noch keine Haare da unten hat, und immer noch eine helle Stimme … das baut so richtig auf. Vor allem die einkalkulierte Reaktion der Mitschüler, ein perfekt eingespielter Mobbing-Resonanzkörper. Danke an dieser Stelle für das Durchfallen in der 6. Klasse, ich kam in die Mobbing-freie Oase einer perfekten, netten Klasse. Wäre sonst irgendwann Amok gelaufen.

    Zurück zu den Folgen des permanenten Niedermachens in der Turnstunde: Im Rahmen des Unterrichts konnte ich gerade wegen dieses Fanatikers konsequent keine Leistung erbringen, Blockade pur, ungespielt, und entsprechend wurde ich als körperliches Patscherl abgestempelt – und bin dann ab der 7. Klasse aus eigenem Bedürfnis regelmäßig in der Früh selber laufen gegangen, mit einem Fabel-Rekord zum Baum mitten in der Welt und retour (nur knapp über 30 Minuten ;- tötenhengst rauf und runter und vollgas auf den gustermaierberg…). Da wusste ich wenigstens, dass man sich selber mehr glauben darf als diesem – sorry, ich steh dazu: Arschloch.

  241. Kremsmünster und andernorts Says:

    Versuch einer “Landkarte der Gewalt in Internaten” (v.a. in OÖ):

    St. Anna (Steyr; Salvatorianerinnen)
    siehe aktuelles Profil (19.4.2010)

    Steyr-Gleink (Caritas)
    in div. Medien vorgekommen

    Linz-Wegscheid, Eggenburg, Kaiser Ebersdorf u.a. Landes-bzw. Bundeserziehungsanstalten
    dazu gab´s Ende der 60er/Anfang der 70er sogar eine “Heimkampagne”!
    zu Linz-Wegscheid gab´s in der Folge sogar eine Ausstellung!

    http://www.servus.at/VERSORGERIN/71/wegscheid.html

    Schloss Leonstein (Landeseinrichtung; bei Molln)
    im Profil u. in anderen Medien vorgekommen
    lt. Profil beschäftigt sich derzeit die OÖ Landesregierung mit dem Fall eines ungar. Staatsbürgers, der als Kind dort beinahe an den Folgen der Prügel gestorben wäre; weiters wird die Frage der Aufsichtspflicht durch das Land über nicht vom Land geführte Heime thematisiert

    Wilhering (Zisterzienser)

    Freinberg (Jesuiten; Linz)
    siehe u.a. Freinberg-BLOG auf wordpress

    Bubenburg (Kapuziner; Fügen)
    mehrmals in den Medien (ORF, Profil)

  242. Zum Nachschauen Says:

    durchaus sehenswertes “THEMA spezial” (ORF Fernsehen):

    im http://tvthek.orf.at/programs/1319-Thema/episodes/1355594-Thema-Spezial

  243. sehr schwierige Aufarbeitung Says:

    @martin

    Ich hatte dasselbe “Glück” wie du und durfte durchfallen, was mich dann, um es mit deinen Worten zu sagen, in eine “Mobbing-freie Oase” brachte.

    Ich hatte all diese Sachen für mich persönlich bereits abgeschloßen. Ich bin einen langen und schmerzvollen Weg gegangen um das Ganze soweit zu Verdrängen, daß ich meinen Lebensweg gehen konnte. Ich redete nicht gern über Kremsmünster, da es mich mit Hass und Rachegelüsten erfüllte. Leider muß ich sagen, daß ich eigentlich keine schönen Erinnerungen an die Zeit habe und das wiederum hab ich dem “Kö” und dem K.H.M zu verdanken, die wahrliche Meister darin sind einem die Hölle auf Erden zu bereiten.
    Ich war durch diese ständigen Erniedrigunen dieser beiden so “geschwächt” daß ich mich nicht im Stande sah, mich gegen die Angriffe meiner Mitschüler zur Wehr zu setzen, die sich ja einerseits gegenüber diesen Lehrer profilieren mussten und dann schlußendlich ebenfalls Freude am Schikanieren fanden.

    wie gesagt, ich hatte es für mich adacta gelegt, ich hatte genug jahre daran zu nagen.
    nur mit hilfe dieser postings und dem schmerzvollen revü passieren lassen dieser jahre, brach alles wieder an die Oberfläche, mehr als ich es jemals zuvor verspürt habe. wahrscheinlich auch deswegen weil ich mich nie damit auseinander gesetzt habe.
    Zur zeit fühlt es sich an, als ob die ganze emotionale welt rund um mich zusammenbricht. Ich fühle mich als ob ich in ein Loch falle, auf das ich nicht vorbereitet bin, ohne Halt zu finden. Ich hab seit Wochen schwierigkeiten einen klaren Gedanken zu fassen, da ich emotional zu aufgewirbelt bin. Ich hab wieder nächte der Schlaflosigkeit.

    Einerseits bin ich froh, daß das ganze jetzt an die Oberfläche kommt, andererseits wirbelt es jetzt mein ganzes Leben durcheinander.
    Es war irgendwo in mir in einem kleinen Raum weggesperrt, kaum mehr fühlbar, nahezu nicht mehr existent. Doch jetzt kommt es mit einer noch nicht da gewesenen Wucht an die Oberfläche.

    Ich weiß ich sollte diesen seelen striptease unterlassen und mich in therapie begeben, bevor ich amok laufe, aber ich mußte das noch anmerken.

    Ich danke einem bereits erwähnten GFG, ja Georg in Kremsmünster hattest du deine perfekten Bedingungen gefunden um deinen Sadismus und deine Gewaltitätigkeit, von der du anscheinend unendlich viel besitzt, freien Lauf zu lassen.
    weiters danke ich dem Sohn eines weiteren Turnlehrers für die “unvergesslichen” Jahre, gemeinsam mit GFG warst du ein unübertroffenes Gespann in Sachen Demütigungen. Und eurem Lehrmeister, dem KÖ müsst ihr herzlich gratulieren, daß er euch so brav den Weg bereitet hat.

    • martin Says:

      @ sehr schwierige Aufarbeitung sagt:

      der witz an der sache ist: sehr wahrscheinlich sind wir nicht der selbe jahrgang; es könnte aber sehr leicht sein, weil viele Details übereinstimmen, es würde mich auch gar nicht überraschen, weil mich nach den letzen wochen gar nichts mehr überraschen mag. Andererseits: dasselbe könnte ich auch über viele andere Beiträge sagen, die teilweise lange vor meiner Zeit lagen, teilweise lange danach. Und das ist doch erstaunlich – keine kurzen Episoden, sondern mindestens 2 jahrzehnte kontinuierliches desaster, mit dem sich viele der hier postenden menschen nach eigener aussage “voll identifizieren können” – siehe dein eigener erster beitrag …

      und an der scheinbar neugeborenen partnerschaftlichen(!?) schule haben sich menschen wie KÖ und KHM angeblich grundlegen geändert, “weil jetzt mädchen an der schule sind und sich die zeiten generell geändert haben” = selbstbild der schule! so ein schwachsinn! (wie sehr ich mir auch wünschen würde, dass es wahr ist)

      • mj03 Says:

        Was sich daran geändert hat, kann ich dir schon sagen. Seit Mädchen an der Schule sind, “kontrolliert” der KHM nicht nur bei den Burschen “ob sie sich eh ordentlich waschen nach dem Sport” sondern SEHR eifrig auch bei den Mädchen. Würden sich 15-16 jährige Mädchen beim Duschen zuschauen lassen? Denke ich nicht.. wenn er aber bei 12 jährigen für mind. 15min in der Kabine steht bis auch die letzte gegangen ist, geschieht so etwas im Sinne seines Lehrauftrags?

        Sein Lauffanatismus hat auch unzähligen Müttern schöne Stunden beim Wäsche waschen beschert, denn “wir laufen über Stock, Stein, Acker, Bach und Schlamm”. Bedauerlich auch, dass man aufgrund biologischer Fehler gleich mal 2 Noten abgestuft wurde. Eine Kollege hatte Asthma, lief zum Teil blau an, konnte seine Leistung somit nicht 100% erbringen und stieg eben mit einem 3er oder 4er aus. Meine Wenigkeit war einst eine Frühgeburt, hat von Haus aus ein kleines Lungenvolumen und im Ruhezustand eine Herzfrequenz über 100. Diese Umstände waren dem KHm aber völlig egal. Jeder musste “gleich” gut funktionieren. Wenn nicht, wurde das dementsprechend rücksichtslos geahndet.

        Wo bitte ist hier der partnerschaftliche Umgang? Ich habe 03 maturiert, was hat sich da zum besseren gewandt seit früher?
        Doch für manche kann ich sprechen: der Thaler Klaus und der P.B. kamen halt mit einem ordentlichen Rausch in die Stunde 10 Uhr morgens; da waren wir dann alle “Kollegen”…

      • David Sterling Says:

        Das würde mich ehrlich gesagt auch stark interessieren. Bis jetzt gabs doch fast nur Postings zum Thema “Wie´s damals war”. Ein Gutteil der damaligen weltlichen Psychoterroristen ist doch heute noch tätig, haben die eine wundersame Wandlung durchgemacht, oder läuft das System nach wie vor so wie früher, heute halt nur unter dem Titel “partnerschaftlicher Umgang”?

        • martin Says:

          niemand will ja bösartig unterstellen, dass sich nichts geändert hat … aber eines sollte man nicht außer acht lassen: die wohlfeilen, salbungsvollen Worte der aktuellen Schulleitung, wie toll man nicht ist, gab es wortgleich schon in den 80er-Jahren.

          PARTNERSCHAFTLICH (sic!) war sogar schon in der alten (von P.A. verfassten) “Konviktsordnung” (das orange kleine Benimm-Dich-Heftchen) die stolz behauptete Beschreibung für das angenehme Klima an der Schule.

          Vor ein paar Jahren lief eine ORF-Doku über Internate. Sie Sendung war nicht wirklich gut gelungen, aber es gab ein absurdes, gestelltes Gespräch zwischen P. Tassilo und einem Musterschüler – mit Suggestivfragen, ob er es hier nicht sehr schön findet …; was mir damals sofort durch den Kopf ging: P.A. hätte ein so freundliches Interview 1:1 auch hingekriegt. Es war fast so, als hätte er das Drehbuch geschrieben … GROTESK!

  244. Tabula Rasa Says:

    “unsere Ehre heiSSt Treue” war schon das Motto der 
    WaffenSS und wurde zB auch vom “Ordine Nuovo” (Italien) übernommen. fidesetauxilium fidesetauxilium fidesetauxilium

    Kein einziger der damaligen “Kremsmünsterer” hat es bisher der Mühe wert gefunden sich im Blog oder per mail bei
    mir auch nur kurz irgendwie zu entschuldigen oä, im Gegenteil, als ich mit meinem Posting “Ist Da Jemand” Zeugen/”Leidensgenossen” für die Mordversuche/Scheinexekutionen des “Generals”  (so war sein Spitzname)  in der TelefonZELLE suchte wurden gleichmal mein emailaccount gehackt, sowie 2 PC’s und mein iphone und in eine meiner Wiener Wohnungen, aus der ich gepostet hab, wurde eingebrochen mit Spezialwerkzeug. Zum Glück war ich anwesend. Ausserdem wurden meine Posts unvereinbarterweise redigiert und ganze Absätze herausgekürzt.

    Anstelle von etwaigen Entschuldigungen wurde ich antrainierterweise gleichmal ordentlich verhöhnt im Blog, als gestört bezeichnet etc. vielleicht gar von heute noch immer aktiven Mitgliedern einer eingeschworenen Gemeinschaft eines Systems??? (wegen der identen Diktion von damals…)

    Auch wurde ich mit mehreren Mitschülern verwechselt weil ich bereits von Anfang an meine Jahreszahlen geringfügig abgeändert habe.

    Bin extra im März nach Ö zurückgekommen zwecks Unterstützung des allerersten Opfers damit dieser nicht wieder durch den Kakao gezogen wird. 

    Wieviele Anzeigen gibt es und was ist bisher passiert? Evtl. braucht es da eine Sonderkommission, eingesetzt von einem nicht OÖ/r.k./ÖVPnahen Leitenden Oberstaatsanwalt, weil auch Staatsanwälte sind bekanntlich weisungsgebunden, nicht wahr?

    Verdammt nochmal, wenn ihr das jemals ehrlich aufarbeiten wollt, dann antwortet freiwillig:

    wie kamen die Nazimethoden überhaupt in dieses Stift, welche SSNazis hat das Stift nach dem 2. Weltkrieg versteckt, neue Identitäten verschafft bzw gar in die Klostergemeinschaft aufgenommen?

    Warum heissen so viele Opferbuben “Martin”? Zufall?

    Anstelle einer neuen Tischordnung empfehle ich an diesem Punkt endlich mal ernsthaft damit zu beginnen
    “tabula rasa” zu machen, nicht wahr?

    **E*u*e*r**E*A*R*L**X**

    • Verschiedene Anmerkungen Says:

      lieber Earl, liebe Blogger/innen und Leser/innen!

      wenn Du mit der “Telefonzelle”, mit dem “General” das Terrorregime eines einzigen Schülers meinst, das dieser (bekannt unter dem Namen GESTIPO) aufgezogen hat, dann ist hier riesiger Aufklärungsbedarf!

      Auch ich frage mich, welche Kontinuitäten es hinsichtlich Nationalsozialismus gegeben hat! Kann ja kein Zufall sein, dass ein Abt Oddo in diesem Jahrtausend noch gesagt hat, dass nicht alles schlecht gewesen ist im Nationalsozialismus! Wie ist das mit dem familiären Hintergrund eines Fig, der wiederholt problematische Aussagen in Richtung Nationalsozialismus getätigt hat? Viele sind in Täter- oder Mitläuferfamilien hineingeboren worden, haben sich dann aber gebildet und abgewandt! Hier sei der Sozialistische Akademikerverband erwähnt, der unter Caspar einem die “brauen Flecken”, die es in dieser SP-Organisation gegeben hat, aufarbeiten lassen hat.

      Wenn ich höre, wie Kardinäle und Bischöfe jetzt den Papst decken, wenn ich lese, wie weltliche Lehrer bei diversen “Aktionen” mitgemacht haben, wie gebrochen viele durch Kremsmünster wurden usw., dann fällt mir auch der Begriff “Kadavergehorsam” ein. Dieser ist nicht nur im Militär, sondern auch in der Kirche zuhause.

      Dazu habe ich folgendes gefunden:
      ..Für diesen Akt der Selbstauslöschung gibt es ein hässliches Wort: Kadavergehorsam. Kadavergehorsam ist “blinder, willenloser Gehorsam unter Aufgabe der eigenen Persönlichkeit”. In der jesuitischen Ordensregel des Ignatius von Loyola wird den Ordensbrüdern abverlangt, “sich von Gott und den Vorgesetzten leiten zu lassen `perinde ac si cadaver essent`= `als seien sie ein Leichnam`(der alles mit sich geschehen lässt)… Dem Kadavergehorsam liegt ein Tauschhandel zugrunde, eine moderne Form des Teufelspaktes. In einer verqueren Logik wird dem Gehorsamen, als Gegengabe für die Selbstauslöschung, die Teilhabe an der Macht in Aussicht gestellt. Genau diese Mischung aus Selbstaufgabe und Machtteilhabe ist im Mitmachen gemeint…
      Marianne Gronemeyer, Kapitel “Der schuldige Gehorsam”, in: Genug ist genug”, Darmstadt 2008

      Es ging doch immer um “die Kirche”, “das Stift”, das Versprechen, an der Elite teilhaben zu können etc. – nicht um uns als Menschen, um Personen. Bestenfalls waren wir “Exemplare” (war das nicht eine der entmenschlichenden Diktionen Leos?), die zurechtgebogen werden mussten, deren Persönlichkeit gebrochen werden durfte, damit diese funktionieren! Damit auch aus ihnen willenlose, manövrierbare Kadaver werden! Leichen! Tote! Erinnern wir uns an das, was Guido Tiefenthaler im STANDARD geschrieben hat: er weiß immer schon perfekt im vorhinein, was andere von ihm wollen. Ein anderer Schüler hat gesagt: seit Kremsmünster ist er VÖLLIG EMOTIONSLOS! Leider allzu viele Hinweise darauf, dass viele von uns sich tatsächlich selbst verloren haben!

  245. peior Says:

    ebhart im zitat von seiner hompage:” im persönlichen umgang mit den geschädigten hat sich gezeigt, dass deren wünsche und bedürfnisse insbesondere dahin gehen, mit den jetzigen verantwortlichen der klöster und einrichtungen ins gespräch zu kommen und ihre erlebnisse zu erzählen. sie wollen gehört werden und dabei erfahren, dass wir ihnen mit respekt und achtung begegenen.”
    endlich ein mann, der nicht nur weiss, was er will (vertuschung) sondern auch was die misshandlungsopfer seines klosters wollen ( persönlichen umgang). die opfer hatten jahrelang sehr sehr intensiven persönlichen umgang mit ihren als benediktiner verkleideten peinigern, mein umgang war so persönlich, dass ich sie heute noch blind am unterschiedlichen mief ihrer kutten erkennen würde, in die ich mit schöner regelmäßigkeit hineinschnuppern müssen durfte. was liegt also näher als mir diesen persönlichen umgang wieder zu wünschen, meint ebhart, dessen weltfremdheit mit geistiger behinderung und oder psychiatrischer erkrankung gleichgesetzt werden muss, was alles erklärt. dass katholizismus noch nicht im icd-10 steht beruht sicher auf einem versehen.

    wir müssen uns stift kremsmünster als gewalttätigen ort denken.

  246. ad "Tabula Rasa" Says:

    Jaaaa, David! Deine verbale Steinschleuder trifft nun diesen Goliath genau ins Schwarze! 

    Peior mein Freund wie recht du hast. Bei diesen Aussagen läuft es einem heiSSkalt den Rücken runter und man steht förmlich abwechselnd unter Gleichstrom und Wechselstrom, oder was war die Lieblingsbühnenpose dieses Sängers in Schuluniform hehe

    als er “I’m on a Highway To Hell” anstimmte?

    Möge der Mandorfer sein hypnotisierendes “VIBRATO” singen weil
    davon versteht er was!!! EARL X

  247. peior Says:

    orf.at, 22.04.2010
    Kirchenaustritte um 42 Prozent gestiegen
    Die Zahl der Kirchenaustritte ist im ersten Quartal um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wie die “Presse” berichtete, traten angesichts der bekanntgewordenen Missbrauchsfälle bis Ende März 30.004 Katholiken aus der Kirche aus. 80.000 Austritte bis Jahrende?
    In den ersten drei Monaten des Vorjahrs waren es im selben Zeitraum “nur” 21.100. Damit steuert die katholische Kirche auf ein neues Rekordjahr zu. In Prognosen wird für heuer mit insgesamt 70.000 bis 80.000 Kirchenaustritten gerechnet – gegenüber 53.216 im Vorjahr.

    peior sagt:
    100.000 Austritte sind heuer jedenfalls drin, und nachdem der geburtenrückgang bei den katholerern aufgrund ihres kranken sexualverständnisses immer schon eklatant war, siehts nach einem guten jahr aus. irgendwann pflanzen sich ohnehin nur mehr die pfaffen fort, weil s theologiestudium keinen umgang mit verhütungsmitteln lehrt…

    sie wollen nicht länger einem verein perverser angehören?

    KIRCHENAUSTRITT JETZT !

  248. sehr schwierige Aufarbeitung Says:

    An den Schuldirektor Prof. Wolfgang Leberbauer:

    Sehr geehrter Hr. Prof. Leberbauer,

    Ich weiß nicht ob sie den Blog verfolgen. Wenn sie den Blog jedoch verfolgen, sollte ihnen klar geworden sein, daß in ihrer Schule irgendetwas nicht stimmt, um es mal milde auszudrücken.
    Sadistisch veranlagten Lehreren wird der Nährboden geliefert um sich an minderjährigen auszutoben, indem sie schikaniert und diskrimiert werden.
    Ich weigere mich zu glauben, daß niemand weiß und wußte, was diese Professoren treiben. Deswegen geh ich davon aus, daß es einfach über die Jahre hingenommen und verschwiegen wurde.

    Ich frage sie nun, sind sie bereit und willens mit entsprechender Härte und der Autorität eines Schuldirektors, gegen die bereits mehrmals erwähnten Professoren “Kö” und K.H.M vorzugehen?

    • Albert Hesse = Wasserschädel (GFG) Says:

      Sehr geehrter Herr Professor Leberbauer.

      Ein ganz klares Signal wäre, Pofressor Kößldorfer und Konsorten, d.H. Professor Meidlinger die Kündigung aufgrund ihrer mangelnden pädagogischen Fähigkeiten auszusprechen. Das erwarte ich mir als betroffener, besonders als Betroffener des Psychoterrors von Professor Kößldorfer, zumal ich nicht der einzige bin.
      Zu den Pädagogischen Fähigkeiten von Pofressor Kößldorfer möchte ich festhalten, dass er nicht schuldlos pädagogisch inkompetent ist. Mit dem Wunsch, aus Kindern selbstbewusste Menschen zu machen, hätte er beim Pädagogikunterricht vielleicht die inhalte besser aufgenommen und dann auch gelebt. Es ist wie mit der Führerscheinprüfung. Du kannst sie bestehen, dich aber dann auf der Straße aufführen wie eine Sau. So wie Alkolenkern und Rasern die Fahrerlaubnis wegen Gemeingefährdung entzogen gehört, gehört dem Herrn Kößldorfer (als Professor kann ich so jemanden nicht bezeichnen) die Unterrichtserlaubnis wegen Gemeingefährdung an der Generation zukünftiger Pensionszahler abgenommen. Zumindest sollte man diesem Menschen einen ordentlichen Warschuss, in Form eine Kündigung verpassen. Er kann ja wieder versuchen, ins Berufsleben einzusteigen.
      Man mag ja jetzt Mitleid mit ihm haben, dass er nie wieder eine Arbeit als Lehrer kriegt, aber wer hatte Mitleid mit uns? Mussten einige von uns nicht unter elendiglisten Voraussetzungen ins Berufsleben hineinquälen? Hat er durch seine erniedrigende Behandlung und seine weiße Folter nicht die Karrieren vieler gefährdet, verzögert oder deren bessere Entfaltung behindert? Da wäre es nicht weniger schlimm, ihn vor das gleiche Problem (mit dem Gefühl der Schande in die Gesellschaft zu finden) zu stellen. Zumal er es schaffen kann und er dann das Problems des Wiedereinstiegs unter Schande nur einmal bewältigen müsste. Es wäre nicht einmal Aug um Aug, Zahn um Zahn, sondern ein Auge für viele Augen und ein Zahn für viele Zähne.
      Hat er der Republik Österreich nicht Steuergeld vorenthalten, indem ich jahrelang unterhalb meiner Fähigkeiten als Chemiker desorientiert schwarz oder als Leasingarbeiter gearbeitet habe. Hat er nicht durch Zerstörung des Selbstwertgefühls seiner Schüler deren Einsatz, Kreativität und somit Nutzen für die Gesellschaft geschmälert?
      Hat nicht er, durch sein abschreckendes Beispiel als Unchrist, mich und viele dazu bewegt, aus der Kirche auszutreten und andere dazu zu überzeugen, auszutreten, wodurch euch, die in der Kirche seid, das Geld ausgeht?
      Professor Leberbauer, ich bitte sie um die Kündigung von Professor Kößldorfer, es ist nur gerecht, so wie er uns bloßgestellt hat.

      • quatsch Says:

        lass die kirche im dorf …

        in unserer klasse gab es zu vielen dingen im nachhinein unterschiedliche meinungen, nur zu KÖ gab es eine erstaunlich einstimmige einschätzung:

        (a) guter englischlehrer
        (b) menschlich die unterste stufe, die man in kremsmünster insgesamt antreffen konnte

        ich wünsche dem KÖ keine kündigung, sondern schüler, die seine lächerliche person früher durchschauen, als uns das möglich war. das wäre für ihn die hölle auf erden.

        P.S: er hat – in unserer zeit, 8x – nie jemanden geschlagen. er hatte auch nie das talent der wahren quälgeister. er war einfach “nur” ein selbstverliebter mobber.

      • persona (non) grata Says:

        lieber Albert Hesse,

        ich finde es sehr mutig, dass Du schreibst, dass Deine berufliche Karriere nicht entsprechend den üblichen Erwartungen verlaufen ist. Es hat doch für uns Altkremsmünsterer gemeinhin eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass “etwas” aus uns geworden ist! Dass wir (gerade als Männer) auch einmal über “Schwächen” (wer immer diese definiert) sprechen, halte ich für wertvoll und für eine große Chance in der Situation.

        Ich finde es nachvollziehbar, dass Du mit Deiner Ausbildung selbst den Anspruch hast, Dich nicht als prekär Beschäftigter durchs Leben zu schlagen! Das finde ich im Übrigen einen berechtigten Anspruch aller Menschen! Das Gefühl des (drohenden) sozialen Abstiegs bzw. nicht geschafften Aufstiegs ist menschlich wie gesellschaftlich desaströs. Da sind wir als Gesellschaft gefragt, uns was Neues einfallen zu lassen, da dies für immer mehr Menschen Realität ist (auch wenn wir an der Oberfläche spielen, als wären wir noch im “goldenen Zeitalter”).

        Gleichzeitig finde ich die Argumentation, dass KÖ mit seiner “Pädagogik” den Staat geschädigt hat und diesen um wertvolle Steuerzahler bringt, nicht gut. Der Skandal ist, dass massiv in Deine Persönlichkeit eingegriffen worden ist und diese beschädigt wurde. Dass damit negative Konsequenzen für den Beruf verbunden sind, ist in zweiter Linie von Bedeutung.

        Zentral ist, dass Dein Selbstwert beschädigt wurde. Selbstwert meint, dass Du selbst etwas WERT bist und nicht, dass Dein Wert, Dein Dich als Wertvoll-Wahrnehmen, von einer Leistung abhängt (schulisch, beruflich, Steuern zahlend etc.).

        Ich will nicht, dass wir als Menschen uns auf “funktionierende”, steuerzahlende, für die Wirtschaft etc. nützliche Idioten reduzieren lassen. Das kann für mich nicht der Anspruch von Bildung sein. Anders ausgedrückt: Wir haben mehr Wert als einen Marktwert!

        Im Mittelpunkt muss die Person mit ihrer Würde stehen! Ich danke allen TheologInnen und PsychologInnen, die diese Gedanken hier noch präziser ausdrücken können.

    • Albert Hesse = Wasserschädel (GFG) Says:

      Noch eine kurze Anmerkung zu meiner Person. Net dass glaubz i bin a featiga.

      Bin jetzt 33, in gesicherter und sicherer beruflicher Existenz als Chemieingenieur in ausreichend und korrekt bezahlter (z.T. 15 Monatsgeh) und sich langsam entwickelnder, stabiler Branche, stabiler und unverheirateter Beziehung (Die Liebe zählt, nicht das Papier).

      Zur Sicherheit habe ich eine Zweitausbildung auf dem Gebiet der Elektrotechnik/Wirtschaft (2 Kollegs+Bakkalaureatsstudium alles nebenberuflich geschaft ), für den Fall dass alle Stricke reißen.
      Ich bin sportlich, kerngesund, rauch- und drogenfrei, alkarm,
      Habe viel Freizeit, super Wohnung nahe am Grünen, auf moralisch und rechtlich einwandfreie Weise Geld verdient und gespart.
      Ich kann lange Schlafen, muss nicht pünktlich genau um 8 in der Firma sein, sondern habe Gleitzeit. Meine Position habe ich ohne Freunderlwirtschaft und ohne Arschkriechen und Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung erreicht, durch ehrliche Arbeit, ohne der Republik durch Arbeitslosigkeit zur Last zu fallen.

      Ich denke aber auch an andere, die’s eben nicht geschafft haben. Es ist eben nicht jeder nach so einer Bruchlandung wie Kremsmünster, denn gebrochen haben sie uns ja, wieder ins aufrechte Stehen zurückzufinden.

      Ich finde den Einwand, dass es nicht ums Funktionieren und Steuerzahlen geht sehr gut, danke für die Kritik, so kann ich diese Psychologische Krücke für mein Rückgrat auch jetzt ablegen. Es stimmt, nicht alles was einen Wert hat, muss auch einen Preis haben.

      Nachdem ich nun diesen Stolz, dass ich dem Staat nicht zur Last fiel, weglasse, kann ich auch ohne diesen Stolz mit dem Erreichten und vom Leben Geschenkten zufrieden sein.

      Also nicht dass der Kö jetzt glaubt, ich will mich wegen meines verschissenen Lebens an ihm abputzen. Mein Leben ist ja nicht verschissen, zumindest der Rest nicht, der mir noch bleibt.

      Der Kö braucht jetzt auch nicht zu denken, ich sei wegen ihm so zach geworden, das wäre Schwachsinn. Kremsmünster war keine Therapie, es war auch nicht zu irgendwas gut. Man sagt ja oft, zu irgendwass müsse eine schlimme Erfahrung, Novemberjahre, gut sein. Kremsmünster und vor allem Kö haben mich nichts gelehrt, das mich nicht eine andere Einrichtung oder ein anderer Mensch hätten besser lehren können. Sie haben mich nicht zu einem besseren Menschen gemacht. Oder haben die KZ’s etwa aus Israel einen humanistischen, allen Menschen freundlichen Staat gemacht? Hat der Kerker aus Natascha Kampusch etwa einen überdurchschnittlich elitären Menschen gemacht? Nein, das meiste was uns die schwarzen Pädagogen bereiteten, war nichts anderes als unnötige Verschwendung von möglicher Lebensfreude und Lebenssinn, unnötig erzeugtes Leid, zu nichts gut.

      Meine heutige Auffassung ist: Sicher ist nicht jeder Mensch schulisch der Kracher ist und es ist abzusehen, dass mancher die Ma(r)tura nicht geeignet ist. Sollte man dann nicht alles daran setzen, dass dieser junge Mensch rechtzeitig in eine Bahn gelenkt wird, die ihn auf den Weg beruflicher Erfüllung bringt (sodass er nicht zum nützlichen steuerzahlenden Idioten reduziert wird). Ist es nicht besser, einen Menschen zu einem guten Koch zu machen, als zu einem frustrierten Ma(r)turanten?

      Kö. hätte ein Pädagoge sein können und er hätte meinen können, dass für mich die englische Sprache das gelbe vom Ei ist. (was allerdings nicht stimmt, denn mein Englisch ist wirklich sehr gut) Er hätte annehmen können, dass der nicht-technische Weg für mich unbrauchbar ist. Aber anstatt mich niederzumachen hätte er auch anders reagieren können.

      Hätte er nicht sagen können:”Du bist talentiert in Physik, Chemie und Informatik. Ich bin nicht der Meinung, dass du in Kremsmünster weitergehen solltest, für dich ist die HTL Ideal. Schau, so wie’s jetzt aussieht, wird aus dir kein großer Dichter oder ein Starkolumnist im Profil, in Zeichnen sind viele anderen besser als du, sogar die Schlechten, aber in Chemie tust du dir leicht, und deswegen empfehle ich dir dringend, diese Chancen zu nützen. Es gäbe da folgende Möglichkeiten…, was sagst du dazu?”

      Ich denke, mit etwas Einfühlungsvermögen und ohne Sadismus hätte man das auch geschafft, ganz ohne pädagogische Ausbildung, und man hätte die ungeeigneten Schüler von dieser ach so elitären Schule entfernen können.
      Die Zauberformel für elitär denkende Menschenfreunde wäre gewesen: “Ungeeignete Schüler weg von Kremsmünster, aber auf die richige Bahn”.

      Was den Sadismus betrifft, so denke ich, ist gäbe es in Wien das SM.ART-Cafe. Toll daran ist: Man kann seine Sado-Fantasien kontrolliert ausleben, jeder kann das Codewort benutzen, wenns zu heftig wird, und man muss mindestens 18 sein, damit man rein darf.
      Ich bin gern im Smart Café. Aber nicht als Beteiligter, sondern weil es mich glücklich macht, zu sehen, dass man das ganze kontrolliert, freiwillig und ohne Kinder ausleben kann.

      Zurück zum Thema, was will ich damit sagen: “Kremsmünster war keine Therapie?”
      Ganz einfach: Wenn diese Sinnlosigkeit und das Niedermachen und Psychische Terrorisieren von Schülern einfach keinen Sinn ergibt, weder kurzfristig, noch langfristig, welchen erzieherischen Mehrwert bringt dann die Anwesenheit von Pofressor Kö. noch in der Schule?

      Da ich damals zwar die Integrität einiger Lehrer (Leberbauer, Heinisch) geschätzt habe, so war ich doch von der mangelnden Zivilcourage korrekter Persönlichkeiten leicht enttäuscht. Sie hätten damals einschreiten können, hinsehen, wo sie hätten hinsehen müssen.

      Nun ist es an der Zeit und es ist nur jetzt die Chance, Charakter zu beweisen und die fehlende Zivilcourage von damals durch einen Rauswurf von Kö und anderen schwarzen Pädagogen nachzuholen.

      Alles andere ist Wischiwaschi. Vielleicht den Kö auf eine psychologische Nachschulung schicken, mir dann beschwichtigend sagen, dass er jetzt eh nicht mehr so böse ist, Argumente finden, warum er doch ein guter Lehrer ist, mir sagen, dass ich halt leider ein Einzelfall war, oder dass bei mir halt alles blöderweise zusammengekommen ist?

      Für mich wäre es ein Charakterbeweis, ein Zeichen zu setzen: “Quälen von Jugendlichen wird immer geahndet, Quäler von Schülern haben bei uns nichts verloren”.
      Das würde meinen Vertrauen an ein neues Kremsmünster wieder stärken, Professor Leberbauer.
      Stell dir vor, du wärst Amerika und du hättest Deutschland von den Nazis befreit. Würdest du einem Deutschland mehr trauen, dass seine Nazis auch nach 80 Jahren noch verfolgt, oder einem Deutschland, in dem Göring, Göbbels, Dr. Mengele und die anderen abscheulichen Verbrecher gegen die Menschlichkeit weiter in Amt und Würde lassen?
      Würdest du dem zweiteren Deutschland glauben, es sei jetzt alles besser, menschlicher und es tut alles, damit sich seine Geschichte in seinem Land nicht mehr wiederholt?

      Professor Leberbauer, es geht um die Glaubwürdigkeit deiner Schule, es geht um die Glaubwürdigkeit deines Christentums. Wenn du jetzt wirklich Schulleiter bist, dan tue was du kannst um das Vertrauen in deine Institution wiederherzustellen.
      Wenn du eine Marionette höherer bist, naja, dann bleibst halt bis zu Pense Direktor, vielleicht kriegst ja mit 50 den Hofrat.

      Aber bedenke, du entscheidest dich jetzt für deinen Charakter oder für eine Wischi-Waschi-Existenz.
      Europa wurde vom Rückgrat der Charakter hochgestemmt meist ohne Pomp und ohne äußere Würdigung, das Elend Simbabwes wird von hierarchisch gelenkten Marionetten verbreitet, die alle in ihrer Hierarchie noch vom Mugabe belohnt und getätschelt werden. Nazis habe auch viele Orden gekriegt, stiegen in der Hierarchie ihres Kartenhauses auf, aber ich denke, am Ende, vielleicht am Galgen erstickend, konnte sich keiner vorlügen, dass das Vergasen oder Verhungern, und allgemeine Gequält werden in den KZ’s den Juden freude bereitet hätte. Und troztdem war das KZ keine therapie für Israel im Umgang mit den Palästinensern.

      Du hast die Chance, im Gegensatz zu den anderen Jammergestalten, die sich am Ende des Lebens ihren pädophilen Taten stellen müssen, oder sich nicht trauen, ins Gesicht dieses Blogs zu sehen, du hast die Chance am Ende deines Lebens anders dazustehen.

      Ich appelliere an alle, sich mit ihrem vollen Namen zu nennen und angesichts der europäischen Meinungsfreiheit auch die Namen, die Taten, deren Anzahl zu nennen. Das Nennen der Namen der Täter macht ihnen ihr Unrecht bewusst, ordnet ihnen eindeutig zu, was sie sich nicht eingestehen trauen. Das Nennen eurer Namen zeigt ihnen, dass ihr keine Angst mehr vor ihnen habt und dass ihr euch nicht mehr einschüchtern lässt. Es zeigt, dass ihr Rückgrat habt. Verwechselt nicht Vergebung mit Feigheit.

      Am Ende des Lebens geht es nicht darum, wie lange man gelebt hat und ob man oberflächliche Ziele erreicht oder Orden erhalten hat, sondern man ist, angesichts dessen, dass man kurz davor ist alles der Welt zurückzugeben, allein mit sich und der Frage ob man alles was man getan hat, vor sich selbst verantworten kann.

      Vermutlich wird das das einzige sein, womit man sich noch beschäftigt, wenn man erstickend, bewegungs- mitteilungs- und genussunfähig seine letzten Stunden verbringt, unabhängig davon, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht. Kein Wunder, glaubt ihr etwa, ihr freut euch am Sterbebett noch über den Doktor- oder Hofrat, über das viele Fressen, über das viele Geld?

      Meine Fragen werden sein: “Wurde ich glücklich?”
      “War ich mutig?”
      “War ich für andere wichtig in ihrem leben?”
      “Habe ich richtig und nach bestem Gewissen gehandelt?”

  249. LH - MJ ´95 Says:

    @ sehr schwierige Aufarbeitung

    Gehe ruhig davon aus, dass Wolfgang mitliest, so wie wohl alle aus dem “engeren Kreis” dies tun; es zittern wohl auch einige, dass ihre Verfehlungen (euphemisch formuliert) an´s Tageslicht kommen.

    Wie Du Wolfgang kennst (ich gehe davon aus, dass er sich während der vergangenen Jahre nicht grundlegend verändert hat), wird er weder “Härte” an den Tag legen (können) noch über die nötige “Autorität”, besonders gegenüber langjährigen Kollegen, verfügen; wie denn auch, war er doch vor seiner Bestellung zum Direktor jahrelang Mitglied des Lehrkörpers und stets auf ein friedliches, kollegiales Miteinander bedacht.

    Ich kann Dir nur raten – ganz in Deinem eigenen Interesse und um in Deinem Leben Frieden zu finden – zu verzeihen und abzuschließen.
    Vergessen sollst Du nicht, doch verzeihen – für Dich!

    Glaube mir, ich habe jahrelang gebraucht, um etwa mit Kö und den von mir bereits geschilderten Vorkommnissen (Stichwort “Nazi-Verhör-Folter”) abschließen zu können. Heute habe ich für Kö (wie auch für alle anderen Übeltäter, seien es nun Lehrer, Schüler oder Patres) nur noch Mitleid übrig; darüber hinaus sind sie mir gleichgültig.

    Deine Geschichte hat mich aufrichtig bewegt und erschüttert. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine schrecklichen Erlebnisse gut verarbeiten und ein friedliches Leben führen kannst.

    Dein LH

    • @ "netter kollegialer JOE" Says:

      Lieber LH-MJ95

      ich möchte Deinem Kommentar voll zustimmen. Eine Anmerkung sollte man aber noch hinzufügen: Es ist eine Sache, die Vergangenheit für sich richtig zu bewerten, einzuschätzen und damit umzugehen – und um nicht missverstanden zu werden (und ich denke, das siehst du ohnehin auch so): “gleichgültig” bezieht sich für mich auf genannte personen im format eines einfach nur lächerlichen david-hasselhoff-verschnitts, nicht aber auf die “schweren jungs”, die es wirklich viel zu weit getrieben haben (P.A. & Co). Über die muss man weiterhin ausführlich sprechen. Einem KÖ schmeichelt das höchstens, wenn sein Name genannt wird, und den Inhalt der Anschuldigung würde er intellektuell wahrscheinlich gar nicht verstehen.

      Eine ganz andere Sache ist es aber, wie sich die Schule HEUTE selbst darstellt – und da mag man zwar nachvollziehen können, wie ein Wolfgang “JOE” eben so tickt, aber es ändert nichts an meinem Grundgefühl: die wollen einfach nur schnell DURCHTAUCHEN, minimal das zugeben was man nicht leugnen kann, und möglichst nirgends anecken.

      Lieber Wolfgang JOE Leberbauer: Zivilcourage hat in eurer Schule niemand gelernt, aber von wem auch – “das Hemd ist näher als der Rock”, und ihr seid bis heute alle wirtschaftlich vom Stift abhängig. Also verschont uns wenigstens mit dem Gesülze eines “neuen partnerschaftlichen Umgangs”. Genau den nimmt euch einfach niemand ab, der sich den Lehrkörper genauer ansieht, und einfach zu viele alte Bekannte entdeckt – die sich sicher nicht in neue Menschen verwandelt haben, nur weil die Stimmung jetzt so toll ist. Das ist eine vollkommen lächerliche Vorstellung.

      • Frage an Schülerinnen und Schüler von heute Says:

        Was in diesem Zusammenhang auch auffällig ist: dass niemand von den jetzigen Schülerinnen und Schülern sich in diesem Blog zu Wort meldet (natürlich anonym). Gibt es an der Schule einen Raum, kritischere Positionen als die offizielle einzunehmen? Was meint “partnerschaftlich” in Hinblick auf eine eigene, abweichende Meinung?

        Würde mich freuen, hier bald auch unterschiedliche Stimmen der Schüler und Schülerinnen von heute wahrzunehmen! Damals und auch bis zum Herauskommen des Skandals war´s jedenfalls noch so, dass allzu kritische Töne unerwünscht waren. Sie wurden nicht als Ausdruck selbständigen, kritischen Denkens gewertet. Vielmehr waren sie ein Störfaktor.

        Es würde mich sehr interessieren, wie es den Schülerinnen und Schülern von heute beim Lesen des Blogs geht. Wenn sie sehen, wie uns die “Sache” immer noch so intensiv beschäftigt.

        • Schulunterricht heute Says:

          Was wird eigentlich im Schulunterricht heute so diskutiert (um die Schüler zu mündigen Bürgern zu bilden)? Z.B. die Frage: Was spricht für oder gegen einen Papst-Rücktritt?

          lieber “Leber-Joe”, lass´ uns “alte Hasen” doch ein wenig Anteil haben an dem, was heute in der Schule gemacht wird! Bloss so! Ganz lässig!

          ORF ON v. 22.4.2010
          Schweizer Bischof: Papst könnte vorzeitig zurücktreten

          Eine Aussage des emeritierten Churer Weihbischofs Peter Henrici in der Schweizer katholischen Zeitschrift “Sonntag” lässt aufhorchen: “Ich persönlich gehe davon aus, dass Benedikt XVI. spätestens bis zum 800. Jubiläum des Geburtsjahres von Papst Coelestin V. (1215-1296) sein Amt niederlegen wird”, sagte Henrici laut Kathpress in einem Interview zum Fünf-Jahr-Jubiläum der Papstwahl.

          Coelestin V. sei bisher der einzige Papst der Kirchengeschichte gewesen, der sein Amt aus eigenem Antrieb niedergelegt habe.

          Signale durch symbolische Handlungen
          Seine Aussage stützte der Alt-Weihbischof auf eine symbolische Handlung von Benedikt XVI.: “Bei einer Wallfahrt zum Grab von Coelestin V. legte er dort sein Pallium nieder.” Außerdem habe Kardinal Ratzinger bereits in der Apostolischen Konstitution über die Papstnachfolge gleich mehrmals festgehalten, dass die neuen Regeln der Papstwahl auch dann Gültigkeit hätten, “wenn der alte Papst noch lebt”. Das bestätige, dass für den jetzigen Papst eine Amtsniederlegung vor seinem Tod durchaus denkbar sei.

          Die wichtigsten Zeichen habe Benedikt XVI. mit seinen drei Enzykliken gesetzt. Darin habe er “die drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe ins Zentrum gerückt und damit die Grundlinien seines Pontifikats skizziert”, so Henrici.

          Papst nimmt Rücktrittsgesuch von irischem Bischof an
          Im Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Irland hat Papst Benedikt XVI. ein weiteres Rücktrittsgesuch eines irischen Bischofs angenommen. Der Papst habe dem Ende Dezember von Bischof James Moriarty eingereichten Amtsverzicht stattgegeben, teilte die irische katholische Kirche heute mit.

          Der 73-jährige Moriarty war Bischof der Diözese Kildare and Leighlin. Von sechs im Zuge des Missbrauchsskandals von irischen Bischöfen und Weihbischöfen eingereichten Rücktritten nahm Benedikt XVI. damit mittlerweile vier an.

          In Irland hatten katholische Würdenträger laut einem im Auftrag der Regierung erstellten Untersuchungsbericht jahrzehntelang Vergewaltigungen und Misshandlungen von Minderjährigen durch Geistliche vertuscht. Insgesamt ist von 14.500 Opfern die Rede. Benedikt hatte der katholischen Kirche in Irland in einem Hirtenbrief “schwere Fehler” im Umgang mit dem Skandal vorgeworfen.
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        • mj03 Says:

          Ich hätte gedacht, ich wäre mit meinem obigen Posting zum Karlheinz Meidinger dem nahegekommen.

          Ich gebe ja zu, bei MJ03 kann man nicht von “heute” sprechen aber dass die Schüler JETZT noch exakt in dieser Weise von KHM und Kö gequält werden, ist mir aus kürzlichen Erzählungen diverser Nachhilfeschüler bestens zu Gemüte geführt worden.

          Dem Posting von LH stimme ich voll zu; sehr vernünftig geschrieben. Nichtsdestotrotz rede ich ja nicht von alten Vorkommnissen. Dass der Meidinger zu den Mädels beim Duschen spechteln geht und der Kö Schüler mobbt, deklassifiziert und es vermag psychische Schäden bei ihnen hervorzurufen, das passiert JETZT und es is ernst zu nehmen.
          Ich habe/hatte viele Nachhilfeschüler die bis vor kurzem oder sogar noch immer in der Schule aktiv sind. Jene LEIDEN unter den genannten Personen. Mit anderen Professoren spricht man nicht darüber, wenn überhaupt mit Klassenkollegen, da sich ja niemand zugeben traut, dass man sich so unter Druck gesetzt und gedemütigt fühlt. Wenn der Kö jemand (öffentlich) demütigt, traut sich keiner aufstehen und sagen “ich finde das nicht ok”. Und viele meiner Nachhilfeschüler wären in Englisch nicht einmal “schlecht”, doch das Umfeld, in dem sie ihre Leistung erbringen sollen (von ABSOLUT willkürlicher/nach Sympathie gehender Benotung abgesehen), lässt ihnen einfach keine Chance!!!

          Ich appelliere von ganzem Herzen an jene, die sich schulgestaltend einbringen können: Bitte bitte nehmt das ernst und setzt Aktionen dagegen! DAS wäre ein wahrhaftiger Schritt zur “Umkehr”! Ich will Nachhilfe geben und nicht Therapeut spielen!

          • @KÖ Says:

            “(von ABSOLUT willkürlicher/nach Sympathie gehender Benotung abgesehen)”

            das kann ich an konkreten beispielen aus mj89 ebenfalls bestätigen!

            und bevor jemand sagt, hier werden kleinigkeiten aufgewärmt: mein klassenkollege sollte – weil er dem KÖ nicht sympathisch war – auf keinen fall die matura schaffen, obwohl er objektiv sehr gut vorbereitet war. das hat kein “gschmäckle”, das ist missbrauch eines autoritätsverhältnisses. und um keinen millimeter weniger.

            das problem des herrn KÖ ist: er kann seine privaten machtphantasien nicht von seinem beruf als lehrer trennen.

            herr eh-immer-lässig-joe-direktor: JA, super-partnerschaftliche lehrer an deiner vorzeigeschule! und nur nicht anecken! das könnte ja konflikte geben, total unlässig.

  250. streamliner 8x Says:

    siehe auch die damalige “konviktsordnung”! wer sich nicht voll identifizieren konnte und daher nicht mehr ins bild passte, durfte ganz legal entfernt werden … (ohne chance auf berufung, wie deutlich hinzugefügt wurde, weil die basis der “aufnahme in die gemeinschaft” ein privatwirtschaftlicher vertrag war …)
    ich erinnere mich an einen schüler, der sich die haare schulterlang wachsen lies. das war grund genug, in der direktion vorsprechen zu müssen. und wir reden jetzt nicht von 1950, sondern von Ende der 80er!

    • realitycheck: schon damals kollegial Says:

      aus den im übrigen als “Heimordnung” bezeichneten Statuten:

      In unserer ganzen Erziehungstätigkeit möchten wir weniger “Präfekten” (Vorgesetzte) als “Patres” (Priester und väterliche Freunde) sein.
      ….

      …Ein ähnlich enges Zusammenarbeiten wie zwischen Gymnasium und Konvikt wäre auch zwischen Eltern und Professoren, bzw. Präfekten wünschenswert. Es gibt im Konvikt keinen gesonderten Elternbeirat, sondern die Elternvertreter am Gymnasium üben die gleiche Funktion auch im Konvikt aus. Noch wichtiger als diese DEMOKRATISCHE Einrichtung aber ist ein möglichst enger persönlicher Kontakt zwischen Eltern und Erziehern. Die Eltern sollen daher möglichst oft das Gespräch mit dem Konviktsdirektor und mit dem jeweiligen Präfekten suchen und besonders beim Auftreten von Schwierigkeiten sich in aller Offenheit um eine gemeinsame Lösung bemühen. Viele Probleme sind nichts anderes als Missverständnisse!

      Auch Demokratie und demokratisches Verhalten wollen jung gelernt und geübt sein; nicht zuletzt aus diesem Grund gibt es auch im Konvikt eine offizielle Schülervertretung (“Konviktsrat”). Zwei Studenten werden von der 6. und 7. Abteilung jährlich neu für dieses Amt gewählt. Die Schülervertreter nehmen im allgemeinen an den Präfektensitzungen teil und besitzen in der Präfektenkonferenz Stimmrecht (ausgenommen im Fall einer Entlassung – dann nehmen sie nur an der vorausgehenden Beratung teil, nicht aber an der Abstimmung). Die Schülervertreter sollen nicht nur Mittelsmänner sein, sondern verantwortungsbewusst an der Gestaltung des Konviktslebens mitdenkend und mitentscheidend teilnehmen. Unter Umständen kann ihnen von den Mitschülern oder von der Präfektenkonferenz das Vertrauen entzogen werden; dann sind sofort Nachfolger zu wählen.

      Das Konvikt bildet zwar eine große Gemeinschaft, aber immerhin eine “Familie”. In einer Familie aber bedarf es wohl keiner “Vertreter”! Das soll bedeuten: wenn Du ein besonderes Anliegen hast, geh womöglich selbst zu Deinem Präfekten oder zum Direktor! Die Zivilcourage, die Du dazu brauchst, wird Dir auch später oft noch von Nutzen sein.

      Wir möchten
      – dass Du Dich im Konvikt wohlfühlst und GLÜCKLICH bist
      – dass Du Dich DEINER EIGENART und Deinen Anlagen ENTSPRECHEND zu einem lebensfrohen, tüchtigen und wertvollen Menschen entwickelst
      – dass Du durch Ausschöpfen aller Bildungsmöglichkeiten Deine geistigen und moralischen Anlagen entfaltest
      – dass Du lernst, Dir ein SELBSTÄNDIGES, klares URTEIL zu bilden und einen geradlinigen Lebensweg zu gehen
      ….

      Viele sehen in einem Konvikt nichts anderes als eine Art Straf- oder Besserungsanstalt. Aber wenn Du es noch nicht erlebt hast, wirst Du es hoffentlich bald selbst erfahren, dass das Leben in einem Internat neben manchem Unangenehmen auch viel Schönes bieten kann..

  251. peior Says:

    hompage stift kremsmonster:“ Benedictimarkt“
    Wir laden Sie herzlich ein, am Samstag 24. und Sonntag 25. April 2010 diesen speziellen Markt im stimmungsvollen Ambiente unseres Klosters zu besuchen.Erstmals findet im Stift Kremsmünster ein „Benedictimarkt“ statt, welcher Tradition erlangen sollte.
    Geöffnet ist er am Samstag und Sonntag jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr.
    Verschiedene Klöster, sowie Kunsthandwerker präsentieren Ihre Produkte im äusseren Prälatenhof. Einige dieser Artikel werden Sie künftig auch in unserem Klosterladen finden!
    Der ORF wird an beiden Tagen vor Ort sein und live berichten.Nähere Informationen folgen in den nächsten Wochen.Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch!

    weltfremdheit, verlogenheit, sadismus, öffentliche verhöhnung der misshandlungsopfer im stift . was wird kremsmonster am hauseigenen benefickdichmarkt präsentieren?
    einen blutenden knabenanus? benediktinerschwänze die im stimmungsvollen ambiente unseres klosters in chorknabenmünder ejakulieren? aufgeschnittene pulsadern? geplatzte trommelfelle? ausgerissene haarbüschel? hämatome am ganzen körper des kindes? einige dieser artikel werden sie künftig auch in unserem klosterladen finden! hier zum beispiel in der vitrine, der ausgeschlagene schneidezahn eines zehnjährigen. der orf wird an beiden tagen vor ort sein und live berichten. wir freun uns jetzt schon auf ihren besuch!

    ebhart! sadist mixa ist soeben geflogen. hast das eh mitbekommen.

    • wollte nie ein sadist sein Says:

      aus: Ödön von Horváth „Geschichten aus dem Wiener Wald“

      Oskar: Ich bin doch kein Sadist! Ich möchte dich doch nur trösten. – Dein Leben liegt doch noch vor dir. Du stehst doch erst am Anfang. – Gott gibt und Gott nimmt.
      Marianne: Mir hat er nur genommen, nur genommen –
      Oskar: Gott ist die Liebe, Mariann – und wen er liebt, den schlägt er –
      Marianne: Mich prügelt er wie einen Hund!
      Oskar: Auch das! Wenn es nämlich sein muss.

  252. Bergmann99 Says:

    Ich bin eigentlich kein großer Fan vom Blog. Aber dies hier scheint mir dann doch der geeignete Ort dafür zu sein, mein erstes Gedicht zu veröffentlich. Ich hab´s Ende der 80er nach einer Englisch Schularbeit vor dem Turnunterricht “gereimt”:
    ohne titel
    ein mazda schwimmt am schwarzen meer
    ein scheibenwischer geht hin und her
    der motor noch ganz leise rennt
    ein lehrer hinter´m lenkrad pennt
    die tür geht auf – das auto unter
    man hofft der fahrer wird nicht munter

  253. sehr schwierige Aufarbeitung Says:

    @mj03, @KÖ

    Es ist trauig zu lesen, daß sich absolut nichts geändert hat. Die Beschreibungen deiner Nachhilfeschüler bringen es auf den Punkt. KÖ und K.H.M dürfen bis heute werken und walten und sich austoben wie es ihnen beliebt. So wie zu unserer Zeit. Soviel zum immer wieder beworbenen “partnerschaflich”
    Ist das nicht eine wirklich groteske Form von Heuchelei??

    Da anscheinend auch keine Hilfe vom Schuldirektor zu erwarten ist, da er lieber, egal wie schlimm die alle sind, ein “kollegiales” Verhältnis bevorzugt, bin ich dafür eine Petition aufzsetzen:

    “Gerechtigkeit für ehemalige und gegenwärtige Schüler und für eine bessere Zukunft”

    andere Vorschläge werden gerne entgegengenommen!

    • vorschlag Says:

      sehr gerne – die von dir angedachte petition in nachhaltig organisierter form:

      Der DIALOG FÜR KREMSMÜNSTER ist zwar im Moment medial nicht sehr präsent, aber sehr umtriebig und aktiv. Die Situation der Schule HEUTE wird dort ebenfalls sehr genau betrachtet, und die dort aufgeworfenen Fragen landen genau dort, wo sie einer Antwort harren … etwa bei Wolfgang Leberbauer.

      (Auch die Fragen, die im Blog aufgeworfen werden, werden vom Dialog aufgegriffen!)

      Vorankündigung in diesem Sinne: In wenigen Tagen gibt es auf der website des DIALOGS eine wiki-basierte Plattform, auf der die Zusammenhänge bis ins heute lückenlos dokumentiert werden. Mitarbeit sehr erwünscht – entweder ein paar Tage warten, oder vorab über die site kontakt aufnehmen, dann wirst du automatisch am letzten stand gehalten: http://www.dialog-fuer-kremsmuenster.at

    • mj03 Says:

      Selbstverständlich ist eine derartige Petition absolut zu unterstützen. Ich sehe jedoch ein Problem bei der Wirksamkeit. Wir alle “wissen” über diese Personen Bescheid, jetzige Schüler sowieso.

      Und doch wurde ja aufgezeigt wohin das geht. Der Wolfgang beschwört den “neuen” partnerschaftlichen Umgang – ehemalige Schüler können kaum etwas dagegen halten, da sie nicht mehr aktiv in der Schule sind.
      Bestehende Schüler (v.a. jene die Kö und KHM live erleben) können Ihren Unmut aber nicht wirklich ausdrücken, da die beiden ja immer noch “über” ihnen stehen und sich dementsprechend “revanchieren”.

      Ich entsinne mich eines Kollegen der in einer Klasse über mir war und tatsächlich zum Wolfgang gegangen ist wegen dem Kö. Was jetzt kommt, kann sich wohl jeder denken. Der Wolfgang hat (vermutlich?) mit dem Kö geredet… der Kö dem Schüler dann mitgeteilt, dass er bei ihm bei der Matura gar nicht antreten braucht, da er sowieso keine Chance hat und ihm bis dahin das Leben zur Hölle gemacht hat…

      Ich fürchte nur, dass sich diesen Personen juristisch nichts nachweisen lässt. Eigentlich hätte ich den Wolfgang für einen intelligenten Menschen gehalten. Wäre da nicht diese Heuchlerei nach dem Motto “alles ist anders; heute haben wir uns alle lieb”…

  254. sehr schwierige Aufarbeitung Says:

    @LH MJ95: Ich habe versucht zu verzeihen. Aber es geht nicht. Es sind zu viele Sachen vorgefallen. Ich stell mir jetzt erst die Frage wie ich eigentlich die ersten Jahre nach der Matura hab überstehen können. Vielliecht durch meine robuste Natur und durch einen nahezu perfektionierten Verdrängungsmechanismus.

    Folgendes Statement hab ich auf der Homepage des Stiftes gefunden:

    ……..
    ……..
    Im persönlichen Umgang mit den Geschädigten hat sich gezeigt, dass deren Wünsche und Bedürfnisse insbesondere dahin gehen, mit den jetzigen Verantwortlichen der Klöster und Einrichtungen ins Gespräch zu kommen und ihre Erlebnisse zu erzählen. Sie wollen gehört werden und dabei erfahren, dass wir ihnen mit Respekt und Achtung begegnen……..
    ……..

    Auf mein Schicksal bezogen find ich diese Aussage eine Verhöhnung!!!!!!!! Mich macht diese Aussage wirklich sauer. Wie kann man sowas schreiben?? Mir ist nicht ganz klar was in euren Köpfen vorgeht.

    Kurz zur Auffrischung:
    Mir und ich bin sicher ich bin nicht der einzige, wurde die gesamte Jugend versaut. Ich hab meine Jugend in der Hölle verbracht. Die Jahre danach waren eine Qual und Tortur wieder irgendwie ins Leben zurückzufinden.

    Frage an das Stift:
    GLAUBT DENN WIRKLICH ERNSTHAFT IRGENDWER VON EUCH, DAß ICH EINE AUSSÖHNUNG WILL, ODER IRGENDEIN GOTTVERDAMMTES GESPRÄCHT MIT EINEM DER “TÄTER”?????????

    Ich hatte bei euch die Hölle auf Erden, glaubt ihr das es mit einem Gespräch oder einer Aussöhnung getan ist? Sagt mal wie naiv seid ihr eigentlich???

    Ich will RACHE, VERGELTUNG UND EINE ENTSCHÄDIGUNG FÜR MEINE VERLORENEN JAHRE

    Ich hab mich beim Landeskriminalamt gemeldet.

    • @ wiedietickn Says:

      deine reaktion verstehe ich vollkommen!
      um die geschichte mit der aussöhnung und anderes mehr nachvollziehen zu lernen (nicht akzeptieren!), müssen wir vielleicht das regelwerk des hl. benedikt kennenlernen bzw. wie benediktiner-klöster ticken
      für den institutionenerhalt dürfte die kontinuierliche gegenseitige vergebung (scheint hier auch eine tägliche vergebungssbitte im chorgebet zu geben) zentral sein
      womit sie sich aber traditionell schwer tun ist die diskrepanz zwischen innen und außen
      der schwerpunkt liegt auf dem innenleben, dort gibt´s eben bestimmte regeln und verhaltensweisen (aufarbeitung heißt daher auch im wesentlichen: das gemeinschaftsleben wieder herzustellen)
      mit diesen vorstellungen ihr innenleben betreffend kommen sie dann aber auch immer wieder auf die welt draußen zu und wollen sie anwenden (war ja eigentlich auch so mit dem ganzen internat: die ganze tagesstruktur streng geplant, dazwischen minimale vakanzen – freiräume, dafür gibt´s wieder einen eigenen lateinischen ausdruck, usw.; das internat war ja ursprünglich auch dafür gedacht, zukünfte novizen bzw. mitbrüder einzugewöhnen; schaut´s mal in die “heimordnung”, was sich da in hinblick auf das ora et labora rauslesen lässt)

    • @ wiedietickn 2 Says:

      könnt´s euch erinnern
      da gab´s doch einmal einen gewissen v. risak
      ein manager, der die regel des heiligen benedikt für die wirtschaft angewendet hat und ein büchl g´schriebn hat
      und im alten cremifan als cooler typ gehandelt worden ist
      irgendwo hab ich auch gelesen, dass er ein super-freund von cremifan sein soll
      da dachte ich, der hat vielleicht etwas publiziert, was der missbrauchs-skandal (macht-missbrauch etc.) mit der regel zu tun hat, was da falsch gelaufen ist, ob da der benedikt eh die richtigen regeln gehabt hätte, aber… oder ob er doch irgendwas zuwenig gut geregelt hat usw. und so fort
      g´funden hab´ich nichts dazu
      aber: dass der gute veith r. mitglied in der höchst umstrittenen wiener burschi-schaft beginnend mit dem buchstaben o. (mittlerweile als alter herr) ist
      ja, hat mann so etwas in cremifan gewusst? hat mann einfach keine berührungsängste? na ja, immerhin ist die oly ja ohnehin schon staatstragend geworden mit dem m. g-r-a-f in führender position im land, also was soll der eklat?

  255. LH - MJ ´95 Says:

    @ sehr schwierige Aufarbeitung:

    Wen interessiert schon dieses wirklich unnötige und von ignoranter Einfalt triefende Statement des Stifts, welches wohl nur von einem ruralen PR Berater oder einem “Stiftsweisen” stammen kann?
    Wisch es weg – es ist Deine Zeilen nicht wert.

    Du schreibst: “Ich will RACHE, VERGELTUNG UND EINE ENTSCHÄDIGUNG FÜR MEINE VERLORENEN JAHRE.”

    Ich frage Dich nun, und bitte denke intensiv und aufrichtig daüber nach: glaubst Du wirklich, dass es Dir besser gehen würde, wenn Du Rache (in welcher Form? Etwa Deinen Peiniger öffentlich foltern??), Vergeltung (wie denn??) und Entschädigung (was machen schon hundert oder einige hundert tausend Euro gut??) erhalten würdest?
    Kurzfristig würde sich vielleicht ein Gefühl der Befriedigung einstellen, doch schon kurz danach würdest Du Dich noch schlechter und ganz leer fühlen.

    Mein Rat, meine Bitte an Dich, zu verzeihen bzw. das zu versuchen, war in Deinem Interesse an Dich gerichtet; die Welt und Dein Leben sind ständig in Bewegung, wenn Du stehen bleibst und an alten Dingen festhältst, behinderst Du Dich selbst, niemand anderen.
    Sei Dir (endlich) selbst so wichtig und so viel wert, dass Du um Deinetwillen diesen Tätern keinen Wert mehr einräumst; mögen sie in dieser Sekunde sterben oder ewig leben, es soll keine Bedeutung haben.

    Du hast Dich an das LKA gewandt; gut so. Sollen die Zuständigen dort sich um die Täter kümmern; Du sollst nicht mehr Opfer und Gefangener sein, sondern leben.

    Du weißt (ich denke, ich irre nicht), wir kennen uns und hatten früher, in unseren ersten Jahren, eine Freundschaft, besonders auch deshalb geht mir Deine Geschichte so unter die Haut und weckt bei mir mir einige Erinnerungen; im Nachhinein sind mir nun einige Dinge klar…bitte, tu Dir selbst und nur Dir selbst diesen Gefallen und schließe damit ab – versuche es.

    Keiner wird Dir die verlorenen Jahre und Deine gestohlene Kindheit zurück bringen; raube Dir nicht selbst Deine Jahre als Erwachsener.

    Dein LH

  256. Always Look on The Bright Side of Life Says:

    ALWAYS LOOK ON THE BRIGHT SIDE OF LIFE

    oder wie war das genau im Film 
    “Das Leben des Brian”,
    als er den zivilen Ungehorsam wagte und 
    “ROMANI ITE DOMUS/m” veröffentlichte ?

    Richtig, er wurde dabei erwischt und musste seinen “Dumminum-Fehler” wie oft bitte an wieviele Wände schreiben?

    Es wird doch BITTE niemand um GOTTES WILLEN, der ja geschehen muSS, im Zustand geistiger Verzweiflung SINNLOSerweise gar an eine 
    Störaktion beim BENE-DICTI-markt denken und den 
    Balken des Kreuzes ein bisserl zurechtrücken bzw. 
    graffitilike “zu-Recht-Sprayen” und um ein paar 
    (un)sichtbare Stricherl ergänzen?

    NAZIS ITE DOMINUM!

    Peior, mein lieber Freund, der ORF würde ohnehin niemals derartiges veröffentlichen, weil auch dort sitzt jemand in der ReligionsAbteilung und schaut daSS nicht nur bei der Kameraführung alles “MIT RECHTEN DINGEN” zugeht bzw. ausgestrahlt wird, nicht wahr?

    Na ja, hab ich das nun GUT GESAGT, ihr “BENE-DICTiner”, ihr “GUTREDER”, ihr “GSCHICHTLDRUCKER” mit den immer nur für euch paSSenden GleichniSSen, die sich aber für eure Opfer im Leben niemals ausgehen werden???

    Gerne bin ich bereit, etwaige Grammatikfehler etc. in 
    “NAZIS ITE DOMINUM” notfalls  
    noch EINEMILLIONMAL uncodiert auch auf 
    KLARDEUTSCH zu wiederholen, um etwaigen existenten
    KLOSTERNAZIS den rechten Weg in das 
    REICH ihres FÜHRERS mit meinen 
    verbalen PflasterSTEINEN aufzubereiten, 
    wenn es denn schon 
    auf dieser irdischen Welt keine Gerechtigkeit gibt,
    weil als ca. 
    10jähriger bist du 
    KEINESWEGS für irgendwas 
    SCHULDIG und genau darum warf ich den 
    allerERSTEN PflasterHinkelSTEIN, Sie Herr Sonntagskardinal 
    aus der Kronenzeitung vom 21.3.2010 mit ihrem 
    Gleichnis von der LYNCHJUSTIZ!

    David Sterling, nimm deine SteinSchleuder und ziele auch weiterhin so genau ins Schwarze dieses Goliaths!
     
    Welche “ELITE” hat das Stift Kremsmünster übrigens von ca. 1930-1945+ herangezüchtet? 

    Wieviel Geld hat das 
    FLUCHthelferStift ab 1944 
    von wem wofür genau genommen und 
    wo versteckt ihr es heute 
    steuerfrei 
    in wessen Auftrag und zu welchem Zweck?
    Vielleicht sogar am Mittelmeer?

    Ich habe schon mit 18 monatelang an der Cote d’Azur gelebt und ganz gute Kontakte gemacht …

    Und welchen Nazis hat das Stift Kremsmünster evtl. unter Zuhilfenahme der 
    Kirchenbücher etc. Neue Identitäten verschafft?

    Oh Mann, seit meiner Zeit im Stift Kremsmünster liebe ich 
    PSEUDONYME!
     
    Welche Nazis habt ihr versteckt, 
    in die Klostergemeinschaft aufgenommen und 
    wie sind diese ganzen 
    NAZI- und SS-Methoden überhaupt in dieses Stift gekommen
    und wer ist seit 1945 bis 2010 dafür verantwortlich dass das wie lange genau geduldet wurde??????

    Jaja, auch heute mobben sich Kinder in der Schule mit Morddrohungen per SMS,
    aber uns ist das tatsächlich passiert und es blieb anno 1977-81 nicht bloss bei den Drohungen oder wie bitte kommen ca. 14jährige aus verschiedenen Klassen auf die Idee, gemeinsam einen Einzelnen mindestens zu fünft zu überfallen und ihn mit ganzem Oberkörper beim Fenster rauszuhängen, dabei an beiden Füssen zu schütteln und zuguterletzt noch jeder eine 
    “EHRENRÜHRIGE WATSCHN” zu verpassen
    und die Fortpflanzung zu verbieten bittesehr???

    Wenn der OberSpöttler, mein letzter Henker, dessen Namen ich hier ausdrücklich nicht explizit erwähnen will zwischenzeitlich von der Memme zum Mann geworden wäre, dann hätte er zumindest heutzutage soviel Eier für seine Taten gerade zu stehen und er würde zugeben dass sie selber als strafunmündige unter14 jährige vom Mandorfer und Konsorten zu diesen SS-METHODEN angestiftet = missbraucht wurden.

    Und wie bittesehr kamen minderjährige 16-17jährige GESTIPOjungens auf die Idee grundlos einen 10jährigen tot schlagen zu wollen und die Hinrichtung feig zu toppen indem sie dem Opfer zuvor von hinten ein Plastiksackerl über den Kopf stülpen? Etwa alles von selber eingefallen? Hey, das sind 
    SS-Methoden! 

    Das waren nicht die Jungs, das waren die
    AUSWÜCHSE eures NAZI-SYSTEMS!

    KLOSTERNAZIS ITE DOMINUM!    

    Na, jetzt läuten’s aber hoffentlich ganz laut und synchron, die
    beiden katholischen Gloggerl 
    a.k.a.  HELL’S BELLS 
    auf diesem HIGHWAY TO HELL
    richtung Pfingsten!

    Musik heisst die wahre Weltsprache!

    Die weltberühmte Lieblingspose des Sängers von 
    AC/DC, Angus Young, 
    war nicht nur in den 80ern 
    auf der Bühne die Hose seiner Schuluniform runterzulassen,
    um dem Publikum seinen Arsch zu zeigen, 
    falls das jemand nicht wissen sollte,
    weil er nur 
    LITURGISCHES VIBRATO kennt,
    >>> Music is Pictures in The Mind <<>>^E^A^R^L ^X^  <<>> Moriturus <<>> FREUET EUCH WAHRLICH <<>> FALSCHE IstGleichRechnungen <<>>SUUM CUIQUE <<<
    sowie es hochdeutsch am Tor des 
    KZ's Buchenwald stand und ihr es uns im
    SUBLIMINALEN LATEINUNTERRICHT
    antrainiert habt's?

    Das Motto im Stift Kremsmünster war doch immer nur
    "JEDEM DAS SEINE und mir das meiste"
    nicht wahr oder doch?

    Wir vom WIDERSTAND 
    haben das schon damals übersetzt mit: 
    "JEDEM SEINE SAU(EN)"

    Oh Gott, mein Latein ist ja so schlecht hehe
    und darum habe ich Strafe verdient uuuuuupsaSSa

    und 

    KREUZigt's mich von mir aus VERKEHRT 
    so wie den Petrus, 
    weil keine Strafe auf dieser irdischen Welt 
    kann noch schlimmer sein als meine 
    kreuzverkehrte Jugend im Stift Kremsmünster,
    weil dort wurde ich sogar 
    DREIMAL SCHEINheiligst EXEKUTIERT
    wie gesagt

    ITE DOMINUM

    oder codiert bittesehr:

     
    D
    +
    O
    +
    M
    +
    I_+_T_+_E
    +
    N
    U
    M!

    und wie gesagt 
    freuet euch denn
    Nun ist es fast Vollbracht
    weil recht viel mehr habe ich in den nächsten 3 Tagen ohnedies nicht 
    codiert zu sagen
    denn auch das 
    Landeskriminalamt ist genauso wie die 
    Staatsanwaltschaft und der ORF
    weisungsgebunden in ÖsterARM!

    Und falls sich wer darüber aufregt daSS ich anfangs in diesem Blog soviel abgeschrieben habe, dann war das deshalb, weil du echt
    1. wortlos bist wenn du nach 30Jahren aufwachst und 
    2. eure 10 Gebote sind ja bekanntlich auch nur abgeschrieben von den Ägyptern, nicht wahr oder doch wahr?

    VERE DOMINUS EST IN LOCO ISTO,
    meine exHERRSCHAFTen!

    BEATI PAUPERES SPIRITU!

    ALWAYS LOOK ON 
    THE BRIGHT SIDE OF LIFE, 
    didö-darumdadipdidö-
    HOLLAREEDULLIJÖÖÖ
    wo bleibt das Echo

    • Christlicher Antisemitismus Says:

      Von Sekti (“Pater B.”) heißt es, dass er im GESCHICHTS-Unterricht wiederholt “Juden-Witze” erzählt hat!

      Als besonders erschütternd finde ich in diesem Zusammenhang seine gleichzeitige Verehrung des hl. Maximilian Kolbe, der im KZ ermordet worden ist. Wie kann er da – und noch dazu als Geschichts-Lehrer – auf den Opfern der Shoa herumtrampeln!!

      Haben da er und andere auch das II. Vatikanische Konzil verschlafen, was das Thema “christlichen” Antisemitismus angeht?

      Wann wird das Stift endlich seine “braunen Flecken” aufarbeiten??
      Wöran, Sekti, Fig, Oddo etc…

      • Garten der Religionen - Jahresausstellung Says:

        Im “Garten der Religionen” im Benediktinerstift Altenburg (dessen Abt der ehemalige Kremsmünsterer Pater Christian Haidinger ist) gibt es heuer eine Jahresausstellung, die dem Verhältnis Judentum-Christentum gewidmet ist. Es wäre sehr zu wünschen, wenn Abt Haidinger die Aufarbeitung antisemitischer Sprüche in seinem Heimatkloster Stift Kremsmünster unterstützen würde und alles getan wird, damit die Ausstellung zu keiner bloßen Touristen-Attraktion verkommt. Vielleicht böte diese Ausstellung auch den Anlass für ein entsprechendes Schulprojekt in Kremsmünster zum Thema Verhältnis Christentum-Judentum bzw. “christlichem Antisemitismus” unter besonderer Berücksichtigung der diesbezüglichen Geschichte im Stift Kremsmünster (vielleicht nicht nur im 20. Jahrhundert).

        http://www.christenundjuden.org/de/?item=822

  257. Always Look on The Bright Side of Life Says:

    schon wieder die Hälfte herausredigiert, hmmmmmm

  258. Always Look on The Bright Side of Life Says:

    ich werde schon noch Mittel und Wege finden meine Meinung gesamt zu veröffentlichen…

    Je mehr ihr euch dagegen wehrt, desto intensiver werde ich daran arbeiten

    • internetmensch Says:

      @ zensur:

      ich kann mit rein technisch nicht plausibel vorstellen, dass jemand deine texte gezielt zensuriert – will dir aber natürlich nicht unterstellen, dass du dir das einbildest.

      wie lange dauert es ca, bis der (gekürzte) text online war?

      auf der Seite des DIALOGS FÜR KREMSMÜNSTER wird in kürze ein WIKI-Projekt starten. dort sollen alle einzelteile (inkjl. natürlich informationen aus diesem Blog) erfasst werden, und noch wichtiger: sie werden zueinander in beziehung gesetzt, um die zusammenhänge sichtbar zu machen.

      ich kann dir nur anbieten: schreibe deine ganze geschichte in einem einzelnen großen dokument, oder in mehreren teilen, wie du willst – und sie wird veröffentlicht!

      die vorbereitung des wiki dauert noch ein paar tage, wir hatten erst gestern wieder ein treffen, um darüber zu sprechen. es ist aber bereits in arbeit!

      (du hattest vor ca 4 wochen schon einmal angefragt, ob wir einen text für dich veröffentlichen können – damals war die idee des wiki aber noch nicht geboren …)

    • stoerung Says:

      Ich glaube es ist wohl am Besten nicht weiter auf die massiven Stoergeräusche von Earl einzugehen, weil es am Ende leider – ob nun bewusst oder unbewusst – nur dazu dient die wirklich wesentliche Information und Kommunikation in diesem Blog zu verwässern.
      Wenn es hier irgendeine Form von Redaktion gäbe, wie unser Freund befürchtet, blieben uns seine Ausführungen wohl ohnehin erspart.

  259. okidoki @Zensur Says:

    ja, ich kann mich gut erinnern, das war als man mich komplett ausgesperrt hat aus diesem Blog.

    na gut dann schaun wir gleich mal.

    Hab euch ein mail mit dem gesamten Text geschickt, bitte um Veröffentlichung. Bin neugierig wieviel dann davon übrig bleibt.

    wieviel davon übrig bleibt wenn ihr das für mich postet

  260. Albert Hesse = Prometheus Says:

    Gedanken zum Ende der Kirche.

    Wenn ich mir heute die Offenbarung in der Bibel zu gemüte Führe, so weiß ich heute, das Ende der Kirche wird die Unfähigkeit sein, aus ihren eigenen Fehlern zu lernen. Es handelt sich dann um ein ganz banales Zurückfallen in eine eingemauerte Sekte, die irgendwann in Vergessenheit gerät. Das Ende der Kirche ist vermutlich eine Schadenersatzforderung in den USA. Hoffentlich.

    Wer dann fragt, welche moralische Instanz kommt an ihre Stelle, so würde ich antworten:

    Die erste Moral, an die ich noch glaube: Auf der Welt Leid vermindern und Freude zu vergrößern, sogar bei sich selbst und bei allen dazu empfindungsfähigen Lebewesen. (z.B. Katzen)

    Das ist wahrscheinlich für einen Menschen eine unlösbare Aufgabe, wenn man bedenkt, wieviele Bakterien es auf der Strafkugel gibt.

    Die zweite Moral ist: Hinterfrage alles, sogar das Hinterfragen. Verlasse dich in deinen Entscheidungen auf die verfügbaren Erkenntnisse und entscheide endlich, rechne damit, dass du aber eines Tages andere Erkenntnisse haben wirst.

    Ich möchte noch ganz gezielt die Goldene Regel hinterfragen: “Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu”. Stark vereinfacht was? Oder ein Freibrief für Pädos? Oder soll das etwa heißen, die anderen sollen so leben wie ich es für richtig halte? Denn “Was du willst, was man dir tu, das füge einem andern zu” Ist nicht (im Umkehrschluss) die Goldene Regel, das Fundamentalgesetz der Krieche, die Anweisung zur Intoleranz oder zur sexuellen Nötigung. Weil man es gerade möchte sagt man: “Du willst es doch auch?”

    Möglicherweise war die goldene Regel ein gut gemeinter erster Schritt, aber die Kirche hat es verabsäumt zu lernen und die Bibel möglicherweise auszubessern.
    Wäre es nicht besser, herauszufinden, was ein anderes Lebewesen gerne tun würde, wie es gern leben würde.

    Möge diese Masochismus und Wehrlosigkeit fördernde lernunfähige Jenseitsvertrösterin ein für alle mal von der Strafkugel abseits des Universums verschwinden. Möge dieses Australien (ursprünglich Englands Gefängniskolonie) des Universums zu einem lebenswerten Land werden.

  261. @Zensur / nix angekommen Says:

    ok, probier’s mal mir ein mail an die radiofreequency11@gmail.com
    zu senden.

    Ich hab’s euch direkt an eure damalige aktive Absenderadresse
    als Antwortmail gesandt

  262. @Zensur / wundersame Wortvermehrung Says:

    Ok, dein Mail
    ist nun bei mir angekommen
    habe darauf geantwortet
    und bin schon sehr gespannt ob es da eine wundersame Wortvermehrung geben wird
    wenn ihr das für mich postet
    EARL X

  263. Es gibt keinen Gott! Says:

    Es gibt gar keinen Gott 
    sagte schon ein Typ namens Matthäus in der 
    Bibel und genauso 
    sinnverkehrt bzw unlogisch werden 
    meine Postings, wenn der 
    Herr dieses Blogs oder wer auch immer mir unvereinbarterweise 
    nicht nur ganze Absätze sondern nun sogar schon fast 
    50% herausredigiert.

    Schöne neue Aufarbeitung!

    Ich hab Euch ohnedies schon von Anfang an nicht getraut,
    entsprechend dem wievielten Gebot des Widerstandes?

    Traue niemals den Schwarzgwandlern,
    auch wenn sie Geschenke bringen.

    Lieber Prometheus, dieser Blog erscheint mir nun schon fast wie Pandora’s Box…
    Griechisch hab ich’s eh nicht so gerne,
    ich hab’s lieber französisch, 
    n’est-ce pas ou pas vrai?

    Morgen um 2 Minuten vor 12h schicke ich euch mein Posting nochmal
    und wenn das wieder nur gekürzt erscheint, 
    dann werde ich noch ganz andere
    Freidenker als den
    Götz von Berlichingen 
    zitieren, so wie das der
    offenbar betriebsblinde Mandorfer beim
    Pater Rupert gemacht hat…

    EARL X 

  264. Hallo Albert Hesse! Says:

    Hallo Albert Hesse,

    dein Mail wurde mir zwar zugestellt aber offenbar hast du meine Rückantwort nicht erhalten aus welchen Gründen auch immer…

    Als echter Indianer vom Stamm der
    Irokesen bin ich sowohl ein guter Fährtenleser & auch ein
    Scout für Nichtindianer 
    und daher bin ich am 
    Skalp des 
    “Old Mandorfer”, der nun hier als 
    “pars pro toto” 
    in diesem Blog & vor Gericht 
    geopfert wird, nicht wirklich interessiert, 
    wäu dea hot jo eh koane Hoa net draun…
    und darum schreie ich auch nicht:
    “An den kreuzverkehrten
    MARTERPFAHL mit ihm”

    Hey Peior, wie läuft der Benedictimarkt so? Gibt’s wasserdichte Särge oder lässt man sich heutzutage lieber in der billigen Version verbrennen im Höllenfeuer damit mal nur Asche übrigbleibt?

  265. Störung und so Says:

    Na du MEMME,
    du hast kein Rückgrat/Rückgräten
    weil du hast ja nicht einmal so viel
    Mumm im deinen Gräten = Knochen,
    dass du dich zu sagen traust
    wer du bist bzw glaubst zu sein
    und deine trüben Augen haben
    offenbar auch nicht den Weitblick
    das Wesentliche zu erkennen.

    In der ZDF-Serie Hitlers Kinder
    konnten so manche Zeitzeugen
    erst fast 60 Jahre später über die schreckliche Wahrheit offen reden.

    Ich habe mich bereits von Anfang an
    gegenüber dem Stift und anderen
    “personas gratas” identifiziert,
    du “No-Name-Fischi” wer bist du
    dass du dein Maul so weit aufreisst?

  266. Beni Says:

    Jetzt hams den …onsi, und I geh frei!

  267. Spiritualität der Klostergemeinschaft Says:

    …Die psychische Gesundheit des Ordensmitglieds wie auch eines Priesters hängt aber auch von der Theologie bzw. Spiritualität eines Ordens oder einer Diözese ab: Ist für die Verantwortlichen das persönliche Wohl des einzelnen Priesters und Ordensmitglieds genauso wichtig wie ihr Dienst für andere? Handelt es sich bei der Ordensspiritualität um eine Spiritualität und T